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Marc Faber: „Gold ist billig“

Gemessen an der US-Geldbasis und den amerikanischen Staatsschulden ist Gold heute im Vergleich zu 1980 billig (Foto: Fotolia)

Der Schweizer Investment-Profi setzt den Goldpreis in Beziehung zu Dollar-Geldmenge und Staatsverschuldung in den 80er-Jahren. Kurse bis zu 15.000 Dollar pro Feinunze wären heute denkbar.

„Investoren flüchten derzeit aus dem Dollar, diversifizieren in Kanadischen Dollar, Australischen Dollar, Neuseeland Dollar, Singapur Dollar und so weiter. Aber generell, die ultimative Währung und die ultimative Sicherheitsanlage sind Gold und Silber“, erklärte der bekannte Schweizer Börsenprofi Marc Faber in dieser Woche gegenüber dem Onlinedienst KingWorldNews.

Seiner Meinung nach ist die Goldpreis-Rally erst am Anfang. Er ist der Auffassung, dass Gold derzeit günstig ist. Sein Kalkül basiert auf dem Vergleich mit der letzten großen Goldhausse bis Anfang der 80er-Jahre: „Ich lege zugrunde, dass der durchschnittliche Goldpreis in den 80er-Jahren rund 350 Dollar betrug und vergleiche diesen Preis mit der durchschnittlichen Geldbasis in den 80er-Jahren und den damaligen durchschnittlichen Staatsschulden der USA“.

Faber: „Wenn ich den Goldpreis mit diesen Staatsschulden und der Geldbasis vergleiche, dann ist Gold noch nicht so stark gestiegen. Verglichen mit den Geldmengen und den Schulden, ist der Goldpreis sogar gefallen. Ich könnte somit zum Schluss kommen, dass Gold heute sehr günstig ist“.

Die konkreten Daten: Laut den Angaben der Federal Reserve Bank of St. Louis, betrug die Geldmengenbasis der Fed 1980 rund 150 Milliarden Dollar. In ihrem letzten Report bezifferte das Institut den Wert auf 2,7 Billionen Dollar. Das entspricht einer 18-fachen Steigerung der Geldmengenbasis innerhalb von 31 Jahren.

Weiter gerechnet: Verglichen mit dem Goldpreishoch von 850 Dollar im Januar 1980, müsste der Kurs bei bis zu 15.000 Dollar stehen, um heute eine vergleichbarer Zahlenkonstellation herzustellen.

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Eingetragen von am 28. Jul. 2011. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Marc Faber: „Gold ist billig“”

  1. Oh ja, wie recht er da nur hat…

    Ist euch aufgefallen, dass George Soros seine Anleger rausschmeisst und er seinen
    Hedge Fonds nur noch für die eigene Familie managen wird.
    Schon komisch, oder? :-)

  2. „Auri sacra fames.“

    (Verfluchter Hunger nach Gold.) ;-)

  3. Haderer zeichnet einen älteren Herrn im Bett, der auf einer Menge dicker, leuchtender Goldbarren schläft – sicher ist sicher! Und der Goldkurs steigt und steigt..

  4. Critical Citizen

    Damit Gold auf 15000 steigt müsste wohl noch einiges an negativen Nachrichten ins Haus flattern bzw. flimmern. Die grosse Mehrheit der Leute hat noch nicht geschnallt, was es geschlagen hat. Noch immer ist nur etwa zwei Prozent des weltweiten Anlagekapitals in Gold investiert und die Manipulation des Gold- und Silberpreises geht fröhlich weiter, Pan Asian Stock Exchange hin oder her. Nach der Eröffnung der Pan Asian Stock Exchange am 22. Juli, ist noch nicht viel gelaufen mit dem Gold und Silberpreis. Damit etwas läuft benötigt es wahrscheinlich viel grössere Mengen an Gold und Silberkäufen aus dem Osten. Das soll nicht heissen das dies nicht noch bevorsteht, aber wer weiss schon wann dies geschehen wird. Jeden Tag liest man Berichte von Finanzexperten die sich gegenseitig mit Prognosen betreffend dem zukünftigen Gold und Silberpreis überbieten. Meiner Ansicht nach braucht es eine Hyperinflation damit solche Zahlen erreicht werden und selbst wenn Gold auf 15000 steigen würde, dann wären das 15000 US Dollars. Was wäre dann ein Dollar noch Wert? Was wären dann 15000 Dollar noch Wert? Es macht also wenig Sinn den Goldwert in Dollars zu messen. Um wirklich eine Aussage über die Kaufkraft von Gold machen zu können, muss die Kaufkraft von Gold mit anderen Anlageklassen verglichen werden, z.B. gegenüber Immobilien oder Aktien. Alles Andere hat nicht wirklich viel zu bedeuten.

  5. @critical citizen: nun ja, das stimmt schon, dass im Falle einer Hyperinflation die Währung nichts mehr Wert ist, aber: wenn ich jetzt – sagen wir mal – 10.000€ am Sparbuch liegen habe sind das nach der Hyperinflation (angenommen Faktor 10) nur mehr heutigen 1.000€ wert. Gold hingegen würde dann aber bspw. 100.000€ Wert sein und somit weiterhin heutigen 10.000€ entsprechen, oder?

  6. herbert.ohl@gmail.com

    Die berechnung stimmt

  7. Critical Citizen

    Hi blitzfreak

    Ja, die Geschichte lernt uns, dass in Zeiten monetärer Krisen mit dem Besitz von physischem Gold oder Silber die Kaufkraft nicht nur erhalten bleibt, sondern im Vergleich zu anderen Anlageklassen beträchtlich zunimmt. Es wird eine Umschichtung von Vermögen geben, von denjenigen die kein Gold und Silber besitzen zu denen die es besitzen. Das einizige was ich sagen wollte ist, dass eine Wertangabe in Fiat Geld keinerlei Bedeutung hat, nicht einmal dann wenn der Wert einer Unze Gold auf Millionenbeträge ansteigen würde.

  8. Die berechnung stimmt – stimmt nicht:
    denn in den 31 Jahren dürfte bei einer Fördermenge von 2000 – 2500 t/a etwa 70000 t zum weltweiten Bestand hinzugekommen sein. Da jetzt etwa 170000 t weltweit verfügbar sein müssten, waren vor 31 Jahren entsprechend nur 100000 t AU verfügbar = daraus würde ich diesen Goldpreis „nur“ auf 9000 Dollar beziffern.

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