Freitag,18.Juni 2021
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Milliardär Soros lästert über Gold, kauft aber selbst gewaltig nach

Der Investment-Fonds des amerikanischen Großanlegers George Soros hat seine Anteile am größten Gold-ETF SPDR im vierten Quartal 2009 dramatisch aufgestockt. Ende Januar prognostizierte Soros noch einen großen Goldpreissturz.

Der legendäre Investor George Soros hat sich in seinem Leben bereits mehrfach ein goldenes Näschen verdient. Und zuletzt setzte der amerikanische Milliardär voll auf das gelbe Edelmetall. Dessen Investment-Fonds Soros Fund Management LLC stockte seine Anteile am weltweit größten Gold-ETF, SPDR Gold Trust, Ende 2009 kräftig auf.

Wie aus einer aktuellen Meldung der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hervorgeht, kaufte Soros Fonds im vierten Quartal SPDR-Anteile im Volumen von 421 Millionen US-Dollar. Per 31. Dezember umfasste Soros gesamtes Investment in diesen Gold-ETF 663 Millionen Dollar.

Noch ist nicht klar, ob von diesen Beständen bereits wieder Teile verkauft wurden. Die Veröffentlichung der Handelsdaten erfolgt nur einmal im Quartal, noch dazu mit einer Verzögerung von 45 Tagen. Amerikanische Fondsmanager, die Investmentanteile von mehr als 100 Millionen Dollar verwalten, müssen ihre Positionen gegenüber der SEC regelmäßig melden.

Während des World Economic Forum in Davos hatte George Soros Gold noch als „die ultimative Investmentblase“ bezeichnet und vor einem möglichen Kurssturz gewarnt.

Seit dem 31. Dezember 2009 sind die Goldbestände von SPDR, offiziellen Zahlen zufolge, von 1.133,62 Tonnen auf nun 1.109,42 Tonnen zurückgegangen. Das entspricht einem Abbau von SPDR-Goldbeständen im Umfang von 24,2 Tonnen (minus 2,13%). Aktueller Gegenwert: 871,51 Millionen US-Dollar.

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