Private Credit: Deutsche Bank warnt vor Risiken in Billionenmarkt

Die Deutsche Bank weist ein Engagement von rund 30 Milliarden Dollar im Private-Credit-Markt aus. Der Sektor steht wegen wachsender Risiken stärker im Fokus.

Die Deutsche Bank weist in ihrem aktuellen Jahresbericht ein Engagement von rund 26 Milliarden Euro (etwa 30 Milliarden US-Dollar) im Bereich Private Credit aus – also Kredite, die außerhalb klassischer Bankenfinanzierungen direkt von Fonds oder spezialisierten Investoren an Unternehmen vergeben werden. Der Markt steht derzeit stärker unter Beobachtung, nachdem mehrere Unternehmensprobleme Zweifel an Kreditqualität und Vergabestandards ausgelöst haben.

Der globale Private-Credit-Sektor wird laut Bloomberg auf rund 1,8 Billionen Dollar geschätzt. Allerdings ziehen sich laut Marktberichten zunehmend Investoren zurück. Hintergrund sind unter anderem Ausfälle bei einzelnen Firmen sowie wachsende Risiken im Technologiesektor.

Die Deutsche Bank erklärte, sie sehe aktuell keine „signifikanten Risiken“ aus Verbindungen zu nicht-banklichen Finanzinstituten. Indirekte Kreditrisiken über verbundene Portfolios oder Gegenparteien seien jedoch möglich. Trotz der erhöhten Aufmerksamkeit plant das Institut, ihr Private-Credit-Geschäft weiter auszubauen.

Lesen Sie dazu auch unseren großen Hintergrundbericht: Private Credit: Risiken im Billionenmarkt – Was bedeutet das für Gold?

Goldreporter-Kommentar: Spannungen im Kreditmarkt gelten häufig als Frühindikator für breitere Finanzmarktprobleme. Kommt es zu größeren Ausfällen im Private-Credit-Segment, könnte dies erneut Kapital in klassische Sicherungsanlagen wie Gold lenken.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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25 Kommentare

  1. @All: kleine Ergänzung:
    Kurz: in so einem (riesigen) Fond von Blackrock gab es heftige Ausfälle, die Investoren wollen ihr Geld zurück und Blackrock ist nicht in der Lage, die Investoren auszubezahlen (!!!) , es gibt nur 5 % des Volumens.
    Da tickt eine riesige Bombe.
    Die Investoren können jetzt in Ruhe zugucken, wie ihr Geld verbrennt und kommen nicht raus.
    Und die Aktien rauschen im Zeitraffer in den Keller.
    Aua !

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/marktstress-blackrock-schraenkt-auszahlungen-aus-private-credit-fonds-ein/100206296.html

    Kann uns in der Zoohandlung nicht passieren.

  2. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet der von den Petrol-Heads verehrte Trump hat es geschafft die Straße von hormuz zu schließen. Egal, erstmal nochmal den neuen 3l-Diesel von BMW bestellen..

    • @Frenk:
      Warum so bescheiden ?
      Fritz fährt einen S 580, Kommunisten-Heidi einen A8 Powerdiesel. Und der Rest der Truppe hat auch nix unter 400 PS.
      Ok, auf unsere Kosten.
      Dann geht das ja.
      Man muß die Luxuspastete aus Frankreich ja stilecht nach Hause bringen lassen, besonders wenn man Sozi-Bonze (mit 5 %) ist.

      Wenn ich Kanzler werde, gibt es für Politiker nur noch die Auswahl zwischen Prius und BYD Atto.

      Kleinkram:
      Was halten Sie davon: Goldlocke könnte 100 % Zölle auf Iranische Drohnen und Raketen verhängen ?
      Das hilft sicher…..

    • Private Credit sind Unternehmenskredite außerhalb der klassischen Bankenfinanzierung. Dennoch bleibt der Markt eng mit dem Finanzsystem verbunden, etwa über Finanzierungen, Beteiligungen oder Kreditlinien von Banken.

      • @GR
        und doch ist die Deutsche Bank darin verstrickt, nicht umsonst warnt sie. Man will für die bevorstehende Bankenretting durch die Notenbank schon mal Vorsorge leisten.
        Zumal man immer noch denkt, man wäre systemrelevant.
        Nun hat aber sowohl die FED als auch die EZB, die BoJ kundgegeben, dass es eine Rettung auch systemrelevanter Banken nicht mehr geben wird.
        Dazu wurde ja auch Basel III geschaffen. Und zudem der digitale Euro, welcher ausserhalb der Banken geführt wird.
        Sodann werden all diese Banken problemlos abgewickelt werden können.

        • @Maruti
          Nur mal so eine ganz naive Frage: erinnert sich jemand aus dem Dorf an irgendeine Riesen- Sauerei oder einen ekeligen schmutzigen Skandal der letzten 30 Jahre , in dem die DB nicht bis zur Scheitelspitze drin gesteckt hat ?
          Ohne Witz: wenn man bei denen mal RICHTIG in die Bilanz guckt (was die Wirtschaftsprüfer und die Bankenaufsicht sicherheitshalber NIE gemacht haben werden) dann ist sowieso Zeit, den Abdecker zu rufen.
          Jetzt sollte man sich als Kunde mal das SAG-Gesetz ansehen.

    • @Großer Bär
      Die Sache ist eigentlich ganz einfach:
      1.) Ein Unternehmen, das so mies dasteht, daß die Bank ihm nie und nimmer auch nur einen Dollar leihen würde, braucht Geld.
      2.) Dann gründet die Bank (oder Blackrock) eine (sterbliche !) Briefkastenfirma, der man einen schicken Fondsnamen verpasst.
      3.) Die Briefkastenfirma sammelt das Geld DUMMER Anleger ein, mit der Ansage, da würde man 10 bis 14 % Zinsen kassieren können.
      4.) Man verschweigt die alte Regel von Kostolany: ich unterschreibe jede Zinsvereinbarung, wenn ich das Geld sowieso nicht zurückzahle.
      5.) Die Bank kassiert mächtig viele Gebühren.
      6.) Geht der Blödsinn schief, ist es egal: es ist ja nicht das Geld der Bank, sondern der Doofies.
      Die nicht mal gelesen haben, daß man die Auszahlung auf 5 % beschränken kann. Oder…..

      Wieder mal ein Intelligenztest.
      -> Failed.
      Blöd ist nur, wenn meine Lebensversicherung oder mein Pensionsfonds da mein Geld reingesteckt haben.

      Uns im Dorf kanns WURSCHT sein !
      Im Gegenteil, solche Sachen helfen unseren Vögelchen fliegen.

  3. Die Amis sind in Sachen Finanzen immer sehr kreativ . Damals verbriefte Ramschkrediten in die Welt verhökert. Jetzt wieder Kredite außerhalb des Bankensystem. Genauso etwas verkaufen was man gar nicht hat. Naja. Es gibt auf der Welt genügend dumme und gierige Menschen

    • @Frosch
      So ist es.
      Gestern sagte Trump, dass er die Ölfrachter militärisch beschützen und begleiten will und eskortierte einen leeren Frachter ! durch Hormuz.
      Prompt verkauften die Dummen ihre Derivate und der Ölpreis sank auf dem Papier um mehr als 10 Dollar.
      Heute erklärte Trump, er habe keine Kapazitäten für Geleitschiffe und prompt kauften die Dummen wieder ihre Derivate. Und der Ölpreis stieg wieder auf dem Papier um 10 Dollar. Die Verluste dieser Zocker müssen gigantisch sein, da auch noch kreditfinanziert.
      Trump selbst und Putin verdienen jedoch kräftig am Öl und seinen Preisen mit und wir hier bezahlen das freudig und gehorsam. Für den Frieden muss man eben blechen und auch mal frieren können, meinte Präsident Steinmeier. Solange es sich nicht um seine Klientel handelt, welche ohnehin ( siehe BW) kaum noch existiert.

      • @ Maruti
        Na zum Glück habe ich meine Zertis nicht verkauft, warum auch ????
        Wenn man weiß, das der Ölpreis schätze ich bis spätestens Ende nächsten Jahres bei mindestens 200.- usd stehen wird
        Gold während dieser Zeit nur seitwärts läuft.

          • @Soylent Green.
            Ich kann mich tatsächlich ad hoc nicht erinnern, wann Ukunda mal satt daneben lag. Ich lese seine Beiträge immer aufmerksam und lasse mich inspirieren, darüber nachzudenken, ob ich seine Ansicht teile…

          • @ Soylent Green

            Es ist keine Glaskugel, grins
            Man handelt an der Börse Wahrscheinlichkeiten, doch was bringt mich auf diese Idee, erst einmal ist es der Chart. Trump ist in Wahrheit sogar sehr berechenbar, Die Massenmedien schreiben hingegen immer das Er unberechenbar ist. Für mich sieht es eher so aus, als würde Er das alte System abreißen was geschichtlich alle 78-84 Jahren sehr oft auch statt gefunden hat ( Währungskollaps)
            Sollte Trump die Iraner ( was ich nicht hoffe ) besiegt dann hätte Er fast 80 % der weltweiten Ölreserven mehr oder weniger unter seiner Kontrolle und wie man ja schon jetzt sieht, das China dadurch mindestens 10-15 Jahre zurück geworfen wird, um dadurch den direkten Krieg mit China zu vermeiden. Auch ein Punkt der nicht zu vergessen ist, überall werden Pipelines gesprengt um dadurch einen künstlichen Mangel zu erzeugen. Und wenn man sich die Worte Israels anhört wird die Türkei Die nächsten sein die sich verteidigen müssen, alles in allem eine brenzlige Situation.
            Und all diese Gründe haben mich veranlasst massiv in Ölzertis und Ölfirmen rein zu gehen, und bis jetzt ist es ja auch aufgegangen.
            So nun wünsche ich dem @Goldreporterteam und @ allen anderen hier noch ein entspanntes Weekend

          • @Rookie.
            Keine Kritik an Ukanda, aber ein Beispiel fällt mir ein. Er hatte, glaube ich, vor ein paar Wochen gemeint, der Dollar würde bald stark fallen. Gerne berichtigen, falls ich mich falsch erinnere.

        • @ukunda
          Dann müsste aber gleichzeitig die Wirtschaft boomen. Kommt es aber zu Einbrüchen selbiger, wird weniger Öl nachgefragt. Zudem sind die Lager übervoll, nur der Transport ist eingeschränkt. Doch der war auch in der Corona Krise eingeschränkt und trotzdem kam Öl nicht auf 200 Dollar.
          So ein Preis ist spekulativ, es kann genau so gut auf 20 Dollar runter gehen, die Börsen Psychologie eben.
          Panik, Angst, voreiliges Handeln, noch dazu AI und Computer gestützt.
          Eine Öl Goldrelation von durchschnittlich 15-18 bestand über lange Jahre.
          Das hieße, bei einem Goldpreis von 5.000 Dollar einen Ölpreis von 300 Dollar oder bei 200 Dollar einen Goldpreis von 3.000 Dollar und bei realistischen 140 Dollar einen Goldpreis von 2.100 Dollar.
          Jedoch, bei den sich stündlich sich ändernden Statements der Trump Regierung alles eher unwahrscheinlich. Es herrscht neben Euphorie, Angst und Panik an den Märkten.
          In der Psychiatrie nennt man das Bipolares Syndrom.

          • @Blackwood

            Eben das glaube ich nicht, dass die Banken hier safe sind. Daher mein Eingangskommentar als Frage.

            Für mich sieht es so aus:

            Das sind Kredite, die die Banken nicht direkt vergeben dürfen. Über die Hintertür kommt der toxische Stoff aber doch wieder rein. Wenns so ist, ist in Sachen Bankensicherung wohl nicht viel gewonnen.

  4. @BlackWood
    Deswegen keine Bank-, Versicherungs-, oder Rüstungs Aktien, Nein danke ich kann darauf verzichten. Auch die jenigen die relativ große Beträge auf der Bank haben und mit einem mickrigen Zins der weit unter der Inflationsgrenze liegt abgespeist werden, sollten zu ihrer eigenen Interesse sich mit dem SAG beschäftigen! Oder auch noch dazu sich über die Finanzkrise in Zypern informieren, 50% zwangsabgabe auf Bankguthaben in absehbarer Zukunft werden wohl der humane Weg sein!
    Da erscheint mir eine Aufteilung von 40% auf abbezahlte Immobilien, 25% auf Aktien, 25% auf Gold & nur 10% Bankguthaben sinnvoller! Leider sind 40% ein hoher Posten gebunden in Immobilien, aber dies ist durch die Immobilien Preise bedingt und die Lage des Investments!
    Wären nicht die Immobilien im Spiel würde ich 45% jeweils in Aktien & Gold aufteilen und nur 10% auf der Bank!
    Dazu kommt bei uns der Fall das durch meine Mutter in Greece einige dutzend Hektar Agrarflächen unser Eigentum ist, die Flächen stehen meinen Onkel zu freier Verfügung zu bewirtschaften.
    Alles ist besser als den größten Teil des Vermögens auf der Bank zu lassen und sich danach über den großen, lauten knall wundern! Ich höre jetzt schon das Geschrei und die Ohnmacht der Menschen wenn das größte Teil ihres Vermögens über Nacht sich in Luft auflösen.

    • @Hmm
      Bei einer Wirtschaftskrise sinkt alles, auch Gold, Immobilien und Aktien. Man nennt das Depression oder Deflation, ein sehr unangenehmes Szenario und die Notenbanken versuchen mit Geldfluten gegen zu steuern.
      Warum sinken alle Assets ?
      Wel jedermann Geld braucht und deshalb alles verhökert was zu verscherbeln ist.
      In diesen Zeiten werden für Bargeldinhaber grosse Vermögen gemacht. Die Villa am Bodensee nachgeschmissen, nur Kredit gibt es keinen, man muss schon Bares hinlegen.
      Geld wird sehr wertvoll und gleicht damit das nun weniger begehrte Gold aus. Wie eine Waage.
      Hat einer Geld und Gold ist er stets auf der sicheren Seite.
      Günther Hannich: „Die Deflation, die verheimlichte Gefahr“
      oder Berlin 2023.
      Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt.
      2008 war es schon fast soweit. QE 1, 2, 3….

  5. Nicht nur das Öl belastet.
    Eine neue Migrationswelle wird die Systeme, vorrangig Deutschland weiter belasten:
    https://www.n-tv.de/politik/Studie-sieht-Deutschland-als-Hauptziel-fuer-iranische-Gefluechtete-id30465826.html
    Darunter sicher auch neben wirklich Schutzsuchende werden Revolutionsgardisten und Kooperateure Schutz suchen, mit ganz bestimmten Aufträgen versehen, den Unterstützern des Konfliktes und Kriegstreibern gehörig in den Hintern zu treten.
    Und jetzt ist an Bahnhöfen wieder Applaus angesagt.
    Syrien ist out, Iran ist nun in.
    Wir schaffen auch das, ganz bestimmt.

    • @Maruti
      Als überzeugter Europäer sollten Sie nicht so negativ sein.
      Sicher werden alle europäische Nationen Deutschland
      helfen, diese Lasten solidarisch zu bewältigen.

      • @Digger
        Da bin ich voll überzeugt und wäre ansonsten
        empört, so was von empört…
        ( Zitat: Annegret Krampf Karrenbauer, deutsche Verteidigungsministerin, als Putin in die Ukraine einmarschierte und sie mit Helmen und Betten der Ukraine zu Hilfe eilte).

  6. @Großer Bär
    Das hängt nur davon ab, wie clever die Bank ist.
    Das ist ja der Trick: das Risiko ist im Fonds also bei den Kunden.
    Die risikolosen Gebühreneinnahmen bei der Bank.
    Dann braucht man noch 200 Seiten KLEINGEDRUCKTES, in dem man auf alle Risiken hinweist.
    Einziges Problem: ein Bankkunde, an den man Kredite draussen hat, kauft so einen Schrott und kommt in Probleme.

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