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Ron Paul: “Wer Goldmünzen als Zahlungsmittel verwenden will, wandert ins Gefängnis”

Fed-Kritiker Ron Paul kritisierte anlässlich der Fed-Anhörung im US-Kongress erneut das zentralistische Geldmonopol der US-Notenbank und die Politik von Ben Bernanke.

„Wenn man den Dollar von 1913 betrachtet [als die Fed gegründet wurde], dann ist er heute noch zwei Cents wert“, sagt der amerikanische Kongress-Abgeordnete Ron Paul in einem Interview mit Yahoo Finance.

Der Republikaner ist bekannter Kritiker des  US-Notenbank-Systems. Seit Jahren fordert er die schärfere Kontrolle dieser Finanzinstitution, mehr noch: ihre komplette Abschaffung.

Vor allem kritisiert er das Geldmonopol der Fed, das einer Planwirtschaft gleiche.  “Wer Goldmünzen oder Silbermünzen als gesetzliches Zahlungsmittel verwenden will, wandert ins Gefängnis”, so Paul.

Er fordert eine Rückkehr zur Goldbindung des Dollars. „Es ist nicht so, dass der Goldstandard automatisch alle Fehler korrigiert. Der Goldstandard hält uns Probleme vom Hals“. Zumindest solle man den Menschen die Wahl lassen.

Wenn man auf Papiergeld stehe und in 30 Jahren für seine Kinder vorsorgen wolle, dann könne man Staatsanleihen kaufen, keine Zinsen dafür erhalten und sehen, was man dann in 30 Jahren noch dafür bekomme. „Aber was wäre geschehen, wenn man vor 10 Jahren in Gold gespart hätte? „, so Paul.

Am vergangenen Mittwoch durfte sich Fed-Präsident Ben Bernanke vor dem US-Kongress für seine  Geldpolitik verteidigen.  Und Ron Paul hatte wenig Verständnis für seine Argumente. “Er soll uns Vollbeschäftigung geben und stabile Preise, nichts davon haben wir“, kritisiert Ron Paul.

Das Original-Interview mit Yahoo Finance:

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Eingetragen von am 11. Feb. 2011. gespeichert unter Fed, Gold, News, Politik, US-Dollar, USA, Videos, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Ron Paul: “Wer Goldmünzen als Zahlungsmittel verwenden will, wandert ins Gefängnis””

  1. Wenn man Gold als Währung einführt muss man auch das Goldmonopol brechen. Alles andere wäre ein Neustart eines falschen Systems mit neuen und auch alten Profiteuren. Dem kleinen Man ist mit einem Goldstandard an sich nicht sehr geholfen.

    • dem stimme ich zu. Eine Golddeckung ohne gleichzeitigem Verbot von garantierten Zinsen ist eben auch wieder nur ein Schneeballsystem. Jede Investition ist mit einem wirtschaftlichem Risiko verbunden. Sobald dieses Risiko durch scheinbare Garantien ausgehebelt wird, ist das System bereits wieder am Ende bevor es begonnen hat. Sprich der Dolch, welches das System zum Fall bringt, liegt schon in der Wiege.

  2. Satanische Rothschild FED

    Ron Paul hat absolut Recht mit seinen Aussagen. Für den kleinen Mann wird das Gefängnis reichen, so ein Bösewicht wie kann er sich gegen die Zionisten stellen?!
    Aber ich sage voraus: wenn sich Ron Paul weiter gegen die FED stellt, wird er das zeitliche auf ungeklärte Weise segnen! John F. Kennedy hatte es schon versucht die FED aufzulösen. Und nichts Anderes war die Aktion der Handlanger Nato, Libyens Gadaffi zu beseitigen, warum wohl? Gadaffi wollte die arabisch – afrikanische Liga überzeugen Gold gemeinsam als Zahlungsmittel einführen. Er hatte genug Goldreserven. Das hätte das Aus für den Dollar bedeutet, da der Petrodollar zur Farce wird. USA, Europa usw. hätten in Gold das Öl bezahlen müssen. Diese Reserven stehen nicht zur Verfügung, die Zionisten haben genug gebunkert, werden einen Teufel tun Gold gegen die wertlosen Papierscheinchen zu tauschen, die sie ja selbst drucken, um das Öl zu bezahlen. Gadaffi drohte in diesem Zusammenhang in Frankreich sämtliche angelegten Devisen abzuziehen das hätte den Staatsbankrott Frankreichs nach sich gezogen. So mußte Frankreich als führende Nation gegen Libyen vorgehen. So brauchte sich die USA nicht schmutzig machen und den klammen Kriegsdollar einsparen. Die Zionisten benutzen das amerikanische Volk, als führende Militärmacht, als Sklaven für ihre Machtinteressen.
    ich sage voraus: die Weltbürger werden ein paralell Zahlmittel einführen außerhalb des jetzigen zionistischen Bankensystems. Diesen Machtkamf gegen die Weltbevölkerung werden sie verlieren!!! Alle Kulturen beherrschen zu wollen, hat uns schon vielfach die Geschichte gelehrt, wird nicht funktionieren.

  3. Ich sehe nicht ein, was mir letztlich ein Goldstandard bringen soll. Ich beziehe mein Gehalt oder Einkommen, dieses passt sich letztendlich immer der Inflation an. Zumindest früher oder später. Dafür sorgen schon u.a. die Gewerkschaften und die Marktwitschaft.Ich lege mir etwas Erspartes zurück. Davon kann ich Gold oder Silber kaufen, wenn ich will, auch Aktien oder Kupferbarren für den Keller. Ein Goldstandard wurde früher oder später noch immer gebrochen. Desweiteren kann ein Goldstandard ganz leicht zum Gold-Besitzverbot führen. Ein Goldstandard verhindert auch nicht eine Deflation und Depression, ganz im Gegenteil. Laßt Gold wie es ist. Eine Wertanlage und ein Schatzmittel. Laßt Papiergeld als Tauschmittel gelten. Um es schnell wieder auszugeben, für Waren, Lebensmittel und Edelmetalle. Denn dafür ist es gemacht.
    Man soll nicht immer versuchen das Rad neu zu erfinden.

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