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Goldpreis-Entwicklung im Mai: Ein Wechselbad der Gefühle

Im vergangenen Jahr fiel das Jahrestief bei Gold auf einen Tag im Mai. Nur einmal seit 1972 wurde der Jahreshöchstkurs im Mai erreicht. Gutes Omen für die kommenden Wochen?

Der Mai ist ein launischer Goldmonat. In den vergangenen 40 Jahren bescherte uns dieser Zeitraum eine höchst wechselhafte Kursentwicklung.

2012 erlitten Goldbesitzer einen Verlust von 5,71 Prozent. Am 16. Mai letzten Jahres ereignete sich aber gleichzeitig das Jahrestief mit 1.537,50 Dollar im Londoner Vormittagsfixing. Nur einmal seit 1972 wurde der Jahreshöchstkurs im Mai erreicht. Das zwar 2006.

Goldpreis im Mai 2013

Starke Kursgewinne waren keine Seltenheit. Das größte Plus erlebte der Goldmarkt im Mai 1973, als das Edelmetall sich innerhalb eines Monats um mehr als ein Viertel verteuerte.

Im Durchschnitt sprang im Mai ein Kursgewinn von 1,63 Prozent heraus. Nur Januar (im Mittel +1,68 %) und September (+2,84 %) schneiden in der Statistik besser ab.

24-mal seit 1972 gab es einen Gewinn zu verbuchen. 17-mal stand der Goldpreis am Ende tiefer als im Monat zuvor.


Die beste Mai-Performance
(Top-5)

1973: +26,24%
1972: +19,80%
1979: +13,84%
2009: +9,34%
2003: +8,87%

Die schlechteste Mai-Performance (Top 5):

1982: -8,76%
1974: -7,12%
1998: -5,89%
2012: -5,71 %
1999: -5,18%

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Goldpreis des Londoner Vormittags-Fixings.

Goldreporter

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Eingetragen von am 3. Mai. 2013. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Hintergrund, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

15 Kommentare für “Goldpreis-Entwicklung im Mai: Ein Wechselbad der Gefühle”

  1. Ich wollte nur kurz melden, ich glaube langsam werde ich doch intelligenter

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  2. Comment-0815

    Ich wollte nur kurz fragen: wie äußert sich das?
    (Freitagabendspäßle)

    0
    • @goldreporter.War wohl ein psychisch Erkrankter der meinen Nick benutzt,also mal die E-mailadresse checken Goldreporter!Wer das war ist wohl hier jedem bekannt!Der Herr „Zeig Dich“!

      0
  3. „ein psychisch Erkrankter“ schreibt wohl gerade am Drehbuch der Finanzwelt:

    „Die Anleger sind wieder im Kaufrausch: Starke US-Arbeitsmarktdaten, dazu das ultra-billige Geld im Euroraum und der Mangel an alternativen Anlagenformen“

    und

    „Gespaltenes Land – Jeder dritte US-Bürger für bewaffnete Revolution“

    und eine wirklich unverantwortliche Medienwelt, die im Konzert der Manipulation und Massenbeeinflussung eine tragende Rolle spielt, was wir Deutschen in unserer dunklen Vergangenheit schon einmal erlebt haben.

    Wissen Sie, warum ich unlängst hier schrieb: „wir lernen nichts aus unserer Vergangenheit“?

    0
    • @Bernd
      Arbeitsmarktdaten aus den USA ? Die werden per Umfrage erstellt.Die Anleger sind im Kaufrausch ? Ehm, welche Anleger ? Ich kenne keinen, der es noch wagt.Sind das etwa die Notenbanken selber ? Frage ich jedoch die Firmenchefs, die ich so kenne, erhalte ich die gleiche Antwort: Es sieht gar nicht so rosig aus, Sorgenfalten im Gesicht, Rezessionsängste. Sieht so ein Aufschwung aus ? Oder wird da künstlich eine Aktien Blase geschaffen, damit, wenn schon denn schon, diese zusammen mit der Bond Blase platzen kann. Auch ein Weg Guthaben und damit Schulden zu vernichten. Mal sehen, wann die Automobil-Branche hier wieder nach Kurzarbeit und Staatshilfe schreit.Wenn ich so die Halden von VW in Emden sehe, kann es nicht mehr lange dauern.

      0
      • @anaconda

        1. Arbeitsmarktdaten „Die werden per Umfrage erstellt“, hä? Und warum gibt es John Williams? Lesen Sie mal: http://www.shadowstats.com/ Und wem untersteht das Statistische Bundesamt?

        2. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass das Headlines sind: googeln Sie, dann kommen Sie zu den Artikeln. Dass der DAX immer wieder neue Höhepunkte erklimmt, das kann man nicht leugnen.

        3. Es ist richtig, was Sie sagen und ich auch in dem Artikel- Widerspruch ausdrücken wollte: ein Irrsinn, der fundamental unerklärlich ist. „wird da künstlich eine Aktien Blase geschaffen“, langsam komme ich zu einem anderen Schluss: das ist die Welt der Finanzen – abgrasen bis nichts mehr wächst und dann weiterziehen! Beim Gold wurde das so gemacht.

        0
        • @Bernd
          Natürlich kenne ich shadowstats.Trotzdem ist interessant zu wissen,dass die USA Leute befragt, ob sie sich vorstellen können,demnächst einen Job zu bekommen und wenn die nein sagen, fallen die aus der Arbeitslosenstatisik raus.Dirk Müller von cashkurs hat das mal schön beschrieben, wie die USA Statistiken macht.
          Bezüglich der Aktien, ja da haben Sie recht.Wir sind noch weit entfernt
          von den Höchstkursen von 2000 und 2007.Liegt wohl an der anderen Berechnungsmethode und weil nun auch Dividenden in die Bewertung der Punkte mit einfließen.Aber ich denke,da wissen Sie mehr darüber als ich.
          Eines würde ich mich noch interessieren: Wie bewerten Sie die Tatsache, dass nun Notenbanken mit Fiat-Money Aktien kaufen ?

          0
  4. Comment-0815

    Zum Wochenende habe ich noch einen „positiven“ Ausblick auf die Gold- und Silberpreis-Entwicklung gefunden; über den Monat Mai hinaus:

    http://www.resourceinvestor.com/2013/04/29/the-beginning-of-the-silver-age?t=precious-metals

    Also… keep smiling

    0
    • @comment-0815

      „because of panic during the last two weeks“ -> das konnte man doch nicht erleben! Das war keine Panik, das war eine konzertierte Aktion, heißt es doch, dass institutionelle in klarer Absicht Gewinne mitnahmen, Private wieder mehr Gold kauften!

      0
  5. Comment-0815

    @Bernd
    An den beiden Tagen (12.4/15.4.2013) haben viele „weiche Hände“ sich von ihren Goldpositionen getrennt, sei es durch Verkäufe von physischem Gold, oder „unbeabsichtigt“ durch das Unterschreiten von Stop Loss-Ordern (nehmen wir einmal „Calls auf Gold/Silber“, die regelrecht weggeblasen wurden…).

    Eine sehr detaillierte Beschreibung der Vorgänge an der COMEX findet sich im nachfolgenden Link (in Englisch), wer Lust (und die Zeit) hat, findet die Begriffe „konzertierte Aktion“ auch in diesem Artikel wieder.

    http://www.resourceinvestor.com/2013/04/15/how-the-gold-market-was-crashed?t=precious-metals

    0
  6. Wer Gold zu Hause lagerte ist damit sicher nicht zum Händler gerannt um es in Papiergeld zu tauschen.Leute,welche dagegen online handeln,möglicherwise schon.So gibt es die BullionVault,wo man online angeblich physisches Gold kaufen und verkaufen kann,per Konto.Gesehen habe ich das physische Gold allerdings noch nicht,obwohl ich dort auch ein Konto habe.Dieses werde ich aber demnächst auflösen und mir für das Geld doch lieber Metalle in eigenem Besitz kaufen.IIn den Prospekten der Firma sieht man zwar die Barren, aber es ist eben nur Papier.anfassen kann ich sie nicht.

    0
  7. Comment-0815

    @a:
    An der Londoner Börse wird der Handel von physischen Gold abgewickelt, und wie in dem Artikel oben beschrieben (und ebenso in weiteren Artikeln zu diesem Thema berichtet) fiel zeitgleich mit den Vorgängen an der Comex (New York) in London das rechnergestützte Handelssystem aus:

    ALL OF A SUDDEN THE LONDON PHYSICAL PLATFORM THAT BUYS AND SELLS PHYSICAL GOLD GETS LOCKED UP. THE SYSTEM FREEZES.

    Nun könnte man annehmen, diese Vorgänge seien ein Thema für die US-Börsenaufsicht SEC oder CFTC, aber ein Blick in die Kontrollgremien dieser Institutionen zeigt: auch dort ist z.B. G&S sehr gut vertreten ( Mr. Adam Storch bei der SEC ist ein ehemaliger Mitarbeiter von…? … richtig! (G&S)).

    Damit sind wir wieder bei der …Titanic, wir drehen uns im Kreis!
    Schönes WE

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    • @comment-0815
      Und ich habe erst Wisnewski`s Buch erst halb durch. Jedenfalls war die erste Hälfte schon aufschlussreich über J.P. Morgan und seine Machenschaften.
      Es ist eben alles „Titanic“, wohin man schaut.

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      • Comment_0815

        @a:
        Die Verfilmung von „Titanic“ war sicher langweilig im Vergleich zu Wisnewski’s Buch,-
        ich lese immer noch „Showdown“ von D.M., und auch dort gibt es viel „Titanic“.

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  8. Unbedingt die Gelegenheit zum Gold und Silberkauf nutzen wer es noch nicht hat. Das System setzt derzeit ungeheuer viel Energie ein um „Normalität“ vorzuspielen. Erinnert sich noch jemand an die Zeit wo man Silber pro Unze fuer eine Handvoll Euros bekam, also quasi umsonst. Dieselbe Situation haben wir derzeit noch im Minensektor. Besonders günstig sind derzeit exzellente Gold und Silberjuniorunternehmen die bei eine Gold-Silberpreiserholung um das 10 bis 100-sfache steigen könnten. Noch sind diese Aktien Pennystocks und fuer ein Taschengeld zu erwerben. (more infos on : http://www.lunaexpress.de)

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