Montag,27.Mai 2024
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Goldpreis gefallen: ETF-Käufer schon auf Schnäppchenjagd?

Der Goldpreis ist gegenüber Vorwoche um mehr als 2 Prozent zurückgekommen, dabei stiegen die Metallbestände des größten Gold-ETFs.

Silber- und Goldpreis

Die Goldpreis-Rally hat sich abgekühlt. Nach dem Rekord-Serie seit Anfang März ist Gold nun in eine Konsolidierung übergegangen. Denn am gestrigen Mittwoch schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel (Juni-Kontrakt) mit 2.338,40 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 2.185,42 Euro. Damit sank die Dollar-Notierung gegenüber Vorwoche um 2,1 Prozent, während der Euro-Goldpreis um 2,4 Prozent nachgab. Parallel verringerte sich der Preis für die Silberunze um 3,7 Prozent beziehungsweise 4,0 Prozent auf 27,35 US-Dollar oder 25,56 Euro.

Gold, Goldbarren, Gold-ETF (Bild: Goldreporter)
Die Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) nahmen gegenüber Vorwoche um 6 Tonnen zu während der Goldpreis um 2 Prozent zurückkam (Bild: Goldreporter).

Gold hat sich nun vom Allzeithoch am 19. April um 2 Prozent beziehungsweise 3,6 Prozent (in Euro) entfernt.

Größter Gold-ETF

Währenddessen sehen wir im Vorwochenvergleich eine Zunahme der Metall-Bestände bei den großen Edelmetall-ETFs – erstmals seit drei Wochen. Sind das schon Schnäppchenkäufe? So nahm das Inventar des SPDR Gold Shares (GLD) per 24. April 2024 um 6,04 Tonnen zu auf 833,63 Tonnen. Die Einbuchung war begleitet von einem Nettokapitalzufluss in Höhe von 263 Millionen US-Dollar.

ETF-Eigenschaften

Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der Fondsbetreiber eine Zehntel Unze Gold physisch einlagern. Allerdings gibt es oft eine zeitliche Diskrepanz bei der Meldung von Kapitalflüssen und Fondsbeständen. Auf dem Goldmarkt gibt es üblicherweise eine 2-Tages-Frist, in der physische Bestände nach einem Vertragsabschluss geliefert werden. Der GLD wurde eigentlich aufgelegt, um Investoren mit einem physische gedeckten Wertpapierprodukte eine Teilhabe an der Goldpreis-Entwicklung anzubieten. Zuletzt liefen die beiden Assets aber deutlich auseinander.

Größter Silber-ETF

Parallel haben auch die Silber-Bestände des größten Silber-Fonds zugenommen. Denn das Inventar des iShares Silver Trust (SLV) vergrößerte sich im Vorwochenvergleich um 236 Tonnen auf 13.368,73. Dabei flossen dem ETF netto 56 Millionen US-Dollar zu. Pro ausgegebenem Anteilsschein ist dieser Edelmetall-Fonds offiziell mit einer Unze Silber physisch gedeckt.

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Einordnung Goldpreis und ETFs

Vergangene Rallys bei Silber- und Goldpreis waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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26 Kommentare

  1. Diese ETF hinken immer hinterher und werden zu 90% auf dem falschen Fuss erwischt. So zockt man prima die Kleinanleger, vornehmlich vom Elternhaus gut betuchte
    langzeit Studenten ab.
    Schnäppchen sind das zur Zeit sicher nicht.
    Das kommt erst, wenn man scharenweise aus den physischen Metallen flüchtet.
    Vor Jahren recherchierte mal einer, dass für die Drückung des Goldpreises um 100 Dollar nebst Papiergold etwa
    40 Tonnen physisches Gold nötig sind.
    Da man solches aber nicht hat, kommt Spoofing zum Zug.
    Denn in den USA sind auch ungedeckte Leerverkäufe verboten.
    Der Sinn ist Verunsicherung am Markt und verursacht
    bei computergesteuerten Systemen ein Lostreten einer Lawine.
    ( Ein unachtsamer oder fahrlässiger Skifahrer kann ein ganzes Dorf vernichten, wenn er an der richtigen Stelle eine Lawine lostritt).
    Der Börsen Skifahrer jedoch handelt vorsätzlich aus Gewinnsucht. Ein Straftatbestand übrigens.

  2. Erstaunlich, wie sich der Goldpreis nach dem Crash vom 22.04.24 bis jetzt quasi wie von Zauberhand gesteuert nunmehr seitwärts bewegt.
    Könnte für Goldzitterer ein gutes Signal sein, möglich dass es nun wieder bald aufwärts geht.
    Spätestens nächste Woche müsste das aber geschehen, denn, allzu lange Seitwärts könnte die Bären wecken und den Preis weiter abwärts befördern.
    GR schrieb die 50 Tageslinie von 2.325 $ sollte zum Tagesschluss nicht unterschritten werden. Leider geschah das bereits, so dass Charttechniker von einem weiteren Rückgang ausgehen. Das könnten noch mal 100 Dollar sein.
    Mal sehen, was geschieht.
    Wenn es dem Kartell gelingt, den Preis wieder mal
    ( man erinnere sich, es geschah schon ein paar mal, sogar in diesem Jahr) unter 2.000$ zu drücken, dann Hut ab.
    Wann also kauft man risiko ärmer ?
    Ich denke so bei 2,100 Dollar, weil dann der Verlust „nur“
    100 Dollar sein könnte. Unangenehm, aber verkraftbar.
    Ich jedenfalls kaufe bei jedem denkbaren Szenario bei 2100 Dollar. Nicht All in, aber doch eine angemessene Portion.
    Sollte es auf 1995 gehen, eine weitere Portion und so weiter.
    Steigt der Preis, wird nichts gekauft.
    Verkauft wird nicht mal 1 Gramm !

    • @maruti

      Glauben Sie wirklich noch an einem Rückgang vom Goldpreis? Bei mir kommen so ein paar Zweifel. Die Minen sind heute sehr stark. Das ist doch eher ungewöhnlich, wenn der Markt an fallende Goldpreise glaubt.

      Gut, die Aktienmärkte könnten einbrechen und Gold mit runtergehen. Allerdings werden die Aktien immer wieder hochgekauft, vor allem kurz vor Börsenschluss. Auch dann, wenn die Zinsen steigen, das finde ich dann komisch.

      Die Kriegsrethorik heizt die Krisenstimmung zusätzlich noch an. Jetzt gerade wieder hoch aktuell. 2080 Dollar ist mein Traumpreis, aber vielleicht nur ein Traum.

      • @Stillhalter
        Man nennt das einen Wirtschaftskrieg.
        Den Ausgang kann keiner vorhersagen, sicher aber ist, dass alle verlieren, die einen mehr, die anderen weniger.
        Das Ende wie immer: Währungsreform, Neubeginn und der Verlust alller Ersparnisse und eines Grossteils der Vermögenswerte.
        Bisher hat noch jede Generation all das verloren.
        Nun sind wir dran, die Nachkriegsgeneration.
        Doch wir haben eine Chance:
        Gold, so wir es akkumulieren, vergraben und verstecken können.
        Alles Papier wird verbrennen, auch wenn ws sich heute keiner mehr vorstellen kann, es wird geschehen.
        Die einzige Chance zu entkommen, entweder Gold oder bis dahin schon gestorben.

    • @Maruti, Tutanchamun hatte 10 kg Gold im Grab,konnte nichts mitnehmen ,Sie haben über 100 kg und der jüngste sind Sie auch nicht warum also die Gier,genießen und für gute Zwecke ausgeben….

      • @excellent
        Ich bin nicht gierig.Keinesfalls. Gierig sind die Raucher und Trinker. Ich gehöre nicht dazu.
        Gold ist für mich so eine Art Ideologie.
        Dem räuberischen Staatsgebilde soviel wie möglich
        an Kapital zu entziehen.
        Und noch etwas, ich geniesse und wie, nur auf eine andere Art, als Sie denken.
        Mit Gold im Hintergrung können Sie geniessen, jeden Tag, sogar ohne sich irgendeinen Konsum aufschwatzen zu lassen, an welchem nur die Räuber des Staates reich werden.
        Letztere machen Schulden ohne Ende und neuerdings nennt man diese sogar
        „ Sondervermögen“
        Ich halte das für eine hinterfotzige Frechheit.
        Und deshalb wähle ich Gold und nicht einen Firlefanz
        oder Luftnummer, was als Konsum bezeichnet wird.
        Keine Chance, das Gold bleibt, wo es ist, niemand weiss, wo das Gold ist.

        • @Maruti,war nicht bös gemeint,bin bei Ihnen den Räubern Kapital zu entziehen.Aber dazu ist das Kartell zu mächtig,glauben Sie wirklich das wir eine Chance haben?
          Das geerbte und mühsam gesammelte Gold,das wissen nur Sie wo der Versteck im Meer ist,kein zweiter?Wäre doch Schade,wenn ausgerechnet einer von den Räubern nach 100 Jahren das finden würde!!!

          • @Excellent
            Nur ich weiss es.
            Und sollte es nach 100 oder 1000 Jahren einer von diesen Herren finden, so kann ich sagen, er hat es sich dann auch redlich verdient, das Gold und dass er wieder heil nach Hause kam.

          • @Excellent
            Um in meinem Bild zu bleiben: natürlich hat unser kleines gallisches Dorf kurzfristig (!!!) keine Chance gegen das Römische Reich.
            Aber wir leben finanziell frei , sicher und unabhängig, das ist schon mal ein riesen Vorteil.
            Tesla -40%, Apple-10 %, Pfizer/Biontec -70 %, Anleihekrise, Unternehmenspleiten, Inflation, drohende Staatspleiten ?
            Nicht in unserem Dorf.
            Unser Dorfgeld hat sich die letzten 5 Jahre verdoppelt.

            Und wir bekommen neue mächtige Verbündete: China, Indien, die BRICS Plus, jetzt die 29 Länder die mit Brics den Währungsswap ohne Dollar vereinbaren.

            ROM befindet sich sichtbar auf dem Weg in den Untergang. Ohne Chance auf Erholung.
            Wir können uns 6 Wochen an den Strand legen, ohne auch nur 1 x unsere Finanzen zu checken.
            Bei welcher anderen Geldanlage kann man das absehbar auch nur 3 Tage ?

            Nebenbei: Maruti und ich, wir verzichten für Gold ja auf kein angenehmes Leben, wir gönnen uns alles, was WIR SELBST wirklich haben wollen.
            Wir sind nur keine dummen Opfer der Konsumindustrie.
            Auch das ist Freiheit.
            Beispiel : Unsere kleine Hinterhofschreinerei ist so gut gelaufen, daß wir uns natürlich einen Cayenne in die Garage stellen könnten, sogar für jeden Wochentag einen in einer anderen Farbe.
            Aber in so eine Angeberkiste müsste man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen.
            Mein Lexus wurde diesen Monat 18 Jahre alt. Bisher keine Pannnen. Alle 15.000 km Ölwechsel und alle 100.000 km neue Bremsen. Dann laufen die zwischen 700.000 und 1 Mio. km, mit Originalmotor und Getriebe.
            Warum soll ich Neuschrott kaufen ?

            Man braucht „nur“ Hirn und Gold.
            Dann lebt man frei und zufrieden.

      • @excellent,
        wir haben schon alle genug ungefragt für den guten zweck ausgegeben
        in letzter zeit z.b. für fachkräfte aus aller welt, ukraine, lockdown, klima, enegie etc.
        ich denke, es reicht allmählich mit den guten zwecken…….

    • @Goldeneye
      Ne, alle an Bord, zumindest als Mitleser.
      Als einfacher kleiner Hinterhofschreiner ist mir diese Diskussion aber schlicht und einfach komplett egal.
      Meine Ünzlein haben sich in den letzten gut 5 Jahren mehr als verdoppelt.
      Reicht mir.
      Und seit Mitte Januar von 1.900 (Krüger) auf rd. 2.200.
      Auch nicht übel für 3 Monate..
      Und falls es noch mal auf 2.000 runter gehen sollte: auch egal, dann kann ich nachkaufen.
      Win-Win-Win- Win.
      Und ich bin mir absolut sicher, daß das erst der Flachlandteil der Reise war.

      Das ist ja einer der Hauptvorteile von Metall: kaufen, verbuddeln und einfach NIX mehr machen müssen.
      Unsere Arbeit machen die doofen Regierungen und Notenbanken.

      Keep calm an carry on.

    • @Golden Eye
      Nö, aber so manchem sitzt der Schock vom 23.04. noch in den Knochen. War aber auch ein Ding, was da abgegangen ist. In so kurzer Zeit um 100 Euro runter.
      Sag mir noch einer, das war eine normale Korrektur.
      ( Diese wäre mindestens über 2 – 3 Wochen gelaufen und nicht innerhalb von Minuten.
      Würde mich nicht überraschen, wenn da nicht entweder Spoofing oder andere faule Trickser am Werk waren.
      Von den bekannten Institutionen.

      • Im Prinzip gibt es nichts Besseres als niedrige Nachkaufkurse – so lange das Kauf-Fenster noch geöffnet ist. Wer hat schon genug…Kaufsucht!

  3. Da geht es aber heute beim Gold/Silber im Minutentakt gen Nord Süd. So reagiert mein Magen bei üblen Fusel. Ist das die Reaktion auf die schlechten Wirtschaftsdaten aus den USA? Ich denke eher nicht denn damit sollten die sich doch langsam abgefunden haben.

    Gruß in die Runde
    barmbekbasch

    • Ich denke ehr der Goldpreis wird steil nach Norden drehen. Die Isrealis bringen jetzt erstmal „Frieden“ nach Raffah. Das wird sich die Arabische Welt nicht angucken.. Spätestens in ein paar Monaten, wenn die 2. Inflationswelle richtig durch drückt gehts hoch. Geld drucken wird bestraft. Nicht nur offiziellen Schulden der USA wachsen weiter ( 35 Bio Tendenz steigend ). Die Privat und Unternehmsschulden 100 Bio etc und dazu die manipulierten Wirtschaftsdaten… Das geht nicht lange gut. Debilistans Wirtschaft blutet genauso aus und somit auch die „stabilät“ des Euro Klopapiers… Ich geh mal von Minimum 3000 zum Jahresende aus. Alles andere würde mich schwer wundern. Die Unterseite des Preises wird duch China gut abgesichert.

  4. Ich sags schon seit monaten das schon die aktuellen Zinsen die marode Wirtschaft des US Pleitestaates schrottet während die Ausgaben und die astronomische Verschuldung weiter explosionsartig ansteigen WARUM also sollten die Fed die Zinsen beibehalten geschweige denn erhöhen wenn schon die aktuellen Zinsen solche verheerende auswirkungen haben ? höhere Zinsen bedeuten eine noch aggressivere Verschrottung der Wirtschaft und eine extremere beschleunigung der ohnehin schon explodierenden Verschuldung das macht doch gar keinen sinn .

    • @Blockbuster
      Das ist hier nicht anders.
      Über kurz oder lang wird man die austehenden Zinszahlungen einfach in Sondervermögen umbenennen.
      Hier 100 Milliarden, dort 100 Milliarden, die ganze Republik bis über die bayrischen Alpen hinaus voller Sondervermögen.
      Diese hat dann jeder Bürger, nur das Vorzeichen ist halt anders. :)
      Steuern, Abgaben, Teuerung, alles nur für das Sondervermögen. Da bezahlt doch jeder gerne.

  5. Das mit den Schnäppchen ist so eine Sache.
    Ich habe wieder mal meinen Zaster Experten aktiviert und rechnen lassen.
    So habe ich den Krügerrand 2010 um 750 Euro gekauft.
    Der Verkaufspreis 2024 beim ATH betrug 2240 Euro.
    Daraus wurde eine Rendite von 8.1% errechnet.
    Ein gekaufter Krügerrand 2012 zum heutigen Schnäppchenpreis von 1280 Euro ergab nur eine Rendite von 5%.
    Ein 2016 gekaufter zu zu 1005 Euro eine von 10.5%
    Alles unter der Voraussetzung diesen zum ATH am 12.04.24 verkauft haben zu können.
    Heute aber könnte man selbigen zur zu 2174 Euro Verkaufen.
    Die Rendite wird pro Jahr berechnet.
    Damit ergeben sich für den 2016 gekauften Rand eine Rendite von 10.1%, für den von 2012 eine von 4.5% und
    für den 2010 gekauften eine von 7.9%.
    Alles pro Jahr.
    Damit betrüge die Durchnittsrendite heute pro Jahr:
    7.5%, was in etwa der Inflation entspricht.
    Gold ist also sehr wohl ein Inflationsschutz und wird per se nicht mehr wert, man erwirtschaftet slso keinen Gewinn, sondern nur das Papier wird weniger wert, eben besagte jährliche 7.5%.
    Die Maßanzug Regel stimmt also.

    • @Maruti
      Richtig gerechnet, dennoch sind mir diese Zahlen egal.
      Grund: diese betreffen die Vergangenheit.
      Die Zukunft wird hinsichtlich finanzieller Herausforderungen eine seit 1923/1929 nicht mehr gesehene Katastrophe. Insb. im „Wertewesten“ und ganz besonders in Debilistan.

      Wenn ich mir die Wirtschafts- und Finanzlage global ansehe, gibt es für mich nur eine einzige Frage:

      Welche der Geldanlagen, die ich heute wählen kann, ist in 5 Jahren garantiert noch da ?
      Und darauf gibt es m.E. derzeit nur eine einzige Antwort:
      Metall.
      Die nächsten Jahre zählt (für mich) ausschließlich der Versicherungsfaktor.
      Sollte sich der Preis verdoppeln oder mehr , auch nett.
      Aber entscheidend ist die Ausschaltung der Risiken.
      Angsthasen leben länger, insb. in der Finanzwelt.

  6. Richtig. Ich gebe ständig den Ärmsten. Das sollte drin sein. 80% Gold Investor seit 1999 . Ich bin hoch zufrieden und das teile ich.

    • @Dschugelgold
      Als böööööhhhser Besserverdiener zahlt man in Summe (Einkommensteuer plus Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und weiteren mind. 50 Steuern), heute schon gut 80 % seines Gehaltes an die Polithelden in Berlin.
      Das sollte reichen.

  7. Verehrte Goldanhänger,
    mal ehrlich, alle hier, die außer Edelmetalle und Immobilien alles schlecht reden, sollten mal einen Blick z. B. auf amerikanische Tech- Aktien wie Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon usw. werfen. Teilweise seit 15 Jahren sind viele dieser Wertpapiere zu einem 20-30-fachen Kurs angestiegen.
    Ich selbst habe einiges an Gold gebunkert, aber alles andere (Immobilien ausgenommen) als „Müll“ zu bezeichnen, bewerte ich als ein wenig naiv (fast wie in einer Sekte, sorry).

    Vor 15 Jahren: Anlagesumme 10.000 €
    Z. B. Apple, 5 €/ Aktie – 10.000 €/ 5 € = 2.000 Anteile, z. Z. 160 € x 2.000 € = 320.000 €
    Goldkurs 2010 ca. 850 €/Unze = 10.000 €/850 € = 12 Unzen, z. Z. 2.200 € x 12 = 26.400 €
    Hier klingt einiges nach Besessenheit für Gold und Silber. Wenn es richtig global knallt, dann ist unser Gold nicht die große Hoffnung für die Ewigkeit!!
    ————–Und..das sollte euer Schreinermeister und Co. auch mitteilen und nicht nur auf Sammlerleidenschaft verweisen…
    Ich habe breit gestreut, Gold, Immobilien und Wertpapiere.
    Beste Grüße von einem, der auch mal Gewinne aus Gold und Aktiengeschäfte mitnimmt.

    • @Goldcolt
      Wenn Sie meine Posts seit einiger Zeit lesen, werden Sie gelesen haben, daß auch ich massiv in Aktien war und damit sehr viel Geld verdient habe. Ebenso mit Anleihen und mit Immos.
      Genug, um „Extrem-Frührentner “ spielen zu können.
      Beispiel: allein von 2010 bis 2021 gut +300 % mit Immos, steuerfrei, dazu noch Steuervorteile und Mieteinnahmen, in Summe rd. 450 % Plus in 11 Jahren, deutlich besser als Gold im selben Zeitraum.
      Aber Debilistan als Immoland ist komplett erledigt, das wird auch nie wieder was.
      Von mir gibt es dafür nie wieder auch nur einen Cent.

      Erst seit Sommer 2018 bin ich Goldfreund.
      Es gibt m.E. immer eine Zeit für eine in dieser Zeit optimale Anlageform.

      Ich entscheide absolut emotionslos nach dem Chance-Risiko-Profil.
      2011 bis 2021 war eine super Immoparty, die ist eben vorbei. Also Ende damit.
      Keine Träne.

      Und seit 2018 sehe ich das für mich optimale Chance-Risiko-Arbeitsaufwand-Profil eben bei Gold.
      Als bescheidener Mensch reichen mir plus 20 % p.a. ohne jeden Arbeitsaufwand und ohne einen Cent Steuern und ohne jedes Risiko eben aus.

      Kann jeder Anleger anders sehen.
      Und sollte ich in 3 Jahren Alphabet, Meta, Microsoft oder was auch immer für 50 % der heutigen Blasenpreise bekommen, steigen ich sicher wieder bei Aktien ein.
      Werden wir sehen.

      Kleiner Kaufmannstipp: kaufen, wenn es billig ist, verkaufen, wenn es teuer ist.
      Ich kaufe irgendwann wieder Aktien.

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