Dienstag,22.Juni 2021
Anzeige

Bank of Korea kauft 25 Tonnen Gold als „Sicherheitsnetz“

Absicherung gegen Währungs-Crash: Die Zentralbanken kaufen weiter Gold (Foto: Rand Refinery).

Erstmals seit 13 Jahren hat die Zentralbank Südkoreas ihre Goldreserven aufgestockt, und das gleich um 174 Prozent.

Die Bank of Korea (BOK), Südkoreas Zentralbank, hat zwischen Juni und Juli insgesamt 25 Tonnen Gold am Markt gekauft. Das Land stockte damit erstmals seit 13 Jahren seine Goldreserven auf, die nun offiziell 39,4 Tonnen umfassen.

„Der Goldkauf, als Sicherheitsnetz, wird uns helfen, mit den volatilen globalen Finanzmärkten umzugehen und in Krisenzeiten das Vertrauen der Investoren in Korea zu stärken“, erklärt BOK-Chef Hong Taeg-ki gegenüber Dow Jones Newswires .

Die Republik Korea gehört zu den zehn größten Exportnationen der Welt. Entsprechend hoch sind die Reserven in Fremdwährung, vor allem jene in US-Dollar. Trotz der Goldkäufe ist der Goldanteil der Währungsreserven Südkoreas mit 0,7 Prozent dennoch weiter schwindend gering. Im Durchschnitt beträgt dieser Anteil bei den Zentralbanken der Welt laut der Statistik des World Gold Council rund 10 Prozent.

Das Beispiel zeigt aber erneut, welchen zunehmenden Stellenwert Gold als universelle Reservewährung für Zentralbanken einnimmt.

Goldreporter

Immer bestens über Gold- und Silbermarkt informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Anzeige
Anzeige

Letzte Beiträge

Neu: „Vermögen sichern in der Corona-Krise“
Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige