Sonntag,11.April 2021
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COMEX-Betreiber plant Gold-Futures-Handel in Europa

NYMEX COMEX CME (Foto: Goldreporter)
New York Mercantile Exchange (NYMEX), Sitz der US-Warenterminbörse COMEX.

Der Londoner Goldhandel könnte sich stark verändern, wenn der Gold-Futures-Handel auch in Europa Einzug hält.

Die Chicago Mercantile Exchange (CME) arbeitet an einer geografischen Erweiterung ihres Handels mit Gold-Futures-Kontrakten, die in London lieferbar sein sollen („Loco London“).

Dabei soll laut einem Bericht des Nachrichtendienstes Reuters der bestehende Futures-Handel mit 100-Unzen-Kontrakten an der COMEX auf einer Londoner Plattform gespiegelt werden. Das heißt faktisch, Händler können sich Gold aus dem US-Terminhandel in ein Vault in London liefern lassen, statt in ein COMEX-Lager in den USA.

Was sind die Folgen? „Wir könnten eine deutlich höhere Zahl an physischen Auslieferungen erleben, wenn Kunden das Gold in London haben können“, zitiert Reuters eine nicht namentlich genannte Quelle.

Der Londoner Goldhandel besteht derzeit im Wesentlichen aus OTC-Geschäften direkt zwischen den Handelsparteien („Over the Counter“) und damit außerhalb der regulierten Börsen. Erst kürzlich gab es Berichte über einen stark nachlassenden und in Sachen Volumina abflauenden Goldhandel in London.

Einschätzung: Mit einer solchen Plattform könnte der Goldhandel in London zwar belebt werden. Im Futures-Handel wird allerdings im Gegensatz zu klassischen OTC-Handel mit Hebel gearbeitet. Anders ausgedrückt: Um die gleiche Menge an Gold zu handeln, muss erheblich weniger Kapital eingesetzt werden. Das erhöht die Risiken und auch den Einfluss manipulativer Kräfte.

Goldreporter

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22 KOMMENTARE

  1. Offtopic :
    Quittungspflicht hin oder her, in europa gilt die emrk (=europäische Menschenrechts Konvention )
    Dort ist die unschuldsvermutung festgeschrieben in
    Artikel 6 Abs. 2 emrk

    Jeder ist so lange unschuldig bis ihm „seine Schuld“ NACHGEWIESEN ist.
    Man hat keine allgemeine generelle Pflicht seine Unschuld seines Handelns von sich aus dem Staat ungefragt zu offenbaren. Sonst käme es einer „Schuld-Vermutung“ nahe. Und das haben wir ja glaube ich im christlichen Mittelalter zur genüge erlebt,wohin das dann führt.

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    • goldtaler@ _ mogst schon recht haben . Des is a ein Gschäftsmann – Der Mensch muß jo a von wos leben . Der Eine schreibt hoit an Bestseller ( Die Crashpropheten ) und der Andre verdient sich sein Einkommen halt als Goldhändler . Aber die Lügenpresse od. die Zwangspropagandamedien wern fast überhaupt net kritisiert . Warum wern die sogenannten Augenöffner so niedergemacht ?
      Die san ma beim Oarsch oba schon lieber , ois de Medienhuren sowie Rorhschilld , Rockefeller und die Politmarionetten .
      guats Nächtle , resi

  3. In Gelddingen hat er schon was aufm Kasten, die „braune Gesinnung“ die er hat, mag ich nicht. Auch den „Spleen“, mit nem Habsburger Reich.
    Der WE. hält sich für was besseres und prollt dementsprechend…
    Ist aber nur meine Meinung. Andere mögen das anders sehen…
    http://wahrheit-kompakt.net/

  4. Naja 110 Tonnen in 5 Jahren zurück zu holen erfordert auch hohen logistischen Aufwand.Die Goldlager denke ich sind überall so leer,leerer geht’s gar nicht und deswegen dauert es solange.
    Deswegen vielleicht der neue Vorstoß der indischen Regierung an das Gold seiner Bevölkerung zu kommen mit Goldgedeckten Anleihen auszugeben.Diese Verbrecher arbeiten doch auf internationaler Ebene total zusammen und man versucht das Gold egal woher zu kommen um den Anschein zu erwecken das genug davon da ist.Nur werden die Inder nicht so dumm sein und ihr Gold gegen irgenwelche Zertificate hergeben,auch wenn es großspurig Goldgedeckt heisst,weil sie wissen,das wenn sie ihr Gold dann wieder haben wollen,gibt es das nicht mehr und werden mit wertlosen Rupien abgespeist.So wie es ja auch hier bei den ETFs ist.

  5. Mit vier Sattelzügen und entsprechender Bewachung könnte man das Gold innerhalb einer Woche zurück holen,es muss da besondere Erschwernisse geben.

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