Donnerstag,25.April 2024
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Edelmetall: Millionenzuflüsse in größten Gold-ETF

Innerhalb einer Woche investierten Edelmetall-Anleger 330 Millionen US-Dollar in den SPDR Gold Shares (GLD). Dagegen verzeichnete das Silber-Pendant erneut Mittelabflüsse.

Edelmetall-Kurse

Am gestrigen Mittwoch schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 1.970 US-Dollar pro Unze (August-Kontrakt). Das entsprach 1.778 Euro. Dagegen kostete Silber zum gleichen Zeitpunkt 24,97 US-Dollar beziehungsweise 22,54 Euro pro Unze. Damit ergibt sich im Vorwochenvergleich kein einheitliches Bild bei der Kursentwicklung der Edelmetalle. Während Gold auf Dollar-Basis um 0,5 Prozent zurückkam, stieg der Euro-Goldpreis um 0,6 Prozent. Dagegen gab der Silberpreis um 1,6 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent (in Euro) nach.

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Die Bestände des SDPR Gold Shares (GLD) sind erstmals seit vier Wochen wieder angestiegen (Bild: Goldreporter).

Größer Gold-ETF

Das zuletzt positive Momentum beim Goldpreis wirkte sich entsprechend auf die Nachfrage nach Anteilen am größten Gold-ETF aus. Denn die Bestände des SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD) stiegen gegenüber Vorwoche um 3,46 Tonnen auf 917,26 Tonnen. Die Zunahme per 26. Juli 2023 war begleitet von einem Netto-Kapitalzufluss in Höhe von 330 Millionen US-Dollar. Jeder ausgegebene GLD-Anteilschein ist offiziell mit einer Zehntel Unze Gold physisch gedeckt.

Größter Silber-ETF

Dagegen verzeichnete der iShares Silver Trust (SLV) innerhalb der vergangenen fünf Handelstage erneut Abgaben bei den ETF-Beständen – mittlerweile fünf Wochen in Folge. Denn das Inventar kam per 26. Juli 2023 um 59,93 Tonnen auf 14.073,72 Tonnen zurück. Dabei zogen Investoren netto 48 Millionen US-Dollar an Kapital ab. Der Fondsbetreiber muss pro ausgegebener Aktie eine Unze Silber als Deckung einlagern.

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Einordnung Edelmetall-ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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3 Kommentare

  1. Vorsicht, der Goldpreis nähert sich der 1980 $
    Marke. Morgen ist Freitag. Der Deckel liegt bei 2.000
    Dollar und ein Balkonabwurf ist wahrscheinlich.
    Zudem auch noch von Millionen Zuflüssen beim ETF berichtet wird.

    • Die lassen sich nicht mal die Zeit bis Freitag, die werfen schon jetzt alles vom Balkon. aber der DAX läuft gut. Da laufen wohl einige Experten ins offene Messer.

  2. Wenn Edelmetallanleger in ETVs investieren unterstützen sie das Bankenkartell. Der physische Markt wird davon nur zu einem Bruchteil tangiert. Wäre interessant wer die Käufer/Verkäufer GLD und SLV sind. Ich kenne nur Kleinanleger die physisches Gold und Silber kaufen. Würde man die Leerverkäufe, Futures und ETVs abschaffen, würde Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Man wird ja noch träumen dürfen.

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