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EZB-Politik: Bankenprofite statt Staatenrettung

Mit billigem Geld für Geschäftsbanken wollte die Europäische Zentralbank die Euro-Schuldenkrise mildern. Das funktionierte nur kurzfristig. Langfristig wird daraus aber ein Bombengeschäft für die begünstigten Geldhäuser.

Direkte Kredite an Staaten sind der Europäischen Zentralbank laut EU-Vertrag und EZB-Satzung verboten. Aus diesem Grund sind die Währungshüter einen Umweg über die europäischen Geschäftsbanken gegangen. Rund 1 Billion Euro an Billigkrediten wurden in zwei Tranchen seit Dezember 2011 an die Institute vergeben. Die Hoffnung der EZB: Die Banken kaufen damit Staatsanleihen, um die Renditen zu senken und die Euro-Krise zu mildern. Doch der Plan ging nicht auf. Stattdessen entwickelte sich der billige Geldsegen zu einem Bombengeschäft für die Geldhäuser, letztlich auf Kosten der Steuerzahler. Ein Betrag des TV-Magazin Plusminus beleuchtet die Hintergründe.

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Eingetragen von am 27. Jun. 2012. gespeichert unter Banken, Euro, Europa, EZB, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

1 Kommentar für “EZB-Politik: Bankenprofite statt Staatenrettung”

  1. Helmut Josef Weber

    Ja- die Banken gewinnen immer.
    Das ist ja auch normal, solange die Regierenden sich die Gesetzesentwürfe von den Bänkern entwerfen lassen müssen, weil ihnen selber der Sachverstand fehlt.
    Man sollte nicht die Frösche fragen, wenn es darum geht, wie man den Teich trocken legen kann.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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