Donnerstag,13.Juni 2024
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Gold in der Erdkruste: Außerirdisches Rätsel gelöst?

In einer Studie wird das erstaunliche Geheimnis erforscht, warum wertvolle Metalle wie Gold und Platin trotz ihres Gewichts nicht im Erdkern versunken sind.

Wie kam das Gold auf die Erde?

Wissenschaftler sind sich sicher: Gold ist außerirdisch. Das Edelmetall habe sich nach einer gewaltigen Explosion im Weltall auf unseren Planeten eingelagert, meinen Physiker.

Das Gold wurde zwar weitläufig auf der Erde verstreut, dennoch bildeten sich einige konzentrierte Goldlagerstätten in Australien, China, Peru, Südafrika und an der amerikanischen Westküste. Für Geologen bliebt aber bis zuletzt die Frage offen, wie sich das schwere Metall in so geringer Tiefe in unsere Erdkruste gehalten hat. Nun bietet eine neue Studie eine mögliche Antwort darauf.

Gold, Meteor, Erde, Edelmetall (Bild: Goldreporter)
Das Gold kam mit Asteroiden auf die Erde. Aber warum sank das schwere Edelmetall nicht in den Erdkern? (Bild: Goldreporter)

Gold-Ablagerung in der Erdkruste

In einem Artikel mit dem Titel „Rätsel des Goldes gelöst?“ über den das Wissensmagazin scinexx.de berichtet, geht es darum, warum die Edelmetalle trotz ihrer Eigenschaften nicht in den Erdkern abgesunken sind. Forscher vermuten, dass frühe Einschläge von Planetenresten und Asteroiden auf der jungen Erde eine Rolle dabei gespielt haben, diese Metalle in den Erdmantel zu bringen.

Schichten im Erdmantel

Die entscheidende Entdeckung ist, dass bei solchen Einschlägen Magmaozoane entstehen, unter denen eine halbgeschmolzene Übergangsschicht existiert. Diese Übergangsschicht diente als temporäre Falle für Metalle wie Gold und Platin, die sich nach dem Einschlag in den Magmaozean und die Übergangsschicht bewegten. Dies verhinderte, dass sie in den Erdkern absanken.

Die Metalle in der Übergangsschicht wurden durch die Mantelkonvektion in den Erdmantel aufgenommen und konnten nicht in den Erdkern gelangen. Dieses dreiphasige System ermöglichte es den schweren Metallen, im Erdmantel zu verbleiben, anstatt in den Erdkern abzusinken. Dies könnte die Erklärung für das Vorhandensein von Gold und anderen schweren Metallen in der Erdkruste und im Erdmantel sein.

Gold erreichbar durch Anomalien

Zusätzlich könnte diese Entdeckung auch zur Erklärung von Mantel-Anomalien beitragen, die in seismologischen Daten beobachtet wurden. Diese Anomalien im unteren Erdmantel könnten Überreste der metallreichen Übergangszonen sein, die bei frühen Einschlägen gebildet wurden und zum Boden des Mantels absanken. Damit liefert die Studie einen möglichen Mechanismus für die Entstehung dieser Anomalien.

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1 Kommentar

  1. Früher glaubten die alten Zivilisationen, sei es Ägypter, Perser, Kelten, antikes Griechenland, das Gold ist den Menschen gegeben durch die Götter. Also ein göttliches Metall, das bestimmt war für die Könige der damaligen Zeit. So gesehen passt das oben geschriebene im Text des goldreporters. Das führt zur Erkenntnis das jeder der physisches Gold besitzt, auch eine Art König ist.
    Damit kann ich mich abfinden, eurer Majestät Big Horse. Ohne Driver!

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