Dienstag,23.April 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Jetzt Gold kaufen? Über den Goldpreis-Rückgang hinaus gibt es weiterhin besonders günstige Angebote, wenn man die Preise gut vergleicht.

Silber- und Goldpreis

Die Edelmetall-Preise gerieten in dieser Woche wieder etwas unter Druck. Am Freitagnachmittag dämpfte die Erzeugerpreis-Entwicklung in den USA die Erwartungen an baldigen Zinssenkungen in den USA. Zwischenzeitlich hatte sich der Goldpreis nach einem Rutsch unter die Marke von 2.000 US-Dollar wieder knapp über diese Schwelle bewegt.

Gold, Goldmünzen, Maple Leaf, Gold kaufen (Bild: Goldreporter)
Gold kaufen? Im Edelmetall-Handel gibt es ein reiches Angebot an klassischen Goldmünzen. Wer nicht auf aktuelle Jahrgänge besteht, kann gegenüber prägefrischer Ware einiges an Geld sparen (Bild: Goldreporter).

Wir werfen einen Blick auf die Preisentwicklung im deutschen Edelmetall-Handel. Am Freitagvormittag um 11 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 2.005 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.862 Euro. Damit kamen die Notierungen gegenüber Vorwoche jeweils um 1,3 Prozent zurück. Dagegen stieg der Silberpreis in beiden Währungen um 1,7 Prozent auf 22,99 US-Dollar beziehungsweise 21,36 Euro.

Gold kaufen

Wer am Freitagvormittag in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte (aktueller Jahrgang), zahlte gemäß unserer Zahlen durchschnittlich 1.941 Euro pro Unze, also 30 Euro weniger als in unserer Analyse vor einer Woche. Dabei stieg kam Aufgeld zurück auf 4,22 Prozent (Vorwoche: 4,44 Prozent).

Aber weiterhin erhält man älteren Jahrgänge der beliebten Anlagemünze mit deutlichen Abschlägen. Diese bewegten sich am Freitag bei den von uns beobachteten Angeboten zwischen 30 und 45 Euro. Das heißt, es gibt nach wie vor ein hohes Aufkommen an Sekundärware, sprich: Goldmünzen aus dem Goldankauf.

Der Durchschnittspreis für 100-Gramm-Goldbarren sank gegenüber Vorwoche um 78 Euro auf 6.120 Euro. Damit stieg auch hier das Aufgeld weiter an auf 2,20 Prozent.

Silber kaufen

Ähnlich wie bei den Krügerrand-Goldmünzen stößt man weiterhin auch bei Maple-Leaf-Silbermünzen auf Schnäppchen, wenn man nicht auf den aktuellen Jahrgang besteht. Hier ergibt sich teilweise ein Preisvorteil von 2 Euro pro Unze. Währenddessen kostete prägefrisch Ware in unserer Erhebung durchschnittlich 29,83 Euro pro Unze. Damit sank das Aufgeld auf 39,67 Prozent (Vorwoche: 41,22 Prozent). Dagegen waren 1-Kilogramm-Silberbarren im Durchschnitt 31,45 Prozent teurer als der reine Metallwert.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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9 Kommentare

  1. Die Lage im Aktienmarkt gefällt mir nicht sonderlich, zu viele überbewertete Aktien. Ganz zu schweigen von manchen Tech-Werten, wenn jetzt manche nicht verkaufen um Gewinn zu realisieren, zu viel Gier kann auch nach hinten losgehen.
    Man muss ja nicht unbedingt alles verkaufen, aber der investierte Betrag plus ein vernünftigen Gewinn, spricht nichts dagegen.
    Ich für meinen Teil werde die nächsten Monate kein Geld in Aktien investieren, ein Betrag aufs Konto einzahlen und warten auf günstige Gelegenheiten. Gold nur für die Kids, entweder Australian Kangaroo oder China Panda. Vielleicht ergeben sich noch gute Einkaufsmöglichkeiten.

    • @Big Driver
      Bin ich ja ein Freund des „Wellensurfens“.
      Kaufen, wenn es billig ist, raus, wenn es teuer ist. Aktuell Aktienquote Null.
      Wenn es richtig gerappelt hat, gibt es dieselben Aktien wieder zum Sommerschlussverkaufspreis.
      Alles schon zigmal passiert.
      Den Großteil meiner Münzchen haben auf genau diese Art irgendwelche Doofies bezahlt, die mir z.B. Anfang 2000 die Telekom zu 98 abgekauft haben ( nach 24 Jahren sind es immer noch nur 22).

      Mein Ideengeber ist da u.a. der Opa aus Omaha, aka Warren Buffet.
      Der hält aktuell rd. 160.000 Millionen Kriegskasse und wartet auf die Einstiegschancen nach dem Crash.
      Dem vertraue ich mehr als Tenhagen etc.

      Der Unterschied zu Gold: da kann physische Ware schlicht ausverkauft sein.
      Wenn die Aktienindices (wie schon so oft) wieder in der blutroten Zone liegen, wird es jede Menge Angebot geben: Sale, Sale, Sale ! Und alles online ohne auf die Strasse zu müssen.
      ALSO:
      – Strategie
      – Einkaufsliste
      – Geduld

  2. Apropos verkaufen. Da habe ich mal eine dumme Frage. Wenn ich mal Gold gerkaufen will bzw muss, muss ich dann einen Kaufbeleg vorlegen? Mir geht da die Steuer durch den Kopf, die ich ja zahlen müsste wenn das Gold weniger als ein Jahr in meinem Besitz war.

  3. @Barmbekbasch
    Bei aller Liebe, wenn man Gold kauft und innerhalb des Jahres sich gezwungen fühlt, es wieder zu verkaufen, hat man a.) spekuliert b.) einen großen Fehler gemacht oder c.) Angst, weil die Freundin ein Kind erwartet. Entschuldigung:)
    Kaufbelege machen immer Sinn. Haben Sie keine Kaufbelege dann hoffe ich folgendes für Sie:
    Wenn Sie einen guten Draht zu Ihrem EM-Shop haben, können Sie eventuell ihre Krugerrand als Erbe deklarieren, solange da nicht Prägejahr 2023 draufsteht. Unter einem Wert von 2000 € können Sie auch bar ausbezahlt werden, müssen sich aber beim Verkauf immer ausweisen… am besten mit Reisepass, da steht schon mal ihre Adresse nicht drauf.
    Kurz: Herkunftsnachweise werden noch nicht ultrahart verlangt, wird aber Zukunft.
    Sollten Sie innerhalb eines Jahres Gold erworben und verkauft haben, zieht irgendeine Steuer auf die Differenz zwischen An- und Verkauf. Da gibt es aber einen Freibetrag von 600 €.
    Alles Gute zur Vaterschaft :)

    • Danke, sehr lustig aber die Kelche a, b und c gingen an mir vorbei. Gold und Silber halte ich seit 2002, seit die uns den Euro als Bares aufs Auge gedrückt haben. Der zweite Teil Ihrer Antwort war für mich sehr aufschlussreich. Dachte ich doch, daß nach einem Jahr also nach Wegfall der Besteuerung, ein Kaufbeleg überfüssig wäre.

      Der Grund für meine Frage war mein ausgeprägter Ordnungssinn. Was an Papieren nicht mehr gebraucht wird, fliegt in den Müll. Ja ja der Klimawandel und die damit verbundenen warmen Tage, treiben mich jetzt scho in den Frühjahrsputz. GRINS

      • @Barmbekbasch
        Schmeissen Sie die Kaufbelege lieber nicht weg.
        Sie könnten die auch ausser Haus gut versteckt lagern oder einscannen und verschlüsseln, auf eine CD Brennen und diese dann in der Musiksammlung deponieren.( Neben Goldfinger und Bassley).

    • @Ammit
      Hinzuzufügen wäre, bei Verkauf an einen kommerziellen Händler, also einen mit Gewerbeschein und Steuernummer.
      Bei einem Verkauf an „etwas anderes“ braucht es weder Ausweis noch Belege noch Höchstgrenzen.
      Wer es nicht glaubt, frage mal seinen freundlichen Mann aus Nigeria, in der Bahnhofstrasse, ob der beim Verkauf
      der Tütchen für den täglichen Bedarf ihnen Belege oder Ausweise vorlegen könnte, samt Steuernummer und Quittung selbstredend.

      • @Maruti+@Barmbekbasch
        @Maruti
        Da haben Sie vollkommen recht. So geht es natürlich auch.
        In der Regel gibt es da leider einen besonderen Risikoaufschlag.

        @Barmbekbasch
        Nein, nein, dass Kaufbelege nach einem Jahr überflüssig werden, habe ich nicht gesagt.
        Es kann schon passieren, dass ein „Herkunftsnachweis“ verlangt wird. Aber wie gesagt, noch ist das nicht Usus.
        Beim Verkauf einer Goldmünze 2020 wurde lediglich mein Pass für deren Bücher kopiert. Formal sichert sich da jeder EM-Shop ab, Kaufbeleg musste ich damals nicht vorweisen.
        Aber Sie wissen genauso wie ich in welche Richtung es sich entwickeln wird.
        Lieber haben und nicht brauchen, als andersrum.

  4. @Maruti
    „Goldfinger“ von Shirley „Bassey“ (1964)!
    Später nochmal mit „Diamonds are forever“ (1971)
    Dr. GoldenEye :-)))

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