Freitag,19.Juli 2024
Anzeige

Goldpreis: Ist das schon das Kaufsignal?

Nach einem Kurseinbruch erholte sich der Goldpreis letzte Woche wieder auf über 2.000 US-Dollar. Dabei stiegen erneut viele Futures-Händler aus Gold aus.

Goldpreis

Der Goldpreis hat eine bewegte Woche absolviert. Hoffnung und Zweifel hinsichtlich einer entspannteren Geldpolitik trieben die Kurse auch an den Aktienmärkten. Aber nach einem Rutsch unter 2.000 US-Dollar, kletterte der Goldkurs zum Wochenende wieder über diese markante Marke. Weiterhin hochinteressant sind die Entwicklungen am US-Terminmarkt.

Gold, Goldpreis, Gold kaufen (Bild: Goldreporter)
Der Goldpreis hat sich nach Rücksetzern wieder erholt, dabei sind Gold-Futures-Händler erneut aus Positionen geflüchtet. Ist das schon ein anti-zyklisches Kaufsignal? Mehr dazu in diesem Artikel (Bild: Goldreporter).

Dazu betrachten wir zunächst die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 16. Februar 2024.

CoT-Daten

Hier sehen wir nun gegenüber Vorwoche einen erneuten Rückgang der Netto-Short-Position der „Commercials“ um 14 Prozent auf 154.980 Kontrakte. Auf der Gegenseite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um fast 19 Prozent ab auf 131.168 Kontrakte. Dabei halbierten sich die Netto-Käufe der Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) auf 34.176 Kontrakte. Damit sehen wir hier den niedrigsten Stand seit dem 17. Oktober 2023.    

Open Interest

Währenddessen stieg der Open Interest am Dienstag zunächst leicht um 0,4 Prozent auf 420.812. Aber zum Wochenende ging es dann kräftig nach unten. Denn bis per Handelsschluss am Freitag sackte der Open Interest um mehr als 3 Prozent ab auf nur noch 407.111 Kontrakte. Das heißt, noch mehr Händler sind in dieser Woche aus Gold-Futures ausgestiegen.

Gold, COMEX, CoT, Positionen, Spekulanten, ComemrcialsGold, CoT-Daten

Gold-Optionen

Und auch bei den Gold-Optionen sehen wir sinkenden Optimismus in Sachen Goldpreis. Denn hier stieg der Open Interest gegenüber Vorwoche um 6,75 Prozent auf 841.519 Optionen. Dabei stieg die Put/Call-Ratio kräftig von 0,467 auf 0,50. Das heißt, auf 100 Put-Optionen kamen zuletzt noch 200 Call-Optionen. In der Vorwoche waren es noch 214.

Goldpreis-Entwicklung

Am vergangenen Dienstag brach der Goldpreis nach Bekanntgabe der jüngsten US-Inflationsdaten im US-Futures-Handel in kurzer Zeit um 40 US-Dollar auf Kurse knapp oberhalb von 2.000 US-Dollar ein (April-Kontrakt). Am Mittwoch ging es dann kurzzeitig unter diese Schwelle. Allerdings erholte sich Gold dann bis zum Wochenende wieder schrittweise und beendete den Handel am Freitag mit 2.025,50 US-Dollar. Damit ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Kursrückgang von 0,6 Prozent.

Gold, Goldpreis, Goldchart, Wochenchart, COMEX, Futures
Der Goldpreis brach am Dienstag bei hohem Volumen innerhalb kurzer Zeit um 40 US-Dollar ein. Am Freitag gab es nach den US-Erzeugerpreise einen weiteren, aber kleineren Kursknick. Gegenüber Vorwoche verlor Gold im amerikanischen Futures-Handel (April-Kontrakt) aber nur 0,6 Prozent (Quelle: CME Group)

Allerdings stiegen Händler mit der Kurserholung erneut aus Positionen aus, wie bei der Entwicklung des Open Interest skizziert.

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen sanken die Goldbestände in den COMEX-Tresoren gegenüber Vorwoche um weitere 530.000 Unzen auf 18,46 Millionen Unzen (Vorwoche: -80.000). Dagegen blieben die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Gold-Bestände der Kategorie „eligible“ praktisch unverändert bei 10,32 Millionen Unzen (alle Zahlen gerundet).

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 407.111 Kontrakten haben Händler Ende der Woche insgesamt 40.711.100 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu 45,3 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (unverändert gegenüber Vorwoche).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den Kontraktmonat Februar nun 18.638 Anträge auf physische Auslieferung von Gold. Das heißt, innerhalb einer Woche kamen 2.131 hinzu. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es insgesamt nur 7.300 Anträge. Dagegen lag die Summe im bisherigen Rekordmonat (Juni 2020) bei 55.102 Anträgen auf physische Auslieferung des als Futures gehandelten Goldes.

Goldpreis-Ausblick

Wie geschildert, hält die Tendenz zu Gewinnmitnahmen auf dem Goldmarkt an. Denn auch die Goldpreis-Erholung hin zum Wochenende sorgte dafür, dass mehr Gold-Futures-Händler die Flinte ins Korn warfen. Ist das nun schon ein anti-zyklisches Kaufsignal? Dafür gibt es zwar erste Signale. Deutlicher würden sie, wenn der Goldpreis bei weiter fallendem Open Interest noch stärker fallen würde, wir also einen „echten Ausverkauf“ sehen würden.

Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

Anzeige

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

23 Kommentare

  1. Mal eine andere Betrachtungsweise von Gold und Silber:
    https://www.goldseiten.de/artikel/608745–Gold–und-Silberpreis-erreichten-1980-ihren-Hoehepunkt.html
    Man kann es so oder anders sehen, aber jeder hat auf seine Weise irgendwie recht.
    Ansonsten, wir erinnern uns, es dauerte immer eine ganze Weile, bis Gold die „runde Marke“ hinter sich liess.
    Das war bei 400 Dollar so, bei 800, 1.000 usw und wird auch be 2100 und 2200 so sein.
    Man muss sich eben orientieren und darf auf keinen Fall in stark steigende Kurse hinein kaufen.
    Besser, allemal besser ist es in stark fallende zu kaufen, also ins fallende Messer zu greifen, denn dieses war und wird immer ein stumpfes sein.

  2. @Maruti
    Bis ich schon alt und grau werde, werden noch viele Deckeln wegfliegen. Ob nun 2500,00 oder 3000,00 $, ist irrelevant. Was für mich zählt, Gold ist hoch liquide, überall akzeptiert, erhält den Wert meines Vermögens. Also sehe ich Gold nicht nur als eine art Absicherung, sondern als ideale Ergänzung zu der Staatlichen Rente. Pause…………..
    Sorry, bei das Wort Rente bekomme ich ein Lach krampf.
    Erstmal wird das Aktien Depot daran glauben, erst danach wird Gold stückweise unter die Leute gebracht.
    Habe nämlich nicht vor Goldene Grabbeigaben mitzunehmen.

    • @Big Driver
      Ich habe einen Wilhelm II und einen Otto von Bayern für die Augen parat..
      für Charon, hoffe er fährt mich dafür über den Styx gen Helheim, zu meinen Ahnen, wenn es so weit ist.
      habe ebenfalls nicht vor weitere Edelmetalle mitzunehmen.
      Und hier kann ich versprechen der Rest geht an die Lieben, und keine Stinkefinger werden das verhindern.

    • Lieber @Maruti, lieber @Ammit: Ich habe es auch vor, alles die nä. 40 Jahre unter die Leute zu bringen. Mein Vermögen wird aber wegen der Expo auch noch danach im Millionenbreich liegen, da ich keinen ausschweifenden Lebesnstil habe (Sicherheit +Freiheit ist mir wichtiger).

      Daher nochmals ein wichtiger Tip. Berechnen Sie sich einen Entnahmeplan für Gold ab Ihrem 67.Lj. Berechnen Sie ganz einfach mit einem online-Inflationsrechner, was Sie bis dahin haben. Dann beginnen Sie mit der Teilentnahme , jeweils im 3 Jahresrythmus, auf 30 Jahre . Der Rest „verzinst“ sich exponentiell weiter. Machen Sie diese Modelle mit 6 % p.a.-konservativ und mit 8% p.a -optimistisch. Sie werden erstaunt sein, dass Ihr Vermögen bei normaler Entnahme nicht weniger wird.

      Bsp. Sie haben heute 100.000 in AU und noch 10 Jahre bis zur Rente. Das macht bei 6% p.a. dann 180.000,- Entnehmen Sie mtl. 800,- bleibt bei 6%p.a. das Vermögen etwa gleich. Bei 8%p.a. haben Sie schon 215.000,- und können schon 1.300 ,- mtl. entnehmen. Schreiben Sie sich das im 3-Jahreszeitraum auf, wieviel noch bei den jeweiligen Entnahmen und Wertsteigerungen bleibt. Das ist dann IHR Rentenplan. Sie werden erstaunt sein und breit grinsen. Viel Spass.

      • @Commander
        Erstaunlich.Völlig meine Ansicht. Allerdings rechne ich nicht, sondern alleine mein Bauchgefühl sagt mir das und meine Mutter sagte mir das immer wieder auch. Letztere 1910 geboren, 2 Weltkriege, Währungsreformen, Totalverlust von Immobilien und Grundstücken ind weiteres Ungemach.
        Das für heutige Verhältnisse wenige Gold 1.000 sog 20 Mark Kaiser Wilhelm mit etwa 7.9 Gramm Gold ??
        Stücke, müssen so etwa 7-8Kg gewesen sein,
        vergraben in den Bergen, die haben sie gerettet.
        Und einen Teil bekam sogar noch ich später dazu.
        All die Geschichten der langen Abende zu Hause, immer wieder erzählt, uns Kindern als Mahnung.
        Ich hoffe und bete, dass ich all das Gold, welches ich habe, niemals aus den Tiefen hochholen muss um zu überleben.
        Die mögliche Rendite, das sage ich ganz ehrlich, ist mir wurst. 300 heutige Euro reichen mir fürs Essen und 100 weitere für Energie, Mehr brauche ich nicht, ich staune immer wieder, wie wenig man ab 70 braucht.Gesundheit,Aktivität, Sonnenschein, das Meer und Ruhe haben vor all dem Schei… da draussen, das ist wichtig, sonst nichts.

        • @Maruti
          “ Das für heutige Verhältnisse wenige Gold 1.000 sog 20 Mark Kaiser Wilhelm….“
          Und ich freute mich immer so über mein Goldbestand- Mensch Maruti, Sie machen mich echt fertig….

          • @Fritzthecat
            Wenn alles den Bach runtergeht, Haus, Grundstück, Sparbuch, Rente ohnehin und man sein Land verlassen muss, nur mit dem, was man am Leibe hat, dann ist dieses Gold nicht gerade viel.
            Aber, man kann einen Teil verstecken und mit dem anderen überleben.
            Und dazu gehören nicht Restaurantbesuche oder Autoreparaturen womöglich.Wetterfeste Kleidung jedoch schon eher.
            Wer es nicht glaubt, soll mal mit dem, was man gerade anhat und bei sich hat, 1 Woche im Wald verbringen, nur so zum angewöhnen.
            In dieser Jahreszeit.
            Ich schwöre, dann geht keiner mehr mit leichter Kleidung und nur einem Handy und Apple Pay aus dem Haus.( diese kann man getrost gleich wegschmeissen).
            Ich frage mich immer, wie man überleben konnte.
            Offenbar schafften das einige.

      • @Commander
        Ein einfacher Plan. Die Inkonstante dabei ist, wie in jedem Renten- oder Vorsorgeplan, immer die Gleiche: Wie alt werden Sie werden? Welche Zahl, und bei Zahlungsplänen kommt es eben immer auf Zahlen an, setzen Sie in dem Feld „Endalter“ ein?

        Die von Ihnen ausgewiesene Expo hatte zwischen 1981 und 2005 allerdings eine über 20-jährige Ruhepause genommen. In diesem Zeitraum wäre man mit dem Plan baden gegangen. Wie passt das zu Ihrer Ausgangsbasis, die ja rein rechnerisch überzeugt?

        • Geehrter @Nivel: Völlig richtig, das mit der Lebvenserwartung. Das muss daher jeder für sich selbst ermitteln. So habe ich mir die Lebenserwartungen meiner Erben bis in die 6. Generation angeschaut, die wurden- sofern nicht von Russen im Lager Mühlberg verhungert oder in Dresden zerbombt- alle über 80, tlw. bis 96 J. Daher gehe ich für mich von 100 J. aus., zudem völlig mRNA-unkontaminiert.

          In den 80ern des 20.Jh. hatten wir den Kondratieff-Sommer, wo Aktien und Anleihen die Outperformer waren. Jetzt sind wir Im Kredit-u. Schulden- Zyklus Anfang Winter, Daher ist der Plan sozusagen aktualisiert. Beschäftigen Sie sich mit Ian Gordon, Longwaveanalyst ,ist im Ruhestand und hat leider seine Internetpräsenz gelöscht, gibt aber noch Kopien davon, z.B. hier eine von vielen:
          http://www.pointfigure.dk/wp-content/uploads/2018/06/kondratieff-wave.pdf

        • @Nivec, Commander
          Mein (matheunterstütztes) Bauchgefühl spricht, was folgt:
          1.) Solange es diesen Sozialstaat mit der gesetzlichen Rente etc. noch gibt, sollten wir selbigen noch fachgerecht ausnehmen, ohne an die Hardware zu gehen.
          Die aktuelle Generation 60+ hat ja noch Ansprüche und ein paar Jahre kommt da ja noch was aus dem System.
          2.) Auch nach der Pleite des aktuellen Systems wird es irgendeine Art der Grundversorgung
          weiter geben. Wenn man kein komplett doofer Angeber mit Sucht nach Statussymbolen ist,
          kommt man mit begrenzten Mitteln recht weit, Maruti hat es gut beschrieben.
          Beispiel: habe letzten Monat von einem Bücherflohmarkt Lesestoff für das nächste Jahr nach Hause geschleppt, für unter 100 Euro.
          Statt einen neuen Benz kann man sich auch einen gebrauchten Japaner kaufen, die sind sowieso um Klassen besser.
          3.) Falls es dann doch mal Bedarf nach einer Verbesserung des Lebensstandards geben sollte, kann man immer noch in die Garage gehen und den Spaten suchen.

          Ich hatte mir spasseshalber auch mal so einen Entnahmeplan gebastelt. Aber ehrlich : mir sind da für eine belastbare Berechnung viel zu viele Unbekannte drin.
          -Wann beginnt der Entnahmebedarf (wann ist die Rente pleite)
          -Wie hoch ist der Bedarf (abhängig von Inflation, Sondereffekten wie Krankheit, neuen Steuern..)
          – Biologisches Enddatum
          -Goldpreis zu den Entnahmepunkten
          usw. usw.
          Merke: mit einer Prognose ersetzt man den Zufall durch den Irrtum.

          • @Holzwurm. Von Ausnehmen würde ich in Bezug auf Rente nun nicht reden.Mir geht es nur drum wenigstens einen nicht allzu kleinen Teil meiner Rentenbeiträge wieder zurück zu bekommen,die man mir jahrzehntelang wirklich alternativlos aus dem Kreuz geleiert hat.Nicht dass dieses Geld auch noch in Mord und Totschlag investiert wird.Wenn es nämlich nach der Frau die aussieht wie ein Mann der aussieht wie ne Frau geht, passiert das nämlich so.

      • Deswegen wird der Goldpreis auch nicht im Übermaß steigen. Das sollten alle Jüngeren hier bedenken. Die Mehrheit der Goldbesitzer ist Ü50. D.h. das meiste Gold wird die nächsten 30 Jahre die Besitzer wechseln -> Verkaufsdruck, während die Unter 30-jährigen sich erstaunlich wenig für Gold interessieren. Das war vor 30 Jahren m.M.n. anders.

        • @Thesius

          Ob Privatleute Gold kaufen ist ziemlich unerheblich für die Preisbildung. Das hat mit Sicherheit wenig Einfluss auf den Goldpreis. Darum wird es auch in der Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit wenig Auswirkungen haben, wenn Privatleute ab und an mal eine Münze verkaufen.

        • Lieber @ Thesius: Machen Sie nicht den Fehler, die Goldnachfrage mit regional (z.b. aus DAX, DOW , S&P ) gehandelten Aktien zu vergleichen. Gold ist ein Welt-Asset und die Welt sind nicht die 10% des alternden „Wertewestens“. Die 90 % der angeblichen Schwellenländer (Altersdurchschnitt dort ist Mitte 30) bestimmen die Nachfrage, samt deren Zentralbanken, die sich damit auch vom Dollar abkoppeln. Von dort kommt auch das weitere exponentielle Bevölkerungswachstum, was die Goldnachfrage zusätzlich steigert. Ganz nebenbei bemerkt, korreliert damit auch die Goldnachfrage.

          Es reicht, wenn Gold mit 9 bis 11 % p.a. per Durchschnitt in Zukunft wächst. Das erscheint mir gesund und ist grundsätzlich mathematisch Gesetz, wegen der korrellierenden Geldschöpfungs-und Kreditzinsexpansion.

        • @Thesius
          Die Mehrheit der Goldbesitzer ist älter als 50 Jahre? Dazu fehlt mir aber die Statistik, die auch schwierig wäre, zu bekommen. Das die heute 30 Jährigen sich wenig für Gold interessieren mag stimmen. Die Dreißigjährigen vor dreißig Jahren haben mit ihrem Goldinvest bis dato das fünffache verdient. Schauen wir mal, ob die Generation Z ( wie Zukunft ) auch so erfolgreich ist.

        • @ Thesius Was Deutschland macht und wie es sich abwärtsentwickelt ist für den Goldpreis so bedeutend wie der Sack Reis in China.Der grösste Teil des Goldes geht nach China und Indien.Am deutsches Wesen ist die Welt noch nie genesen und wird sie auch nicht genesen .Auch wenn das einige selbsternannte Weltretter in Deutschland völlig anders sehen.

  3. ich habe gekauft 1945,00/ Unze Philoro stolzer Preis aber denke tauschen solange es möglich ist
    die Welt steht vor großen Veränderungen.
    die Moral verfällt das spricht für Krieg

  4. @Thesius
    Gewagte These! Gerade die deutschen AU-Privatanleger stehen in der Statistik an der Weltspitze! Systemimmanent – wir haben ja den ganzen Dreck verstärkt durchgemacht: 1918, 1923, 1929, 1948! Wer den Alten mal zugehört hat, weiß das (egal ob Ost oder West!)! Sorry, wir Deutschen wurden in den Zeiten halt besonders hart gebeutelt. Ganz besonders durch die ungerechten, menschenverachtenden Repressalien nach dem 1. Weltkrieg!!! Sowas können sich z. B. die sehr naiven Völker in Skandinavien gar nicht vorstellen – da wird ja fleißig & unter Freigabe aller Daten jedes Kaugummi „mit Karte“ bezahlt! Die wissen den anonymen Wert von Bargeld & Sachwerten gar nicht zu schätzen. Und wehe, die Chinesen & Pakistani legen noch nach!
    Zudem: auch die nächsten Dekaden rechne ich mit einem stabilen AU- Anstieg von ca. 8 % p.a. – sofern die Wirtschafts- / -politkatastrophen so weiterlaufen! Die letzten Jahrzehnte bestätigen das. Und ich (Ende 50) kenne genug Jüngere, die die Thematik inzwischen gepickt haben. Die 80 % Döspaddel kriegen wir eh nicht mehr eingefangen – einfach zu seicht gestrickt („buy now – pay later…“). Ich pers. bleibe dabei: soweit noch freier Zaster vorhanden: nachunzen!!! Ich kenne ja meinen physischen Bestand – sooo schnell kriege ich da keinen Verkaufsdruck… :-))) Zudem habe ich noch einige goldene 20er aus Opas Bestand in meiner Sammlung – und die behalte ich auch, bis dass der Tod uns scheidet…
    @Commander
    Genau meine Prognose! Meine ca. 40-jährige AU-Erfahrung bestätigt Ihre Ausführungen!
    @Schreinermeister: demnächst bei Kaisertorte & Scotch… :-)
    Der Dokta (alle Kassen)

  5. @Materialist
    Mit „Ausnehmen“ des Renten- und Sozialsystems meine ich die ganz und gar uneigennützige Vorgehensweise möglichst lange und gesund zu leben.
    An der monatlichen Rentenhöhe kann ich nix machen, aber die Anzahl der Monate/Jahre, die ich die bekommen, da kann ich versuchen was zu tun.
    Also: asoziales und unsolidarisches SPÄTABLEBEN.
    Nachdem so viele Mitbürger die Karlchen-Abkürzung zu meinen Berufskollegen nehmen, muss man doch gegenhalten.

  6. @ Meister Eder So sehe ich das auch es ist nicht so entscheidend ob man 100 oder 200 Euro Rente mehr bekommt sondern wie oft man sie bekommt ist wichtig.Das kann man sogar selbst etwas beeinflussen.Na ja und auf des Konfusquatschers Spezialmassnahmen zur Begrenzung der Rentenausgaben habe ich auch dankend verzichtet.Man hat ja im Laufe der Jahre einiges zum Politikerehrenwort gelernt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige