Montag,27.Mai 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Jetzt Gold kaufen? Der Goldpreis hat in dieser Woche wieder Fahrt aufgenommen. Im Edelmetall-Handel dominiert weiterhin das Geschäft mit angekaufter Ware.

Goldpreis

Der Goldpreis hat in dieser Woche wieder deutlich Fahrt aufgenommen. Auch, nachdem der chinesische Goldhandel nach den Mai-Feiertagen wieder seinen Einfluss geltend machte. Am Freitagvormittag um 11 Uhr notierte die Goldunze am Spotmarkt mit 2.374 US-Dollar. Das entsprach 2.201 Euro. Somit kam der Goldpreis innerhalb einer Woche um 3,2 Prozent voran, beziehungsweise um 2,8 Prozent in Euro. Einmal mehr dynamischer war der Kursverlauf bei Silber. Denn der Preis für eine Unze stieg gegenüber Vorwoche um 8,3 Prozent beziehungsweise 7,9 Prozent auf 28,75 US-Dollar oder 26,65 Euro.

Gold, Gold kaufen, Goldmünze (Bild: Goldreporter)
Wer Gold kaufen möchte, muss die Preise im Edelmetall-Handel weiterhin gut vergleichen. Ältere Jahrgänge klassischer Goldanlagemünzen sind pro Unze um 70 Euro oder mehr günstiger als prägefrische Ware (Bild: Goldreporter).

Gold kaufen

Jetzt Gold kaufen? Wie haben sich die Preise im deutschen Edelmetall entwickelt? Dazu werfen wir einen Blick auf unserer wöchentlichen Marktanalyse mit aktuellen Daten von fünf deutschen Anbietern.

Wer am Freitagvormittag in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte (aktueller Jahrgang), zahlte gemäß unserer aktuellen Datenerhebung durchschnittlich 2.286 Euro pro Unze, also 60 Euro mehr als in unserer Analyse vor einer Woche. Dabei sank das daraus resultierende Aufgeld auf 3,83 Prozent (Vorwoche: 3,94 Prozent).

Und nach wie vor gibt es bei Krügerrand-Goldmünzen erhebliche Preisunterschiede zwischen günstiger Altware und prägefrischen Stücken. Denn die Differenz beträgt mitunter 70 Euro und mehr.

Auch das durchschnittliche Aufgeld für 100-Gramm-Goldbarren ist zurückgekommen, auf nun 1,74 Prozent (Vorwoche: 1,82 Prozent). Ein Stück kostetet am Freitag im Mittel 7.202 Euro und damit knapp 190 Euro mehr als vor einer Woche.

Silber kaufen

Dagegen ist das Aufgeld für Silbermünzen der Sorte Maple Leaf wieder gestiegen. Einige Händler bieten prägefrische Exemplare derzeit gar nicht mehr an. In unserer Erhebung kostete die Unze des aktuellen Jahrgangs durchschnittlich 35,84 Euro. Damit lag der Preis 34,49 Prozent über dem reinen Metallwert (Vorwoche: 33,23 Prozent). Bei 1-Kilogramm-Silberbarren betrug das Aufgeld zuletzt 27,63 Prozent.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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5 Kommentare

    • Genau richtig!
      Wenn das Kartell aus USA nicht wäre stünde der Kurs schon bei 5000 Dollar. Siehe Chart täglich um 14.30-16.00 Uhr.
      Das ist eindeutig manipuliert.
      Greenspan hatte damals recht als die USA noch die Kontrolle über das Gold hatte, heute hat sich das aber wohl erledigt;-)

  1. Der Goldpreis steigt nicht. Der „Wert“ des Geldes sinkt.
    Ohne die ständigen Regulierungen wäre längst Gameover.

  2. Es braucht beim Goldpreis sich doch Keiner wundern,
    Brötchen kosten schaue ich 10-12 Jahre zurück das dreifache,
    genauso bewegt sich der Goldpreis.

    • @Lobers, Horsz

      Das kann sein, aber eins ist auch klar: Vor 10-12Jahren hat man nicht nur ein Drittel dessen verdient, was man heute erhält. In den USA kostet ein Haus aktuell im Schnitt 414.000 $ und ein neues Auto 51.000 $. Im Jahr 2000 kostete dieses Haus 164.000 $ und das Durchschnittsauto 22.000 $. Der Durchschnitsverdienst lag 2000 bei 31.000 $ und heute? Bei 39.000 $.

      Kurz zusammengefasst:

      Die Häuserpreise haben sich dort verdreifacht,
      die Autopreise verzweieinhalbfacht,
      die Löhne haben dagegen nur um ca. 30 % zugelegt.

      Für den Dollar bekam man also immer weniger. Es sei denn, man hat seinen Lohn bzw. das, was man nicht unbedingt für die Daseinsvorsorge brauchte, in Gold getauscht. 2000 lag der Preis für eine Unze Gold bei
      260 – 280 Dollar. Aktuell kostet die Unze 2.414 Dollar. Das neunfache wie 2000.

      Hätte man 2000 einen Durchschnittslohn von 31.000 Dollar in Gold getauscht, hätte man ca. 115 Unzen Gold dafür bekommen. Die sind aktuell 278.000,00 Dollar wert. Mit anderen Worten: Wer 2000 ca. 1,5 Jahreslöhne in Gold getauscht hat, kann aktuell dafür ein Haus kaufen (indem er das Gold zurücktauscht). Oder über 10 Jahreslöhne in angesparten Dollar dafür hinlegen. Oder finanzieren ;-)

      Also, den Goldpreis über die Zeit mit anderen Warenpreisen zu vergleichen, ist falsch. Denn alle (anderen) Waren werden in Dollar bezahlt, und nicht mit Gold (oder Silber).

      Der Trick ist seit etwa 2005 sehr einfach: Alles, was man nicht an Dollar braucht, in Gold tauschen. Braucht man doch unvorhergesehen Dollars, etwa um notwendige oder sinnvolle Anschaffungen tätigen zu können, wird ein Teil des angesparten Goldes zurückgetauscht.

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