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Gold und Geld: 10 Gründe, warum Ben Bernanke lügt

Gold-Geld: Krügerrand-Goldmünzen

Fed-Präsident Ben Bernanke behauptet, dass Gold kein Geld  ist. Goldreporter nennt 10 Gründe, warum der US-Notenbank-Chef mit seiner Behauptung falsch liegt.

„Gold ist kein Geld“, erklärte der Chef der US-Notenbank vergangene Woche bei einer Anhörung vor dem Financial Services Committee.

Gold sei „lediglich“ ein Edelmetall, ein Vermögensgegenstand, den Zentralbanken nur aus Tradition halten. Wir glauben nicht, dass er es nicht besser weiß. Als Ökonom und langjähriger Wirtschafts-Professor an der Princeton University sollte er sehr wohl wissen, welche Bedeutung das Edelmetall über Jahrhunderte hinweg hatte und nach wie vor besitzt. Wir unterstellen deshalb, dass er – wider dieser Kenntnis – öffentlich die Unwahrheit sagt.

Aber vielleicht ist Bernanke einfach vergesslich. Wir frischen seine Erinnerung etwas auf und präsentieren 10 Gründe, warum Gold Geld ist.

Zunächst: Geld muss in der (Geld-)Theorie drei wichtige Funktion erfüllen: Wertspeicher, Tausch- und Zahlungsmittel und Verrechnungseinheit. Gold hat diese Funktionen mehrere Tausend Jahre erfüllt und tut dies weiterhin.

  1. Gold wird überall auf der Welt gerne gegen Papiergeld getauscht. Es ist hochliquide, denn es besitzt große Bekanntheit und Akzeptanz (Zahlungsfunktion).
  2. Der Welt des Goldes kann in jeder beliebigen Währung ausgedrückt werden. Es gibt somit wie unter allen anderen Währungen einen offiziellen Wechselkurs (Verrechnungseinheit).
  3. Gold ist gutes Geld, denn es erhält die Kaufkraft über lange Zeit, so wie es keine der in Umlauf befindlichen Papierwährungen auch nur ansatzweise vermag (Wertspeicher).
  4. Gold ist Geld, weil es in jeder Zentralbank-Bilanz zu den Währungsreserven gezählt wird.
  5. Gold besitzt Kaufkraft, die durch dessen Werteinheit (1 Unze) klar definiert ist.
  6. Gold besitzt großes Vertrauen bei den Menschen (eine Grundvoraussetzung für Geld), weil es unvergänglich ist, seine Kaufkraft über viele Jahrtausende und Generationen erhält und dessen Wert nie auf null sinken kann.
  7. Gold wird wie Geld gehütet!
  8. Gold ist in Geldform erhältlich. Es gibt standardisierte Goldprodukte: Goldmünzen, die Gold ganz konkret in der Praxis als Geld repräsentieren.
  9. Gold ist gutes Geld, weil man es nicht wie bedruckte Zettel einfach fälschen kann. Fälschungen aus Wolfram oder Blei lassen sich zumindest einfach identifizieren.
  10. Gold war über Jahrhunderte hinweg integraler Bestandteil von Währungssystemen. Gold war somit ganz offiziell Geld. Erst mit der Aufhebung des Gold-Devisen-Standards im Jahr 1971 wurde Gold demonetarisiert. Man hebelte die natürliche Geldfunktion des Goldes politisch aus, faktisch hat sie jedoch nie geendet.

Fazit: Gold ist unbestechliches Geld. Als stabiler Wertspeicher und knappes Gut entlarvt es jedes rein auf Vertrauen aufgebaute, beliebig vermehrbare Papiergeld als korrumpierbare Wert-Illusion. Aus diesem Grund wird die Bedeutung des Goldes von „Währungshütern“ dementiert und systematisch heruntergespielt.

Goldreporter

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Eingetragen von am 18. Jul. 2011. gespeichert unter Banken, Fed, Gold, Hintergrund, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

20 Kommentare für “Gold und Geld: 10 Gründe, warum Ben Bernanke lügt”

  1. Wenn man so etwas liest muß man sich Fragen ob der Mann an der richtigen Stelle sitzt , Gold ist seit 6000 Jahren Zahlmittel . Wielange der Dollar noch ?

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  3. absoluter schwachsinn der hier publiziert wird, und von leuten auch noch gegelaubt wird!!!
    ben bernanke hat recht! versucht mal bei aldi/lidl und co mit nem goldbarren zu bezahlen! du wirst schon schwierigkeiten mit einem silberr 5er oder 10er haben!
    allerhöchstens in istambul am basar wirst du einen finden der dir ware gegen gold gibt!
    nun zu den fakten:
    das jamaikaabkommen (1976 od 77) besagt gold ist absofort kein geld mehr. es wird aufgeteilt und verkauft….
    zu den punkten hier im einzelnen:
    zu punkt 1: es werden im normalfall nur die bekannten anlagebullions von den banken zurückgenommen, alles andere bereitet ihnen schwierigkeiten.. und wie weiter oben schon geschrieben zahlt mal bei alsi mit gold!!
    zu punkt 2:
    der wert des goldes wird in US $ festgesetzt, alles andere muß dann mühselig umgerechnet werden und ergibt somit auch gewaltige kursschwankungen….
    zu punkt 3: gold ist niemal gutes geld. gold kann als mögliche versicherung angesehen werden aber sonst nichts! was passiert wenn der börsichle goldhandel ausgesetzt wird oder es wieder zu einem goldbesitzverbot kommen sollte…was ist dann mit all eurem gold???
    zu punkt 4: dies sin reine rechnerische tricks von den zentralbanken, in wahrheit weder die deutsche, österreichische noch die schweizerische zentralbank größere goldbestände lagernd, ausgenommen kleine menge die sie für das ausprägen von goldmünzen benötigen! das gold aller zentralbanken wird angeblich der besseren handelbarkeit in londen und in new york gelagert! dort hat aber weder deutschland, österreich oder die schweiz als souveräner staat zugriff! in wahrheit ist es so, das das zentralbankengoldschon längst in rothschilds hände gefallen ist, dieser es wieder gegen gutes geld verliehen und verliest hat!
    zu punkt 5: wie gesagt dann geh mal mit einer unze goldphilharmoniker einkaufen, da steht aber drauf 150 euro und das ist ein gesetzliches zahlungsmittel, wie auch der mapel, eagle und all die anderen!
    zu punkt 6: ich vertraue bei gold nur wenn ich eine auf zehntel genaue waage und einen edelmetalltestkitt samt feile bei mir habe…., zu oft wurde auch bei gold schon getrickst, deswegen kam es ja im 16 jhdt als zahlungsmittel ab!!!
    zu punkt 7: wird angeblich gehütet wie geld, fort knox ist angeblich leer, kein staat der welt macht genaue angaben, ron paul wurde eine besichtigung der us amerikanischen goldvorräte verweigert, bei 9/11 sind angeblich 265 tonnen gold verschwunden, scottia mocata hatte be einer prüfung nur leere tresore vorzuweisen….
    zu punkt 8: absoluter schwachsinn!! wie gesagt ihr hier sagt es wird in geldform ausgegeben 1 unze goldphilharmoniker nominalwert und offizielle kaufkraft 150 euro, maple leaf eagle etc 50 dollar!!!!
    zu punkt 9: nochmals gold ist niemals gutes geld!! seht auf ebay nach da werden vergoldetete kupferbarren an den ahnugslosen versteigert! erzielen aus unwissenheit oftmals den preis einer echten unze gold……
    zu punkt 10: es war einmal für kurze zeit ein bestandteil des währungssystems, bestandteil jedoch nur auf dem papier°!!!

    auch ist es anscheinend niemandem bakannt das 1933/34 der goldhandel bei 20,irgendwas ausgesetzt wurde um kurz darauf wertgesteigert aus luft mit 35$ wieder in den handel eingeführt zu werden, das heißt im heutigen goldpreis ist eine blase von 69% eingebaut. ergo dessen mit der aus luft geschaffenen wertsteigerung bei gold wird heute noch hausieren gegangen!
    gold wird über kurz oder lang wieder wertberichtigt und dann seiner eigentlichen bestimmung als reines schmuckmetall bewertet werden. gold ist nichtmal industriemetall!
    silber hingegen ist das wichtigste industriemetall! in einer tomahawk rakete, diese mit denen sie gerade gadaffi aus dem amt bomben wollen, also in einer einzelnen dieser raketen werden 500 unzen silber verbaut, um im anschluss daranpulverisiert zu werden!

    und noch was: wenn der herr müller von nebenan gold kauft, dann ist es an der zeit aus gold auszusteigen, denn dann ist etwas faul an der sache!!

    in diesem sinne…….

    • Abkühlen und nochmal genau durchlesen! Wir haben nirgendwo geschrieben, dass man mit seinem Gold heute Gemüse einkaufen kann. Die von Ihnen vorgebrachten Kritikpunkte beziehen sich auf Eigenschaften, die staatlich oder geldpolitisch unterdrückt werden. Das ändert nichts daran, dass Gold diese Eigenschaften verkörpert.

    • @John Galt – genaugenommen geht es hier nicht um die eher philosophische Frage ob Gold jetzt Geld ist oder nicht, sondern um etwas viel Grundlegenderes.
      Sorry das sagen zu müssen, aber deine Anschauung ist einfach kurzsichtig. Du scheinst einer jener ‚Gläubigen‘ zu sein, die meinen auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen wäre unendliches Wachstum möglich. Damit befindest du dich in bester Gesellschaft mit all den gekauften westlichen Medien und Regierungshampelmännern, die an den Fäden der Hochfinanz zappeln, allen ‚Wirtschaftsexperten‘