Donnerstag,17.Juni 2021
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Goldkäufe aus Südkorea erwartet

Die Republik Korea gehört zu den zehn größten Exportnationen der Welt. Im Jahr 2009 führte das Land Güter im Wert von 372,6 Milliarden Dollar aus. Der Exportüberschuss betrug 56,1 Milliarden Dollar.

Mit offiziellen Goldreserven im Umfang von 14,4 Tonnen, beträgt der Gold-Anteil an den Rücklagen des Landes aber lediglich 0,2 Prozent. Auf der World-Gold-Council-Liste der größten Goldnationen rangierte Südkorea zuletzt auf Platz 57. Kein Wunder also, dass man einem solchen Land vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanzmarkt-Turbulenzen Goldkäufe zutraut.

„Wenn man sieht das Zentralbanken in Indien, Russland und China Gold zum Schutz erworben haben, dann wird auch die Bank of Korea unter Druck stehen, über Goldkäufe zur Diversifikation nachzudenken“, sagt Oh Kyu Chan, von Shinhan BNP Paribas Asset Management Co. in Südkorea gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. Seine Firma verwaltet den größten Goldfonds Koreas.

Im vergangenen Jahr spielte man bei der südkoreanischen Zentralbank die Notwendigkeit des Golderwerbs noch herunter. „Wir folgen dem großen Trend. Gold ist nicht der Trend“, sagte deren ehemaliger Leiter des Reserve-Managements, Lee Eung Baek.

Inzwischen hat sich da allerdings einiges geändert. Die Zentralbanken treten nunmehr seit fünf Quartale kontinuierlich als Netto-Käufer am Goldmarkt auf. Indien erwarb im vergangenen Jahr 200 Tonnen Gold vom IWF. Russland baute seine Bestände erst kürzlich erneut um 15 Tonnen aus. China akkumuliert Goldbestände aus der landeseigenen Produktion und liberalisiert den heimischen Goldmarkt. Wenn das keine Trends sind …

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