Mittwoch,22.Mai 2024
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Goldpreis auf Rekordniveau: Das ist jetzt im Handel los!

Mit dem Euro-Goldpreis sind auch die Kosten für eine Krügerrand-Goldmünze am Freitag auf einen neuen Rekordstand gestiegen. Händler melden, dass Kunden nicht nur Gold kaufen, sondern auch viel verkaufen.

Euro-Goldpreis steigt auf Allzeithoch

Der Goldpreis ist derzeit kaum zu stoppen. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen in Nahost haben auch die Goldnachfrage befeuert. Am Freitagvormittag um 11 Uhr notierte die Feinunze am Goldmarkt mit 1.983 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.874 Euro. Damit erreichte der Goldpreis auf Euro-Basis im Zuge unserer wöchentlichen Berichterstattung ein neues Allzeithoch. Gegenüber Vorwoche rauschte der Kurs um 4,74 Prozent nach oben. In US-Dollar gerechnet betrug Plus 5,24 Prozent. Auch am US-Futures-Markt dürfte heute ein neuer Rekordstand erreicht werden. Denn auch hier sind 1,874 Euro vom 8. März 2022 der Maßstab.

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Gold kaufen oder verkaufen? Die jüngste Goldpreis-Entwicklung ließ Kunden wieder verstärkt in den Edelmetall-Handel strömen. Allerdings kamen viele, um zu verkaufen! (Illustration: Goldreporter)

Währenddessen kostete die Silberunze am Freitag 23,22 US-Dollar beziehungsweise 21,90 Euro. Damit sehen wir hier gegenüber Vorwoche ein Kursanstieg um 4,14 Prozent beziehungsweise 4,64 Prozent.

Gold kaufen und verkaufen

Die jüngste Goldpreis-Rally macht sich auch im deutschen Edelmetall-Handel bemerkbar. Zuletzt wollten wieder mehr Anleger Gold kaufen. „Die ersten zwei Oktober Wochen waren gekennzeichnet durch einen starken Kundenumsatz. Dies erinnerte an frühere Zeiten“, sagte Markus Pieper, Geschäftsführer des Edelmetall- und Sorten-Händlers ZIEMANN VALOR am Donnerstag gegenüber Goldreporter. Allerdings verzeichne man mit dem starken Goldpreisanstieg über die Marke von 1.900 US-Dollar wieder eine gewisse Kaufzurückhaltung. Mehr noch: die Goldverkäufe durch Kunden seien überproportional angestiegen.

„Gewinnmitnahmen“

Andere Händler bestätigen diese Wahrnehmung. „Seit dem Preisanstieg aufgrund des Nahostkonflikts verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg bei den Rückkäufen von Kunden. Aktuell stehen drei Käufen sieben Kundenverkäufe gegenüber. Interessanterweise liegt der durchschnittliche Gegenwert der an uns verkauften Ware dreimal höher als der der Kundenkäufe“, erklärte uns Benjamin Summa, Firmensprecher von Pro Aurum.

Eine Belebung des Geschäfts meldet auch Henry Schwarz, Geschäftsführer GfM GmbH (Anlagegold24). „Die Nachfrage nach Edelmetallen, vor allem Dingen bei Gold ist seit letzten Freitag mit den Kurssprung nach oben, sprunghaft gestiegen. Einige Kunden hatten sich ja noch Anfang der Woche zurückgehalten, sahen aber dann ein stabiles Wachstum und haben in den letzten Tagen gekauft“, erklärte Schwarz.

Aktuelles Gold-Angebot

Hier sei man als einer der größten Bullion-Händler zeitweise sogar ein die eigenen Grenzen gestoßen. „Der Nachfragesprung war letzten Freitag so stark, dass Gebrauchtware, wie gebrauchte Krügerränder fast nicht mehr am Markt zu bekommen waren“, so Schwarz. Im Rahmen seines Geschäfts sei wenig Zweitmarktware von Kunden eingegangen. 

Dominik Lochmann, Geschäftsführer von der ESG Edelmetall-Service sagte uns dazu am Freitag: „Beschaffungsprobleme gibt es momentan keine. Da es wieder Zinsen für Bankguthaben gibt, ist die Edelmetall-Investmentnachfrage in 2023 deutlich unter Vorjahresniveau.“ Aber auch er berichtet von starkem Verkaufsinteresse: „Dank der gestiegenen Kurse nutzen viele Investoren das Preisniveau sogar für Gewinnmitnahmen und verkaufen Barren und Münzen.“

Angebots Lage noch normal

Muss man sich damit keine Gedanken um einen Versorgungsengpass machen, wenn die jüngste Marktdynamik sich trotzdem fortsetzt?

„Noch sind die Läger der Prägestätten und Barrenhersteller gut gefüllt, aber es zeichnen sich jetzt schon Lücken ab, die sich sicher nicht so schnell schließen lassen, da die meist staatlich geführten Prägestätten einen höheren Zeitvorlauf haben und sich jetzt schon abzeichnet, dass Engpässe entstehen“, sagt Henry Schwarz.  

Er spricht nach der Flaute in den vergangenen Monaten auch von einer überraschend positiven Silbernachfrage. „Hier werden Standard Bullion-Münzen nachgefragt, aber auch die 2024er Neuheiten. Wir gehen hier auch von einer wachsenden Nachfrage aus, da aus der Erfahrung, eine steigende Goldnachfrage auch Silber mitzieht. Bei Platin ist die Nachfrage derzeit noch verhalten, dies könnte sich aber auch ändern, wenn insgesamt sich die hohe Edelmetallnachfrage etabliert“, so der Edelmetall-Händler.

Gold kaufen bei diesem Goldpreis?

Wie haben sich die Preise im Edelmetall-Handel entwickelt? Wer am Freitagvormittag in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte, zahlte durchschnittlich 1.963 Euro pro Unze, also fast 100 Euro mehr als vor einer Woche. Gleichzeit sehen wir hier in unseren wöchentlichen Marktdaten den höchsten Unzenpreis aller Zeiten.

Basis für diese Berechnung ist die Preiserhebung bei sechs deutschen Anbietern. Mit dem aktuellen Goldpreis lag das daraus resultierende Aufgeld mit 4,75 Prozent klar über dem Wert von letztem Freitag (4,36 %). Diese Entwicklung reflektiert durchaus die oben getätigten Händler-Aussagen. Und das gilt auch für die Spreads, also die Differenz zwischen Verkaufs- und Ankaufspreisen im Handel. Denn bei einem großen Ankaufsangebot, können die Anbieter das Niveau ihre Ankaufspreise senken. Genau das ist in dieser Woche geschehen – sowohl bei Krügerrand-Unzen als auch bei 100-Gramm-Goldbarren.

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Gold kaufen oder verkaufen? Der Goldpreis auf Euro-Basis erreichte in unserer Freitagsanalyse ein neues Allzeithoch. Entsprechend sind die Gold-Anlageprodukte zu teuer wie noch nie.

Letztgenannte Stücke kosteten am Freitag durchschnittlich 6.173 Euro. Damit stieg der Spread deutlich an, allerdings sank hier das von uns berechnete Aufgeld gegenüber Vorwoche leicht – von 2,46 auf 2,40 Prozent.

Silber kaufen

Sinkende Aufschläge sind auch bei den Silber-Anlageprodukten zu verzeichnen. So lag der Durchschnittspreis für eine Silbermünze der Sorte Maple Leaf (aktueller Jahrgang) mit 30,76 Euro 40,46 Prozent über dem reinen Materialwert (Vorwoche: 41,23 Prozent). Dagegen sank das Aufgeld für 1-Kilogramm-Silberbarren nun wieder unter 30 Prozent.

Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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46 Kommentare

    • Hier meine Tipps für Goldbesitzer, die mit dem Gedanken spielen, zum jetzigen Zeitpunkt Gold verkaufen zu wollen. Folgende Dinge sollte man beachten:
      1) Verkaufe das Gold nur, wenn Du das Geld notgedrungen benötigst. Der Kurs wird noch in den nächsten Jahren steigen.
      2) Zuerst würde ich jenes Gold kaufen, was nicht im Sinne eines Tafelgeschäftes gekauft wurde.
      3) Achte darauf, dass eine Haltezeit von 12 Monaten eingehalten wurde. Dann ist es steuerfrei.
      4) Verkaufe Gold nur dann, wenn es gegen einen anderen Realwert ersetzt wird (Land, Immo, Anlageuhren, etc.). Stichwort – Diversifikation.
      5) Vergleiche die Ankaufpreise bei verschiedenen EM-Händlern. Es sind große Spannen drin.
      6) …weitere wertvolle Tipps bitte in einer Antwort ergänzen…

      Es müssen nicht alle obigen Tipps gegeben sein, damit ich Gold verkaufen würde. Eine Priorisierung liegt in dieser Aufzählung nicht vor. Übrigens, bisher habe ich noch kein Gold verkauft. Hoffe, dass das so bleibt.

  1. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Leute meinen Gold kaufen zu müssen, wenn es anfängt zu glänzen, sprich der Kurs gegen Norden geht. Der beste Zeitpunkt ist dann, wenn der Kurs sinkt und die Medien sich darauf eingeschossen haben, dass Gold keine gute Anlage ist. D. h., immer dann Gold kaufen, wenn sich keiner dafür interessiert. Ich hatte meinerseits das günstige Zeitfenster vor ein paar Wochen zum Nachkaufen genutzt. All jene die jetzt kaufen, werden in absehbarer Zeit ein langes Gesicht machen und werden Gold verfluchen und damit indirekt den Medien und den Anlageprofis recht geben. Denn reflektierendes Kaufverhalten ist bei jenen Kunden nicht vorhanden.

    • @Snowflake
      Eigentlich hoffen doch alle insgeheim, das Anleger aus Anleihen aussteigen, und in Gold investieren. Wenn
      man spekuliert, das das ein Grund der Kurserholung sei, dann wäre noch viel Luft nach oben. Ob die Leute beim Einzelhändler die große Bedeutung haben; keine Ahnung. Auch weil Menschen eben auch wieder das verkaufen müssen was sie event. gerne behalten hätten. Grundsätzlich haben Sie sicher recht.

  2. @Snowfake
    Frage:
    Wenn Ihre Prognose „Der Kurs wird noch in den nächsten Jahren steigen“ sich als richtig erweisen sollte, was man durchaus annehmen kann, warum werden „… die jetzt kaufen, [werden] in absehbarer Zeit ein langes Gesicht machen …“?

    • @Nivek
      Oh sorry, habe erst gerade ihren Kommentar gelesen als ich meinen schon geschrieben und verschickt habe.
      Da hatten wir wohl den gleichen Gedanken :-)

  3. Ja ich gehöre zu den Dummköpfen die bei 1880 € etwas Gold verkaufen. Was nützen mir höchststände wen ich sie nicht realisiere und umsetze ? Von Buchgewinne konnte ich mir noch nie was kaufen. Alt eingesessene Em bugs wissen, es gibt auch wieder fette rücksetzer, der Markt ist sehr nervös in diesen und anderen zeiten….und dann wird von mir „“Dummkopf““ wieder vermehrt zurück gekauft.
    Und täglich grüßt das Murmeltier..

    • @Oliver
      Nein, kein Dummkopf. Sie sind eben Goldinvestor und kein Goldanleger, welcher Gold als Versicherung betrachtet.
      Als Investor nehmen Sie Gewinne mit um später billiger nachzukaufen. Absolut korrekt.
      Insofern kenne ich auch genügend Leute, welche vor 2 Jahren ihr Eigenheim verkauften und in eine Mietpension zogen. Auch das war richtig, vor deren Standpunkten der Gewinnmitnahme.
      ( Meine Tauchausrüstung verkaufe ich nicht, auch nicht im Winter). Obwohl für das Nauticam Gehäuse gute Preise geboten werden.

      • Danke @Maruti, für ihre reflektion. Ich finde es zumeist sehr hilfreich die dinge aus anderer sichtweise zu sehen.
        Ich selbst sehe mich als beides. Als investor der einen teil seines Gold ( und Silber ) vermögens tatzächlich zum Zocken verwendet – und eigendlich auch immer erfolgreich ( habe noch nie !!! billiger verkauft als eingekauft ) und einen weiteren teil als substanz der mindestens da liegen bleibt bis zur Rente ( ca 10 jahre noch ). Aber ich muss sagen das ich fast noch ein Em neuling bin, da ich erst rund 20 jahre am „“ einsammeln““ bin ….schönes we noch allen

        • @Oliver
          Mit „…nur rund 20 Jahre am Einsammeln… sind Sie wahrlich kein Neuling mehr.
          Echte Neulinge sind Pumuckl und ich, wir sind erst seit Sommer 2018 dabei (Einkäufe zu 1050 die Unze, aber auch das sind schon über 80 % steuerfreies Plus in 5 Jahren).
          Wir waren früher volle Mitspieler im Finanzcasino und haben den Mustang geritten.

          Aber ich kenne so ein paar Bankbilanzen (nicht von kleinen Sparkassen) und zwar die Hardcore-Version aus dem hintersten Winkel des Tresors, nicht das Märchenbuch, dass die Wirtschaftsprüfer gegen viel Gebühren unterschreiben.
          Enron und Wirecard hatten auch bis 5 Minuten vor dem Exitus immer schöne uneingeschränkte Testate.
          Alles Super.
          Auf dem Papier.
          Aber nur da.
          Potemkinsche Dörfer in XXL und Farbe in 3D.
          Ich weiss es noch wie heute: ich hatte am Rande einer Tagung einen „alten“ Studienkollegen getroffen, der bei einem anderen großen Laden tätig war und wir hatten am Abend im Hotel (bei ein, zwei…. Gläschen Lagavulin) unsere Ängste/Befürchtungen ausgetauscht und uns (verbotenerweise) einige Details aus jeweils „unserer“ Bilanz verraten.
          Fazit: es sah überall gleich aus. Hochseilakt über Abgrund.
          Ich habe an dem Abend noch ein Mail an Pumuckl geschrieben: wir müssen raus aus Papier. Schnell. Jetzt.
          Ab da war bei uns die schiere Angst grösser als die Gier (den Deal nehmen wir noch mit, da kommt noch einer, den auch noch…..) und wir wurden Knall auf Fall Goldbugs, überzeugt bis in die letzte Gehirnwindung.

          Pumuckl war Fachanwältin für Steuerrecht, spezialisiert auf Unternehmen/Internationales Steuerrecht. Nicht in so einer „Wilsberg“ 3- Leute-Kanzlei. Sie hatte (fast) nur noch Mandate gehabt, bei denen es um „Raus aus Deutschland, so günstig wie möglich “ ging.
          Langfristig auch nicht gut für Debilistan und in Folge den Euro.

          Wir (die ehemaligen Finanz-Zocker) sind daher 100 % so gestrickt wie @Maruti. VERSICHERUNG. Nur das zählt.
          Die +80 % in 5 Jahren nehmen wir als Kollateralnutzen eben notgedrungen mit.
          GRINS !
          @ Goldeneye: den kann man auch quer aufhängen
          https://www.wayfair.de/Etta-Avenue–Wandspiegel-Martinsen-V114128944-L41-K~D000666810.html

          Aus unserem „früheren Leben“ können wir Ihre Vorgehensweise sehr gut verstehen.
          Aber immer daran denken: man muss das Zeug auch wieder kaufen können.
          Das könnte in 2024 vielleicht schwieriger werden als 2014.
          Viel Glück !
          Ganz ehrlich, ohne Unterton.

          • @Schreinermeister vom alten Wimmer:-)
            Ich habe genauso agiert wie sie. Ich war 15 Jahre an der Börse und habe gezockt. Mal mehr mal weniger erfolgreich. Ich denke ohne mich selber anzulügen bin ich ungefähr 0 auf 0 rausgegangen 2015.
            Habe Gold und Silber immer auf dem Schirm gehabt bis ich zu dem Entschluss gekommen bin ab jetzt fast nur noch auf physisch zu setzen. Habe es bis jetzt nicht bereut, das meiste gekauft zu 1000-1200. Silber zu 14-17 Euro.
            Ich bin stand jetzt froh über diese Entscheidung. Keine Zockerei mehr, ist soooooo beruhigend!
            Jetzt habe ich ein anderes hobby, Fußball wetten:-)
            Das ist nicht manipulierbar außer durch den Schiedsrichter:-)
            Gold in Euro auf Rekord hoch, das wird genossen bei einem guten Schluck Hibiki Whisky. Einen schönen Abend euch allen

        • @Oliver
          Betrachten Sie Gold einfach als Rückversicherung.
          Überversicherung und mehr als man brauche ist nicht zweckdienlich.
          In Deutschland sind die meisten Menschen ohnehin Überversichert. Deshalb die Paläste der Versicherungskonzerne und die dicken Boni der Vertreter.
          Im Prinzip ist das derzeitige Leben wichtiger als das zukünftige, welches ohnehin keiner kennt.
          Jedoch dreht sich die Welt weiter und es fliesst Wasser den Rhein runter.
          In Deutschland braucht man sich vor der Zukunft nun wirklich keine Sorgen machen.
          Da kenne ich genug andere Länder.

  4. @Snowflake
    Hier ist allerdings eine Diskrepanz in ihren Aussagen.
    Auf der einen Seite sagen Sie Gold sollte man nur in Notlagen verkaufen.
    In ihrem nächsten Kommentar meinen Sie, alle die jetzt kaufen werden in absehbarer Zeit ein langes Gesicht machen. Also gehen Sie davon aus dass Gold wieder unter den jetzigen Preis zurückkommt! Warum sollten die Leute dann nicht jetzt verkaufen und zu einem günstigeren Zeitpunkt wieder zurückkaufen?
    Ganz ehrlich: Ich denke durchaus an einen Teilverkauf eben gerade wegen dem Argument. Mal sehen……

    • Hallo Zusammen
      Ich vermute dass Gold nicht über 2000 Dollar je Unze steigt. Wenn es 2000 Dollar oder mehr erreicht, kommt ein Rückschlag. Das geht meistens sehr schnell. Es war schon 6 Mal so.
      Ich kann mich irren. Denn ich bin nicht das Orakel von Delphi. Werde dort oben einen Teil meines Goldes verkaufen.
      Silber ist immer noch relativ günstig. Das kaufe ich nicht, keine Nerven. In der Schweiz muss man auf physisches Silber 7.5 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Egon von Greyerz sagte ein Mal. Seien Sie gewarnt wenn Sie Silber kaufen. Es ist wie ein Tanz auf dem Vulkan.

  5. ….nix Neues!…gibt es die Butter bei REWE oder Edeka mit 10% Preisnachlaß, dann wird gerannt und gekauft als gäb’s kein Morgen….sind die Edelmetalle (oder auch Aktien) zum Sonderpreis bzw. mit massiven Discount zu bekommen, werden diese gemieden/verschmäht und erst wieder bei weit höheren Preisen/Kursen erworben….ein paradoxes Verhalten, welches sehr weit verbreitet ist!

    • Hallo AnnaBell !
      Dein Kommentar ist absolut richtig und amüsiert mich sehr. Ich muß lachen, denn du hast vollkommen Recht. Zugegeben: 2020 und 2022 habe ich genauso reagiert, als der Kurs wegen Corona und Ukraine-Krieg stieg. Alle spekulieren auf einen weiter steigenden Kurs. Dabei ist das Ende der Fahnenstange schon fast erreicht und die Luft da oben wird immer dünner. Vielleicht ist es Unerfahrenheit, vielleicht ist es Dummheit. Wie dem auch sei, die Höchst-Kurs-Käufer bleiben meistens erstmal lange auf ihrem teuer erworbenen Gold sitzen, es sei denn, sie betrachten es langfristig als Versicherung und nicht als Kapitalanlage. Der Vergleich mit den Supermarkt-Angeboten ist klasse. Die Chips von funny frisch kaufe ich ja auch nur noch zum halben Preis, und dann greife ich aber richtig zu !!!

      • @Gierig
        von dem zeug lieber die Finger lassen. Sport und gute Ernährung (keine verarbeiteten Produkte) sind die beste Investition die es gibt. Vor allem in einem Land mit maroder Gesundheitsversorgung, das sich auf einen Abgrund zubewegt.

        • @Anne Will Geld
          Super, zu dem Thema habe ich 2 Lieblinge:
          Prof. Udo Pollmer, der nennt 3 einfache Kriterien:
          Man nehme die Zutatenliste (den Beipackzettel) der „Lebensmittel“ auf der Packung (als Einstieg, solange man noch Packungsware kauft)
          1.) Mehr als 5 Zutaten -> weg damit
          2.) Ein 6-jähriger kann das nicht lesen oder erklären, was das sein soll (Mono-Di-Hydro…., Natriumglutamat……)
          -> weg damit
          3.) Oma hätte die Beschreibung 1950 nicht als Lebensmittel erkannt -> weg damit.

          Sehr humorig im ZDF: „BesserEsser“ Stefan Lege. Der bastelt Fabrikfraß nach, die meisten Sachen bestehen aus 3 Dingen: Wasser, Palmöl und 10 weissen Pülverchen.

          Das passt auch zur Geldanlage: Warren Buffet sagte mal: wenn ich Geld anlegen soll, lass ich mir von der Firma erklären, wie die ihr Geld verdienen.
          Wenn ich es nach 2 Minuten nicht kapiert habe. taugt das Geschäftsmodell NICHTS.

          Gold ist recht einfach erklärt.
          War immer da, ist da, wird immer da sein.

          Erklärt mir mal einer genauso schnell ein Hybrides CDO ?
          Kleiner Einstieg für den Anfang:
          https://www.researchgate.net/figure/Hybrid-CDO-general-contract-structure_fig6_227682826

          Und ?
          Doch lieber Krügerrrand ?

        • Danke Anne für deinen Rat. Du hast ja vollkommen Recht. Aber angesichts dieses maroden Systems brauche ich einfach diese Nervennahrung, denn auch Gold als der sichere Hafen kann mich da leider nur schwer beruhigen ;-)

      • @ Anna Bell Seit bei dem Chipsplunder auch noch gemahlene Insekten und Würmer zugemischt werden könne,fasse ich so eine Tüte nicht mehr an.Schmeckt eh nicht der überwürzte fette Kleister.

    • @Karsten Giering
      Die Motivation dahinter, so denke ich, ist die Angst davor, von der Option noch etwas Gold zu erhalten, abgeschnitten zu sein. Das ist ähnlich wie beim Toilettenpapier in der Coronazeit. Das wird dann schnell ein Selbstläufer. Die Triebfeder ist Angst, nicht Gier wie es erstmal erscheint.

      • Ja, da hast du absolut Recht. Und wenn wir auf die Vergangenheit zurückblicken, so stellen wie fest, daß die Regale hinterher wieder mit Toilettepapier gefüllt waren… und die Keller aber ebenfalls noch mit Toilettenpapier überquollen – also meiner jedenfalls nicht! Die ganze Angst, sich nicht den Hintern abputzen zu können, war absolut unbegründet. Und so verhält es sich auch mit dem Gold. Dem Kurswachstum sind Grenzen gesetzt. Die Börse ist keine Einbahnstraße. Früher oder später kommt es zur Korrektur, und diese ist dann unsere Chance zum günstigen Neukauf :-).

  6. Gold jetzt verkaufen oder kaufen
    Ich glaude das jeder so seinen eigenem plan hat
    Der eine fangt erst vielleicht damit an zu kaufen
    Und ein anderer möchte vielleicht gewinne realiseren
    um es später wieder billiger ein zu kaufen
    Solte jeder das machen was er für richting hält
    Eine glaskugel hat keiner von uns
    Immer nach dem motto
    Wer Gold hat hat immer Geld

    Schönes wochenende

    • @Auzuschauer
      Also das letzte was ich jetzt tun würde, mich auf Tauchfahrt zu begeben, Gold rauszubuddeln und dann zu verkaufen, wegen ein pasr Scheinen vom schnöden Mammon.
      Und wofür ?
      Für noch mehr unnötigen Konsum Müll und Plastik.
      Ehrlich, ich bin glücklich, dass ich nicht mehr soviel ausgebe und mir „leiste“.
      Apropos, wenn mir jemand sagt, ich kann mir nicht mehr soviel leisten, muss ich herzlich lachen und sage, seien sie doch froh, denn sich leisten können, ist nichts weiter als Zwang, Selbstzwang sozusagen.
      Hör auf mit diesem „Rurcheln“ nach immer mehr und angeblich immer besser.
      ( ukunda kennt dieses Wort:
      https://www.volkswoerterbuch.at/wort/12901/rurcheln

  7. Snowflake
    Genau die richtige Einstellung! Sehe ich ganz genauso; und das sagt einer, der schon über 40 Jahre im Goldgeschäft rumwildert… :-) Kurzfristig realisieren hat noch nie wirkliche Erfolge gebracht! Aber sowas erkennt man nur mit jahrelanger Erfahrung… Halten, solange es geht – wer schnell wieder realisiert, hat eben nicht ausreichend „Spielgeld“ übrig – kommt aber auch dauerhaft NIE auf den grünen Zweig! :-( Sorry, liebe Kurzsichtige…
    Der Dokta (alle Kassen)

  8. @Nivek, @Fritzthecat, @Goldhase
    Da Gold ein Krisenindikator ist, steigt in der Regel der Kurs, wenn eine Krise oder unsichere Zeiten aufziehen. So geschehen im Nahost-Konflikt oder auch zu Beginn des Ukraine-Krieges, um nur mal ein paar Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen. Viele Goldkäufer, häufig auch Erstkäufer meinen bei steigendem Goldkurs, dass sie durch den Kauf von Gold ihr Geld gewinnbringend (sprich: mit Rendite) für die Zeit des Krieges in Sicherheit bringen können. Der Goldkurs kann aber nach geraumer Zeit wieder fallen, ohne dass der Krieg beendet ist. Dieses Verhalten konnte man zum Beispiel am Ukraine-Krieg beobachten. Beim Ausbruch bewegte sich der Kurs steil nach Norden und nach einiger Zeit fiel der Kurs wieder. Wenn jetzt die Goldkäufer in dieser Zeit wieder Gold verkaufen wollen oder müssen und das Einstiegsniveau höher ist als das Verkaufsniveau, dann wird es die von mir beschriebenen langen Gesichter geben, weil dann ein Verlust realisiert wird. Jenen Menschen würde ich den Tipp geben, dass man Gold nicht zu Beginn einer Unsicherheit kauft. Und außerhalb dieser Zeit kauft man Gold für einen langen Zeitraum, sagen wir mal für mindestens fünf bis zehn Jahre, eher noch länger. Gold kauft man nur mit dem Geld, auf das man nach aller Wahrscheinlichkeit auf lange Zeit nicht angewiesen ist. Ansonsten lieber die Finger davon lassen. Gold wirft keine Rendite ab. Wer auf Rendite in kurzen Zeiträumen aus ist, sollte sich ein anderes Asset suchen. Natürlich kann man auch Gewinne realisieren, indem man Gold verkauft, welches man zu einem niedrigeren Einstand gekauft hat. Das muss jeder selbst entscheiden. Die gleiche Vorgehensweise kann man auch mit Aktien machen. Das obliegt jedem selbst. Nur bitte bedenken sie alle, dass der Verkauf von Gold personalisiert ist. D. h., der Verkäufer wird namentlich erfasst. Ich persönliche bevorzuge deshalb die Tafelgeschäfte beim Kauf von Gold und habe bis heute kein einziges Gramm verkauft. Gold ist eine Möglichkeit, um Geld durch Krisenzeiten ohne Verlust zu bringen. Gold ist eine Versicherung für den Zusammenbruch des System, den wir alle nicht haben wollen und von dem ich ausgehe, dass es ihn in absehbarer Zeit nicht geben wird. Gold gleicht die Inflation aus und lohnt nur auf lange Sicht. Gold ist wertbeständig.

    Ich würde mich über Rückmeldungen freuen.

    • @Snowflake
      ich sage es immer wieder:
      Wer meint, Gold sei ein Investment, hat Gold nicht verstanden.
      Gold is eine Versicherung und eine solche rentiert sich immer erst dann, wenn der finanzielle GAU an die Tür klopft. Ich nenne da mal Krieg, Währungsreform, Amok laufende Regierungen.
      Hat man in diesen Fällen kein Gold, wird man auch nie wieder eines benötigen.
      Ich frage Sie mal persönlich :
      Wie viele Versicherungen haben Sie laufen?
      Hat sich je eine mal rentiert ?

      • @Maruti
        Wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir mal ein plastisches Bild ausgetauscht: https://westerwings.de/wp-content/uploads/Schirmgalerie_17.jpg

        Gold ist wie ein Fallschirm.
        Wenn der (Finanz-) Flieger abstürzt und man einen braucht und keinen hat, braucht man danach auch keinen mehr.
        Frei nach William S:
        Haben oder nicht haben.
        Das ist die „Überlebens-“ Frage.

        Es geht nicht mehr um Rendite, es geht um Durchkommen.

      • @Maruti Ich habe bestimmt ein Dutzend Versicherungen, von denen ich in all den Jahren bis auf einen kleinen Sturmschaden noch nie eine in Anspruch nehmen musste. Wenn man Gold als Versicherung ansieht, dann kommt es einer kapitalbildenden Lebensversicherung vielleicht am nächsten. Wenn die Not groß ist, kann man darauf zurückgreifen und wenn die Versicherung nicht einspringen muss, bleibt am Schluss noch was hängen.

        • @Snowflake
          Kleine Anmerkung: Eine kapitalbildende LV darf man rechtlich als “ legalisieren Betrug“ bezeichnen. Gibt ein Urteil dazu.
          Wichtig: es gibt ein Schwesterchen des SAG-Gesetzes, das VAG, Versicherungsaufsichtsgesetz.
          Klasse: im Krisenfall darf die Aufsicht der Versicherung die Verfügung über ihr Vermögen untersagen.
          Klartext: das Geld der LV-Kunden ist weg, die Gesellschaft darf nicht mehr auszahlen, kann ja auch nicht mehr.
          Jetzt der Clou: die Beiträge müssen weiter bezahlt werden, den Vertrag gibt es ja formal noch. Man muss also noch Beiträge bezahlen, obwohl man nichts mehr herausbekommt.
          Klar, der Pleiteladen braucht ja noch Geld für die Abwicklung.
          Auf sowas muss man erst mal kommen !
          Rechtslage in Debilistan.

          Gut, wer Gold hat.

          • @ Meister Eder
            erst am Freitag war mir langweilig und ich habe die KI hierzu mal gefragt. Hier die Unterhaltung zum VAG § 314:

            kannst du mir den §314 erläutern?
            ChatGPT
            Entschuldigung für das Missverständnis, aber das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) hat keinen §314. Möglicherweise beziehen Sie sich auf einen anderen Paragraphen oder ein anderes Gesetz. Bitte geben Sie mir weitere Informationen oder klären Sie, welches Gesetz oder welcher Paragraph Sie interessiert, damit ich Ihnen genaue Informationen und Erklärungen dazu geben kann.

            doch, das ist der Text:

            ChatGPT
            Ich entschuldige mich für das Missverständnis. In der Tat gibt es einen § 314 im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) in Deutschland. Hier ist eine Erläuterung des § 314 VAG:

            § 314 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz): Versicherungstechnische Rückstellungen

            Bei der Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen sind angemessene Annahmen über die Zukunft zugrunde zu legen.

            Im Einzelnen sind zur Bestimmung der Höhe der Deckungsrückstellung, der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Schäden und der Schwankungsrückstellung angemessene Wahrscheinlichkeiten zu verwenden.

            Die versicherungstechnischen Rückstellungen sind in dem in § 341 Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs bezeichneten Umfang zu bilden.

            Die Versicherungsunternehmen haben einen angemessenen Sicherheitszuschlag zu den versicherungstechnischen Rückstellungen zu bilden, wenn dies zur angemessenen Sicherung der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen erforderlich ist. Die Bildung des Sicherheitszuschlags darf nicht dazu führen, dass die Versicherungsunternehmen in ihrer Gesamtheit nicht hinreichend in der Lage sind, ihren Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen nachzukommen. In der Deckungsrückstellung darf der Sicherheitszuschlag auf den für die Rückdeckung im Sinne des § 59 Abs. 4 Satz 1 erforderlichen Sicherheitszuschlag beschränkt werden.

            Der Versicherungsnehmer kann jederzeit verlangen, dass der Sicherheitszuschlag nach Absatz 4 in der Deckungsrückstellung und in der Schwankungsrückstellung auf den für die Rückdeckung im Sinne des § 59 Abs. 4 Satz 1 erforderlichen Sicherheitszuschlag beschränkt wird. Das Recht erlischt, wenn der Versicherungsnehmer nicht innerhalb von zwei Monaten nach Ablauf des Versicherungsjahres, in dem er die Deckung verlangt hat, von diesem Recht Gebrauch macht.

            Der § 314 VAG behandelt die versicherungstechnischen Rückstellungen von Versicherungsunternehmen. Diese Rückstellungen sollen sicherstellen, dass die Versicherer in der Lage sind, ihre Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen zu erfüllen. Der Paragraph legt fest, dass bei der Berechnung dieser Rückstellungen angemessene Annahmen über die zukünftigen Entwicklungen zu verwenden sind. Es wird auch festgelegt, dass ein Sicherheitszuschlag gebildet werden kann, um die Sicherheit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen zu gewährleisten.

            Bitte beachten Sie, dass dies eine vereinfachte Erläuterung ist, und es können weitere detaillierte Bestimmungen und Regeln gemäß dem VAG gelten. Bei konkreten Fragen oder rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem VAG ist es ratsam, sich an einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin für Versicherungsrecht oder eine spezialisierte Behörde zu wenden.

            kannst du mir hier was zu dem Punkt Zahlungsverbot und Herabsetzung von Leistungen sagen?
            ChatGPT

            Im Zusammenhang mit dem § 314 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) und den versicherungstechnischen Rückstellungen können die Begriffe „Zahlungsverbot“ und „Herabsetzung von Leistungen“ bedeuten, dass Versicherungsunternehmen unter bestimmten Umständen Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass sie ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Versicherungsnehmern erfüllen können. Hier ist eine Erläuterung:

            Zahlungsverbot (Zahlungsstopp): Ein Zahlungsverbot tritt auf, wenn ein Versicherungsunternehmen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht mehr in der Lage ist, seinen laufenden Verpflichtungen nachzukommen. In diesem Fall kann die Aufsichtsbehörde, in der Regel die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Deutschland, ein Zahlungsverbot verhängen. Das bedeutet, dass das Versicherungsunternehmen vorübergehend keine Zahlungen an Versicherungsnehmer leisten darf. Dies geschieht, um die finanzielle Stabilität des Unternehmens wiederherzustellen und sicherzustellen, dass es seine Verpflichtungen erfüllen kann.

            Herabsetzung von Leistungen: Wenn ein Versicherungsunternehmen finanzielle Schwierigkeiten hat, kann es notwendig sein, die Leistungen, die es gemäß den Versicherungsverträgen erbringt, herabzusetzen. Dies kann bedeuten, dass die Versicherungsleistungen, die den Versicherungsnehmern zustehen, reduziert werden, um sicherzustellen, dass das Unternehmen weiterhin seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Solche Maßnahmen werden in der Regel in Absprache mit der Aufsichtsbehörde und unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften getroffen.

            Diese Maßnahmen, das Zahlungsverbot und die Herabsetzung von Leistungen, dienen dazu, die finanzielle Stabilität und die Interessen der Versicherungsnehmer zu schützen. Sie sind jedoch außergewöhnliche Maßnahmen, die nur in Ausnahmefällen ergriffen werden und unter strenger Aufsicht der zuständigen Behörden stehen.

            Wenn Sie konkrete Fragen zu einem Versicherungsvertrag oder einer bestimmten Situation haben, in der diese Maßnahmen ergriffen wurden, ist es ratsam, sich an die zuständige Aufsichtsbehörde oder einen Rechtsanwalt für Versicherungsrecht zu wenden, um eine genaue Beratung zu erhalten.
            User
            warum kannst du mir das nicht gleich sagen?
            ChatGPT

            Es tut mir leid, wenn meine vorherige Antwort nicht unmittelbar auf Ihre Frage eingegangen ist. Manchmal sind die rechtlichen Aspekte komplex, und ich versuche, die Informationen so klar und umfassend wie möglich zu erklären. Wenn Sie spezifische Fragen zu einem Thema haben, bin ich hier, um Ihnen zu helfen, und ich werde mein Bestes tun, um direkt auf Ihre Fragen einzugehen.
            User
            du hast mir erst gesagt, dass es den Paragraphen gar nicht gibt. Wolltest du bewusst etwas verschweigen?
            ChatGPT

            Ich entschuldige mich für die anfängliche Verwirrung. Mein Ziel ist es, genaue und nützliche Informationen bereitzustellen, und ich habe nicht beabsichtigt, Informationen zu verschweigen. Der Fehler in meiner ersten Antwort war unabsichtlich, und ich danke Ihnen, dass Sie darauf hingewiesen haben. Der § 314 im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ist in der Tat vorhanden und enthält Bestimmungen zur versicherungstechnischen Rückstellung.

            Ich hoffe, dass die Erklärung der Begriffe „Zahlungsverbot“ und „Herabsetzung von Leistungen“ Ihnen bei Ihrem Anliegen geholfen hat. Wenn Sie weitere Fragen oder benötigen weitere Informationen zu einem spezifischen Thema haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

          • @MeisterEder Vielen Dank für diese aufschlussreiche Erläuterung. Das habe ich nicht gewusst, aber wundern tut mich so was nicht mehr wirklich. Debilistan, das Land der legal unbegrenzten Abzockmöglichkeiten. Schließe mich Ihrem Schlusssatz an. Gut, wer Gold hat.

        • @Snowflake
          In Bezug auf Gold bin ich natürlich überversichert. Viel zu sehr. Aber ich habe andere Motive.
          Die möchte ich nicht breittreten, aber es handelt sich um etwa : Dem Wirtschaftskreislauf so viel Kapital entziehe, wie möglich.
          Man ( Anlageberater) sagte mir, damit gefährden sie Arbeitsplätze und Wohlstand und sind unsozial.
          Bingo, das ist das Motiv, so meine Antwort.
          (Ich hoffe jedoch, die Umwelt und der Planet Erde weiss es zu schätzen). So gesehen, brauche ich keine Greta Thunberg.

    • @Snowflake
      So ähnlich formulierte es auch kürzlich Dr. Eike Hamer. Warum soll man klugen Menschen widersprechen,
      Und na ja. Gold wird hier wohl keiner verfluchen. Wer macht nicht ständig Geschäfte, über die er sich später mal ärgert. Der Mensch schimpft, im Tierreich wirst du für einen Fehler gefressen.

  9. @AnnaBell
    Ob nun lebensmittel, Konsumgüter, Urlaub, u.a. die Mehrzahl der Menschen ist ständig auf der Suche nach Rabatte. 20% hier, 50 % da, alle laufen wie die Hühner durch die Gegend, kaufen auf Teufel kommt raus.
    Wie Sie auch schreiben bei Aktien, Gold, wenn Korrekturen kommen dann sagen die sich, der Preis ist gefallen das taugt nichts. Wenn die Preise wieder anziehen, und überall in den Medien hört, kauft Aktie XY, oder Gold steigt, steigen Sie ein verpassen Sie nicht den Aufwärtstrend.
    Wie Warren Buffet sagte, sei vorsichtig wenn andere gierig sind. Sei gierig wenn die anderen Angst haben (-zu investieren). Persönlich habe ich die Chance genutzt und nachgekauft, eine Position komplett glatt gestellt und bei andere aufgestockt. Dividende werden bei mir reinvestiert, und Gold wird weiter nachgekauft.
    Welcher Investor sagte mal, kaufe alles was dir möglich ist, halte es für immer(?).

    • @Big Driver
      Entweder Warren Buffet oder sein Co Charly Munger.
      Die Frage des Reporters war:
      Was ist ihre geplante Halteperiode der Investments ?
      Antwort: Forever.

  10. Das Papiergeld wir sich in Luft auflösen durch
    Inflation
    Vor 10 Jahren Gold und Goldaktien gekauft war die beste Entscheidung

    • Stillhalter:
      Die Handy-App “red alert cumta“ warnt bei aktuellen Angriffen auf Israel. Mit der Funktion “open map“ kann man sehen, wo Raketen in Israel runtergehen. Angesichts des medial wirksamen Wehklagens ist es bemerkenswert, wie angriffslustig und -fähig die Kräfte im Gaza-Streifen tatsächlich sind. Komischerweise berichten die deutschen ör-Medien darüber nicht. Von einer Entspannung kann keine Rede sein.

      • @Racew
        Ich fragte schon mal, jedoch geht der post nicht durch.
        Sind das Raketen oder nur ungelenkte Kartuschen ?
        Ich glaube nämlich, dass man dort kaum die Möglichkeit hat, Raketen zu bauen oder zu installieren.

  11. @Meister Eder
    Ich halte viel von Warren Buffet und Charly Munger, was die zwei in Lebzeiten geschafft haben, muss man erstmal nachmachen. Not so easy! Ich halte mich auch an Ray Dalio, aufteilen des Investments auf mehrere Branchen, verteilt auf verschiedene Länder/Kontinente. Die Person die ich gemeint hatte ist John Bogle. Ich würde es bisschen anders formulieren, geplante Haltedauer der Investments bis zum Rentebeginn (?), evtl. bisschen darüber. Geplante Haltedauer des Goldes, solange wie möglich:) d.h Gold wird wenn nicht anders geht als letztes verkauft.

  12. Ich denke mal dass die meisten hier sehr gut verstehen was es heißt Gold zu kaufen. Als der Euro eingeführt wurde (2002) kostete ein Krügerrand ca 435 €. Jetzt muss man dafür über 1800 € hinlegen. Der Goldpreis ist gestiegen, weil das Geld nichts mehr wert ist. Der Krügerrand ist ja nicht größer geworden ,sondern immer noch genauso groß wie damals. Wer Gold und Silber besitzt wird jede Krise meistern. Da das Geldsystem in die letzte Runde einbiegt und weitere Kriege zu befürchten sind, würde ich persönlich niemals jetzt mein Gold verkaufen. Ein weiterer Vorteil ist dass man Gold und Silber jederzeit in alle Währungen wechseln kann . Auch hat der Staat keinen Zugriff ,wenn man es schlau angestellt hat. Aber das schönste ist das Lächeln in meinem Gesicht, wenn ich mir meine wunderschönen Münzen anschaue. Das ist unbezahlbar :-)

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