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Goldpreis – Darauf sollten Investoren jetzt achten

Jeffrey Christian von der CPM Group rechnet in den kommenden Wochen mit einem stark steigenden Goldpreis. Das makroökonomische Umfeld und die Aktivitäten der großen Banken auf dem Goldmarkt stehen im Fokus seines aktuellen Marktkommentars.

Gold, Goldpreis, Dollar (Foto: Goldreporter)

Jede Menge Konflikte und ökonomische Fallstricke: Kann der Goldpreis bis Jahresende weiter profitieren? (Foto: Goldreporter)

Goldpreis und Aktien

Der Goldpreis notierte am Montagvormittag um 11:30 Uhr bei 1.932 US-Dollar pro Unze (-0,9 %). Das entsprach 1.639 Euro (-0,5 Prozent). Noch stärkere Schwäche zeigten die Aktienmärkte. Der DAX lag mit 12.742 Punkten 2,8 Prozent unter dem Stand vom vergangenen Freitag.

Marktsituation

Jeffrey Christian vom Rohstoff-Spezialisten CPM Group wertet die Kursentwicklung der vergangenen Wochen als positiv für Gold. In einem aktuellen Videobeitrag erklärt er, der Goldpreis habe sich zuletzt stabil auf hohem Niveau gehalten. Er rechne in den kommenden Monaten mit steigenden Kursen bei den Edelmetallen in einem insgesamt volatilen Umfeld an den Finanzmärkten. Und er erklärt, worauf Anleger nun achten sollten.

Goldpreis-Perspektive

Neben den anhaltenden konjunkturellen Belastungen im Zuge der COVID-19-Pandemie, trete nun in Europa auch die Brexit-Problematik wieder stärker zum Vorschein (No-Brexit-Deal immer wahrscheinlicher). Er spricht von weiteren Spannungen in Europa (Nord Stream 2?), China (Hongkong-Konflikt?) und den USA (Unruhen, Handelskrieg mit China). Insbesondere die US-Präsidentschaftswahlen im November stünden im Fokus.  Die zu erwartende Volatilität an den Märkten und das makroökonomische Umfeld sorge dafür, dass Investoren Gold weiter im Blick behielten. „Wir wären nicht überrascht, wenn der Goldpreis innerhalb der nächsten sechs Wochen und für den Rest des Jahres stark ansteigen würde“, so Christian. Das gleiche gelte für Silber.

Banken und Gold

Wer weist auf die großen Kapitalzuflüsse in Gold- und Silber-ETFs in den vergangenen Monaten hin und das Engagement der großen Bullion-Banken auf dem Goldmarkt. Viele Institute seien in den vergangenen Jahren wegen der großen Volatilität der Edelmetallpreise aus dem aktiven Goldhandel ausgeschieden (Schließung eigener Trading Desks, Anm. d Red.), hätten dafür zuletzt aber verstärkt ETF-Anteile erworben, um sich in dem Markt zu positionieren. „Edelmetalle sind für Banken ganz offensichtlich bedeutender als wir dachten und das sagt auch etwas aus über die Stabilität des Bankensystems und das ist gut für Gold“, sagt Christian.

Unsere Einschätzung

Es kann bei Gold und Silber für einen gewissen Zeitraum auch in die andere Richtung laufen – nach unten. Dann nämlich, wenn in einer dramatischen Abwärtsbewegung praktisch alle börsengehandelten Assets abverkauft werden. Wir haben diese Entwicklung in den vergangenen Jahren mehrfach erlebt. Physisches Edelmetall kann im Gegensatz zu vielen Papierwerten aber nie pleitegehen.

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Eingetragen von am 21. Sep. 2020. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

34 Kommentare für “Goldpreis – Darauf sollten Investoren jetzt achten”

  1. Neuauflage: Ein Mann sieht ROT“.

    https://www.finanztreff.de/

    Ausnahme: der Volatility-Index („Sell-Button-Zitter-Faktor“)

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  3. Träumereien.
    Wir werden in den nächsten Wochen stark fallende Preise sehen.
    Heute schon mal bis jetzt 1,2%.
    Cash halten, beobachten wäre so eine Idee statt in vermeintlich sichere Staatsanleihen zu gehen.

  4. Hier ist er, der Kurssturz bei den Metallen.
    Silber über 8% innerhalb kurzer Zeit. Gold über 3% und unter 1900 Dollar.
    Silberbugs bekommen das grosse Zittern und die Goldzitterer fangen an zu zittern.
    Das könnte kein kurzer Rücksetzer sein, nicht nach der langen Seitwärtsbewegung nach dem Rücksetzer von 2067 auf jetzt 1800.Immerhin Minus 260 Dollar.
    Das geht weiter runter Richtung Boden, irgendwo bei 1000 oder 8 Dollar beim Silber.

  5. Wolfgang Schneider

    Hab heute schon wieder einen Gold-Philli verkaufen müssen. Handwerker-Rechnung.
    https://www.cnbc.com/2020/09/19/coronavirus-how-the-pandemic-impacts-americas-working-poor.html
    An meinem alten Haus ist einiges zu machen. Was tun eigentlich Leute ohne Reserven?
    https://www.wsj.com/articles/covid-unemployment-debt-middle-class-family-finances-11600122791
    Das hier sind alles Leute mit Arbeit. Eine Erkrankung reicht, und du bist unten.

    • Lieber @Herz-Jesu-Marxist,

      eins muss ich unbedingt kolportieren. Ernst Wolff beklagte es doch in seinem „Finanz-Tsunamie“ en détail: Die meisten Menschen scheuten davor zurück, sich mit den „Gesetzmäßigkeiten“ des Finanzkapitalismus zu beschäftigen. Dabei sei „die arbeitende Bevölkerung der ganzen Welt“ heute mit einer „zutiefst beunruhigenden Entwicklung konfrontiert. Eine der wichtigsten dürfte die EXPLOSION DER SOZIALEN UNGLEICHHEIT sein.“ [ Im Original – S.15 – fett hervorgehoben.]

      Schau Dir das mal an: Ausgerechnet der Betreiber des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, verkündet das Ende des Neoliberalismus. Natürlich hat er von der Frucht der Erkenntnis nur gekostet – schließlich hofft er immer noch auf einen „verbesserten“ Kapitalismus -, dennoch sind dergleichen Überlegungen ein deutliches Zeichen für die Zuspitzung der Zusammenbruchskrise der finanzmarktgetriebenen Blasenökonomie.

      https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-09/corona-kapitalismus-rezession-wef-neoliberalismus-klaus-schwab

  6. Wolfgang Schneider

    https://www.cnbc.com/2020/09/14/americans-are-forced-to-raid-retirement-savings-during-the-pandemic.html
    Vielleicht ist es besser, die eigenen Rentenrücklagen jetzt zu plündern, bevor sie durch Inflation und/oder den Reset entwertet werden. /Zynismus aus./

  7. Auffällig war es schon, als der Silbepreis in der Nacht Samstag auf Sonntag um 2% fiel.
    Man meint, das wären Over the Counter Geschäfte.
    Silberbarren um 3 Uhr morgens Sonntag auf den Counter schmeissen, welcher natürlich geöffnet hat, im Gegensatz zu Mc Donnalds.
    So zieht man Anleger oder Daytrader über den Tisch.
    Ich möchte nicht in deren Haut heute Morgen gesteckt sein.
    Will man Traden, braucht man um in diesem Haifischbecken zu schwimmen, eigene Server, Internetknoten und Angestellte verstreut in der Welt.
    Kosten so ca 8 Mio Dollar pro Jahr zum Einstieg. Und die müssen erst mal reinverdient werden. Dann kann es los gehen, mit dem Trade und die Kleintrader abzuzocken.

    • Lieber Marutie,
      bei aufmerksamer Beobachtung des Marktgeschehens, insbesondere der letzten 6 Wochen, kann es niemanden verwundern dass das EM auch mal den Weg nach Süden nehmen kann.
      Das Rücksetzerchen seit Anfang August ist nur als eine Verschnaufpause zu betrachten.
      Angesichts der Richtungslosigkeit die insbesondere Gold in den letzten Wochen hingelegt hat, ist in Ermangelung fehlender neuer Hiobsbotschaften geschuldet.
      Der immer enger werdende Korridor indem sich die Edelmetalle in der Konsolidierung bewegten, braucht nur einen “Schwan der Junge“ kriegt, wie DB oder eine Verlautbarung zum Ende der Pandemie, schon startet die Rallye von Neuem.
      Anleger im eigentlichen Sinne und Daytrader können nicht abgezockt werden, denn die einen sollten wissen was sie tun. Das andere sind Spekulanten.
      Ich finde es an der Stelle schade, das hier vorwiegend philosophische Beiträge erscheinen.
      Interessanter wäre es, wenn die behaupten Erwartungen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der EM sachlich untermauert würden.
      Der Autor“Bernstein“ wäre ein passendes Beispiel dafür.
      Das würde den Beiträgen die fehlende Würze geben.

  8. Erhöhte Kriegsgefahr ,Weltverschuldung erreicht astronomisches level ,Weltwirtschaft im Koma ,Zentralbankenmafia OHNE chancen aus dem Elend = Es bleibt nur das MASSIVE drucken von Falschgeld bis die Menschen begreifen das sie nur wertloses Papier besitzen und immer wissen das = STRONG BUY physisches Gold und Silber solange man noch welches bekommt .Goldpreis von $5000++ in naher Zukunft

  9. Irgendwo müssen diese Banken ja ihr/e Vermögen/Millionen „erarbeiten“
    Erinnert mich an die Blutegel im Badesee…

  10. @ Ibuprofen
    Der Gold – und Silberpreis bereitet mir Kopfschmerzen ! :-)

  11. Die EM Preise fangen langsam an mich zu nerven, vor allem wenn ich sehe, dass der Nasdaq wieder ins Plus manipuliert wird und EM gedrückt wird. Heute mal wieder sehr deutlich sichtbar.

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