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Goldpreis: Das erwartet uns im Oktober!
2. Oktober 2012 Gold

Der vergangene September hielt, was er statistisch als einer der besten Goldmonate des Jahres versprach. Jetzt darf man gespannt sein, was der Oktober in Sachen Goldpreis-Entwicklung zu bieten hat.

Der schwärzeste Oktober für Goldbesitzer eignete sich im Jahr 2008. Die Finanzmarktkrise traf mit voller Wucht. Anstatt zu steigen, wie zu erwarten gewesen wäre, ging der Goldpreis fast 19 Prozent in die Knie. Es herrschte akuter Geldmangel im Bankensektor. Alles wurde auf den Markt geworfen, darunter auch viele zuvor gut gelaufenen Gold-Investments.

In der Geschichte der Goldpreis-Entwicklung seit 1972 war dies ein deutlicher Ausreißer. Der Oktober ist im Durchschnitt der vergangenen 40 Jahre nicht schlecht gelaufen, auch wenn er nicht zu den besten Monaten des Jahres gehört. Im Mittel legte der Kurs des Edelmetalls im Oktober um 0,14 Prozent zu.

Die vergangenen drei Jahre verliefen positiv, mit Kursgewinnen zwischen knapp 2 und mehr als 6 Prozent. 21-mal in den vergangenen 40 Jahren brachte der Oktober für Goldanleger allerdings Verluste. Dreimal ereignete sich im Oktober ein Jahreshoch (1978, 1999, 2001). Nur zweimal wurde das Jahrestief in diesem Monat erreicht (2000, 2008).

Die beste Oktober-Performance seit 1972 (Top-5)
1974: +12,81 %
1978: +12,05 %
2007: +6,13 %
2011: +5,46 %
1976: +5,34 %

Die schlechteste Oktober-Performance seit 1972 (Top-5)
2008: -18,78%
1990: -6,61%
1997: -5,58%
1983: -5,07%
1980: -5,07%

Hinweis: Alle Daten in US-Dollar auf Basis des Londoner A.M.-Preis-Fixings.

Mit einem Plus von 7,4 Prozent folgte der vergangene September übrigens den guten Ergebnisse vieler Vorjahre (Vgl.: Im September drohen heftige Goldpreis-Ausschläge). Der starke Ausreißer im Vorjahr (minus 10,79 Prozent) zeigt jedoch, dass diese Betrachtung eine statistische Spielerei ist, die immerhin aber saisonale Faktoren des Goldmarktes reflektiert.

Goldreporter

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"1" Comment
  1. Bestimmte Stellen warnen, dass Gold gefährlich überverkauft ist und dass möglicherweise eine scharfe Korrektur bevorsteht.Wenn das so ist, könnte man bald günstiger nachkaufen. Nachhaltig wird so ein Korrektur nicht sein.
    Ich meine jedoch: Papiergeld ist gefährlich überverkauft und in einer massiven Blase, und das weltweit, bei nahezu allen Währungen. Hier ist die Korrektur nach unten noch viel wahrscheinlicher als bei Gold. Besonders, wenn man über en Euro spricht.

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