Samstag,15.Juni 2024
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Goldpreis: Das ist Basis für den nächsten Aufschwung

Nach dem Rücksetzer Mitte April arbeitet der Goldpreis aussichtsreich an einer Bodenbildung für die nächste mögliche Gold-Rally.

Goldpreis gefallen

Am gestrigen Dienstag ging der Goldpreis mit 2.356 US-Dollar aus dem US-Futures-Handel (Juni-Kontrakt). Das entsprach 2.171 Euro. Damit sank der Preis für eine Feinunze Gold gegenüber Vorwoche um jeweils 2,8 Prozent. Doch trotz des erneuten Rücksetzer sind die charttechnischen Perspektiven weiter aussichtsreich. Dazu betrachten wir zunächst den Euro-Goldchart per 28. Mai 2024.

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Basis für den nächsten Aufschwung? Goldpreis in Euro, 6 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 28. April 2024.

Charttechnik

Der Blick auf das Chartbild zeigt, dass der Goldpreis im Bereich von 2.150 Euro nun gut unterstützt ist. Denn an dieser Stelle zog die Notierung bereits Anfang Mai nach oben. Und bei der jüngsten Kursumkehr diente die 50-Tage-Linie auf gleicher Höhe als Support. Somit sehen wir hier nun die Bildung eines Doppelbodens mit den nächsten bedeutenden Widerständen im Umfeld von 2.180 Euro und 2.200 Euro.  

Marktstimmung

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 48 hat das Goldpreis-Sentiment wieder in den neutralen Bereich gewechselt. Das heißt, Gold ist aus Sicht von 14 Tagen weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Hier bilden Werte von 70 und 30 die definitorischen Grenzen.

Auch das Erreichen der 50-Tage-Linie eröffnet nun aus Sicht der kurzfristigen Marktstimmung wieder Kurspotenzial. Unterdessen hat sich der Abstand zur 200-Tage-Line von 16 Prozent in der Vorwoche auf nun 12 Prozent verkürzt.

Goldpreis in US-Dollar

Auf Dollar-Basis lief der Goldpreis zuletzt immer ein Stück voraus. Und hier sehen wir den Goldchart nach der Bildung eines engen Doppelbodens im Zeitraum des jüngsten Monatswechsel bereits wieder im Aufwärtstrend. Dabei bildeten 2.340 US-Dollar zuletzt eine wichtige kurzfristige Unterstützung. Als nächste Widerstände wären die Schwellen von 2.370 US-Dollar und 2.385 US-Dollar zu überwinden.

Gold, Goldpreis, charttechnisch
Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 28. April 2024.

Fazit: Insgesamt gibt es beim Goldpreis Anzeichen für eine stabile Bodenbildung oberhalb der April-Tiefs. Allerdings gibt es noch keine charttechnischen Signale für nächste große Rally. Der Kurs kann nun durchaus eine Weile seitwärts laufen, bevor die nächste wichtige Richtungsentscheidung ansteht.  

Hinweis Goldchart-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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6 Kommentare

  1. Matt Piepenburg hat ein Zitat von Hemmingway
    wiedergegeben:
    „Das erste Allheilmittel schlecht verwalteter Nationen ist Währungsinflation. Das zweite ist Krieg. Beide bringen vorläufig Wohlstand, beide bringen dauerhaft Ruin. Und beide sind der Rückzugsort für politische und wirtschaftliche Opportunisten.“ / Ernest Hemingway“
    Wir befinden uns wieder mal mitten drinnen, des dieses Vorgehen war immer so, ausnahmslos, in der Geschichte der Menschheit.
    Selbst im Gilgamesch Epos wird davon erzählt….
    Der einzige Schutz eines selbst, so wird es auch in allen Geschichtsbüchern gelehrt, war immer noch
    Sparsamkeit, Achtsamkeit und Gold.
    Diese 3 Dinge gehören zusammen, wie das Huhn und das Ei.

  2. @ M9nty Allerdings Am Besten finde ich 2% FDP und 3 % Pseudolinke,das wäre ja schon weit mehr als die halbe Miete
    Wobei 25% für Roderichv der Wagen bricht auch unverständlich ist.

    • @Materialist
      Es ist wie immer.
      Es gibt Ideologen, Überzeugungstäter und es gibt immer einen dummen Rest.
      Damit muß man leben.
      Wie bei der Geldanlage.

      Im Hintergrund tut sich Erstaunlichstes und die offizielle Politik und deren Medien schweigen.
      Zur massiven Übersterblichkeit seit September 2021 kam nach neuesten Daten von destatis eine VERSECHSFACHUNG der Pflegefälle von 50,000 auf 300.000 hinzu.
      Damit ich keinen Ärger mit Haldewänglein bekomme: das hat NICHTS mit dem Karlchen-Pieks zu tun.
      Garantiert nicht.
      Der ist ja Nebenwirkungsfrei.
      Obwohl, nicht ganz:
      Aktienkurse:
      BionTec: minus 70 %
      Pfizer – 50 %
      Läuft super.
      Biontec hat 2024 dopelt so viel Verlust wie Umsatz gemacht,
      Aber man erwartet im Q4 ein paar Millliarden zusätzlichen Umsatz.
      Wissen die schon was, was wir nicht…..

      Kleinkram aus der Wirtschaft: China stellt Rohstoffe und Technologien für alles was fliegt ab 01.Juli unter Exportkontrolle. Und ohne das Titan u.a. aus Russland kann Airbus nur noch schöne Lastenräder bauen.
      Boeing sollte es mit Flugzeugen sowieso lassen und auf Räder umsteigen. Vielleicht können die wenigstens das.
      Freut Euch nicht zu sehr über den Goldpreis, 2024 kann noch häßlich werden.
      Gerade war in den Nachrichten, daß die Ukraine nun auch mit unseren Waffen auf russisches Staatsgebiet ballern darf. Endlich mal wieder. Durften wir seit fast 80 Jahren nicht mehr.
      Wie war das damals noch ausgegangen ?

  3. @ Maruti Das grosse Problem ist nur, da ss bei dem zweiten Allheilmittel Krieg das gute Gold auch nicht die grosse Rettung ist sondern allenfalls eine kleine Schwimmweste.Sozusagen wenn man weit weg schwimmen will.

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