Freitag,07.Oktober 2022
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Goldpreis-Entwicklung: Diese Termine sind nun wichtig!

Gold, Goldpreis, Termine (Foto: Goldreporter)
Goldpreis mit schwächerem Wochenstart: Am Montag und Dienstag stehen an der COMEX Verfallstermine im Edelmetall-Handel an.

US-Arbeitsmarktdaten und die Verfallstermine bei den Edelmetallen könnten in dieser Woche Einfluss auf den Goldpreis nehmen.

Goldpreis schwächer

Der Goldpreis ist mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Am Montagvormittag um 9:00 Uhr kostete eine Feinunze Gold am Spotmarkt 1.934 US-Dollar. Das entsprach 1.765 Euro. In beiden Fällen stand der Kurs um gut 1 Prozent niedriger als am Freitag. Der Silberpreis gab rund 1,7 Prozent ab auf 25,05 Euro beziehungsweise 22,85 Euro. Am Wochenende hatten wir im Zusammenhang mit den Aktivitäten am US-Terminmarkt auf eine kurzfristige Abschwächung der Marktstärke hingewiesen.

Markterwartungen

Was kann den Goldpreis diese Woche bewegen? Natürlich können die Entwicklungen im Ukraine-Krieg die Dinge stündlich auf den Kopf stellen. Die US-Märkte zeigten sich zuletzt aber unbeeindruckt von diesen Einflüssen. Dort blickt man in erster Linie auf die Veränderung der Zins- und Inflations-Erwartungen. Dabei könnten diverse Konjunkturdaten die Kurse antreiben.

Konjunkturdaten

Zunächst einmal stehen in den USA aktuelle Arbeitsmarktzahlen an und man beobachtet auch die damit verbundenen Inflationseffekte (mögliche Lohn-Preis-Spirale). Dazu gehören die JOLT Jop Openings (offene Stellen) am Dienstagnachmittag, der ADP-Bericht und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag sowie der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für den Monat März am Freitag (Non-farm Payrolls). Hierzulande stehen die neue Inflationsdaten am Mittwoch im Fokus. Sehen wir einen weiteren Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland? Zuletzt lag die Inflationsrate bei 5,1 Prozent. Am Dienstagvormittag erscheint zuvor das GfK-Verbrauchervertrauen.

Goldpreis-Katalysator

Dagegen könnten Silber- und Goldpreis auf die anstehenden US-Verfallstermine mit deutlicheren Kursbewegungen reagieren. Denn am Dienstag ist an der COMEX letzter Handelstag für die Gold- und Silber-Futures (März-Kontrakte). Und schon am heutigen Montag laufen in den Vereinigten Staaten die April-Optionen aus.

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14 Kommentare

  1. Danke, liebes @Mutterschiff, das strukturiert die Woche!
    Habe noch eine schöne Aufstellung gefunden. Hervorzuheben ist vielleicht noch der wichtige ISM-Einkaufsmanagerindex für die USA am Freitag. Der heutige Tag enttäuscht dagegen auf ganzer Linie – gähnende Leere!

    MONTAG, 28. MÄRZ

    keine Termine

    DIENSTAG, 29. MÄRZ

    – Deutschland – Gfk-Konsumklimaindex für April
    – Frankreich – Verbrauchervertrauen, März
    – USA – Philadelphias FED-Präsident Harker spricht bei einer Veranstaltung des Centre for Financial Stability – über die wirtschaftlichen Aussichten
    – USA – Verbrauchervertrauen, März
    – USA – FED-Präsident von Philadelphia, Harker, spricht im Penn Club of New York

    MITTWOCH, 30. MÄRZ

    – Deutschland – DIW Konjunkturbarometer
    – Europa – Wirtschaftsvertrauen, Geschäftsklima, Verbraucher-Vertrauen Euro-Zone, März endgültig
    – Deutschland – Vorläufiger Verbraucherpreisindex für März
    – USA – ADP-Arbeitsmarktbericht, März
    – USA – BIP Q4, endgültig und Jahr 2021
    – USA – FED-Präsident von Atlanta, Bostic, spricht zum Thema „Economic Leadership from America’s Founding to the Global Pandemic“ im Rahmen der George Washington Leadership Lecture Series der University of Southern California

    DONNERSTAG, 31. MÄRZ

    – China – Offizielle Einkaufsmanagerindizes Industrie und Dienstleistungen für China, März
    – Frankreich – Konsumausgaben, März
    – Frankreich – Verbraucherpreise, März vorläufig
    – Frankreich – Konsumausgaben, Februar
    – Deutschland – Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für März
    – Europa – Arbeitsmarkt, Februar
    – USA – Persönliche Einkommen und Konsum, Februar
    – USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 26. März
    – USA – Einkaufsmanagerindex Chicago, März

    FREITAG, 1. APRIL

    – Japan – Tankan-Bericht, Q1
    – China – Caixin PMI Industrie für China, März, endgültig
    – Deutschland – Markit/BME Einkaufsmanagerindex Industrie Deutschland für März, detaillierts Ergebnis
    – Europa – Markit Einkaufsmanagerindex Industrie für die Euro-Zone, März, detailliertes Ergebnis
    – Europa – Verbraucherpreise Euro-Zone, März vorläufig
    – USA – Arbeitsmarktbericht, März
    – USA – ISM-Einkaufsmanagerindex Industrie, März
    – USA – Bauausgaben, Februar

    Quelle: GodmodeTrader

    • Da haben wir den Salat! Schon die ersten sozio-ökonomischen Daten dieser Woche setzen meiner ansonsten notorisch guten Laune zu: Das vom Marktforschungsinstitut GfK ermittelte Konsumklima wird im April um sieben auf minus 15,5 Punkte sinken. Was bedeutet das?

      Die Kauflaune der Bürger[Kunstpause]innen + LGBTQIA+ ist auf den niedrigsten Wert seit 2009 gesunken. Die Einkommensaussichten stürzten im März ebenfalls auf den niedrigsten Wert seit Januar 2009 – wir erinnern uns: Die globale Finanzkrise. Glatte 90 Prozent der Leute machen sich große oder gar sehr große Sorgen angesichts der stark gestiegenen Preise.

      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Krieg-verdirbt-Deutschen-die-Kauflaune-article23231016.html

      Guten Morgen, liebe Sorgen
      Seid ihr auch schon alle da?
      Habt ihr auch so gut geschlafen?
      Na dann ist ja alles klar

      Jürgen von der Lippe

  2. Noch ein weiteres „Ereignis“ kann den Goldpreis ( und die Inflation ) beflügeln :

    Russland hat am Montag eine entschlossene und unnachgiebige Antwort auf die
    G-7-Minister gegeben, die seinen Plan, für russisches Gas, das an „unfreundliche“ Länder
    geliefert wird, nur noch Zahlungen in Rubel zu akzeptieren, als „inakzeptabel“ abgetan
    hatten.

    Zuvor hatte der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck am Montag in Berlin erklärt,
    die Forderung des Kremls, Erdgasverträge in Rubel zu bezahlen, sei ein „einseitiger und
    klarer Vertragsbruch“ – die Verträge müssten unter Vorbedingungen eingehalten werden,
    so Bloomberg. „Das bedeutet, dass eine Zahlung in Rubel nicht akzeptabel ist, und wir
    fordern die betroffenen Unternehmen auf, Putins Forderung nicht nachzukommen“,
    sagte Habeck. „Putins Versuch, einen Keil zwischen uns zu treiben, ist offensichtlich, aber
    Sie können sehen, dass wir uns nicht spalten lassen werden, und die Antwort der G-7 ist klar:
    Die Verträge werden eingehalten.“

    Der Kreml wies die Äußerungen des deutschen Wirtschaftsministers und die Haltung der
    G-7 zum Rubel am Montag über einen russischen Gesetzgeber gegenüber der staatlichen
    Nachrichtenagentur RIA Novosti zurück: „Der russische Gesetzgeber Abramow sagt, dass
    die Weigerung der G-7, für Gas in russischen Rubeln zu zahlen, definitiv zu einem Lieferstopp
    führen wird.“

    WER sitzt am längeren Hebel?

  3. @Klapperschlange
    Vielleicht kann man Gas, Öl und Kohle (also die schweren schwarzen Brocken) auch drucken ?
    Mal Powellchen und Christine fragen.
    Wenn es nicht geht: hoffentlich habt Ihr alle Kerzen und Zündhözer.

    Ich wünsche Euch schon mal ALLES GUTE, wenn wir uns hier einige Zeit nicht lesen können.
    Ohne Strom nix Goldreporter.
    Rauchzeichen mit wertlosen Euroscheinen ?

    • @Meister Eder

      Ab dem 31. März wird es ernst:

      Wladimir Putin fordert Gazprom und die russische Zentralbank auf,
      Rechnungen für Gas-Lieferungen bis zum 31. März auf den Rubel
      umzustellen.“

      Die G7-Länder stecken in einem großen Dilemma:

      Warum sollte Russland für seine Gas-/Öl-Lieferungen
      Euros oder Dollars akzeptieren, wenn diese beschlagnahmt werden?

      Woher werden sie ihre Energieimporte beziehen?“
      (Katar hat schon abgewunken . . . )

      https://www.wiwo.de/politik/ausland/doha-forum-katar-unmittelbar-kann-niemand-russisches-oel-und-gas-ersetzen/28202772.html

      (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

      • @Klapperschlange
        Super !
        Der Traum aller Grünen und Grüninnen wird wahr.
        Die massive Reduzierung der CO2-Emimissionen.
        Naturverbundenes Leben wie in der guten alten Zeit um 1750.

        Ich darf aus gegebenem Anlass an eine ernst gemeinte Empfehlung einer gewissen IM Merkel verweisen: HÜPFEN und Hände klatschen. Macht warm.

        Zudem wird endlich mit DER deutschen Volkskrankheit aufgeräumt: Übergewicht.
        Spätestens in 2 Wochen dürften die Regale in den Supermärkten sehr zu einer Diät anspornen.
        Positiv: wer weniger isst, braucht auch weniger Toilettenpapier (noch nicht wissenschaftlich geprüft, aber dieser Testzyklus läuft ab April).

        Wie Thanatos schon bemerkte, ist der GfK Konsumklimaindex dem Gesetz nach Newton folgend in die senkrechte Bewegung übergegangen.

        Damit sich das auch sicher stabilisiert, wird das „Ich trau mich aus Angst nichts mehr kaufen“ durch ein Backup des „Es gibt auch nix mehr zu kaufen“ abgesichert.

        Zudem entwickeln sich die EM-Preise gerade sehr erfreulich in Richtung Nach-Kaufgelegenheit.
        Schon wieder ein Dilemma: wo zuerst hin ?
        Zum EM-Händler, oder doch vorher in den Supermarkt, um Haltbares in ausreichender Menge in den Keller zu schleppen ?
        Probleme über Probleme.
        Ich fahre jetzt zu Migros und lege den Rav4 tiefer.

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