Freitag,09.Dezember 2022
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Goldpreis: Großes Spektakel am US-Terminmarkt

Gold, Goldpreis, Goldmünzen (Foto: Goldreporter)
Goldpreis gestiegen: Die vor fünf Wochen vom „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentfirmen) etablierte Netto-Short-Position schrumpfte vergangene Woche um 84 Prozent (Foto: Goldreporter).

Vergangene Woche stieg der Goldpreis im US-Futures-Handel zeitweise auf 1.737 US-Dollar. Das Geschäft war geprägt von Eindeckungskäufen unter Short-Sellern.

Goldpreis

Der Goldpreis ist zurück bei 1.700 US-Dollar pro Unze. Zumindest auf Basis der US-Futures. Die Arbeitsmarktdaten am Freitag haben an den Märkten noch einmal für ordentlich Bewegung gesorgt. Denn die Zahlen sind besser ausgefallen als erwartet und haben damit die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen in den USA bestärkt. Damit kam erneut Verkaufsdruck an den Aktienmärkten auf auch die Edelmetalle gaben Teile ihrer zu Wochenbeginn angesammelten Gewinne ab. Was geschah am US-Terminmarkt? Wir betrachten die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 4. Oktober 2022. Und hier sehen wir gegenüber Vorwoche starke Veränderungen.

CoT-Daten

Denn die Netto-Short-Position der „Commercials“ stieg gegenüber Vorwoche um 55 Prozent auf 96.548 Kontrakte. Parallel nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 69 Prozent zu auf 88.385 Kontrakte. Dabei schrumpfte die vor fünf Wochen etablierte und danach stark ausgebaute Netto-Short-Position des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) um 84 Prozent auf nur noch 6.875 Kontrakte.

Open Interest

Währenddessen ging der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, um 4 Prozent zurück auf 437.065 Kontrakte. Das bedeutet, dass im Zuge des jüngsten Goldpreis-Anstiegs erhebliche Short-Positionen aufgelöst wurden und diese Vertragsauflösungen vor allem innerhalb der Handelsgruppen stattfanden. Denn die Netto-Positionen der einzelnen Gruppen sind gestiegen, während die Gesamtsumme der Kontrakte rückläufig war.Gold, CoT, Positionen, COMEXGold, CoT-Daten

Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag sank der Open Interest weiter, um zusätzliche 0,7 Prozent auf 434.003. Und das bestätigt die Annahme, die wir schon vor zwei Wochen an dieser Stelle geäußert haben. Der Goldpreis wurde zuletzt von einer Short-Eindeckung am US-Terminmarkt befeuert.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis beendete die Handelswoche auf Basis der US-Futures mit 1.701 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Somit stieg der Kurs gegenüber Vorwoche um 2 Prozent. Allerdings hatte der Goldpreis im Dienstag zwischenzeitlich bereits 1.737 US-Dollar erreicht. Am Freitag gab das Edelmetall dann im Zuge der US-Arbeitsmarktzahlen gut 20 US-Dollar ab.

Gold, Goldpreis, COMEX, Chart
Goldpreis in US-Dollar, Wochenchart (5 Min.), Basis: US-Futures, Dezember-Kontrakt (Quelle: CME Group)

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen sanken die Goldbestände in den COMEX-Tresoren in der nunmehr einundzwanzigsten Woche in Folge. Denn per 6. Oktober 2022 summierten diese sich auf 26,28 Millionen Unzen. Damit wanderten noch einmal rund 60.000 Unzen ab (Vorwoche: -430.000 Unzen). Dabei stiegen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Edelmetall-Bestände der Kategorie „eligible“ um rund 210.000 Unzen auf 13,46 Millionen Unzen.

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 434.003 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 43.400.300 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu 60,5 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 60,9).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den Kontrakt-Monat Oktober nun 21.519 Anträge auf physische Auslieferung. Das heißt, vergangene Woche kamen lediglich 878 hinzu. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es insgesamt nur 12.269 Anträge. Dagegen gab es im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 insgesamt 55.102 „Delivery Notices“.

Einordnung Goldpreis

Die jüngsten Goldpreis-Erholung war von Eindeckungskäufen unter Short-Sellern geprägt. Das „Manage Money“ befindet sich aber nach wie vor leicht auf der Verkaufsseite. Richtig interessant wird es, wenn Gold sich weiter erholen kann und in diesem Zuge, bei steigendem Goldpreis wieder mehr Futures-Verträge angeschlossen werden. Das wäre ein deutliches Zeichen wieder aufkommender Marktstärke.

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21 Kommentare

    • @Klapperschlange

      Ich glaube, dass es nur darum geht den Yuan stabil zu halten. Das klappt wohl auch durch solche Äußerungen ganz gut.

      Ich glaube kaum dass die das wirklich tun. Die werden nicht einen Dollar gegen Yuan verkaufen. Dann hätten die vorher nichts gesagt. So machen die Chinesen sich die Preise kaputt. Die sind doch nicht dumm.

    • @klapperschlange
      Wenn der Dollar fällt, wird Gold in Dollars etwas teurer, aber auch der EUR steigt und damit ändert sich nicht all zu viel.
      Jedoch wird auch der Yuan teurer und damit der chinesische Export.
      Wen in den USA würde es interessieren, wenn der Dollar abwertet, fragte Nixon damals.
      Der US Schatzmeister antwortete ihm “ Keine Sau“

        • @katha2
          Na, am 04.10. geschrieben, der Goldpreis steigt um 100 Dollar bis zum 10.10. ( weniger als eine Woche).
          Bisher ist er aber schon um 70 Dollar gefallen.
          Da haben Sie aber noch was vor.
          Übrigens ist das Zitat über den Dollar authentisch.
          In den USA selbst ist den Menschen der Dollarkurs ziemlich egal. 80% kennen nämlich weder den EUR noch den Yuan. Und 100% kennen nicht die deutsche Regierung.
          Lesen Sie weiter brav die Finanzmarktwelt, da wird Ihnen schon geholfen. :)

  1. @Prepper-Freunde

    Man sage später nicht, man sei nicht gewarnt worden:

    Experten: Bevölkerung soll sich auf Stromausfall vorbereiten – am besten
    durch den Besuch von Schulungen: „Kochen ohne Strom“, „Trinkwasser-
    Zubereitung“ usw.
    https://www.berliner-zeitung.de/news/experten-menschen-sollen-sich-auf-stromausfall-vorbereiten-li.274760

    Google mal nach: „Bürger sollen Taschenlampen, Batterien und Notstromaggregate
    kaufen“ . . .

    Mittlerweile mache ich einen großen Bogen um jeden Busch:
    ˙ ˙ ˙ ɥɔsnq ɯǝpǝɾ uı sɐʍʇǝ ʇƃǝıl ǝıʍpuǝƃɹı uuǝp ˙ ˙ ˙

    @MeisterEder: gerade noch mal die (Schweizer) Kurve genommen; Glückwunsch!
    ‹(•¿•)›

    • Hallo Klapperschlange
      Alles nur Ablenkungsmanöver, Stromausfall kommt nicht aber bestimmt etwas anderes. Als locker bleiben Vorräte sammeln und Gold und Silber sammeln.
      Egal was die großen sagen, es kommt immer das Gegenteil. Sie großes C

    • @klapperschlange
      Ich habe in Ländern residiert, da sind Stromausfälle über Stunden an der Tagesordnung. Man nimmt es da imit einem Schulterzucken hin.
      Wie gesagt, so mancher wird von hohen Ross herunterkommen müssen und lernen, dass der Staat und seine Regierung eben nicht Mutti oder der Streichelzoo ist.

      • @Maruti
        Dafür das wir in Europa die höchste Steuerlast an den „Staat“ entrichten, darf man doch
        als Gegenleistung eine funktionierende Grundversorgung erwarten. Wenn Sie aber den
        größten Teil Ihrer Zeit im Ausland verbringen, ist aber vielleicht günstiger, ohne Steuern
        und mit weniger Strom zu leben.

  2. @Klapperschlange
    Naja, wer auf dem Globus die Eidgenossen sucht, findet nur ein ganz ganz kleines Fleckchen Land.
    Und das ist komplett von der Brüsseler Sozialistischen Kommissarsdiktatur umgeben.
    So ganz sicher ist das auch nicht.

    Vielleicht müssen wir noch mal weiter, respektive wieder zurück ins Paradies der NRA.
    In Florida gibt es gerade jede Menge leere Baugrundstücke mit bester Seesicht günstig zu kaufen.
    Sogar die alten Häuser sind schon kostenlos entfernt worden.
    Und man muss auch keine Angst haben, an einem Busch vorbeizukommen: einfach im WALMART neben Brötchen und Milch noch dazu zwei AK 47 samt Ammo kaufen und präventiv……
    (Sarkasmus off).

    Aktuell: die Bewohner Nord-Debilistans haben der aktuellen Politik heute ja in einer Wahl sehr eindrucksvoll einen Freibrief ausgestellt.
    Eine mögliche Rot-Grüne Mehrheit ist das klare Signal:
    Die WOLLEN arm und in Arbeitslosigkeit frieren.
    So wird das bei Olaf und Robert ankommen.
    Und die Leute wussten ja, was sie sich da wählen.
    Also keine Ausreden.

    So sei es denn.
    Wir haben uns ja immer Gedanken um die „normalen Leute “ gemacht, weil wir von da kommen.
    Diese Sorge haben wir ab heute nicht mehr.
    Die wollen es so.
    Und sie werden es bekommen.
    Also ab heute statt Mitgefühl nur noch Schadenfreude.

    Was bedeutet das für unsere Truppe hier ?
    Vermögen so weit möglich raus aus D, EU und Euro.
    Das wird nix mehr.
    Wir sehen absolut kein realistisches Szenario mehr, wie das noch ohne Totalschaden ausgehen könnte.
    Falls jemand eine Idee hat, her damit !
    Die Idee , auf gutes Wetter zu hoffen, hatte aber Robert schon.
    Wir gehen jetzt All In.

    • Meister Eder:
      Olafs 200 Mrd. Euro teurer “Doppelwumms“ könnte mitursächlich für das Wahlergebnis sein. Monatelang wurde tagtäglich Angst geschürt in Sachen Gaspreise. Dann kam genau vor der Wahl die Entscheidung für den Gaspreisdeckel. Auch wenn bis dato niemand weiß, wann für wen welche Entlastungen kommen, erzeugte diese Entscheidung sicher die gewollte Wirkung, denn sie betrifft auf den ersten Blick direkt die Geldbeutel der Bürger.
      Für mich habe ich mal überschlagen, dass die Gasumlage mir Mehrkosten von ca. 205,00 Euro gebracht hätte. Wenn ich die 200 Mrd. Euro durch ca. 85 Millionen Menschen in D. teile, so komme ich auf ca. 2.350,00 Euro pro Nase. Für mich wären das fast die fünffachen Kosten für die Heizung im Winter 2021/2022. Aus meiner Sicht ist der Gaspreisdeckel schon deshalb Unsinn.
      Und diese Gelder sollen nun größenteils an Konzerne gehen, die sich in den vergangenen Jahren an den Bürgern dumm und dusselig verdient haben. Kürzlich hatte ich eine Tabelle der Gaspreise von 2000 bis 2021 gesehen. Es gab Jahre, in denen die Gaspreise merklich fielen. Komisch, dass ich das niemals gemerkt habe. Meine Rechnung ging stets nur nach oben, obwohl ich sehr sparsam heizte.
      Jetzt wird noch einmal Geld im großen Stil umverteilt, und zwar von unten nach oben. Um Ihr Titanic-Beispiel aufzugreifen: der Kahn säuft ab und die Crew verhökert noch schnell das Tafelsilber.
      Dem Wähler darf man wohl mit derartigen Überlegungen nicht kommen. Er ist erst einmal beruhigt und denkt möglicherweise, dass er dank Olaf gut über den Winter kommt.

      • @RACEW

        Nun heizen ja nicht alle 85 Millionen in .D. mit GazProm. ❤ ✌

        Während aktuell ca. 49,5% der a. 40 Mill. Wohnungen in .D. mit Gas
        beheizt werden, sind es nur noch 25% der Wohnungen, die mit Öl
        heizen,- Fernwärme liegt bei ca. 14% der Wohnungen, der Rest heizt
        mit (sehr teurem) Strom.

        Was die Regierung als 300,-€-Geschenk der Energie-Pauschale ab
        Dezember an die Rentner auszahlen läßt, ist natürlich blanker Hohn,
        wenn die Füllung eines 3000-l-Öltankes bei Preisen um 1,72 €/l
        5160,-€ kostet.
        Das deckt ja gerade mal die Gefahrgutumlage ab . . .

        Da bekommt man richtig Mitleid mit den armen 50000 EU-Beamten,
        die besonders mit ihren jämmerlichen Gehältern und „Hunger-Diäten“
        unter der Inflation leiden . . . (◡̀_◡́҂). ✌

        https://regionalheute.de/eu-beamte-sollen-69-prozent-mehr-gehalt-bekommen-1665353167/

        • Klapperschlange:
          Wenn jetzt tatsächlich der Abschlag vom Dezember 2021 als Einmalzahlung zur Verfügung gestellt wird, werde ich 48,00 Euro bekommen. Sparen zahlt sich halt nicht immer aus.
          Die Besitzer von Ölheizungen sind auch gekniffen, wenn nach dem 31.12.d.J. kein russisches Öl mehr importiert wird. Dass die Saudis die Fördermengen nun reduzieren, kommt als Sahnehäubchen obenauf.
          In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung kam kürzlich ein Artikel zur Fernwärme. Diese soll im Stadtgebiet Hannover zur Pflicht werden. Für den Anschluss eines Hauses an das Netz berechnen die Stadtwerke lt. Artikel bis 100.000,- Euro. Die Arbeiten im Haus kommen wohlgemerkt noch hinzu.
          Ein Bekannter arbeitet in einer Holzhandlung. Wer jetzt bestellt, bekommt sein Holz vielleicht im März 2023 geliefert. Dies unter der Voraussetzung, dass man das Holz noch kammertrocknen kann. Der Händler macht das in Biogasanlagen und transportiert seine Ware deswegen von der Region Hannover bis nach Bremen. Es gibt schlichtweg nicht genug Anlagen, die er nutzen könnte. Dass das Holz nach diesem erheblichen Aufwand nicht gerade billig ist, versteht sich von selbst.
          Mit der Wärmepumpe will ich gar nicht erst anfangen. Meister Eder hatte in diesem Zusammenhang kürzlich das Beispiel der Stadtwerke München angeführt. Man bekommt dort tatsächlich kein Angebot für einen Wärmepumpen-Anschluss. D.h., ich kann mir solch eine Anlage einbauen, aber nutzen kann ich sie nicht. Da würde ich mir für das Geld lieber ein ausgemustertes Flugzeug aufs Grundstück stellen. Das kann ich auch nicht nutzen, aber es sieht besser aus als eine funktionslose Wärmepumpe.
          Man kann es drehen und wenden, wie man will. Wir stecken in einer Sackgasse aus Dummheit und Ideologie fest.

          • @RACEW

            Bei uns in der nachbarschaft hat sich ein Anwohner ein
            Angebot machen lassen, um seine Gasheizung durch eine
            Wärmepumpe inkl. Photovoltaik auf dem Dach (mit großem
            Speicher im Keller) zu ersetzen:
            Kostenpunkt: ca. 120 k€, und die müssen dann finanziert
            werden.

            Es gibt aber einen Ausweg für „Schnell-Entschlossene“:
            – in Maspalomas (Playa del Ingles) sucht eine Hotel-Anlage
            einen Bademeister.
            Kost & Logis (mit Meerblick) ist Inklusive, mtl. 890,- € auf’s
            Gehaltskonto, > 300 Sonnentage im Jahr bei ca. 19 Grad C
            im Jahres-Durchschnitt.
            . . . ich bin noch am überlegen . . .⊙▽⊙

          • @RACEW Viele Grüße aus der Region Hannover. Zum Glück kann man hier noch ohne Fernwärme Zwang wohnen. Die Hannoversche Allgemeine habe ich vor 10 Jahren abbestellt. Ich wollte mich einfach nicht mehr jeden Tag von diesem üblen linken Blatt ärgern lassen.

  3. @Maruti / @MeisterEder

    Seit April dieses Jahres haben die Börsen-Indizes DAX, DOW,
    Nasdaq und S&P500 schon stark nachgegeben, und in diesem kritischen
    Umfeld von Krieg, weiter steigender Inflation, Energiekrise, zunehmenden
    Sanktionen usw. träumen die DAX-Börsianer wegen der beginnenden
    Berichtssaison großer Firmen von einer „illusionären Jahresendrally“,
    obwohl die Nachrichten-Lage vom Kriegsschauplatz Ukraine eher eskaliert
    als „Entwarnung“ signalisiert.

    Der „Sichere Hafen“ Gold als typisches Krisen-Investment scheint im
    Westen aktuell tatsächlich „versagt zu haben“ [ Die „konzertierte Aktion“
    der BIZ und anderer westlicher Zentralbanken, den Goldpreis trotz des
    Inflations-Monsters durch permanente Goldverkäufe unten zu
    halten
    , zu „kontrollieren“, hat bisher gut funktioniert; Anm.d.
    Red.],
    aber die „tiefer gelegten“ Goldpreise sind natürlich auch
    „Schnäppchenpreise“ und rufen heimliche Käufer in den Goldmarkt:

    Das Schweizer Edelmetall-Unternehmen und Gold-Raffinerie „MKS Pamp“
    aus dem Schweizer Tessin meldet aktuell riesige Goldflüsse von West nach
    Ost – die Logistik ist überfordert . . . (hier mehr:)

    @٩(˘◡˘)۶ ✌

    • Die Anzahl der Firmeninsolvenzen soll sich einschliesslich November in Deutschland um 40% erhöhen.Diese Firmen haben offenbar noch nicht gelent richtig zu habecken. Selbet schuld….m

  4. Die Korrektur weitet sich aus:
    https://www.goldseiten.de/artikel/554611–Gold—Korrektur-weitet-sich-aus.html
    Ab 1660 US Dollar wäre der Aufwärtstrend zu Ende und
    ein Abverkauf bis 1620 möglich, schreibt Herr May.
    Bei etwa 1600 Dollar wäre es super günstig nachzukaufen, so der Euro mitspielt. Doch dieser schwächelt und inflationiert weiter, während der Dollar ihm gegenüber bärenstark ist.
    „Am Dollar hängt doch alles, zum Dollar drängt doch alles“
    Meint maruti.

    • @Maruti

      Wann auch immer ich „Goldseiten.de“ besuche, stelle ich fest, daß
      50% der Artikel zu Gold negative Schlagzeilen bringen, die anderen
      50% schreiben positiv.

      https://www.goldseiten.de/artikel/554568–Dominic-Frisby~-Koennte-Gold-die-Grundlage-fuer-eine-neue-Weltwaehrung-sein.html

      Eigentlich weiß keiner der Autoren genau, wohin die Reise geht, wobei
      mein „Lieblingsautor“ auf Goldseiten immer am Montag, Mittwoch und
      Freitag in haarscharfen Analysen berichtet, daß der Goldpreis sich
      seitwärts bewegt; und am Dienstag, Donnerstag und Samstag wieder fällt,
      oder „steigt“.

      Mit dieser Art „Börsenbrief-Abo“ habe ich noch nie Verluste eingefahren
      und alle sind glücklich.
      Auch die Besitzer eines „
      Maruti-Geländewagens“, wie ich gehört habe.
        ﴾͡๏̯͡๏﴿ ❤ ❣

  5. Gussev:
    Vielen Dank, den Gruß gebe ich gerne zurück. Auch ich wohne in der Region Hannover. Gut möglich, dass das Fernwärmesatzungsgebiet erweitert wird. Im Westen Hannovers reicht es z.B. bis Stöcken. Das angrenzende Garbsen könnte ein lukratives Ziel bieten. Müll ist das neue Gold.
    Über das duale System bezahle ich als Kunde meinen Obolus als Teil des Kaufpreises. Dann zahle ich an aha die gepfefferten Müllgebühren und schließlich werde ich gezwungen, die Fernwärme abzunehmen und zu bezahlen, die durch die Verbrennung des zuvor schon zweimal bezahlten Mülls anfällt. Das ist praktisch eine Lizenz zum Gelddrucken.
    Mit der HAZ haben sie vollkommen recht. Bis zur Übernahme durch das RND war das ein ganz passables Blatt. Nun kommen die Beiträge direkt aus dem Willy-Brandt-Haus in Berlin.
    Allerdings sind alle deutschen Blätter gekapert worden. Wer sich informieren will, er ist ohne das Netz aufgeschmissen.

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