Sonntag,17.Oktober 2021
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Goldpreis: Mit Anlauf ins neue Jahr?

Gold hat in den vergangenen fünf Monaten ausgiebig konsolidiert. Kommt im Januar die Wende? Wir betrachten die aktuelle charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis.

Gold, Goldpreis, Euro (Foto: Goldreporter)
Der Euro-Goldpreis legte in diesem Jahr um rund 13 Prozent zu. Der starke Euro-Dollar-Kurs verhagelte Anlegern größere Kursgewinne (Foto: Goldreporter).

Goldpreis-Bilanz

Der Goldpreis notierte per Börsenschluss am gestrigen Dienstag bei 1.882 US-Dollar pro Unze (Basis: US-Futures). Das entsprach 1.537 Euro. Seit Jahresbeginn ergibt sich ein Kursanstieg von 23,5 Prozent. In Euro gerechnet beträgt das Kursplus nur 13 Prozent. Der gegenüber dem US-Dollar haussierende Euro verhagelte Anlegern hierzulande höhere Gewinne. Der Dezember war in den vergangenen Jahren oft ein schwacher Monat für die Edelmetalle. Dagegen gab es im Januar immer wieder eine ordentliche Kursrally bei Gold und Silber. Wir betrachten die aktuelle charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis.

Charttechnik

Der Goldchart befindet sich seit Erreichen des Allzeithochs von 1.741 Euro am 6. August 2020 im Abwärtstrend. Die fünfmonatige Konsolidierungsphase erreichte am 30. November bei 1.493 Euro ihren Tiefpunkt. Seither erholte sich die Notierung um knapp 3 Prozent. Der Chart befindet sich nun an der unteren Kante eines breitgefächerten Dreiecks. Zuletzt scheiterte eine weitere Kurserholung an dem markanten Widerstand von 1.544 Euro. An dieser Stelle ereigneten sich Anfang Dezember sowie im Februar und Märze jeweils bedeutende Zwischenhoch. Aus technischer Sicht negativ ist der Umstand, dass die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie zuletzt auf dem Weg nach unten durchbrach. Man spricht landläufig vom „Todeskreuz“, beziehungsweise einem mittelfristig bärischem Chartsignal.

Gold, Goldpreis, Charttechnik
Goldpreis in Euro, 1 Jahr (Basis: US-Futures, Tagesschlusskurs am 29.12.20)

Ausblick

Auf dem Weg nach oben stehen dem Euro-Goldchart hartnäckige Widerstände entgegen. Erst ab Kursen oberhalb von 1.600 Euro könnte man die laufende Konsolidierung aus aktueller Perspektive als abgeschlossen betrachten. Mit einem neutralen RSI (Relative-Stärke-Index) von 47 gibt es auf 14-Tage-Sicht allerdings auch keinen großen technischen Verkaufsdruck. Ein nachhaltiger Anstieg über die Marke von 1.544 Euro wäre wichtig, damit die Wahrscheinlichkeit eines nochmaligen Tests des November-Tiefs nicht ansteigt.

Disclaimer: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Sie beinhalten keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten.

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11 KOMMENTARE

  1. Die nun hoffentlich folgende Inflation:
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-sparen-Rekordsumme-an-article22265730.html
    Die Wirtschaft leckt sich jetzt schon die gierigen Lippen.
    Jedenfalls, die, welche überlebt.
    Wohin mit den angesparten Billionen der Bürger?
    Die Aktienverkäufer: Dann werden sich die Bürger auf die Aktien stürzen.
    Die Autohändler:… werden Unmengen von Autos kaufen
    Die Gaststätten: ….Werden jeden Tag zum Griechen pilgern
    Die Lebensmittelhändler:…..werden Fressen ohne Punkt und Komma.
    Die Reisebüros:….. werden ununterbrochen auf Urlaubsreisen sein
    Die Friseure:……sich ständig eine Föhnlocke…..
    Wenn es so kommt, wird auch der Finanzminister die Hand aufhalten.
    Und das alles bedeutet:
    Viel Geld in den Kaufrausch und damit 2 stellige Inflation.
    Gekniffen sind die Nichts Habenden.
    Die bezahlen dann für das Bier das 3 fache.
    Für die Sparer gilt nun, genau beobachten und sich jetzt die Frage stellen:
    Wenn die Inflation anziehen sollte, also der Konsum, sollte man jetzt schon wissen, wohin mit dem Geld auf der Kannte.
    Es gibt nur 2 Möglichkeiten:
    In Papiere ( Geld, Bitcoin, Aktien, Immos….)
    In Sachen ( Teppiche, Gemälde, Schmuck, Gold,Silber….. alles physisch).
    Und wo es 2 Optionen gibt, so lehrt die Wissenschaft, gibt es immer eine Dritte:
    Verfressen, Versaufen, Verh…
    Prosit Neujahr an alle Sparer und Anleger.

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  3. maruti:
    Wenn die Inflation anziehen sollte, wird es für die Masse zu spät sein, ihr Geld in Sachwerte zu verlagern.

    In den Tagen vor Weihnachten bin ich jeden Tag mit offenen Augen einkaufen gegangen. Es gab kaum mal eine größere Schlange an den Kassen, freie Parkplätze gab es ausreichend und das Einkaufen war stressfreier als in den Jahren zuvor.
    Und ich als kleiner Selbstständiger sehe es seit Mitte März 2020 bis dato, dass nichts mehr läuft. Die Menschen vermeiden jede Ausgabe und sitzen auf dem Geld.
    Aus meiner Sicht ist es die klassische deflatorische Phase, in der wir uns befinden und die mit größter Wahrscheinlichkeit in die Inflation führt.
    Und in dieser Situation gefangen ist der Normalverbraucher. Der Immobilienmarkt ist ihm verschlossen, denn hier findet die Inflation schon seit geraumer Zeit statt. EM wären für ihn vielleicht denkbar, wenn die Erkenntnis in die Notwendigkeit gegeben wäre. Der Aktienmarkt steht vor dem Knall. Wer realistisch an diese Sache herangeht, darf nicht zu den Doofen gehören. Er muss sich in das Thema einarbeiten und am Ball bleiben. Manche können das nicht, andere wollen es nicht.
    Das Geld wird also geparkt.

    Die Vertreter der MMT sagen in diesem Zusammenhang, die Gelder aus den EZB-Anleihekäufen würden sich nicht auf die Verbraucherpreisinflation auswirken. Außerdem könne man sie über Steuern rechtzeitig wieder abschöpfen. Mir ist es ein Rätsel, wie das funktionieren soll. Das Geld geht auch an Banken. Diese müssen Kredite vergeben. Ansonsten verdienen sie gar nichts mehr und müssen obendrein Strafzinsen zahlen. Kredite werden auch in erheblichem Umfang von Unternehmen nachgefragt, die nur noch aufgrund der staatlichen Tricksereien auf dem Gebiet des Insolvenzrechts existieren. Diese Unternehmen haben keine Zukunft. Sie werden untergehen und die Kredite nicht bedienen können. Bis das der Fall ist, werden sie die erhaltenen Gelder aber verwenden, um Gehälter zahlen zu können. An dieser Stelle landet das Geld dann beim Verbraucher. Es ist also nur eine Frage der Umlaufgeschwindigkeit, bis der Geldüberhang bemerkbar wird. Und die seit Beginn der Corona-Krise zu verzeichnende Erhöhung der Sparquote wird diesen Effekt noch verstärken.

    Wenn sich dieser Mechanismus auf die Preise der Waren und Dienstleistungen des täglichen Lebens auswirkt, kann es möglicherweise sehr schnell gehen, bis die Masse der Menschen erkennt, wie die Lage tatsächlich ist. Dann wird es aber zu spät sein. Denn dann werden die Menschen ihre Gelder mobilisieren, um wertstabile Sachen zu erwerben. Es wird dabei zu einer Panik kommen, die die Probleme noch weiter anheizen wird.
    Ich kann mich noch gut an die Erzählungen meiner Großmutter betreffend die Inflation 1923 erinnern. Am Zahltag ging es im Laufschritt mit einem Bollerwagen voll Geld zum Kaufmann, um rasch die wichtigsten Sachen zu kaufen, bevor neue Preise geltend gemacht wurden. Das Geld wurde verwendet, um den Magen zu füllen. Man war längst darüber hinweg, sich Gedanken über Wertanlagen zu machen.
    Wenn die Politiker und die aktuell bejubelten Experten gerade immer häufiger ihre Forderungen nach einer Verlängerung des Lockdowns kundtun, dann geschieht dies vielleicht auch deswegen, weil man den oben erwähnten Mechanismus verzögern will.
    Restaurants, Boutiquen, Friseure, Schuhläden, etc. kann man nur zum begrenzten Teil durch Pizzaboten und amazon ersetzen. D.h., wenn die Leute ihr Geld nicht ihren bisherigen Gewohnheiten entsprechend ausgeben können, wird sich der Geldüberhang so schnell nicht auswirken können.
    Momentan ist Ostern im Gespräch. Das ist erstaunlich weit gegriffen. Aber das geschieht wohl dennoch wohl kalkuliert. Wenn Ostern sich nähert, wird möglicherweise eine weitere Verlängerung ins Spiel gebracht werden. So nähert man sich der BT-Wahl.
    Und möglicherweise wird es vor der Wahl zu einem Zwischenfall kommen. Und zwar ein solcher, der die Masse der Wähler nicht kalt lassen wird. Wer die Schuld daran haben wird, kann ich mir jetzt schon denken. Vielleicht sind die Transparente für die dann stattfindenden Demos auch schon im Druck. Wundern würde es mich nicht.
    Des weiteren wird es m.E. einen “kreativen“ Umgang mit den Wählerstimmen und dem Wahlergebnis geben.
    Ist man weitere vier Jahre in Amt und Würden, ist das Ziel erreicht. Den Knall wird es freilich nicht aufhalten. Je länger er hinausgeschoben wird, desto größer wird der Schaden sein.

    • @racew
      Danke für die Ausführungen.
      Endlich wieder mal jemand mit eigenen Gedanken und keine
      verlinkten oder paste and copy von Medien.

      • @Renegat

        Na, da haben sich zwei Reaktionäre getroffen ;-)).
        Immer aus dem Bauchgefühl heraus, weils ja so schön wohlig ist, Belege überflüssig :-((.

        • FALCO,

          keine Sorge, der reale BELEG kommt schon noch.
          In 3D und Vollkontakt.

          Manche glauben eben erst dass Winter ist, wenn draussen „plötzlich und unerwartet “ im Januar 50 cm Schnee liegt.

    • Racew
      Auch wenn es manchen Leuten hier nicht gefallen wird: sehr treffende Analyse.

      Aber ich bin ja auch nur ein kapitalistischer Reaktionär mit 40 Jahren Berufserfahrung und kenne die Welt eben nur so und nicht ausschließlich aus fundierten Politologen-Diskussionen aus der Szenekneipe in Kreuzberg.

  4. @Nearco
    Lieber Schweizer Freund, du musst unsere deutschen Nachbarn nehmen wie sie sind, vorallem die jenseits des Weisswurstäquators ;)
    *ukundazuzwinkerer*

  5. @falco
    Nunja, kommt eben darauf an, woherSie Ihre sogenannte
    Belege haben und worauf diese basieren.
    Youtube, Blogger, Influenzer wie Marx und TAZ.
    Jedenfalls bin ich froh, dass es noch Menschen gibt, mit eigener Meinung ohne Indoktrination.
    Übrigens, falls Sie das nicht wissen, heisst reaktionär Bestand und Tradition bewahrend.Insofern ist Goldgeld auch reaktionär, aber das ist Ihnen wahrscheinlich unbekannt.
    Bekannt ist Ihnen höchstens Andersdenkende versuchen zu diffamieren.
    AFD Charakter eben.

  6. @Löwin
    https://www.youtube.com/watch?v=ZfDpRzN2SBI
    So viel Verständnis können die Rütlis gar nicht haben. Guckst Du.

    Großbritannien fehlt so sehr, hinterließ ein Tränenmeer.
    Beitragsgeld aus Schweizerland freut uns sehr.
    Wenn der Brüss’ler Staatshaushalt sich rötet,
    betet, freie Schweizer, betet.
    Jeder Goldbesitzer ahnt, jeder mit viel Silber ahnt,
    Sicherheit im Buntmetall, rettet mich das Zeug auf je-eden Fall.

  7. @Falco
    https://qpress.de/2020/12/27/anleitung-fuer-ein-sauberes-justizversagen/
    Sprichwort: Партия сказала „Надо!“, Комсомол ответил „Есть!“. Du bekommst als aufrechter Komsomolze daher den Parteiauftrag, bei der Bundestagswahl als Wahlhelfer im Wahlvorstand mitzumachen. Das geht auch außerhalb Deines Wohnortes. Falls Berlin Dir zu stressig ist, geh nach Posemuckelsdorf.
    https://qpress.de/2020/11/06/wahlbetrug-sagt-biden-erstmals-die-wahrheit/
    Achte mal auf die Aussage von Joe Biden im 2. Link. Sigmund Freud läßt grüßen.
    https://qpress.de/2020/12/21/simpler-us-wahlbetrugsrechner-fuer-dyskalkulanten/
    Vom Arzt bescheinigte Dyskalkulie ist der einzige Grund, sich vor dem Einsatz als Wahlhelfer bei der Bundestagswahl drücken zu dürfen.

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  9. @Falco
    https://www.judicialwatch.org/press-releases/new-jw-study-voter-registration/
    Und ich möchte mal wissen, wie viele Blutsverwandte Egon Krenz in Amerika hat.
    Wie viele aus seiner Sippe sind im 19. Jhdt. in die USA ausgewandert?
    Gibt es eigentlich einen Nobelpreis für Kreative Mathematik?
    Germania capta. Das war ein Spruch im alten Rom. Germanien ist erobert.
    https://www.nzz.ch/international/ukraine-affaere-rolle-der-biden-familie-undurchsichtig-ld.1520759
    Und hier ein paar Anmerkungen, wie unser Kaiser charakterlich so drauf ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=2AApjerH2TE
    Und so verfährt man mit uneinsichtigen Ermittlern und Staatsanwälten.
    https://www.youtube.com/watch?v=zAmU1EjydiI
    Alfred Tetzlaff hat zum alten Rom auch Sprüche abgelassen, aber die finde ich nicht.

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