Donnerstag,01.Dezember 2022
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Goldpreis: So kritisch ist die technische Lage!

Im Rahmen der jüngsten Goldpreis-Entwicklung überwiegt das Negativ-Momentum. Dennoch besteht weiter die Chance auf einen Rebound.

Goldpreis

Gold bleibt unter Druck. Zuletzt bildeten die steigenden US-Renditen einen anhaltenden Belastungsfaktor. Der Goldpreis auf Basis der US-Futures schloss am gestrigen Dienstag mit 1.658 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.663 Euro. Wir betrachten die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 25. Oktober 2022.

Charttechnik

Nachdem sich die Notierung zwischenzeitlich etwas über der bedeutenden Unterstützung von 1.670 Euro hat absetzen können, ist der Goldpreis nun per Tagesschluss unter diese Marke gerutscht. Sollte sich diese Bewegung nicht kurzfristig noch als Fehlausbruch entpuppen, dann wäre nun mit weiteren Abgaben zu rechnen.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 25. Oktober 2022.

Aus technischer Sicht komm erschwerend hinzu, dass die 50-Tage-Linie nun die 200-Tage-Linie auf dem Weg nach unten durchschnitten hat („Todeskreuz“). Die nächste wichtige Haltezone befindet sich im Bereich zwischen 1.650 Euro und 1.635 Euro.

Sentiment

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 33 läuft der Euro-Goldchart nun aus 14-Tage-Sicht nun in Richtung einer „überverkauften“ Markstimmung. 50- und 200-Tageschnitt sind jeweils gut 3 Prozent vom aktuellen Kursniveau entfernt. Es gibt also auch aus dieser Perspektive weiteren Spielraum für einen Goldpreis-Rückgang.

Ausblick

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Goldpreis in US-Dollar, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 25. Oktober 2022.

Die charttechnische Lage ist angespannt und das Negativ-Momentum überwiegt. Aber mit einem beherzten Rebound und einer kurzfristigen Rückkehr über das Niveau von 1.670 Euro könnte der Goldpreis noch einmal die Kurve bekommen. Wird der jüngste Rücksetzer allerdings bestätigt, dann drohen weitere, womöglich deutlicher Abgaben.

Der Blick auf die Dollar-Notierung könnte Goldbesitzern womöglich etwas Hoffnung geben. Denn hier hat sich bei 1.632 US-Dollar zuletzt ein Doppelboden gebildet. Allerdings müsste der Kurs auf Tagesschlussbasis klar über das Niveau von 1.700 US-Dollar hinaus ausbrechen, um sich aus dem seit März bestehenden Abwärtskanal zu befreien.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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1 Kommentar

  1. Es wird immer wieder behauptet, dass steigende Zinsen den Goldpreis drücken. Mit der Behauptung, Gold bringe keine Rendite. Doch das war mal. Heute nicht mehr.
    Wenn dem so wäre, müssten auch die Aktienmärkte unter Druck kommen. Doch hier ist das glatte Gegenteil der Fall.
    Das alleine zeigt schon die Manipulationen an den Papier-Märkten.
    Nehmen wir so ein FED Mitglied, einen US Milliardär. Der hat, wie alle, grosse Aktienpakete in Besitz. Und der will sicher nicht, dass sein Portfolio am Jahresende womöglich weniger als 10% Rendite macht und er wie das arme Schwein dasteht.
    Also verkündet er taubenhafte FED Aussichten.Prompt steigen die Aktien.
    Man stelle sich nämlich vor, er reist mit seiner Gulfstream über Weihnachten nach god old Germany and the dammned Krauts und muss an der Rezeption im Riz jetzt womöglich Vorkasse leisten, wegen seiner schwachen Aktien. Währenddessen sein russischer Partner zu seiner Suite einfach so durchrauscht.
    So etwas ist ein absolutes No Go.
    Aktien haben am Jahresende mindestens 10% im Plus zu sein, über der Inflation !
    Gold hat im Minus zu sein, zusätzlich zur Inflation !.
    Thats the way, the things have to go.

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