Sonntag,03.März 2024
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Goldpreis: So weit kann es noch runter gehen!

Der Euro-Goldpreis hat seine Konsolidierung weiter fortgesetzt. Sollte die 200-Tage-Linie keine Unterstützung bieten, dann drohen weitere Verluste.

Goldpreis weiter runter

Der Goldpreis beendete den US-Futures-Handel am gestrigen Dienstag mit 1.923,80 US-Dollar pro Unze (August-Kontrakt). Das entsprach 1.755,61 Euro. Damit kamen die Kurse gegenüber Vorwoche noch einmal zurück. Denn auf Dollar-Basis sank Gold um 1,2 Prozent, während der Euro-Goldpreis sogar um 2,5 Prozent absackte.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 27. Juni 2023.

Charttechnik

Wir betrachten die charttechnische Lage im Euro-Goldchart per 27. Juni 2023. Mittlerweile notiert der Goldpreis knapp 6 Prozent unter dem Hoch von Anfang Mai (1.866 Euro). Zuletzt unternahm das Edelmetall auf der Höhe der 200-Tage-Linie bereits einen Erholungsversuch. Allerdings lief dieser nur bis zur Schwelle von 1.770 Euro. Dann kam erneut der Rücksetzer auf die Unterstützung von 1.755 Euro. Dagegen befindet sich der 200-Tage-Schnitt bei 1.759 Euro. Kann dieses Level kurzfristig nicht wieder zurückerobert werden, dann steht das nächste Kursziel bei 1.720 Euro.

Für eine deutliche Kurserholung müsste der Goldpreis auf Tagesschlussbasis zumindest die Marke von 1.770 Euro hinter sich lassen. Von einem kurzfristigen Trendwechsel und einem möglichen Ende der Konsolidierung kann man vermutlich erst bei Kursen oberhalb von 1.790/1.800 Euro sprechen. Also dann, wenn der Goldchart wieder in den ursprünglich im November etablierten Aufwärtstrend zurückgekehrt ist.

Sentiment

Das Momentum ist derzeit klar auf die Unterseite gerichtet. Und der Kampf um die 200-Tage-Linie dürfte jetzt den Ausschlag über die weitere Kursentwicklung geben. Aber mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 32 ist die Marktstimmung aus Sicht von 14 Tagen bereits an der Grenze zu „überverkauftem“ Terrain. Hier bilden Werte von 30 und 70 („überkauft“) die definitorischen Grenzen.

Goldpreis in US-Dollar

Dagegen sieht die Lage auf Dollar-Basis derzeit noch weniger dramatisch aus. Zwar wurde mit 1.940 US-Dollar auch hier eine wichtige Unterstützung verletzt und der Goldpreis befindet sich seit Anfang Mai klar im Abwärtstrend. Aber die Kurslinie ist nach wie vor 3,5 Prozent vom 200-Tage-Mittel entfernt. Und auf dem Weg dahin gibt es auf der Höhe von 1.905 USD und 1.875 USD noch zwei bedeutende Unterstützungslinien.

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Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 27. Juni 2023

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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30 Kommentare

  1. Erst Banken (ABN AMRO) korrigieren die Goldpreisprognosse nach unten. Gutes Zeichen, dann wird er bald wieder steigen. Mein liebster Kontraindikator ist die Deutsche Bank!

    • @stillhalter
      Sehr richtig. Es fehlt mir nur noch die Regenbogenpresse und die der Auftritt der Banken in Talkshows und Ratgebern in den Fernsehkanälen.
      „Gold kein sicherer Hafen, archaiisch, bringt keine Zinsen
      ( gerade jetzt) und kann man nicht essen. Nutzloses Zeug, schnell verkaufen.“
      Wenn das erscheint, kaufe ich noch was und breche mein Versprechen.
      ( ich liebe eben nutzloses, nicht essbares Zeugs).
      Alle anderen, welche noch nicht genügend Gold haben, sollen nichts riskieren und jetzt kaufen.
      Wer überhaupt noch kein Gold hat, soll sich die Ratgeber der Banken anhören und …….dann Anlageprodukte erwerben, wie Fonds der DB oder CoBa. Breit gestreut mit dividendenstarken Qualitätsaktien wie vormals Wirecard ect. Und damit glücklich werden. :).

  2. Nun beginnen die Herabstufungen der anfänglich euphorischen Analysten.
    Auch GR spricht schon vage von der Möglichkeit eines Abverkaufes bis 1720 Dollar.
    Vor knapp 3 Wochen wurde ich, als ich es wagte, 1650-1700 nur anzudeuten, von nicht wenigen hier im Forum verflucht.
    Doch, es tut mir auch leid, dass es womöglich so kommt. Haben doch viele angesichts der Lage in Politik und Finanzwesen bei 2.000 Dollar gekauft.
    Vor wenigen Wochen stand der Preis bei 2050 kurzzeitig 2075 Dollar.
    Es ist für das Kartell ein Leichtes, den Preis um 350 Dollar tiefer zu legen. Das geschah in den letzten 10 Jahren mehrfach.
    Ausgehend von 2050 bedeutet das 1750 Dollar.
    Und so denke ich, irgendwo zwischen 1680 und 1750 wird der Boden liegen.
    Zur Zeit jedenfalls sind alle Kurse Kaufkurse.Denn es spielt langfristig wenig Rolle ob man Gold am absoluten Tief erwischt oder ein paar Dollar darüber.
    Denn, beim absoluten Tief kauft ohnehin keiner, da jeder auf noch tiefer wartet. Der Wiederanstieg kommt immer unerwartet und rapide und wird an die 2.500 Dollar führen.
    Also, für das Forum der Rat:
    Kauft jetzt.

    • @maruti

      Ich würde mal sagen, es macht Sinn jetzt in mehreren Stufen zu kaufen. Kein normaler Mensch kann sagen, wann der Preis dreht. Ob die Händler den Preisverfall mitgehen ist ja auch so eine Sache.

      Minen sind teilweise auch schon preisgünstig. Da kann man auch schon mal die eine oder andere Aktie billig aufsammeln. Da macht glaube ich auch nicht viel falsch, wenn man ein paar Monate warten kann.

      • @stillhalter
        Aber sicher macht es Sinn. Der Höchstpreis von 2075 Dollar wird wieder kommen und es wird darüber hinaus gehen.
        Das einzige, was Ihnen passieren kann, dass der Gewinn nicht maximal ist sondern etwas unterhalb davon.
        Den Tiefstpreis erwischt ohnehin keiner, da kann man auch gleich Lotto spielen. Unangenehm wäre nur den Anstieg zu verpassen.
        Eines aber soll keinesfalls passieren.
        Das Szenario 2012 und das verpasste Szenario 2001.

  3. Niemand sollte das beste Orakel aller Zeiten verfluchen. Eine Trefferquote von 50 % erreicht nicht jeder.
    Ich habe gute Erfahrung mit der Sommerflaute gemacht, welche oft bis zum Oktober reicht.
    Sitze auf der Lauer und werde bei 1650 € ein
    Drittel meiner Baumwolle umtauschen , ein weiteres Drittel etwas tiefer. Ein Drittel werde ich behalten.
    Mal sehen was der Schreinermeister macht; der hat einen guten Riecher und ist beim Hamstern
    einsame Spitze!
    Wo ist der Brandenburger Silberwolf geblieben?
    Anscheinend hat er doch zu viel Tütensuppe mit Fusel runtergespült und der Schlag hat ihn wieder getroffen!

  4. @ Maruti

    Und so denke ich, irgendwo zwischen 1680 und 1750 wird der Boden liegen …

    … wohl ein bisschen gar zu pessimistisch.

    • @all
      Ich schaue nicht auf den Kurs, ich kaufe einfach jeden Monat seit 2014. Es ist nicht die Welt aber es summiert sich über die Jahre und es macht Spaß.
      ich hätte gerne vorher schon gekauft, habe damals aber leider zu wenig verdient.

      • @themac
        Das ist sicher die beste Empfehlung, erfordert aber Disziplin. Wie jeder Lottospieler, der jeden Samstag zum Kiosk wandert, 8 Euro bezahlt, und den akribisch ausgefüllten Lottoschein dort abgibt.
        Die Zeitung mitnimmt und wieder nach Hause geht.
        Ich habe leider diese Disziplin nicht.
        Ich kaufe Gold, wenn ich es mir leisten kann und ich Lust dazu habe.

        • Ich habe diese Disziplin gelernt, weil ich jahrelang unter anderem auch am Aktienmarkt Fehler gemacht habe.
          Diese Fehler dürfen nicht mehr passieren!
          Mit einem Lottoschein kann man das evtl. Vergleichen, ich vergleiche das eher mit einem Pokerspiel.
          Das Leben ist ein großes Pokerspiel, der der auf den großen Bluff hereinfällt ist Game over. Siehe großes C

    • @derSchrauber
      Wäre doch völlig egal. Bei solchem Kurs (1680-1750 Dollar!) garantiere ich meine Grossmutter, dass in diesem Forum keiner kaufen wird.
      Entweder man kauft darüber, was völlig richtig ist, oder man kauft gar nicht, was völlig daneben ist.
      Ich will Ihnen mal was sagen, weg von aller Lästerei:
      Bei jeder Ware, egal welcher, hat jeder eine andere Preisvorstellung.
      Und so muss sich jeder selbst fragen, was bin ich breit dafür auszugeben, was ist mir persönlich ! und nur mir die Ware wert.
      Will ich eine Miele Wama um 2.500 Euro oder eine vielleicht (sogar bessere) Samsung für 1100 Euro von Otto. Kaufe ich die Gurken bei Aldi oder gehe ich zu Rewe und bezahle lieber 10% mehr dafür.
      Sonst würde doch wohl kaum jemand einen Audi kaufen und 15% mehr auf den Tisch legen, als ein vergleichbares oder besseres Japanisches Auto.
      Aber, der Bursche liebt eben die Ringe vorne dran.
      ( Wama ist der slang für Waschmaschine :)

      • @Maruti
        Das ist rationales Denken. Der, der aus seiner Komfortzone nicht heraus will, werden Sie
        leider nicht erreichen. Das Problem wird sich, wenn es so weitergeht, von selbst regeln.
        Die neuesten Inflationszahlen für Lebensmittel bei fast 14%. Nicht das sich noch jemand zwischen Brot und Smartphon entscheiden muß.

  5. Die Analyse von GR deckt sich so ziemlich genau mit der Analyse von Herrn May der Goldseiten.

    Gold – Die Abwärtsrisiken steigen
    07:29 Uhr | Thomas May
    „Nach der Ausbildung eines neuen Allzeithochs bei 2.079 USD wurde der Goldpreis im Mai stark abverkauft und brach bis an den Supportbereich um 1.930 USD ein. Nach einer mehrwöchigen Seitwärtsphase über der Unterstützung scheint sich diese große Verkaufswelle aktuell fortzusetzen, denn der Kurs von Gold verabschiedete sich zuletzt auch unter die 1.920-USD-Marke. Der Widerstand der Käuferseite ist damit gebrochen.
    Und:
    „Charttechnischer Ausblick:
    Unterhalb von 1.937 USD haben die Bären Gold weiter in der Hand und dürften den Kurs zunächst bis 1.885 USD drücken. Darunter wäre eine Erholung ausgehend von 1.870 USD denkbar, ehe das erste große Ziel bei 1.840 USD angelaufen werden sollte. Hier könnte der Wert wieder in einen Aufwärtstrend übergehen. Unterhalb dieses Kursziels wäre dagegen ein Einbruch bis 1.807 und 1.775 USD zu erwarten.
    Erst Kurse über 1.937 USD würden dagegen signalisieren, dass sich Gold wieder in neutralem Gebiet befindet. Für ein Kaufsignal müsste dagegen die 1.959-USD-Marke überschritten werden.
    Dem hat auch maruti nichts entgegen zu setzen.
    Was meint @ukunda dazu ?
    Wer allerdings meint, dann kaufe ich nicht jetzt, sondern warte auf 1775 Dollar und sehe dann erst weiter
    ( schau mer mal oder so), der soll lieber die Finger vom Gold lassen und beim Bitcoin oder Ähnlichem bleiben.
    Hier im Forum würde ohnehin keiner glauben, wenn er dann behauptet, er „hätte bei 1700 Dollar gekauft und bei 2100 verkauft, nicht schlecht, oder?“

    • Hallo Zusammen
      Ich weiss, dass ist ein Goldforum. In Goldseiten wurde ein fundierter Artikel über Uran verfasst. Es gibt auf der ganzen Welt immer mehr AKW, ausser in Deutschland. Klar doch. Es sind auch viele AKW weltweit im Bau. Alle diese Stromerzeuger benötigen Uran. Ohne Uran geht nichts. Der Uranpreis wird in den nächsten Jahren steigen. Um eine neue Uranmine zu entwickeln und in Betrieb zu nehmen braucht es 7 bis 10 Jahre.
      Es gibt interessante Uran Aktien.
      Ich meine nur, dass man auch einmal eine Uranaktie kaufen könnte, statt einer Goldminenakte. Das Kartell kann den Uranpreis nicht manipulieren, unmöglich.
      Das ist doch schon ein Vorteil.
      Es liegt mir fern, hier Werbung für Uranaktien zu machen. Das steht mir nicht zu.
      Ich lasse nur meinen Geist schweifen.
      Beste Grüsse aus der Schwriz

      • @geronimo
        Ich möchte schon aus Prinzip nicht alles unterstützen, bloss weil es Gewinn verspricht.
        Das betrifft Rüstungspapiere, Uran, Automobile und Mineralöle beispielsweise.
        Die Probleme mit Uran sind bekannt, auch was mit den Abfällen geschehen soll.
        Gut, was soll man machen ?
        Energie sparsam verwenden, auf allen Ebenen.
        Früher lebten die Menschen auch ganz gut ohne
        all dem Energie verbrauchenden Krimskrams,
        wie pausenlos laufende Rolltreppen, Bildschirme, Router und tausend andere Dinge mehr.
        Bei all diesen Dingen, welche uns ( per Werbung) versprechen das Leben angenehmer und bequemer zu machen, geht es doch nur um eines:
        Den Profit einiger Weniger zu vermehren.
        Und dafür den Planeten auf Teufel komm raus auszulaugen. Doch der rächt sich gerade und ich wette, demnächst trifft es einige mehr.
        Ich mache bei diesem Irrsinn nicht mit.
        Sorry, kein Uran.

  6. Früher oder später wird man wieder zum Goldstandard zurückkehren müssen. Ähnlich vor 1914. Für ca 600 Gramm Gold in Reichsmark bekam man ein schönes Einfamilienhaus.
    Heute kostet so ein Haus je nach Lage so zwischen 500 T und einer Mio.
    Das bedeutet einen Preis zwischen 25 T und 50 T Euro pro Unzerl in heutigen Euro, nicht in morgigen, die sind ja
    weniger wert.
    Insofern könnte es sich schon lohnen noch etwas einzusammeln, wenn möglich.
    Bevor man anfängt ein paar Nullen auf den Euroscheinen weg zu streichen.
    Doch auch wenn nicht, man wird sich für 20 Unzerln ein schönes Haus samt Grundstück kaufen können.
    Daran wird kein Weg vorbei führen.
    Ob das der eine oder andere noch erlebt, kann ich nicht sagen, aber es wird kommen.
    Vielleicht auch schneller, als so mancher denkt.

    • Maruti:
      Sollte es so weit kommen, wird man keine Freude an dem erworbenen EFH haben. Wahrscheinlich werden wir dann bundesweit Zustände haben, wie wir sie gerade in Frankreich sehen können. Das Potential hierfür ist bereits vorhanden. Bricht der Sozialstaat zusammen, werden die Lichter ausgehen.

    • @Maruti
      Ich würde keinen einzigen Cent mehr in der BRD investieren.
      Auch wenn es vordergründig günstig erscheinen mag.
      Nie wieder.
      Schon gar nicht in Immos.
      Nach der Inflation 1923 kam 1924 die Hauszinssteuer, nach der Währungsreform 1948 der Lastenausgleich 1952. Schlichte Enteignungen.

      Der deutsche Staat hat eine eindeutige Tradition, seine erfolgreichen Bürger dreist zu bestehlen.

      Dazu gibt es 12 Gründe, keine Immos mehr in D zu halten.
      Und Null Gründe, dort noch was zu kaufen.
      Nur eine Auswahl:
      Demographie:
      Die Baby Boomer gehen in Rente, in ein komplett marodes Rentensystem. Später sinkt die Bevölkerungszahl massiv.
      An wen vermiete oder verkaufe ich ab 2040 ?
      Weniger da. Und die haben kein Geld mehr.

      Deindustrialisierung:
      Inzwischen unaufhaltsam, führt innerhalb von 5 Jahren zu hoher Arbeitslosigkeit, Reduzierung der Kaufkraft bis zur Verarmung von 60 bis 70 & der Bevölkerung.

      Gesetze gegen die EIgentümer:
      Mietendeckel, Heizungsgesetz, Sanierungspflichten….. die DDR lässt grüssen.

      Sondersteuern wie Vermögensabgabe, Lastenausgleich, neue Grundsteuer.

      Sicherheitslage.
      Marode Infrastruktur
      Marode dysfunktionale Verwaltung.
      Leistungsfeindlicher Umbau der Gesellschaft, schon in der Generation Z zu besichtigen.
      Gendern satt in MINT-Fächern zu studieren und an der Zukunft zu arbeiten.

      Zuwanderung:
      Anders als in klugen Ländern wie USA, Canada, Australien, die sich die Cleveren über knallharte Auswahlverfahren holen, holt sich die BRD gezielt Leute ins Land, die zu 80 % lebenslang Sozialleistungsempfänger sein werden. Harte Realität: 80 % der Flüchtlinge von 2015 sind immer noch auf Stütze. Wer nach 8 Jahren noch keine Arbeit gefunden hat, der bleicht im Sozialsystem.

      Eigentlich eine ganz einfache Regel: never catch a falling knive.
      Dummland ist ein Land im Niedergang.
      Nix wie weg.

      • @MeisterEder
        Ich bin schon lange weg, komme nur ab und zu besuchsweise um wieder mal das Gruseln zu lernen und zu sagen, Leute, merkt ihr eigentlich nicht, wie euch dieses Geschwür hier auffrisst ?
        Antwort, Resignation, Verdrängen.
        Auch bei den Gutsituierten im Speckgürtel von Stuttgart oder Hamburg, Düsseldorf….
        Noch bekommt man Kredite, Leasing und Aufträge.
        Es wird schon reichen, letztes Jahr machte ich 1.8 Mio Umsatz, trotz Corona, so sagte er.
        Villa, teure Möbel, 2 Benzen vor der Tür, Einen Porsche für die Frau, Doppelgarage, Garten usw.
        Fürs Abendessen zu zweit gibt man gut und gerne 350 Euro aus, zahlt mit der Karte.
        Ich sorge mich um meinen Bruder.
        sagt maruti.

        • @Maruti
          Wie weit muss ein Züricher oder Luzerner fahren, um ein abgewirtschaftetes Entwicklungsland zu sehen ?
          Keine 150 km nach Norden.
          Entweder mit der Bahn (als ultimativer Härtetest nach der Grenze, oder mit dem Range Rover, wegen des Strassenzustandes nach der Grenze).
          Sie sprechen mir aus der Seele.
          Was Sie da beschreiben, kann man in der Wohlstandsinsel zwischen München, Tegernsee und Garmisch auch erleben. Aber es sind eben nur 2 % , die so komfortabel Leben und die Krise allenfalls an einer geringeren Wachstumsgeschwindigkeit des Vermögens erleben.
          Mein Freund, der Installateur, hat gerade eine Wohnung in München vermietet, an ein 32 Jahre altes Päärchen, Informatiker aus Indien, knapp 200.000 brutto.
          Die zahlen locker 20 Euro kalt den qm.
          Aber was machen die normalen Leute ?

          Aber wenn die Gesellschaft kaputt geht, lebt man auch mit viel Geld nicht mehr ruhig und ungestört.
          Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat gerade klargestellt, dass eine Vermögensabgabe durchaus rechtlich machbar ist, sogar für Dinge wie Kampf gegen den Klimawandel. Dann ist eben 50 % des Vermögens weg, damit die Grünen Lobbyisten noch ein paar Milliarden Subventionen obendrauf bekommen.
          Sage mir kein Mensch, man habe es nicht seit Jahren kommen sehen.

          Man muss das Vermögen vorher sichern. Und mobil gestalten.
          Das Aktiendepot schon mal ausserhalb der EU, oder dieses kleine runde gelbe…..

      • @Meister Eder
        Ich wüsste keinen Satz, dem man hier widersprechen müßte. Nur mit dem weg bin ich
        zweigeteilt. Als Ü60`er wie Sie denke ich zwar, das ich den spannenden Schlußakt nicht mehr sehen werde, leider. Dieses Chaos hätte ich zu gern life erlebt,
        Was derzeit passiert, ist die verspätete Umsetzung des Morgenthauplanes. Aber um aus einem der hochtechnisiertesten Länder der Welt ein Agrarland zu machen, ist es vermutlich nie zu spät. Den Entwurf des neuen Heizungsgesetzes sollte man sich
        übrigens schon einmal durchlesen. Wasserstoff als Fiktion der Zukunft, ansonsten läuft alles auf elektrische Direktheizung (im Prinzip ist die Wärmepumpe ab einem bestimmten Punkt das gleiche) hinaus. Das bei den höchsten Strompreisen der Welt.
        Wärmenetze möglichst für jedes 10 Häuser Dorf. Das ist so skurril, das jeder mit etwas klarem Verstand Panik bekommen sollten. Oder seine Alkoholvorräte im Keller massiv aufstocken. Aber die Macher des Gesetzes wussten schon, auf welchem intellektuelle Niveau sich diese Land inzwischen befindet.

        • @Goldhase
          Im Feudalzeitalter galt zwischen Bischof und König die bewährte Arbeitsteilung: Du hältst sie dumm , ich nehme sie aus.
          Das schafft heute Rot-Grün in Personalunion.
          Kaum hat man 20 Jahre ein kaputtes Bildungswesen, kann man den Leuten erzählen, dass man im Winter bei 16 Stunden Dunkelheit (und bei
          3 Stunden vielleicht etwas Sonne mit lächerlichen 23 Grad Einstrahlwinkel) mit Strom aus der Photovoltaik heizen kann.

          Ein Witz zum Abschluss:
          Ein Mann wird von der Polizei vernommen, als Zeuge.
          Polizist: Sie haben gesehen, dass ein Klimakleber von 5 Leuten verprügelt worden ist.
          Warum haben Sie nicht geholfen
          Antwort: ich dachte, 5 sind genug.

          • @Meister Eder
            Wenn ich diese Heizungsverordnung richtig verstehe, darfst du Photovoltaikstrom
            ausdrücklich nicht zum Heizen verwenden ( also für die 65%).
            Bei der Personalunion haben Sie die Gelben vergessen. Ohne die würde das
            Drama nicht so gut gespielt.

        • @Goldhase
          Dass wir in der Generation Ü60 das dicke Ende nicht mehr erleben werden glaube ich nicht.
          Rein statistisch haben wir noch 20 Jahre Restlaufzeit.
          Da kann sehr viel passieren.
          Nur 2 Beispiele:
          1910 bis 1930: 1. WK, Hyperinflation, 1929er Wirtschaftskrise, Aufstieg von Adolf.

          1925 bis 1945, das erklärt sich von selbst.

          In 20 Jahren kann die Hölle zufrieren. Oder alles verbrennen.

          Und das Hauptproblem: wenn ich 40 bin, bin ich fit und komme irgendwie mit Power durch die Krise.
          Wenn ich mit 80 am Rollator hänge, oder mit 85 an der Schnabeltasse, bin ich ausgeliefert.
          Dann wird es wirklich unschön.

          Da werden die richtigen Reserven vielleicht im vollen Wortsinn ÜBERLEBENSNOTWENDIG.

          Man muss rechtzeitig richtig denken.
          Daher zum Sonntag ein kleines Gedankenspiel:
          Ein Bauer kauft auf dem Markt einen Sack Bohnen, eine Gans und einen Fuchs.
          Er wohnt auf einer Insel und hat nur ein so kleines Boot, dass er nur Gans oder Fuchs oder Bohnen auf einer Fahrt mitnehmen kann.
          Sind Fuchs und Gans zusammen (egal ob bei Start oder Ziel) , frisst der Fuchs die Gans. Lässt er Gans und Bohnen zusammen, frisst die Gans die Bohnen.
          Wie löst er das Problem ?

          Goldbugs kriegen das raus.

          • Meister Eder:
            Gestern war ich stundenlang im Auto unterwegs. Im Radio Berlin-Brandenburg kam ein Gewinnspiel: 5 Hühner legen in 5 Tagen 5 Eier. Wieviele Eier legen 10 Hähne in 10 Tagen? 500 Euro konnte man zuerst gewinnen. Der Moderator ging dann auf 1.000 Euro hoch, weil niemand die richtige Lösung wusste. Auch nicht als der Moderator x mal sehr deutlich betonte, dass Hähne gemeint sind. Der Translator hat wohl kein Radio gehört, er hätte es bestimmt gewusst.

  7. @Meister Eder
    Die 20 Jahre würde ich uns wünschen. Stimmt es übrigens, das nicht mehr alle Folgen von Meister Eder und Pumuckl im Fernsehen gezeigt werden dürfen? Hätten die Autoren vor zig Jahren eben korrekter schreiben sollen. Das Gedankenspiel. Ich hoffe, das es für den Mann keine Beschränkung gibt, wie oft er fahren darf. Damit Gans und Fuchs nicht in Versuchung kommen, sollte er die Gans zu Insel bringen, dann die Bohnen holen, die Gans einladen, zum Fuchs fahren, die Gans am Start lassen, den Fuchs zur Insel rudern und letztlich die Gans holen. Ich habe alle anderen Varianten durchgespielt, aber einer der drei würde das dann nicht überleben.

  8. @Goldhase
    Ich sag es ja, die Goldbugs lösen das Problem !
    Bei 95 % der Normalbürger ist die Geschichte bei Fahrt 2 am Ende.

    Sie haben auch einen Preis gewonnen: Sie müssen diese potthässliche Britannia zur Krönung von Charly NICHT kaufen.

    Dass nicht mehr alle Folgen von Meister Eder gezeigt werden (dürfen) ist mir unbekannt, könnte aber schon sein, da wir in München Giesing (einem echten Arbeiterviertel) damals noch nicht sachgerecht gegendert haben (Hobel:Innen-Bank:Innen etc.) .

    • Meister Eder:
      Es gibt eine zweite (politisch korrekte) Lösung:
      Dem Fuchs wird eine vegane Ernährung auferlegt, währenddessen die Gans Verzicht zu üben hat, da der Verzehr von Bohnen klimaschädliche Gase erzeugt. Außerdem wird ihr die Armlänge Abstand sowie das täglich neue Aushandeln des Zusammenlebens erklärt.
      Der Bauer hat sich nur unzureichend um die Integration des Fuchses bemüht. Sein Boot wird eingezogen und er wird verpflichtet, ein Lastenrad mit Wärmepumpe anzuschaffen. Die Behauptung, er sei als Inselbewohner auf ein Boot angewiesen, ist nichts anderes als rechte Propaganda.

      • @Racev
        Klasse, das gefällt mir.
        Das wäre die Lösung , die uns die Ampel vorschreiben würde.
        Deutschland 2023.

        Wie sähe die Lösung in Deutschland 2025 aus ?
        1.) Der Fuchs ist davongelaufen, nachdem ihm die Umerziehung zu blöd geworden ist, z.B. nach Polen oder Ungarn. Dort lebt er frei, satt und zufrieden. Und mit allen seinen Freunden, weil 95 % der Tiere, die schwimmen, fliegen und laufen können auch abgehauen sind. Zurückgeblieben sind nur einige doofe Schafe, die geduldig darauf warten, dass ihnen das Fell über die Ohren gezogen wird.
        2.) Der Bauer musste sein Boot verkaufen, um sich dank Inflation kaum noch bezahlbare, aber vegane Lebensmittel kaufen zu können, nachdem er als Umweltzerstörer (Bauer, Traktor, Pflanzenschutz) Berufsverbot erhalten hatte.
        Ausserdem wurde Bootfahren sowieso verboten, wg Co2 Ausstoß. Erlaubt sind nur noch mit Schweröl fahrende LNG Tanker mit Frackinggas aus Texas.
        3.) Die Insel wurde an Blackrock verkauft und in Sankt Helena umbenannt. Dort wohnt jetzt Fritzchen März als Inselkönig, nachdem er in der Politik vollends gescheitert ist. Er hat einer ehemaligen liberalen Partei Asyl gewährt, die nach der totalen Unterwürfigkeit und Selbstaufgabe in der sog. AMPEL endgültig und für immer ihre Existenzberechtigung verloren hat.

        4.) Die Gans hat sich ihrer Kernkompetenzen besonnen (kann mit den Flügeln viel Wind machen, laut schnattern und hat ein 5 -Gramm-Gehirn) und ist als einzige Option in die Politik gegangen. Sie ist jetzt Ministerin für Irgendwas.

        Satire oder Prognose ?
        Entscheide jeder Leser für sich selbst.

        Was hat das mit Gold zu tun ?
        Ganz einfach.

        Vor 10 Jahren noch hätte jeder Leser gesagt: Eder, jetzt spinnst du komplett.
        Heute ist mehr als 50 % der Satire im Bereich des Möglichen..

        Soll man solchen Leuten, oder verurteilten Kriminellen wie Christine L. Sein Vermögen anvertrauen ?
        Oder doch einer Sache, die 5000 Jahre problemlos überstanden hat ?

        Ok, das Rätsel ist jetzt einfach.
        Trotzdem beantworten es 95 % der Schafe falsch.

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