Mittwoch,21.Februar 2024
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Goldpreis steigt nach US-Inflationsdaten

Der Goldpreis verzeichnete am Freitagnachmittag einen kleinen Kursprung. Die gemeldeten US-Erzeugerpreise wirkten sich offensichtlich auf die Zinserwartungen aus.

Zinserwartungen

Nach der letzten US-Notenbank-Sitzung wurde an den Finanzmärkten bis zu drei Zinssenkungen im Jahr 2024 erwartet. Zwischenzeitlich gerieten diese Erwartungen etwas ins Wanken, weil die US-Arbeitsmarktdaten und auch die Inflationsrate im Dezember nicht ganz in diese Kerbe schlugen. In diesem Umfeld gab auch der Goldpreis zum Jahresauftakt nach und es sah bis zuletzt nach einer erneuten, vielleicht ausgedehnten Konsolidierung aus.

Gold, Bulle, Goldbarren (Bild: Goldreporter)
Der Goldbulle schnuppert wieder Morgenluft. Der Goldpreis zog am Freitag an, auch weil sich offensichtlich Erwartungen hinsichtlich baldiger Zinssenkungen bestätigten (Bild: Goldreporter)

Goldpreis steigt

Allerdings sorgte am heutigen Freitagnachmittag die Veröffentlichung der US-Erzeugerpreise für positive Impulse für Gold und Silber. Denn diese waren im Vormonatsvergleich leicht gefallen, anstatt zu steigen, wie von Analysten erwartet. Daraufhin verabschiedete sich der Goldpreis von seinen Tagesverlusten und notierte um 15 Uhr mit 2.053 US-Dollar beziehungsweise 1.874 Euro jeweils gut 1,3 Prozent im Plus. Dagegen stieg Silber um 2,2 Prozent auf 23,23 US-Dollar beziehungsweise 21,20 Euro. Gleichzeitig gaben die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen deutlicher nach, was auch ein Indiz ist für entsprechende Leitzinserwartungen.

Gold, Goldpreis, Goldchart
Goldpreis in US-Dollar, Intraday am Freitag, den 12. Januar 2024 (Quelle: Stock3)

Erwartungen Geldpolitik

Die nächste US-Notenbank-Sitzung steht am 31. Januar an. Auf Basis der Daten vom US-Terminmarkt rechnen Händler hier mehrheitlich mit keinerlei Zinsschritt. Dagegen geht man jetzt für die März-Sitzung mit einer implizierten Wahrscheinlichkeit von 76 Prozent von einer ersten Zinssenkungen in den USA aus. Und auch für das darauffolgendes Fed-Meeting gibt es ähnliche Erwartungen (Wahrscheinlichkeit laut Fed Watch Tool: 70,8 Prozent).

Die Europäische Zentralbank trifft ihre nächste Zinsentscheidung bereits am 25 Januar. Auch von den europäischen Zentralbankern erwartet man in den kommenden Monaten eine moderatere Geldpolitik. Schließlich kam die Euro-Inflation im vergangenen Halbjahr ebenfalls deutlich zurück – auch wenn die offizielle Inflationsrate im Dezember wieder leicht auf 2,9 Prozent anstieg. Die anstehenden Entscheidungen haben auch Einfluss auf den Euro-Goldpreis.

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39 Kommentare

  1. ein Goldverbot in Deutschland würde ein Volksaufstand
    auslösen und die Bürger werden nicht freiwillig das Gold
    abgeben.
    alternativ sollte man gute Goldaktien zb in Kanada und
    Namibia sowie Australien kaufen

    • @Horst Kessler
      Warum sollte man Gold verbieten ?
      Das macht überhaupt keinen Sinn.
      Genau so gut könnte man Haselnüsse oder Lederschuhe verbieten.
      Sinnvoller wäre allemal ein Verbot zuckerhaltiger Lebensmittel, Süßstoffe, Alkohol und Tabakwaren.
      Ich hoffe, Lauterbach kommt diesem mal nach.

      • @ Maruti Weil Gold eine sinnvolle Alternative zum Paperplunder ist und man sich eine kurzfristige Kursverbesseung für das Papier erhofft und auch bekommen wird.

    • Horst Kessler:
      Ein Goldverbot würde man entsprechend vorbereiten. D.h., man würde spalten, um Neid und Mißgunst zu erzeugen gegen diejenigen, die Gold besitzen. So hat es auch in Bezug auf die Mieter und die Vermieter funktioniert. Ich darf an die Demonstrationen erinnern, wo man sich für Enteignungen von Wohnimmobilien einsetzte.
      Mit Melde- und Denunziationsstellen könnte man dem provozierten Neid ein Ventil bieten. Gleichsam müsste man mit Ängsten und Drohungen arbeiten, siehe Corona. So könnte man m.E. erhebliche Werte abgreifen. Das Ganze würde man natürlich schön verpacken. Etwa nach dem Motto, dass Menschen mit Haltung sich für den Erhalt der Demokratie einsetzen. EM-Besitzer wären dann halt Na zis.
      Gerade kann man beobachten, wie sich viele Politiker, „Experten“ und Medienmenschen in Sachen Parteienverbot überschlagen. Niemand hält dagegen, wenn es darum geht, einen politischen Kontrahenten auf undemokratischste Weise auszuschalten. Und genauso wird es laufen, wenn es um ein Goldverbot geht.

      • @Raceew Wortwörtlich am Freitagnachmittag ein ChinaEXPERTE bei Welt N24: Wenn XI in China das Frühstück nicht schmeckt kann es passieren,dass China nachmittags Taiwan angreift.Da sind die Experten die hier die Meinungsbildung betreiben,mit Hilfe solcher Experten kann man alles veranstalten.

      • @RACEW
        Gedankenspiel: der linksmediale Komplex hetzt ( als Zeichen der überbordenden eigenen Panik) immer schärfer gegen z.B. die AFD, z.B. mit der aktuellen Geschichte, illegale Ausländer, verurteilte ausreisepflichtige abgelehnte Asylanten, Mehrfachkriminelle etc. auch wirklich auszuweisen.
        Dabei merken die gar nicht, daß das ausserhelb der eigenen linken 5 % Blase eine fundamentale Wahlwerbung für die AFD ist.
        Daß wir Clankriminelle und Drogenhändler unbedingt hier behalten sollen, 300 Mio. für Radwege in Peru ausgeben und noch Milliarden Entwicklungshilfe an China bezahlen, hat eine zunehmend geringere Befürworterzahl.
        Beispiel: die Lügenkampagne der Süddeutschen gegen Aiwanger hat dem 4 % mehr Wählerstimmen gebracht (dazu: FDP raus, SPD 8 %) und der SZ weiter sinkende Verkaufszahlen.
        Man lügt sich in die eigene Pleite.
        Sagenhafte Dummheit.

  2. Nichts für ungut aber nach 2015 und spätestens 2020 kann ich mir nichts vorstellen, was in Deutschland noch einen Volksaufstand auslösen würde, schon gar nicht aufgrund eines Goldverbots (Gold? Was ist das? Isst man das oder trinkt man das?).

    • @Gold Newbie
      Kurze Antwort: man trinkt es.
      Danziger Goldwasser, ein Likör für 17 Euro die Flasche bei Amazon, Edeka……
      Was denn sonst ?
      Das hier ist eigentlich ein gut getarntes Alkoholiker-Forum.
      Wo ist The Macallan ?

      • TheMac ist hier:-)
        Kann schlecht schreiben, die Finger starr vor kälte:-(
        Ich bin bei newbie, hier in brd würde ein goldverbot nicht mal im Ansatz zu einem Aufschrei führen. Zu gross sind mittlerweile die Probleme hier.
        Ich bekomme es täglich mit, die Spaltung wird immer größer…die Nerven liegen blank. Immos die nicht fertig gestellt werden, Migranten Probleme, Krankenhäuser die schließen, Hausärzte die aufhören ohne Nachfolger, mieten die kaum zu bezahlen sind usw…
        Das Fass scheint kurz vorm überlaufen zu sein:-)
        Ich bleibe hart und dafür einsam, mit meinem SherryMac
        Schönes Wochenende vg an Meister Eder

        • @TheMac
          Vielleicht versuchen Sie das Aufwärmen mal mit dem genannten Danziger Goldwasser.
          Die anonymste Art Gold zu kaufen , einfach so bei Edeka.
          Sind aber weniger als 0,1 Gramm pro Liter drin, muss man also ca. 400 Liter für die Unze vernichten.
          Da ist dann sogar die Degussa billiger, vom Leberschaden ganz zu schweigen.

          Zur politisch/wirtschaftlichen Lage nur 5 Worte:
          Gold beruhigt die Nerven, ungeheuer.

          Lenin:
          Es gibt Jahrzehnte, da passiert nichts.
          Und es gibt Jahre, da passieren Jahrzehnte.
          2024 könnte so ein Jahr werden.
          Mit Papier als Hauptgeldanlage wäre das noch viel spannender.

          • Danke für den Tipp:-)
            Dieses Zitat von Lenin kenne ich schon, aber es wirklich so kommt?
            Diese Weltuntergangszenarien geistern schon lange umher.
            Kann mich noch gut daran erinnern das 2007-2008 schon das Ende des Finanzsystem als sicher galt.
            Dann hieß es höhere Zinsen zerstören das System aber sicher. Bis heute ist nichts zerstört im Gegenteil die Börsen steigen munter weiter.

            Über was ich mir Gedanken mache sind die zukünftigen Entscheidungen der EZB und der Politik hierzulande.
            Es scheint als würden die Zinsen wieder gesenkt werden im nächsten Jahr, und wird der Assetboom (Immos) bei Zinssenkungen wieder eintreten oder wird es dieses Mal nicht so kommen!?

            Wird der Euro eine weitere Geldflut überleben?
            Wie ist ihre Einschätzung hierzu, Meister Eder?
            Einen schönen Sonntag a@all

          • @ Meister Eder Weiss Gott das stimmt aber im Alter braucht man nicht mehr zu viel Spannung.

    • @ Horst Kessler Das Einzige was vielleicht einen Aufstand in diesem Land auslösen könnte wäre ein Alkoholverbot aber auch das glaube ich nicht C hat hinreichend bewiesen dass hier alles möglich ist und deshalb werde ich in Falle eines Verbots der Alternative schnellstens die Koffer packen uind von hier verschwinden,Denn wenn dann in die 3 bis 5 Jahren die richtigen Finanzlöcher da sein werden,wird hier nichts mehr vor dem Zugriff der Leute die nur das Beste wollen sicher sein.Die 17Mrd.die jetzt fehlen sind doch Kleinigkeiten gegen die zukünftigen Löcher Ausserdem entsteht ja bei der Goldförderung jede Menge CO2 so etwas geht ja gar nicht.

  3. @Gold Newbie
    Wenn manche für eine Bratwurst oder ein Besuch bei den Vergnügungsdamen sich haben picksen lassen, was soll man da noch erwarten? Es gibt hier im Lande anständige und intelligente Menschen die ihr Hirn benutzen, selbstdenken heißt das zauberwort.
    Goldverbot, welches Gold? Vielleicht habe ich gar keins und mache hier auf dicke Hose, oder habe ich doch welches? Diese altersbedingte Gedächtnis Lücken bitte ich die stillen, mitlesende, Erfüllungsgehilfen des Staates zu entschuldigen.
    Selbstverständlich sollte eine Art Goldverbot durch den Staat kommen zum Wohl der Allgemeinheit, werde ich ohne zu zögern das Gold ausliefern. Versprochen!
    Indianer Ehrenwort, hao bleichgesicht.

  4. @MeisterEder
    Das Danziger Goldwasser haben wir den polnischen Restauratoren zu verdanken (kein Witz)!
    Die Künstler in Danzig haben nach Arbeitsende ihre Pinsel in Alkohol ausgewaschen (Blattgold wurde mit Pinsel & Öl aufgetragen!). Später haben sie die Brühe immer weggegossen…
    Bis ein kluger Kopf auf die Idee kam: die Substanz wird leicht gereinigt (Öl raus, Gold bleibt drin). Aber wie kriegt man Geschmack rein??? Zucker, Kräuter & die sonst völlig nutzlosen Pomeranzen (Mini-Bitterorangen) reichkochen, destillieren… So ging der Siegeszug dieses leckeren Gesöffs los – es begann im Jahre 1598… Das beweist: Recycling ist nachhaltig und kann zu neuen Werten führen (wie bei Gold…!). :-)))
    Und was kann es schöneres geben: Saufen für eine saubere Umwelt???
    Der Dokta (heute historische Wissensecke)

  5. Volksaufstand in Dumml. unmöglich?
    Gerade sehen wir das die Bauernschaft und das Transportgewerbe es versuchen.
    Wie es am ende des Tages ausgeht werden wir in Bälde erfahren.
    Schon vergessen, Gold Verbote hat es schon des öfteren gegeben. Sowohl in den
    USA als auch im Dt.Reich.
    Die angedrohten Strafen für die die sich dem nicht beugen wollten und erwischt wurden waren schon happig.
    Beschlagnahme und für mehrere Jahre „gesiebte Luft atmen“ waren das kleinere Übel. Als Volksschädling beschuldigt, gab’s Zuchthaus, Arbeitslager, KZ bis hin zu Bewehrung an die Ostfront im Strafbataillon.
    Selbst die Besitzer von im Ausland gehaltenes Gold wurden gezwungen ihr EM wieder „Heim ins Reich“ zu holen. (Thema Sippenhaft)
    Aus Sicht der heutigen Zeit braucht es an der Stelle nur eines Handelsverbots unter Androhung entsprechend drakonischer Strafe.
    Wo nicht mehr gekauft wird, wird auf absehbare Zeit auch nichts mehr verkauft.
    Ich denke das die meisten Goldbugs hier ihre Sammlung über viele Jahre oder gar Jahrzehnte zusammen getragen haben.
    Somit diese Generation, sofern sie zu den Ü 60 bis 70 zählen, richtig gekniffen sein dürften.
    Wohl die wenigsten werden mit ihrem Zeug rechtzeitig und sicher im außereuropäischen Ausland sich aufhalten.
    Bei einer anzunehmenden Restlebenszeit von dann unter 20%, und einer Restriktionszeit von möglich 10 Jahren, bleibt nur noch den Enkeln rechtzeitig mitzuteilen wo die Schatzkiste vergraben ist.
    Zu dystrophisch?
    … haben meine Großeltern damals auch gedacht!

  6. Da gebe ich auch mal meinen Senf zum Goldverbot zu: Das geistert ja seit dem „Great Deal“ in den USA, und aktuell seit Jahrezehnten, immer wieder in der Szene herum. Eichelburg schrieb immer richtig, dass es ein „Goldverbot“ schon gebe, in den Köpfen und durch Diskredition seitens der Medien (bringt keine ZInsen und so…). Sehe ich auch so.

    Praktisch machte ein Verbot auch nur in einem geschlossenem Staatswesen und einem Goldstandard Sinn. Haben wir nicht mehr. Wenn man im Fiat-Money Geld braucht, „druckt“ man sich welches. Man macht es auch heute in den Rechtssystemen nicht mehr mit Verboten, sondern durch Nudging,also durch freiwillige Willenserklärung (ähnlich wie „Gold gab ich für Eisen“ 1914). Ist aber derzeit nicht nötig. Man käme, wegen dem Scholzomat-syndrom („ich scholze jetzt“), eh nicht ans private Gold heran, besser man klauts (Libyen, Ukraine usw.) oder schafft gleich Papiergold.

    Die Masse macht Gold ja bei den Assets auch nicht aus. Da ist es einfacher, Papiervermögen zu besteuern, oder Aktien, die dafür immer interessanter werden. Die sind, entgegen der landläufigen Verblendung, ganz und gar nicht sicher vorm Staat. Erst KEST+Soli+KiSt. und nun noch Vorabpauschale auf fiktive Vermögen bei Thesaurierenden. Wenn Staaten adhoc Geld brauchen, ist die Mwst-Erhöhung zudem das schnellste „Werkzeug“. Kann man im Folgemonat schon einsammeln.

    Dann die Internationalisierung der Staaten, also Globalisierung. Was macht man, wenn in Deuselan gude Lann die Barkaufschwelle gesenkt wird? Man geht ins Nachbarland oder tippelt zu mehreren Händlern. Gold über die Grenze zu bringen ist auch sehr leicht. Außerdem ist das Klientel, was Gold hält, das am besten informierte, am besten sensibilisierte und kreativste Klientel der Investoren, mit enormen Weitblick, im Gegensatz zu den derzeitigen Politikern und Beamten im Apparat. Die bluffen nur und täuschen laienhaft. Ist eben schwer, sich als Dummer schlau zu stellen, umgekehrt ist es einfacher ;-)

    Also keine Sorge. Im laufendem Zyklus sind wir noch lange nicht so weit, als dass man hier reagieren müsste. Und ob das entworfene Vermögensregister mit auch anzugebendem Gold (welches denn? als Rohstoffbarren oder als geprägtes gesetzl. Zahlungsmittel und zu wwlchem Kurs ?) dann tatsächlich praktisch Bestand hat, bezweifle ich. Die Ungarn sind da schon mal bestimmt als Erste dagegen. Außerdem müsste man rechtlich ja ein gesetzliches Zahlungsmittel angeben, da dies ja Kurrantmünzen de jure sind. Beim Goldverbot müsste man eben diese verbieten, also z.B. die 100 Pfund als Britannia. Geht nicht. Müssten auch alle EU -Staaten zustimmen und die Weltwirstchaft würde sowas Unsicheres meiden. Kapital ist scheu, wie Marx schon wusste.

    Aber schön, dass wir mal wieder drüber gesprochen haben.

    • @Commander
      Sehe ich einiges anders, ähnlich wie der Materialist oder Goldfisch. Für den richtigen Preis ist jedes Land käuflich, das sieht man doch in der EU ständig, um alle Länder auf Linie zu bringen. Gerade Ungarn ist
      eher ein Beispiel für diese These. Das sehe ich auch beim Vermögensregister so. Und da es bereits jetzt eine de fakto EU Regierung gibt, die Länderrecht bricht (EU Führrschein), wären solche Beschlüsse nur Formsache. Der einzige Grund der meiner Ansicht gegen ein Goldverbot spricht, ist das man es erst einmal abwerten müsste, um es billig einzusammeln. Das wertet auch die Bestände der Notenbanken erheblich ab,
      vermutlich auch Papiergold. Außerdem warum jetzt über ein Goldverbot spekulieren, da sind erst einmal Spareinlagen und Grundbesitz die leichtere Beute. Kleiner Schreibfehler ,Gold gab ich für Eisen war 1813/14. Das war tatsächlich freiwillig, diente aber nicht dem Kampf gegen einen Währungsrivalen.

      • Geschätzter @Goldhase: Naja, kann sein, mit der Käuflichkeit der Länder,aber eher nicht, was Verbote von Währungen anginge. Man wird kein gesetzliches Zahlungsmittel, wie den Euro, so einfach ohne Einstimmigkeit im Währungsverbund verbieten können. Goldmünzen mit Euro-Wert (z.B. Philharmoniker) und auch alle anderen Kurrantmünzen sind gesetzliche Zahlungsmittel, wie Ihre 2 € -Münze oder der 5 €- Geldschein. Das ist ja eine unserer weiteren juristischen Sicherungen bei Münzen.

        Barren werden eher als Rohstoff für die Industrie und Schmuckindustrie gesehen. Letztere müsste auch verboten werden. All das ist reine Theorie und wird praktisch nicht mehr umsetzbar sein. Und ansonsten haben die meisten Goldfische ja auch ein Silberfischchen unter Deck, oder? Das wurde noch nie verboten!

        „Gold gab ich für Eisen“ wurde 1914 wiederholt. Es stimmt , es stammt aus den Befreiungskriegen:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Gold_gab_ich_f%C3%BCr_Eisen

      • @Goldhase:
        Verschwörungstheorie, 2-teilig:
        1.) Die Regierungen sind nur Marionetten in der Hand des digital-finanziellen Komplexes (Ernst Wolf).
        2.) Gerade diese Leutchen halten zur Vermögenssicherung Gold, Ackerland und Aktien.

        Könnte das dafür sprechen, daß die Marionetten das AU ihrer befehlsgebenden Herren in Ruhe lassen (müssen) und sich lieber an Bargeld, Lebensversicherungen, Bankkonten (über Inflation und z.B. SAG) und an Immos vergreifen ?

        Welche Marionette traut sich, sich an den Geldanlagen von Warren Buffet, Bill Gates, Jamie Dimon oder Larry Fink zu vergreifen ?
        Das möchte ich sehen, wie das enden würde.
        Wahrscheinlich läuft dann ein Video von der Epstein-Insel im Netz.

        • @Meister Eder
          Vielleicht können wir darauf einigen, das den angesprochenen nur ein Weltuntergang
          nennenswerte finanzielle Verluste beschert. Für die gehören doch nicht einmal mehr
          Millionäre zu „ihren“ Kreisen. Ab einer gewissen Machtfülle hast du auf dieser Welt nichts
          mehr zu fürchten, schon gar keine Vermögensverlusten, egal in welchem Asset. Das unterscheidet diese Tycoons von uns.
          @Commander
          Das Euro oder $ verboten werden kann, habe ich nicht geschrieben. Nochmal, man
          sollte über ein Goldverbot nicht zu viel spekulieren. Das bringt Fiatgeldfreunde nur auf
          dumme Gedanken. Und die Sache mit der Einstimmigkeit in der EU. Das kann sich schnell ändern, so das auf Mehrheiten umgestellt wird. Eigentlich bin ich ja bei Ihnen. Nur
          eben etwas pessimistischer. Der Mensch schafft es doch immer wieder, das Undenkbare
          wahr werden zu lassen.

          • @Goldhase
            In der Sache haben wir gar keine Meinungsverschiedenheit.
            Es gab schon immer Könige und Fürsten und für die galten schon immer eigene Regeln. Heute heißen die Könige eben Bill, Jeff, Jamie oder Larry.

            Meine Idee ist nur: die Könige haben auch eine Tendenz zu bestimmten Geldanlagen (z.B. Aktien und Gold).
            Für das, was ich hier so liebevoll „die dumme Masse“ nenne, hatten schon die Römer eine wohlklingende Bezeichnung (Plebs), was aber dasselbe meinte.

            Und genau für diese Plebs hat die Finanzindustrie eigene Produkte geschaffen, um denen das Fell so richtig über die Ohren zu ziehen (Riester, Rürup, Lebensversicherungen, Leasing in allen Formen, Kreditkartenschulden, Verbraucherkredite, Immofonds….).
            Ich glaube nicht, daß Bill oder Larry Geld in Riester anlegen und ihre Autos leasen.
            Nur kurz zu Immofonds: noch keine wirklich gute Immo hat es je in einen Immofonds geschafft. Gute Objekte werden immer vorher von den Profis für die „Könige“ abgegriffen. Nur der Schrott, den wirklich kein Profi am Stück haben wollte, landet nach diversen Tricks in den Fonds. Dabei wird der Preis vorher (bevor das Ding in den Fonds kommt) so hochgetrieben, dass der Fondsanleger garantiert nicht auf einen grünen Zweig kommt.

            Meine Idee: dann wäre es doch clever, wenn auch wir kleine arme Bürger die „Geldanlagen der Könige“ nutzen würden und die Finger von dem Schrott für den Plebs lassen würden.
            Eigentlich ganz einfach.
            Und immer schön unauffällig in Deckung bleiben.

          • @Meister Eder
            Sie gehen einfach nur tiefer ins Thema. Der letzte Absatz sollte in einer normalen
            denkenden Welt usus sein. Vielleicht haben wir Glück und diese Denken setzt
            sich durch.

  7. @TheMac
    Ich glaube an keine Weltuntergangsszenarien.
    Bisher ging es immer irgendwie weiter.
    1923, 1929, 1945, 2000, 2008…….
    Und davor auch schon 1000 mal, Athen, Sparta, Persien, Karthago, Rom, Byzanz……
    Es ging immer weiter.
    Kleinigkeit: nur das Geld von Otto Normalverbraucher war immer weg, ganz oder grossteils.

    Zu unseren bewussten Lebzeiten sieht man ja ein ganz einfaches Muster:
    1.) Man bricht alle Regeln (Maastricht, No Bail out Klausel, Verbot der Staatsfinanzierung durch die EZB).
    2.) Man wird straflos kriminell (Schrott-Derivate, die von den Ratingagenturen blind mit AAA bewertet werden werden an Doofies verkauft.
    3.) Gelddrucken, Sondervermögen…..
    4.) Die breite Masse ist so extrem blöd, dass sie einfach zugucken, wie die (von der Regierung/Notenbank verursachte ) Inflation ihr Vermögen verbrennt.
    5.) Demnächst CDBC.
    Dann geht es noch ne Runde weiter.

    Ob der Euro das überlebt ?
    In Gold gerechnet hat er seit seiner Einführung vor ca. 20 Jahren gut 92 % seines Wertes verloren.
    Das hört sich schon ziemlich tot an.
    Eher eine gut ausgestopfte Mumie als was Lebendiges.

    Wer Mut hat, sein Portfolio gut abgesichert hat und es nicht in Euroland hält (damit er bei Notverkauf keine Euros sondern z.B. CHF aufs Verrechnungskonto bekommt), kann den Crack-Up-Boom noch ausreiten.

    Angsthasen wie ich nehmen einfach die Chips vom Tisch der Spielbank und sehen aus sicherer Entfernung tiefenentspannt zu, was kommt.
    Wie in meinem Lieblingsbild: aus dem Rettungsboot in 2 km Entfernung sieht der Untergang der Titanic deutlich weniger dramatisch aus als vom Oberdeck derselben.

  8. @TheMac
    Sorry, habe die Antwort zu Zinsen und Immos vergessen: KEINE Ahnung.
    Fakt: in den letzten 4 Monaten sind bei den Spasskassen in Oberbayern die Hypothekenzinsen (10 Jahre fest) von knapp 4 auf 2,95 % gesunken.
    Erstaunlich.
    Es werden auch einige bessere Immos verkauft, 25 bis 30 % unter dem 2021er Preis. Nach Inflation also für den Verkäufer minus 40 %.
    Z.B. Reihenhäuser im S-Bahnbereich statt 1,0 bis 1,1 Mio. nun für 750.000. Sowas geht noch innerhalb von 3 bis 6 Monaten weg, wenn es keine Mängel bei Qualität und Lage hat (also quasi einzugsreifer guter Zustand).
    Ansonsten: Ladenhüter, scheintoter Markt.

    Absolut uneinschätzbar ist, wie die Masse reagieren wird.
    Ich würde unten keinen Umständen mehr eine Immo in Debilistan kaufen.
    Bekäme ich eine geschenkt, wäre die morgen beim Makler.
    Und dann sofort CHF oder Hardware.
    Für einen Immokauf müsste man an eine positive wirtschaftliche Entwicklung glauben (Sicherheit des eigenen Jobs, Vermietbarkeit). Haha….
    Mittelfristig wird die echt miese Demographie der Killer.
    Ausnahmen (Tegernsee, Starnberger See etc. also die letzten Refugien reicher Rentner) wird es wohl geben.

    Aber: ich hatte hier letztes Jahr ja einige Beispiele aus München verlinkt, z.B. 130 qm Eigentumswohnungen in München für 2,5 Mio.
    Sowas darf ja eigentlich kein Mensch mit IQ über 30 kaufen. Das Zeug wurde aber verkauft.
    So ist es eben.
    Nur eine Idee: Wer einen wirklich sicheren Job hat (Gesundheitswesen, unverzichtbares Handwerk) kann für den Eigenbedarf ein Schnäppchen schießen, wenn überschuldete Käufer zwangsverkaufen müssen, wenn er mind. 50 % EK mitbringt.

    • @Meister Eder
      Vielen Dank für ihre Einschätzung zu Immos.
      Die Lage hier ist wirklich schwer einzuschätzen. Die meisten Menschen hier scheinen an eine gute Entwicklung zu glauben in debilistan.
      Da wird gebaut und gebaut was das Zeug hält, zu immer noch horrenderen Preisen inkl. Bauverzögerungen usw…
      Bei fragen zum Preis der noch nicht mal fertig gestellten Immo heißt es dann, das ist kein Problem, die Immo verkaufe ich in 10 Jahren für das doppelte wieder!
      Da kann man sich nur noch verwundert die Augen reiben:-)))
      Schaut man sich das Angebot bei älteren Häusern an scheint sich da nicht wirklich was zu tun.
      Es gibt sehr wenig Angebot aber auch sehr wenig Nachfrage, gefühlt zumindest.
      Man könnte auch sagen „der Markt ist tot“
      Wie lange wird diese Situation anhalten bis der Markt bricht…? Und wenn er bricht, bricht er nach unten oder nach oben aus?
      Fragen über fragen…

      • @The MAc
        Der Immomarkt ist eben extrem regional. Der extreme Gegensatz zu Gold.
        Ich kenne mich halt nur hier aus.
        Es war hier schon immer teuer und von 2011 bis 2021 gabs noch mal +300 % .
        Seit 2016 war der Markt nur noch krank. insb. nicht-einheimische Kapitalanleger haben jeden Schrott zu jedem Preis gekauft.
        Mietrendite unter 1 % ?
        Egal ,die Wertsteigerung wird es machen.
        Diese Luft fliegt jetzt aus der Blase.
        Und mal ehrlich: 750.000 plus 13 % Nebenkosten sind für ein 30 Jahre altes Reihenhaus 20km außerhalb an der S-Bahn immer noch kein echtes Schnäppchen.
        300.000 mehr war halt reinster Irrsinn.

        Schon möglich, dass es in gesunden Regionalmärkten, die so eine Blase nicht hatten, ruhiger läuft.
        Vielleicht kapieren es die Leute auch einfach (wieder mal) zu spät.

        Hauptproblem (m.E.) : an wen verkaufe ich das gute Stück in 20 Jahren, wenn die Babyboomer an der Schnabeltasse hängen und alle ihre Immos verkaufen (müssen), um das Pflegeheim bezahlen zu können ?
        Wenn p.a. 250.000 gut ausgebildete German das Land verlassen haben und durch Bürgergeld-Fachkräfte aus ???? ersetzt wurden.
        Meinen Krüger verkaufe ich dann an einen Chinesen oder Inder, oder….

        Lacher zur Zinsprognose: hatte ja geschrieben, dass es im Oktober 4 % waren, Ende Dezember 3 %. Heute sind es wieder 3,5 % !
        Merke: Prognosen sind einfach, es sei denn, sie betreffen die Zukunft.

        Mein Hauptargument:
        1.) Die richtige Immo zu finden ist eine Höllenarbeit.
        2.) Aktien: siehe 1.)
        3.) Bei Gold brauche ich 1 Minute: Barren oder Münze, bei Münze die Frage nach dem Tierchen. Sonst nur Geduld für das richtige Einkaufstiming.
        Restlebenszeitverbrauchsoptimal.

  9. @all
    Max von Laue und James Franck vertrauten ihre Gold-Nobelpreis-Medaillen Niels Bohr an, aus Angst das NS-Regime würde sie konfiszieren. Das Annehmen und Tragen des Nobelpreises war im Nationalsozialismus verboten. Als die Nazis dann in Kopenhagen einmarschierten, löste ein Chemiker die beiden Medaillen in Königswasser auf und stellte das güldene Tröpfchen zu den anderen Chemikalien. Nach dem Krieg wurde das Gold extrahiert und die beiden Medaillen wieder hergestellt.
    So kann man im absoluten Ernstfall „echtes“ Danziger Goldwasser herstellen.
    Aber niemals auch nur einen einzigen Schluck probieren!

    • @Ammit
      Tolle Idee, danke.
      Sollte ein Finanzamtsspitzel zum Test einen Schluck nehmen, wird es keinen zweiten Versuch geben und das Thema ist auch erledigt.

  10. Goldfisch:
    Ein Goldverbot wird es m.E. geben, wenn dem Staat das Wasser bis zum Hals steht. Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden andere Assets dann bereits unters Rad gekommen sein. Insofern stellt sich zunächst die Frage nach einer Alternative, die ihre Werthaltigkeit in einem solchen Szenario behalten würde. Außerdem bin ich mir sicher, dass sich gerade aufgrund dieser Umstände ein Schwarzmarkt herausbilden wird. Die mit einem Goldverbot einhergehende Verknappung könnte zu höheren Preisen führen.
    Und wenn nichts mehr geht, kann man immer noch versuchen, das Weite zu suchen. Mit einem Kilo Au ist ein Neustart möglich. Notfalls könnten vielleicht ein oder zwei Unzen den Gang über eine Grenze ermöglichen. Schauen Sie nur in Richtung der Ukraine. Den Jubelmeldungen zum Trotz versucht so mancher, über die Grenze zu gelangen, um den Kopf nicht zu verlieren. Ich will EM nicht schönreden. Aber mir fällt definitiv keine Alternative ein, die diese Vorteile in sich vereint. Wenn Sie eine solche kennen, dann teilen Sie es bitte mit. Ich wäre wirklich dankbar.

    • @RACEW
      Mein kürzester Post ever: Es gibt absolut keine Alternative.
      Auch nicht annähernd.
      Hochmobil, hohe Wertdichte (300.000 in den 4 Taschen einer Jeans), weltweit überall anerkannt, Transaktionsmöglichkeit hinter jeder Fichte, auch ohne Strom und Internet.

  11. @Racew
    Keine Frage, da stimme ich Ihnen zu das andere Assets die Raffkes zuerst interessiert. Schwarzmarkt na klar.
    AU ist sicher einer der besten Wertspeicher und vor allem Schwer.
    Edelsteine sind dagegen klein, leicht und einfach zu händeln, auch im Luftverkehr. Somit ein valides Äquivalent zu AU.
    Ein entsprechendes Wissen vorausgesetzt,
    wie bei jedem Asset.
    Man möchte ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber waren nicht zu Zeiten der Plandemie die Grenzen innerhalb von Stunden dicht.
    Meine Frau kommt aus Polen, ohne sie (auf Heimreise) wäre ich derzeit nicht über die Grenze gekommen.
    1988 kam ich mit meinen Eltern von einer Hochzeit in Eberswalde. An der Grenze wurde unser Auto gefilzt. Mein Vater war Philatelist und hatte in einem Briefumschlag einige Briefmarken, die er in Berlin erworben hatte, im Handschuhfach.
    Der Grenzer fand ihn. Nach dem Verhör und Standpauke wurden die Briefmarken beschlagnahmt wegen illegaler Ausfuhr ostdeutschen Kulturgutes.
    Ich bin mir sicher das Sie diese Dinge kennen.
    Sollte eine Regierung übergriffig genug werden, möchte ich nicht erfahren was passiert, wenn einem mit ein oder zwei Kilo Au in der Tasche vor dem Grenzer die Hose runter rutscht. (Satire aus)
    Alles unmöglich und Unsinn?
    Warum sammeln wir dieses Zeug denn?

    • Goldfisch:
      Für normalsterbliche Anleger sind Edelsteine der Wertvernichter schlechthin. Die Spannen zwischen An- und Verkaufspreisen sind enorm. Außerdem gibt es nur einen sehr kleinen Markt. Und der wird von wenigen Spezialisten getragen.
      M.E. gibt es auch unter den Anlageformen die eierlegende Wollmilchsau NICHT. Es gibt lediglich Annäherungswerte, wobei Gold aus meiner Sicht die höchste Punktzahl erreicht. Daraus ergeben sich Chancen. Und deswegen sammeln wir dieses Zeug, Mit ihm hat man eine Chance, ohne hat man diese per se nicht. Dann hat man bestenfalls die schöne Erinnerung daran, wie man das Geld auf den Kopf gehauen hat. Im Übrigen sind ja durch Ihre familiäre Verbindung nach Polen privilegiert. Daraus ergibt sich ein zweites Standbein. Sie müssen sich also nur überlegen, ob, wo und wie Sie schon jetzt dort Werte deponieren.

    • Verehrter @Goldfisch: Bzgl, der Metall -Emigration. Wer sagt denn, dass ich da unmittelbar persönlich am CheckPoint dabei sein muß. Es gibt da tolle kleine und preiswert steuerbare Transportmöglichkeiten zu Wasser, zu Lande und in der Luft….. Und DDR-Grenzverhältnisse wieder her zu stellen ist kaum vorstellbar und wenn vorab langfristig erkennbar, so dass man rechtzeitig geographisch diversifizieren kann. Also macht nicht die Pferde verrückt. Ich betrachte das daher nur als akademische Debatte.

  12. @RACEW

    Ein neuerliches Goldverbot wäre nicht zeitgemäß.

    Damals wurde Gold verboten um ein neues Finanzsystem der permanenten Neuverschuldung und des daraus notwendigerweise geforderten ewigen Wachstums durchsetzen zu können. Dieses System stößt seit einiger Zeit an seine natürlichen Grenzen und wird daher ersetzt werden müssen. Daran führt wohl kein Weg vorbei.

    Wenn eine neue, goldgedeckte Währung eingeführt werden sollte, wovon zuletzt viel zu lesen und zu hören war, wäre das das genaue Gegenteil eines Goldverbots. Wenn ein Land seine Währung, so wie früher, wieder mit Gold hinterlegt, wird es Gold nicht verbieten wollen, oder? Denn dann wären die neuen Banknoten ja mit etwas gedeckt, was verboten ist.

  13. Nivek:
    Bei einem Goldverbot wird es zunächst nur darum gehen, dass der Bürger ent- und der Staat bereichert wird. Eine Enteignung setzt nach Art. 14 III 1 GG ein Interesse im Gemeinwohl voraus. Das kann die Deckung einer Währung sein, es kann aber auch sonst ein Grund an der Haaren herbeigezogen werden. Auslegungsfähige und -bedürftige Tatbestandsvoraussetzungen sind in der Praxis das Tor zu Unsicherheit und Streit. Wenn der Staat klamm ist, wird sich ein Grund finden lassen. Da die Enteignung nur bei Entschädigung erfolgen darf, ist der Bürger letztlich auch nicht mit einem unverhältnismäßigen Sonderopfer belastet. Ob die Entschädigung de facto werthaltig sein wird, dürfte eine andere Frage sein.
    Nebenbei: ein Goldverbot bedeutet nicht, dass man Gold verbietet. Ebensowenig könnte man den Regen oder den Sonnenschein verbieten. Es wird nur das Eigentum an bzw. der Besitz von Gold verboten. Und wieso sollte der Staat das nicht können? Der Staat kann Ihnen ja auch verbieten, Geldscheine zu drucken, ohne dass Geldscheine an sich verboten sind.

  14. @ Nivek Eher legt sich ein rümänischer Strassenköter einen Schinkenvorrat an, als dass hauptberufliche Schuldenmacher eine goldgedeckte Währung einführen.Dann werden die Geldscheine eher 30cm lang damit die vielen Nullen draufpassen.

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