Freitag,23.Februar 2024
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Goldpreis und Anleihen: Atempause nach dem Peak

Der Euro-Goldpreis flirtete zuletzt mit seinem Allzeithoch. Mit den Finanzmarkt-Turbulenzen sinken die Anleihe-Renditen. Wie geht es weiter?

Gold, Goldpreis, Anleihen (Bild: Goldreporter @midjourney)
Der Goldpreis näherte sich zuletzt seinen Allzeithochs, insbesondere auf Euro-Basis. An den Märkten trat nach der Bankenrettung in der Schweiz etwas Entspannung ein. Gold kam zurück, aber auch die Anleihe-Renditen sind erneut gefallen (Bild: Goldreporter @midjourney).

Silber- und Goldpreis

Am Dienstagvormittag um 9 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.969 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.837 Euro. Damit gaben beide Notierungen gegenüber Vortag um 0,4 Prozent nach. Im Allerdings bleibt gegenüber Vorwoche ein Plus von 3 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent (in Euro). Dagegen hatte der Goldpreis zu Wochenbeginn bereist die Marke von 2.000 US-Dollar erreicht. Auf Dollar-Basis steht der Rekord weiter bei 2.069 US-Dollar – vom 6. August 2020.

Währenddessen war Silber am Dienstag für 22,38 US-Dollar beziehungsweise 20,88 Euro zu haben. Damit verbuchte das Edelmetall gegenüber Vorwoche einen Kursgewinn von 2,5 Prozent oder 2,2 Prozent (in Euro).

Zinserwartungen

Obwohl die Kursentwicklung zuletzt stark von den Turbulenzen im Zusammenhang mit den Problemen bei der Credit Suisse sowie den Bankenpleiten in den USA stand, spielen die Zinserwartungen weiterhin eine bedeutende Rolle für den Goldpreis. Am morgigen Mittwoch wird die US-Notenbank ihre nächste Zinsentscheidung bekanntgegeben. Und hier favorisierten die Marktteilnehmer auf der Grundlage der Fed Funds Futures zuletzt eindeutig positiven einen Zinsschritt von 25 Basispunkten. Zwischenzeitlich hatten die Erwartungen hier in Richtung einer Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus von 4,50 bis 4,75 Prozent tendiert.

Anleihe-Renditen

Die Zinserwartungen spiegeln sich auch in den Renditen 10-jähriger Staatsanleihen wider. Schon in der Vorwoche waren die Marktzinsen deutlich gefallen. Nun rentierten entsprechende US-Papiere zuletzt 3,5 Prozent – nach 3,57 Prozent am vergangenen Dienstag. Im Vorwochenvergleich kamen die Schweizer Renditen besonders stark zurück, auf nun 0,98 Prozent (Vorwoche: 1,15 %). Und auch für den deutschen Staat ist es nun wieder etwas günstiger sich am Markt zu finanzieren. Denn 10-jährige Bunds rentieren jetzt mit 2,11 Prozent nach 2,29 Prozent vor einer Woche.

Anleihe, Renditen, Zinsen, Deutschlands, USA

Ausblick für Gold

Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob Gold den jüngsten Kurs-Peak nun für längere Zeit im Chartbild trägt, oder ob nach der kurzzeitigen Konsolidierung ein weiterer Preisaufschwung erfolgt. Das Ergebnis der Fed-Sitzung am Mittwoch und die Ereignisketten im Rahmen der jüngsten Banken-Probleme tragen sicherlich entscheidend zu den Aussichten bei.

Anleihe-Renditen und Goldpreis

Welchen Einfluss haben die Anleiherenditen auf den Goldpreis? Generell lässt sich sagen: Wenn Staatsanleihen mit guter Bonität höhere Zinsen bringen, dann steigt deren Attraktivität unter defensiv ausgerichteten institutionellen Investoren. Dagegen wirkt das zinslose Gold als Anlageform dann in normalen Zeiten für solche Kapitalverwalter weniger lohnenswert. Auf solche Einflüsse reagieren auch automatisierte Handelssysteme.

Allerdings sind die Anleiherenditen nur einer von vielen Aspekten, die eine Rolle bei der Entwicklung von Gold-Nachfrage und Goldpreis spielen. Wenn an den Kapitalmärkten sichere Häfen gesucht sind, steigen die Edelmetalle oft, während die Anleiherenditen sinken (steigende Anleihekurse).

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17 Kommentare

  1. Wie schon von mehreren vermutet, kehrt wieder Normalität ein.
    Der DAX wieder deutlich über 15.000 mit steigender Tendenz und Gold mit deutlichem Abstand zu 2.000 Dollar, mit fallender Tendenz. Die 1980 Dollar konnten nicht gehalten werden und nun wird ein Abwärtstrend eintreten, welcher wie auch ukunda vermutet, zu unter 1800 Dollar führen könnte. Ich vermute so 1780-1800 Dollar und damit wären wir wieder bei der Seitwärtslinie und hätten erneute Kaufgegelegenheiten.
    Nichts desto trotz hatGold wieder mal, wie schon so oft, seine Fähigkeiten in Finanzkrisen bewiesen.

  2. @Maruti
    Zur aktuellen Lage fällt mir immer ein Satz ein:
    Wer zuletzt lacht……….

    Wie beruhigend war die letzte Woche doch für Goldbugs ohne Bankaktien.
    So wird es bleiben.

    • @MeisterEder
      Wer zuletzt singt, der …
      Lili Marleen (neu vertextet)
      https://www.youtube.com/watch?v=7IIzsSdq6sU

      Zu der Aktienbörse kam ein großer Tor.
      Er zockte gar zu gerne, man warnte ihn davor.
      So wollte er viel Rendite seh’n, bei 17.000 blieb er steh’n,
      Der DAX so wunderschön, der DAX so wunderschön.

      Des schwarzen Schwanes Schatten sah bedrohlich aus;
      die Gold gebunkert hatten, die machten sich nichts draus.
      Man wollte diesen Schwan nicht seh’n, bei siebentausend blieb er steh’n.
      Der DAX nicht mehr so schön, der DAX nicht mehr so schön.

      Schon ertönt die Glocke, sie bliesen Zapfenstreich;
      Madame Lagardes Geldflut – Moment, sie kommt ja gleich.
      Da sagten wir auf Wiedersehn, bei drei-halb-tausend blieb er steh’n.
      Der DAX am Untergeh’n, der DAX am Untergeh’n.

      Neue Euros druckt man, nun werdet mal nicht bang;
      auf Gold und Silber spuckt man bei uns schon jahrelang;
      Den Banken, den wird kein Leid gescheh’n, wir werden uns bald wiederseh’n.
      im DAX bei hundertzehn, im DAX bei hundertzehn.

      Die Aktien sind krepiert, und der Dax ist völlig tot,
      die Sparer sind gefleddert, man greift zum Goldverbot.
      Die Maulhurenpresse hetzt und lügt, wir zieh’n im Osten in den Krieg,
      Bis unser Volk erliegt, bis Deutschland ganz erliegt.

  3. Die Zeit läuft für Gold. Die Schuldentürme werden immer höher und immer schwieriger im Griff zu halten. Der Kurs von Gold ist doch hauptsächlich im Papiermarkt festgelegt. Und da wird geschoben bis sich die Balken biegen.

    • @frosch
      Natürlich, genau so ist es.
      Auch wenn hier bestimmte Kreise der Berliner Szene
      das als Verschwörungstheorie und rechtes Geschwurbel abtun und lieber aus Marx, Brecht oder den Wirtschaftsnachrichten plagiatieren.
      Dem muss entschieden entgegen getreten werden, auf allen Ebenen.
      Deshalb Dank an Ihren Kommentar.

      • @Maruti
        https://www.telegraph.co.uk/business/2023/03/21/government-debt-reaches-992pc-gdp-borrowing-hits-february-record/
        War es Jeremia, der folgendes sagte? „Hütet euch vor den falschen Propheten, die da rufen, hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel.“ Will sagen, Engels und Marx hatten keine Ahnung von den Menschen. Sie sahen die Menschen, wie sie diese haben wollten. Ist bei den Linken heute nicht anders. Schopenhauer und Nietzsche hingegen hatten die Menschen eher verstanden. Grad die Abgründe. Aber sie hatten keine Ahnung von der Ökonomie. Alles Gute ist nie beisammen. Wer weiß, vielleicht liegt ja die Wahrheit im Islam. Hör Dir mal dieses Lied von Brecht an. Natürlich mußte ich es verunstalten. Ich kann nun mal nicht anders.
        Einheitsdeutschlied
        https://www.youtube.com/watch?v=_5X2BvMS4yQ

        Und weil der Deutsche deutsch ist, drum spart er seine Kohle, bitte sehr!
        Es macht ihn ein Null-Zins nicht satt, schafft nicht Rendite her.
        /Refrain:/
        Drum Deutsche Bank, drum Commerzbank, wo der Platz für Michel ist!
        Reih dich ein in die Anlegereinheitsfront, weil du auch ein Anleger bist.

        Und weil der Deutsche doof ist, drum glaubt er auch den Medien immerzu!
        Zahlt monatlich die GEZ, läßt melken sich wie ’ne Kuh.
        /Refrain:/ Drum ARD, drum ZDF, weil es so bequemer ist,
        als zu denken, zu grübeln, zu insistier’n, glaubt er lieber jedweden Mist.

        Und weil der Deutsche gut ist, drum wählen diese Grünen immer mehr.
        Er himmelt die heilige Greta an, läuft freitags ihr hinterher.
        /Refrain:/
        Drum links zwei drei, drum links zwei drei, weil das Kind zur Demo will.
        Sind auch grauslig die Noten im PISA-Test,
        ist der Schulklassenraum totenstill.

        Weil edles Metall obsolet ist, drum wird er sich selber nie befrei’n.
        Lauscht Tenhagen, Maschmeyer unentwegt,
        will lieber Schuldsklave sein.
        /Refrain;/ Drum unverzagt, drum frisch gewagt,
        weil dein Platz beim Golde ist!
        Für’s Ersparte hat Michel sich krummgelegt.
        Es wird Zeit, daß er Nutznießer ist.

    • „Das Arsenal der Notenbanken ist unerschöpflich“ ein herrlicher Satz. Ich interpretiere ihn so: die Banken können weiter zocken. Wenn es eng wird, wird einfach aus dünner Luft erzeugtes Fiat nachgeschoben.

      • @Odin
        Der Satz stimmt aber. Es gab schon mal eine Zeit, da hat eine Briefmarke 100 Milliarden gekostet.
        Diese tolle Zeit hat gerade 100.sten Geburtstag.

        • @MeisterEder
          https://www.youtube.com/watch?v=hwGWz6aRDw8
          Und die Mark hatte keinen Bestand. Es mußte, weil nichts mehr ging, eine neue Währung her, die Rentenmark. Was müßte man tun, damit der neue Dollar, neue Euro, das neue Pfund Vertrauen genießen? Hast Du eine Idee?

          Ich weiß übrigens, was am 1. April in BILD steht:
          Kosmische Verschwörung der Russen
          Wie BILD vom Leiter der russischen Weltraumagentor ROSKOSMOS, Dr. Iwan Schlaplachew erfuhr, gab es Dutzende bislang geheimgehaltener Starts von Raumsonden, die auf Kometen und Asteroiden landeten, in denen große Mengen wertvoller Metalle wie Platin, Silber und Gold vermutet werden, was sich aus Spektral-Messungen ergab. Die Sonden hinterließen auf den Himmelskörpern irangetriebene Raketen-Triebwerke, die noch aus Zeiten des Kalten Krieges stammen, und welche per Fernsteuerung auf den Objekten installiert und positioniert wurden. Die meisten dieser Raketen-Triebwerke wurden bereits gezündet und sind noch am Laufen. Ziel der Missionen ist es, so erklärte der verantwortliche Projektleiter B. Kloptis, die Asteroiden, deren Durchmesser über 350m nicht hinausgeht, in eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen und die Geschwindigkeit weitgehend zu reduzieren, um sie dann „sanft“ in den Baikalsee abstürzen zu lassen. Vor dem kontrollierten Absturz sollen im Orbit um die Erde die ausgebrannten Iran-Triebwerke entfernt werden. Leider ist wegen der zu erwartenden Flutwellen eine Evakuierung der direkt am See gelegenen Ortschaften notwendig. Die russische Regierung plant durch die Gewinnung des Goldes eine wesentliche Aufstockung der nationalen Goldreserven bis in den fünfstelligen Tonnage-Bereich und die sichere Versorgung der eigenen Wirtschaft auf die lange Sicht mit Platin und Silber für die Industrie, die ohne solche Metalle nicht auskommt. Nach Bekanntwerden des Projekts gab es heftigen Protest seitens der deutschen Grünen, wo man befürchtet, daß zu viel Quacksalber hierbei in die Umwelt Sibiriens gelangt, besonders in das frigide Ökosystem des Baikal, der als der sauberste See der Welt gilt.

          • @Wolfgang Schneider

            1.) Klasse !

            2.) Natürlich habe ich eine Idee für eine sichere Währung:
            1.) Zuerst wird der Euro beerdigt.
            2.) Danach gibt es weder eine Deutsche Bundesbank, die das zentrale Ziel der Geldwertstabilität hat und von einem Profi und nicht von einer verurteilten kriminellen Geldwäscherin wie Christine geführt wird.
            3.) Goldstandard, also Bindung der Währung an AU, so wie die Goldmark vor 1914.
            Die Währung wäre sicher. Logisch, so sicher wie Gold.

            Problem: geht nicht. Absolut unmöglich.
            Wie hier @Thanatos , Jeff etc. richtig beschreiben, braucht unser Wirtschaftssystem immer Wachstum und damit immer mehr Schulden.
            Wobei das Problem der Bedarf an stetig exponentiell wachsenden Schulden ist.
            Bildungsbürger wie @Thanatos kommen dann treffend immer mit Szylla und Charybdis.

            Unvermeidliche Folge dieses Zwangs sind vorhersagbar wiederkehrende Krisen, die man mit immer noch höheren Schuldenbergen zuschütten muss.

            Am Ende steht dann 1923.
            Aber auch anderen Währungen, die kein offizielles 1923 oder 1948 hatten, geht es nicht besser. Ich gucke bei Youtube gerne Jay Lenos Garage.
            JAY ist ein ehemaliger US-TV-Star (heute um die 75) , der damit 350 Mio. gemacht hat, und mit Begeisterung Oldtimer sammelt und restauriert.
            Diese riesen US-Straßenkreuzer mit den Heckflossen haben damals so viele Dollars gekostet wie heute ein großer Fernseher, ein Bungalow 15.000 Dollar.
            Das ganze Haus mit Garten !
            UPPS.

            Das berühmte Model T von Ford konnte man für um die 300 Dollar neu kaufen, das reicht heute nicht mal für 2 neue Bremsbeläge vorne.
            Soviel zu Inflation.
            Und nun macht die Schweizer Notenbank in einem Jahr 130.000 Millionen Verlust und die Regierung „rettet“ eine Bank mit über 100.000 Millionen, wobei sie sich ein Monster erschafft, dass grösser ist als das ganze Land.
            Wir sind hier „drüben“ 8 Mio. Menschen, die Hälfte von NRW oder 2x Berlin
            Der pure nackte Irrsinn.
            Aber in dem System „alternativlos“.

            Bildlich: das Haus brennt, also springe ich zur Rettung aus dem Fenster.
            Problem: ich bin im 40. Stockwerk
            Ergebnis: für einen kurzen Zeitraum ist das Problem gelöst, bis…….

            Jetzt hat die Schweiz keine Großbank mehr, jetzt hat die UBS ein Land.
            OK, auch nicht anders als dort, wo sich Goldman und JP die USA halten.
            Was passiert eigentlich, wenn jetzt die UBS Mist baut ?
            Wird dann die Schweiz bei ebay versteigert, um den Schaden zu bezahlen ?

            Fazit: UNS hier kann das völlig egal sein.
            Mir ist es völlig „wurscht“, ob ich meine Unze in 10 Jahren gegen 20.000 Euro, 18.000 Franken, 15.000 Dollar oder 3000 „Neue Reichsmark“ tausche.
            Mein kleiner Zoo aus Springböcken etc. (egal ob silbrig oder gülden glänzend) wird noch da sein.
            Ich habe immer einen kleinen Talisman dabei: eine Silbermünze aus Milet (Diobole), 2.600 Jahre alt und immer noch was wert.
            Zur Mahnung, was Papiergeld taugt: NIX.

          • @MeisterEder
            https://www.youtube.com/watch?v=0A6xix-qRc0
            1910 schrieb die SPD-Zeitung Vorwärts: „Finger weg von der Goldmark! Sie ist die beste Absicherung der Spargroschen des deutschen Arbeiters.“ Damals waren die Sozis noch auf Seiten der Arbeiter und kleinen Leute. Heute stellen sie sogar Alfred Tetzlaff in den Schatten.

            Schweizerpsalm – ganz neu
            https://www.youtube.com/watch?v=ZfDpRzN2SBI
            Kommst grad unter Druck so sehr,
            denn schon bald geht gar nichts mehr.
            Banken hoch verschuldet, Sub-stanzverzehr.
            Wenn die UBS-Bilanz sich rötet,
            Betet, liebe Sparer, betet.
            Jeder Bond-Besitzer ahnt,
            jeder Mensch mit Aktien ahnt,
            Kommt Tristesse im Rütli-Land,
            hab ich Gold und Silber noch bei der Hand.

      • @Odin

        Kenne ich von 1989. Die Mauer wird noch in 100 Jahren stehen, hat mal Einer gesagt.
        Er hat sich um einige Kommastellen verrechnet und es hat dann kein Jahr mehr gedauert.

        Man kann es auch anders sehen,…Gib Dich stark wenn Du schwach bist ( Sun Tzu..Die Kunst des Krieges )

  4. Noch ein paar Dollar (14 Dollar) runter und der ganze Krisengewinn ist hinüber.
    Dazu ist zu sagen, dass die CS nicht etwa gerettet wurde, nein, sie fusionierte mit der UBS. Eigentlich hätte das Kartellamt per Gesetz diese Fusion verhindern müssen.
    Da es jedoch um die Rendite und den Profit von Aktionären ( Banken), sowie Gehälter und Boni von deren Managern ging, blickte die Kartellaufsicht einfach weg.
    Die Zeche wird nun der Steuerzahler und Bürger tragen, vornehmlich der Deutsche. Er wird es an der Supermarktkasse schon merken.
    Apropos CS, der Fehlbetrag betrug läppische 7 Milliarden.
    100 Milliarden bekommt die Bundeswehr in der BRD von den Leuten zugeschustert, welche noch vor ein paar Tagen lauthals die Bundeswehr abschaffen wollte und hinaus brüllten, dass Soldaten Mörder wären. ( Hofreiter).
    Schwamm drüber, Geschwätz von gestern.
    100 Milliarden ( warum nicht gleich 1.000 Milliarden) fordert eine Frau der Linksfraktion von der SPD aus NRW für Schulen und Kindergärten. Als gäbe es nicht schon mehr als genug an jeder Ecke. Die deutsche Bevölkerung schrumpft doch seit Jahren, die Schulgebäude und auch Wohnungen wurden aber nicht abgerissen oder weggebombt.
    Woher also die Forderung nach mehr Wohnungen und Schulgebäuden bei immer weniger Bevölkerung ?
    Es geht dabei wie immer um den eigenen Profit auf Kosten anderer und Illusion.

    • @Maruti
      Wenn der Direktor der CS morgens abwechselnd einmal als Frau oder Mann erscheint, das lenkt die Mitarbeiter
      doch schon erheblich ab. Korrekt beim Chef sein oder die Chefin anmachen, wie soll man da noch Leistung bringen. Wie weit geht die Diversität bei der UBS eigentlich.

  5. Alles was derzeit geschieht, beweist doch nur, dass Staat und Kapital keine Gegensätze, sondern eine Einheit sind. Die Hauptaufgabe des bürgerlichen Staates, besteht darin, dem Kapital ob nun Pharma ( Corona ) , Umwelt ( Windräder, Wärmepumpen e.c.t. ) Mord und Totschlag ( Rheinmetall ) , Finanzen und Versicherungen ( Riester-Rente ) usw.usw.usw. den Profit zu sichern. Die lange Zeit für unantastbar gehaltenen bürgerlichen Freiheitsrechte kommen dabei zwangsläufig unter die Räder.

    Doch woher soll er kommen der Profit, nun von all denen bei denen noch etwas zu holen ist. Am unteren Ende der sozialen Nahrungskette ( HATZ IV, Grundicherung, Sozialhilfe usw.usw. ) ist dies nicht mehr möglich. Ergo greift man beim Mittelstand mit höheren Grundsteuern, Raub von Rentenansprüchen, mit ökologisch völlig unsinninmgen Zwangssanierungen von Wohneigentum usw.usw. zu. Doch bereits heute kann bei nicht wenigen Mittelständlern die bürgerliche Wohstandsfassade nur noch mit Krediten, Ratenzahlungen, Pump usw.usw. aufrecht erhalten werden.

    Die alternativlose Marktwirtschaft ( Angela Merkel ) hat keine frohe Zukunft mehr anzubieten und auch die Expertisen der Experten haben uns dahin gebracht wo wir heute sind. Diesbezüglich fällt mir nur ein Zitat aus der Endphase der DDR ein;

    Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund, heute sind wir ein Schritt weiter.

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