Dienstag,23.April 2024
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Goldpreis: Was passiert jetzt?

Mit der jüngsten Kurserholung hat der Goldpreis auf Euro- und Dollar-Basis auch charttechnisch wichtiges Terrain  zurückerobert. 

Goldpreis erholt

Der Goldpreis ging am Dienstag mit 1.876 US-Dollar pro Unze aus dem US-Futures-Handel (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.768 Euro. Damit erholte sich der Gold-Kurs in beiden Währungen nach dem kräftigen Abverkauf in den beiden Vorwochen. Denn gegenüber Vorwoche ging es um 1,9 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent (in Euro) nach oben. Somit stand der Goldpreis per Jahresbeginn 2,7 Prozent beziehungsweise 3,6 Prozent (in Euro) im Plus. Wir betrachten die charttechnische Lage im Euro-Goldchart per 10. Oktober 2023.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 10 Oktober 2023.

Charttechnik

Nach Bruch des 11-monatigen Abwärtstrends in der vergangenen Woche hat sich der Euro-Goldpreis wieder auf die Höhe dieser Kante hinaufgearbeitet. Damit ergibt sich die Chance, dass sich der jüngste Kursverfall als Fehlausbruch entpuppt.

Damit sich dieses Szenario einstellt, muss der Goldpreis auf Tagesschlussbasis das Niveau von 1.760 Euro halten und am besten möglichst zeitnah auch die Schwelle von 1.775 Euro überbrücken.

Marktstimmung

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 43 (Vorwoche: 33) ist der Goldpreis aus Sicht von 14 Tagen wieder in den neutralen Bereich zurückgekehrt, ohne eine erneute Kursübertreibung zu signalisieren. Das heißt, Gold ist aktuell weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Hier bilden Werte von 70 beziehungsweise 30 die definitorischen Grenzen.

Positiv ist auch die Tatsache, dass die 50-Tage-Linie nicht unter die 200-Tage-Linie gerutscht ist („Todeskreuz“), was ein weiteres charttechnisches Verkaufssignal bedeutet hätte.

Goldpreis in US-Dollar

Auch beim Dollar-Goldchart sehen wir einen wichtigen Rebound. Für eine Fortsetzung des positiven Momentums muss der Goldpreis nun kurzfristig die von 1.875 US-Dollar nehmen. Dann steht als nächster wichtiger Widerstand die Schwelle von 1.915 US-Dollar als Kursziel an. Dagegen ist der Dollar-Goldchart nach unten bei 1.818 US-Dollar recht gut abgesichert. Denn an dieser Unterstützung drehte der Goldpreis schon im Frühjahr zweimal nach oben und auch zuletzt hielt dieser Support.

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Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 10. Oktober 2023. Der Futures-Preis notierte zuletzt rund 15 USD über dem Spotkurs.

Hinweis Goldchart-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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6 Kommentare

  1. Zum Glück gibt es auch Mal gute Nachrichten von der Inflationsfront. Gute Nachrichten für die Erzeuger.
    Zucker und Süsswaren plus 15,3 % und unser täglich Brot nur plus 12 %.Das ist der neue Schweinsgalopp!
    Mein köstliches Brot backe ich selber (Bio und teilweise Vollkorn) und bezahle dafür
    0,90 € für 1100 Gramm
    incl. Stromkosten.
    Was passiert jetzt — ist doch klare Sache.
    Bei der nächsten Kursschwäche werden nur noch
    1 OZ Springböcke aus Südafrika eingelagert. Natürlich aus Gold, die kennt fast jeder auf der Welt und sind super handelbar. Dazu ist der Spread mit unter
    2 % sehr günstig.

  2. @ Donaustreuner Der Krugerand ist am einfachsten zu verkaufen mit einem Kilobarren sieht es zum Beispiel im Ausland zB.Arabien sicher nicht so gut aus Deshalb zahle ich gern 5% mehr und bekomme dafür einen problemlosen Wiederverkauf wenn erforderlich.

  3. @Materialist
    Genauso ist es.
    Wir wünschen uns doch alle eine Währung, welche auf der ganzen Welt bekannt ist , akzeptiert wird und im Gegensatz zu Fiat
    die Kaufkraft erhält.
    Diese Währung gibt es schon lange, es ist der Krügerrand. Ich nenne ihn
    Globo.
    Meinen ersten Krügerrand habe ich 1978 während der schlimmen Inflation gekauft
    und jedes meiner Kinder hat vor 20 Jahren einen von mir bekommen.
    Wichtig Preise vergleichen, zum 100 g Barren ist der Preisunterschied viel weniger als 5 % und der Spread oftmals sogar geringer.

  4. @alle
    Bin begeistert – wir goldbugs arbeiten grenzübergreifend! Gleiche Probleme in D., Wien, Schweiz, und auch FUERSTENFELD… :-)))
    Ganz besonderer Gruß an den Schreinermeister – Hut ab für seine Elegien!!!
    Der Weg nach oben ist offen!!!
    Der Dokta aus’m Norden (leicht besoffen)

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