Freitag,18.Juni 2021
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Goldproduzenten kaufen 24 Tonnen Gold

Im ersten Quartal 2010 lösten die Goldminenbetreiber erneut Terminverkäufe im Umfang von 780.000 Unzen auf. Sie rechnen mit einem weiter steigenden Goldpreis.

Um sich gegen einen sinkenden Goldpreis abzusichern, verkauften Goldproduzenten in der Vergangenheit in erheblichem Maße Gold auf Termin. Seit Beginn der aktuellen Goldhausse vor etwa 10 Jahren bauen die Bergbaufirmen ihre so genannten Hedging-Positionen kontinuierlich ab. Sie betreiben De-Hedging. Das geschieht über direkte Goldkäufe am Markt oder durch den Abschluss von Terminkäufen.

So auch im ersten Quartal 2010. Um Terminverkäufe aufzulösen, haben die Produzenten in diesem Zeitraum insgesamt 780.000 Unzen (24,26 Tonnen) Gold gekauft. Im vierten Quartal 2009 wurden mit dem Erwerb von 4 Millionen Unzen Gold allerdings noch bedeutend größere Hedging-Positionen aufgelöst. Ende 2009 hatte Bergbaugigant Barrick sein „Hedge Book“ komplett geschlossen.

Im ersten Quartal trat Kinross Gold Corp. in diesem Zusammenhang mit einer Erwerbsmenge von 320.000 Unzen als größter Goldkäufer auf. Der größte afrikanische Goldproduzent AngloGold Ashanti reduzierte seine Vorwärtsverkäufe um 140.000 Unzen Gold.

Laut Angaben von Société Générale, die gemeinsam mit dem Marktforscher GFMS die Hedging-Aktivitäten der Branche dokumentieren, umfasste das weltweite Hedge Book (Menge allen gehedgten Goldes) Ende März noch 6,74 Millionen Unzen Gold (209,93 Tonnen).

In diesem Jahr rechnen die Marktforscher mit De-Hedging-Aktivitäten im Umfang von 3 Millionen Unzen Gold. Wenn Goldproduzenten De-Hedging betreiben, gehen sie von weiter steigenden Goldpreisen aus.

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