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Goldreserven der Türkei um 91 t gesunken

Gold, Türkei

Türkische Banken haben offensichtlich Gold aus Zentralbank-Tresoren abgezogen (Foto: Goldreporter)

Im August sind die offiziellen Goldbestände der türkischen Zentralbank um 2,945 Millionen Unzen geschrumpft. Es ist eine Folge der aktuellen Währungskrise in der Türkei.

Die türkische Zentralbank hat am heutigen Freitag den Stand ihrer Währungsreserven per Ende August 2018 bekanntgegeben. Die Gesamtreserven beliefen sich demnach auf 88,888 Milliarden US-Dollar. Gegenüber Vormonat ist das Volumen um 11,75 Prozent oder 11,83 Milliarden US-Dollar geschrumpft.

Die staatlichen Goldreserven der Türkei werden mit 15,303 Millionen Unzen beziffert. Das entspricht 475,97 Tonnen. Gegenüber Vormonat sind die Goldbestände demnach um 2,945 Millionen Unzen beziehungsweise 91,6 Tonnen gefallen.

In diesen Zahlen sind typischerweise Gold enthalten, das Geschäftsbanken als Sicherheit für Zentralbankgeld hinterlegen. Türkische Banken haben in der aktuellen Währungskrise einen erhöhten Bedarf an Fremdwährungs-Liquidität (Euro, US-Dollar). Man darf annehmen, dass einige Institute Gold gegen Devisen eintauschen mussten.

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Eingetragen von am 28. Sep. 2018. gespeichert unter Asien, Banken, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “Goldreserven der Türkei um 91 t gesunken”

  1. Gold gegen Devisen getauscht. Meist geswappt. Das Gold ist weg und an die Comex gewandert. Dort kommt es sofort auf den Markt um den Preis zu drücken.
    Dabei verliert die Türkei 2 mal. Sie bekommt weniger Devisen und ist auch ihr Gold los.Dabei handelt die USA immer nach dem altrömischen Motto:
    Divide et impera. Zu Deutsch: treibe immer Keile zwischen die Nationen, dann bleiben die schwach und du kannst sie beherrschen.
    Zur Zeit mit great deals des Donald Trump.
    Man sieht, man braucht keinen einzigen Soldaten dafür.
    Demnächst bringt man damit den Iran auf die Spur, dann China und zuletzt Russland.
    Alle werden mit diesen great deals des Donald zwangsbeglückt werden.
    Anschliessend herrscht offiziell überall Friede Freude Eierkuchen und Nachts Zähneknirschen.
    Putin meinte mal, der 3. Weltkrieg wird wirtschaftlich geführt.
    Am grünen Tisch, wie es die Grünen wollen.
    Mit der Waffe der great deals.
    Uns Kleinbürgern kann das nur recht sein. Wir haben keine Millionen zu verlieren und auch keine 91 Tonnen Gold.

  2. @Taipan

    Ich wage es zu bezweifeln, dass sich China und Russland von diesem Trumpeltier
    an die Wand drücken lassen und ob dies beim Iran gelingt, wage ich auch noch zu bezweifeln. Der Ölpreis steigt, dass ist Fakt, d.h. dass Russland und der Iran zu höheren Einnahmen kommen werden, was die innenpolitischen Verhältnisse dort stabilisieren dürfte. Die Strafzölle auf chinesische Einfuhren werden in den USA die Preise nach oben treiben d.h. inflationäre Tendenzen werden zunehmen, ganz davon abgesehen, dass die Zinserhöhungen der FED die völlig überbewerteten Aktienmärkte tendenziell nach unten korrigieren wird. Die an den Dollar gebundenen Schwellenländer werden Ihre Schulden nicht zurück zahlen können. Auch global gesehen, wird die amerikanische Protektionsploitik die globale Wirtschaftsleistungen drastisch zurück fahren lassen. usw. usw. usw.

    Der Trottel aus dem weißen Haus, ist gar nicht in der Lage zu überblicken, was seine Chaospolitik für langfristige Konsequenzen hat.

    • @krösus
      Halb China profitierte von den US Investoren.
      Dadurch entstand eine riesige Schattenwirtschaft.
      Wenn sich nun die Dollarinvestoren zurückziehen, die Hochhäuser verkaufen,
      dann gibts ein Problem in China.
      Der einzige Vorteil sind die autoritären Strukturen in China und der völlige
      Gehorsam der Bevölkerung.Ob das reicht ?
      Übigens, dumm ist der Trump sicher nicht, der weiss als langjähriger Geschäftsmann und Investor genau was er tut und sich selber antut.

  3. @Taipan

    Die US-Investoren haben in China investiert um Rendite abzusahnen. Wenn die sich zurück ziehen, müssen die sich andere Anlagen suchen, wo aber sollte dies sein ? Und wenn diese Investoren die Häuser verkaufen wollen, werden Sie erst einmal einen Käufer finden müssen und damit sieht es ganz sicher nicht gut aus.
    Die chinesischen Probleme fallen dann auf die US-Investoren zurück. Überbewertete Immobilien sind im Übrigen keine chinesische Besonderheit, das Problem existiert weltweit auch in den USA.

    Tja und dann wären da noch mehr als 1 Billionen amerikanische Staatsanleihen, die die Chinesen auf dem Markt schmeißen könnten. Wenn die keinen Käufer finden, – was wahrscheinlich ist – wars dann mit dem Dollar.

    Ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein, ist nicht unbedingt eine Frage höherer Intelligenz, sondern vor allem eine Frage von Skrupellosigkeit und zweitens eine Frage mit wieviel Kapital man an den Märkten agieren kann. Ganz davon abgesehen dass ein erfolgreiches betriebswirtschaftliches Agieren, noch lange nicht Erfolg im volkswirtschaftlichen Agieren bedeutet. Es ist das alte Übel dass
    weder sogenannte Experten noch Politiker zwischen Betriebs und Volkswirtschaft unterscheiden können, für die ist alles ganz einfach Wirtschaft. Das ist auch der Grund warum deren Prognosen auch immer wieder in die Hose gehen.

    Das Trumpeltier ist im Übrigen hoch verschuldet und es gibt Leute die behaupten, der habe das weisse Haus gekapert, weil dieses nicht pfändbar ist. Allzu erfolgreich kann also der Geschäftsmann Donald Trump wohl nicht sein.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article157779282/Trump-ist-selbst-bei-seinen-Erzfeinden-hoch-verschuldet.html

    Grundsätzlich aber steht fest, das Kapital agiert global. Nationale ökonomische Alleingänge führen ins Desaster. Wer für den nationalen Wirtschaftsraum die Zugbrücke hochzieht, beraubt sich auch der globalen Zuliefer und Verwertungsketten.

    Es gibt keine Insel der Seligen, die Verwertungskrise des globalen Kapitals wird alle Völker und Nationen treffen, bzw. ist ja bereits dabei, wie die Flüchtlinge beweisen. Nur der Einzelne der strategisch denkt und handelt, hat eventuell das Glück die Krisenkonseuqenzen für sich abzumildern oder vielleicht sogar Gewinne daraus ziehen zu können.

    • @krösus
      Der Trump vermittelt nur. Agieren tut ganz wer anders.
      Das sind die Geheimzirkel um Goldman Sachs im Finanzwesen.
      Trump hat von denen die Vorgaben zu erfüllen. Er hat nur die Wahl, es zu Vermitteln.Still und aalglatt wie Obama oder laut wie Reagan oder Busch.Die Verbindung ist der Mnuchin und der reicht weit hinein in den Deep State und weiter nach Israel.
      Dort sitzt das globale Grosskapital und regiert die Welt. Im Verborgenen, ohne Fokus oder der Süddeutschen Zeitung.

  4. @ krösus,

    sehr gut beschrieben, klasse.

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