Sonntag,26.September 2021
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Indien genehmigt erstmals private Goldimporte

Mehr privaten Unternehmen in Indien könnte künftig der Goldbezug erleichtert werden.

Während in Indien Schmuckanbieter weiter gegen die kürzlich beschlossene Steuererhöhung im Goldhandel protestieren, lockert die Regierung nun eine Regelung an anderer Stelle.

Bislang durften in Indien nur autorisierte Stellen und Staatsbetriebe Gold importieren. Nun hat die indische Regierung erstmals einem großen Schmuckproduzenten gestattet, Gold direkt im Ausland zu kaufen.

Profiteur ist Titan Industries, eine Tochter des multinationalen Firmenkonglomerats Tata Group. Titan ist der fünftgrößte Armbanduhrenhersteller der Welt mit einem Jahresumsatz von zuletzt 1,44 Milliarden US-Dollar (ca. 1,09 Milliarden Euro). Die indische Regierung will offensichtlich weiteren Privatunternehmen die Möglichkeit eröffnen, Gold direkt aus dem Ausland zu beziehen.

Wie der indische Nachrichtendienst Business Today berichtet, kann Titan Industries durch den Direktbezug des Goldes die Betriebskosten um 1 Prozent senken und besser die Qualität des eingekauften Goldes sicherstellen.

Allerdings hatte Indien zuletzt erst neue Hürden bei der Goldeinfuhr aufgebaut, mit dem Ziel, das Handelsbilanzdefizit des Landes abzubauen. Die Regierung in Neu Dehli erhöhte die Import-Steuer auf Gold. Zudem plant man die Umsatzsteuer für nicht zertifizierte Goldprodukte zu erhöhen. In den vergangenen zwei Woche kam es deshalb zu landesweiten Protesten von Schmuckanbietern: Noch mehr Gold-Steuern in Indien: Tausende Juweliere streiken.

Goldreporter

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