Dienstag,13.April 2021
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Indien verschärft Gold-Kontrollen auf Flughäfen

Indien importierte zuletzt Gold im Wert von 58 Milliarden Dollar. Für die Regierung ist das aufgrund des steigenden Außenhandelsdefizits ein Problem.

Die indische Regierung macht ernst. Nachdem das Land zuletzt mehrfach die Import- und Verbrauchssteuern für Gold erhöht hat, greift man nun auch zu verschärften Kontrollmaßnahmen.

Wie der Nachrichtendienst Emirates 24/7 berichtet, kontrolliert der indische Zoll auf mehreren großen Flughäfen Passagiere gezielt auf mitgeführtes Gold.

Jeder Reisende, der Gold im Wert von mehr als 20.000 Rupien (ca. 290 Euro) bei sich trägt, muss dies anmelden und entsprechende Zollgebühren zahlen. Etwas archaisch:  Dem Bericht zufolge dürfen Männer gegenüber Frauen 50 Prozent weniger an Goldschmuck einführen, also für nur 10.000 Rupien.

Angeblich wurde Mitte April ein Passagier auf dem Flughafen in Madras (Südindien) mit 3 Kilogramm Gold erwischt, dass in Babywindeln versteckt war.

Indische Staatsbürger können bis zu 10 Kilogramm ins eigene Land einführen, wenn sie die Ware vorschriftsmäßig anmelden. Pro 10 Gramm Anlagegold werden vom Zoll dann 750 Rupien berechnet (rund 10 Euro).

Seit in Indien die Import-Steuer und die Verbrauchssteuer auf bestimmte Gold-Produkte angehoben wurden (Goldreporter berichtete), versuchen Händler Gold günstiger aus anderen asiatischen Ländern einzuführen, vor allem aus Thailand.

Goldreporter

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4 KOMMENTARE

  1. Investoren Wissen des FID Verlages erschien am 2.5.2012 der artikel
    Gold in der Bärenfalle oder ein echtes Verkaufssignal. Am ende wird ein Goldkurs von $1400 als guenstiger einstieg signalisiert. teilt der Goldreporter diese Einschaetzung oder ist er anderer meinung?

    • $1400 Dollar ? Und der Euro ? Wir müssen leider in Euro kaufen.OK,wir könnten auch Dollar kaufen und dann Gold.Wer hat den Mut jede Menge Dollars zu kaufen ?

    • Bei der aktuellen politischen Lage gibt es für Gold nur Signale zum „Kaufen“ oder „nicht Kaufen“, aber keinesfalls zum „Verkaufen“. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir im Sommer nochmal günstigere Preise bekommen. Soweit ich weiß, sind die Sommermonate nämlich umsatzschwächer, was potentielle Angreifer zum Kursdrücken ermutigen könnte.
      Außerdem dürfte es kaum Anlass zu Panikreaktionen an den Märkten geben, weil die meisten Politiker dann in den Sommerferien sind und somit keinen Schaden anrichten werden.

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  3. …der Preis spielt im kollabierenden Papiergeld-System keine Rolle,
    der physische Besitz ist am Ende wichtig.

    Und….das System ist am Ende!

    Der „Durchschnitts-„Investor glaenzte noch nie mit gutem Timing…

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