Dienstag,23.April 2024
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Irak bestätigt Kauf von 36 Tonnen Gold

Goldbarren © Paul Fleet - Fotolia.com
Die Zentralbank des Irak hat ihre Goldreserven verdoppelt.

Laut einem aktuellen Medienbericht handelt es sich um den größten Goldkauf eines Landes seit drei Jahren. Der Irak will seine Währung absichern.

Der Irak hat im März 36 Tonnen Gold gekauft. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der Nachrichtendienst Bloomberg auf Basis von IWF-Zahlen veröffentlicht hat. Der Wert des Kaufes: Rund 1,56 Milliarden US-Dollar (1,13 Mrd. Euro).

Die irakische Zentralbank bestätigte gegenüber Bloomberg den Goldkauf. Im Rahmen einer E-Mail erklärte man, das Gold gekauft zu haben, um die Landeswährung Dinar gegen Fremdwährungen abzusichern. Die Aussage lässt sich auch so interpretieren, dass US-Dollar(-Reserven) gegen Gold verkauft wurden.

Es handelt sich laut Pressebericht  um den größten offiziellen Goldkauf eines Landes im Zeitraum von drei Jahren. Mexiko habe zuletzt mit dem Erwerb von 78,5 Tonnen Gold überrascht. Das war im März 2011.

In der vom World Gold Council veröffentlichten Tabelle der größten institutionellen Goldbesitzer rangierte der Irak zuletzt auf Platz 55 mit 29,8 Tonnen. Mit dem aktuellen Zukauf hat der Irak seine Goldreserven somit mehr als verdoppelt und rückt theoretisch mit 65,8 Tonnen vor auf Platz 43 hinter Dänemark und vor Pakistan.

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13 Kommentare

  1. Na dann finden sie ja bald abermals Massenvernichtungswaffen!Die Amis werden es sich schon noch holen.

  2. Die Qintessenz ist: Man will die Währung absichern.Mit Gold. Nicht etwa mit Öl, wovon der Irak mehr als genug hat.So ist es.Demnächst werden wir alle Gold brauchen und kein Öl oder Gas.Denn letztere wird niemand verbrauchen können.Weil die Industrie steht.

    • @anaconda
      Nun ist es aber so, das der Irak keinen Friedensvertrag hat und ähnlich wie Deutschland mit US-Truppen besetzt ist. Es gibt keine Souveränität, schon gar nicht in monetären Dingen, denn Husseins Idee von Öl gegen Euro und die Schaffung eines Gold-Dinars(mit Kumpel Gaddafi) war ja der Kriegsgrund.
      Die FED regiert de facto im Irak, werden die erwähnten Goldkäufe vielleicht auch in der FED gelagert?
      Es scheint sich dann um das Modell des deutschen Bundesbank-Goldes zu handeln, erst auf Kosten militärisch unterworfener Volkswirtschaften Gold beschaffen, es verpfänden, verleihen, umschmelzen … dann quasi unterschlagen.
      Mehr als eine Vermutung … -> Cui bono?

      • Fragt sich,wie lange diese auf der Erde verteilten Truppen noch finanziert werden können. Der Bürger im Zeltlager wird nicht dafür aufkommen…

      • @Schuldenhasser
        Was da in den Think Tanks der USA ausgedacht wird, alles ist möglich.Ich fand nur die Erklärung für den Goldkauf interessant. Denn diese müßte demnach auch von den USA stammen. „Währungsdeckung“ .Normalerweise sagt ja die FED und der ehemalige Benanke,dass man dazu eben Gold nicht mehr braucht.

    • @werner
      Die Ukraine hat nur den halben Staatsschuldenstand von Deutschland und ist de facto pleite. Wie viele andere Länder auch.
      Macht sich jemand Sorgen um Japan ?

      • @federico
        Japan hat weitaus mehr Schulden.Aber diese beim eigenen Bürger,kaum Auslandsschulden.Und der eigene Bürger hat, wie Fukushima ja deutlich zeigt,nicht viel zu melden. Bürger kommt von Bürgen und den Bürgen kann man würgen, sagen die Bänker.

      • @Federico
        Rußland hat aber auch die drittgrößten Devisenreserven der Welt. Insg. 500 Mia. $ sollen es sein. Ein anderes Land, das wir alle schätzen und lieben, hat 35mal soviel Schulden:
        http://www.usdebtclock.org
        Da Japan mehr als 1,1 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen hält, wären sie bei einem Default der Amis tatsächlich aufgeschmissen, da hast Du durchaus Recht. Um Japan muß man sich Sorgen machen.

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