Freitag,05.März 2021
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Krügerrand-Goldmünzen immer noch teuer, relativ!

Krügerrand-Goldmünzen immer noch teuer, relativ! Das Aufgeld für die beliebteste Goldanlagemünze ist acht Wochen nach dem großen Goldboom in Deutschland immer noch deutlich höher als zu Normalzeiten. Kein Grund, nicht trotzdem zu kaufen.

Durchschnittlich 6,66 Prozent betrug das Aufgeld für eine Unze Krügerrand am vergangenen Freitag. Dies geht aus einer Erhebung von Goldreporter.de im Rahmen des wöchentlichen Newsletters hervor. Nach dem großen Ansturm auf die deutschen Edelmetall-Shops Mitte Mai, ist der Krügerrand-Preis, den man für die Münze über den reinen Goldwert bezahlen muss, deutlich gefallen.

Am 21. Mai wurde das Aufgeld von Goldreporter mit durchschnittlich 9,13 Prozent erfasst. Seinerzeit waren die Krügerrand-Münzen deutschlandweit ausverkauft. Der aktuelle Wert von 6,66 Prozent liegt aber immer noch über dem Normalwert von 4 bis 5 Prozent.

Die Entwicklung des durchschnittlichen Aufpreises für 1 Unze Krügerrand seit Mitte März 2010 ist in der nachfolgenden Grafik ersichtlich.

Abb.: Entwicklung Aufgeld 1 Unze Krügerrand seit Mitte März 2010
Quelle: Eigene Erhebung

Steigendes Aufgeld ist häufig ein Zeichen für Warenknappheit, da sich die betroffenen Anlageprodukte wegen der geringeren Verfügbarkeit zu höheren Preisen absetzen lassen.

Erstkäufer und Anleger, die regelmäßig Gold erwerben, sollten sich vom erhöhten Aufgeld jedoch nicht abschrecken lassen. Angesichts der weltweiten Finanz- und Schuldenkrise sowie der großen Diskrepanz zwischen elektronisch gehandeltem und tatsächlich verfügbarem physischem Gold, ist das Edelmetall derzeit weiterhin als billig anzusehen. Derzeit sind Krügerrand-Münzen wieder verfügbar. Und der nächste Run kommt bestimmt.

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