Dienstag,28.September 2021
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Neue Lieferengpässe bei Gold befürchtet

Beliebt: Maple-Leaf-Goldmünzen (Foto: Goldreporter)

Der Münchner Edelmetallhändler Pro Aurum erwartet Lieferzeiten von ein bis zwei Wochen, sollte die erhöhte Nachfrage nach Gold und Silber anhalten.

„Sollte die Nachfrage noch zwei bis drei Tage auf diesem Niveau verbleiben, ist für Goldbarren ab einem Gewicht von einer Unze bis zum Kilo sowie für die gängigsten Goldmünzen wie z.B. Krügerrand und Australischer Nugget/Känguru mit Lieferzeiten von 1 bis 2 Wochen zu rechnen“, so Robert Hartmann, Geschäftsführer des Münchner Edelmetall-Händlers Pro Aurum.

Wie aus einer aktuellen Meldung des Unternehmens hervorgeht, verzeichnet das Goldhaus Wochenumsätze von mehr als 20 Millionen Euro. Das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern betrage derzeit rund 9 zu 1. Hartmann: „Das heißt, die Kunden kaufen trotz rekordhoher Kurse. Wir hören von vielen Kunden, dass sie zunehmend Risiken in ihren  Portfolios liquidieren und sich beispielsweise Lebensversicherungen ausbezahlen lassen und in Edelmetalle umschichten. Zunehmende Währungs- und Inflationsängste werden als Hauptgrund hierfür genannt.“

Gold sei derzeit stärker gefragt als Silber. Beim weißen Edelmetall gibt es laut dem Unternehmen kaum Nachschubprobleme. Auffällig ist laut Pro Aurum auch eine erhöhte Zahl an Kunden, die bislang noch gar kein physisches Edelmetall gekauft hätten.

In Deutschland kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Lieferengpässen bei Gold und Silber, weil die Herstellungs-Kapazitäten der  Produzenten von Barren und Münzen bei Nachfragespitzen nicht beliebig ausgeweitet werden können.

Goldreporter

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