Staaten-Bonität im Vergleich: Griechenland jetzt sogar schlechter als Island

Die Gefahr eines griechischen Staatsbankrotts steigt von Tag zu Tag. Erstmals ist es sogar teurer, sich gegen den Zahlungsausfall Griechenlands zu versichern, als gegen eine Pleite Islands. Auch die Bonitätswerte von Portugal, Spanien und Italien haben sich deutlich verschlechtert.

Jährlich 466.690 Euro mussten am Donnerstagmittag berappt werden, um griechische Staatsanleihen im Wert von 10 Millionen Euro gegen Ausfall zu versichern. So viel, wie noch nie zuvor.

Gegenüber dem Vortag stieg der Risikoaufschlag für fünfjährige Kreditausfallderivate Griechenlands (CDS = Credit Default Swaps) damit noch einmal um 13 Prozent. Innerhalb einer Woche schossen Griechenland-CDS‘s um 123 Basispunkte oder 36 Prozent auf das Rekordhoch von 466,90 Basispunkten nach oben.

Erstmals ist es nun teurer sich gegen einen Staatsbankrott Griechenlands zu versichern, als gegen einen Zahlungsausfall des angeschlagenen Island (414,02 Basispunkte).

Obwohl die CDS-Preise für Portugal, Spanien und Italien noch vergleichsweise niedrig sind (siehe Tabelle), stiegen auch deren Risikowerte heute stark an, um jeweils rund 8 Prozent.

Aktuelle Vergleichswerte über die CDS-Preise ausgewählter Länder erhalten Sie in der folgenden Tabelle (Stand: 08.04.2010, 12:30 Uhr):

Gold richtig lagern und schützen

Mit Gold durch den Zoll
Gold ins Ausland bringen oder zurückholen? Der Report erklärt die wichtigsten Regeln zur privaten Ein- und Ausfuhr von Gold und Silber.
→ Jetzt ansehen!

Gold vergraben, aber richtig! 
Praxisanleitung für ein nicht ortbares Edelmetall-Depot.
Jetzt in umfangreicher Neuauflage!
→ Jetzt ansehen!

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

Anzeige
Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige