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US-Goldförderung bricht im Mai um 20 % ein

Gold, barrick

Goldmine von Barrick Gold in Nevada. In dem Bundesstaat werden 75 Prozent des US-Goldes gefördert (Foto: Barrick Gold Corp.)

In den USA wird immer weniger Gold gefördert. Im vergangenen Mai waren es laut USGS nur 16,9 Tonnen. Ein Jahr zuvor holte man noch 21 Tonnen aus der Erde.

In den Vereinigten Staaten haben Bergbaubetriebe im vergangenen Mai 16,9 Tonnen Gold produziert. Das zeigen aktuelle Zahlen des U.S. Geological Survey (USGS).

Gegenüber Vormonat ergab sich damit ein Rückgang der US-Goldproduktion um 6 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2017 wurde sogar 20 Prozent weniger Gold aus der Erde geholt. Seinerzeit lag die Ausbeute immerhin bei 21,2 Tonnen Gold.

In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden laut USGS 86,4 Tonnen Gold gefördert. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies ein Rückgang um 11,9 Tonnen oder 12 Prozent.

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Eingetragen von am 26. Jul. 2018. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

23 Kommentare für “US-Goldförderung bricht im Mai um 20 % ein”

  1. dann muss ja der Preis spätestens morgen wieder fallen;-)

  2. Wer braucht noch Gold ? Für die paar Eheringe wird´s wohl noch reichen !

    • @gerard
      Leider nein. Für Eheringe reichts nicht.
      Man nimmt deshalb Wolfram (Tungsten) oder Zirkonium.
      Das reicht für die Gattin.

      • @Taipan Wie was denn gibt’s denn Eheringe nicht auf Pump? 10 Euro monatlich ohne Anzahlung das wird wohl in einem reichen Land wie Deutschland möglich sein.

    • autoverkäufer

      – aber wenn man dann die eheringe zum pfandverleih bringt,

      .. dann kann man einmal richtig gut beim „mac do….“ essen gehen.

      – der beitrag ist aus 2008, auch der name der schreiberin ist interessant.

      „Ein Kredit auf den Ehering
      Darlehen ohne Bonitätsprüfung: Die Pfandleihe hat ihre eigenen Gesetze

      SONJA RING

      Gold gibt schnelles (Leih-)Geld: Susanne Rothfuß-Wamsler überprüft den Legierungsstempel und wiegt den Schmuck. Der Pfandkredit beträgt etwa 70 Prozent des Goldwerts. Foto: Matthias Kessler

      Nicht nur Privatleute, sondern immer mehr Kleinunternehmer beschaffen sich inzwischen einen Kredit per Pfandleihe. Dafür müssen sie weder ihre Auftragsbücher noch sonstige Sicherheiten vorlegen.An zwei Schaltern zahlen die Mitarbeiter Bargeld aus. Der Raum ist hell, Panzerglas trennt den Kundenbereich vom rückwärtigen Teil. Das Ulmer Pfandkredit-Institut erinnert im ersten Moment an eine Bankfiliale. Allerdings würde eine Bank niemals so schnell mit Bargeld auf Pump herausrücken – gerade in Zeiten der Finanzkrise. Auch legen die Kunden im Pfandhaus keine Sparbücher vor, sondern Schmuck und andere Wertgegenstände.

      Ein 31-Jähriger breitet gerade mehrere Goldketten, Armreife und Ohrringe auf der Marmor-Ablage aus. Der Schmuck gehöre seiner Frau, erklärt er. Als selbstständiger Autohändler braucht er dringend Geld: ‚Die Finanzkrise macht mir stark zu schaffen.‘ “

      – aus.
      http://www.wirtschaft-regional.de/1097801/

  3. Die könnten bestimmt das Dreifache fördern, wenn die „Nachfrage“ vorhanden wäre.
    Nachdem die chinesischen Goldreserven seit 2016 unverändert bei 1848 Tonnen liegen, besteht auch im Osten „keine Nachfrage“ mehr, und die Inder importieren lieber Silber, weil gerade so spottbillig.

  4. Force Majeure

    Lesenswerter Artikel:

    https://www.zerohedge.com/sites/default/files/inline-images/20180725-goldsdr.png?itok=BE1lBtYg

    Suddenly it becomes a little more clear why gold has been falling even during a “trade-war”.

    Leider in Englisch:

    https://www.zerohedge.com/news/2018-07-25/gold-come-admit-it-you-want-own-it

  5. Force Majeure

    Demzufolge betrug im Jahr 2016 die Gesamtmenge allen bisher geförderten Goldes 187.200 Tonnen (= „above ground stocks total”).

    https://www.gold.de/artikel/goldmengen-wie-gross-ist-goldwuerfel-wirklich/

  6. Rekord: Weltschulden steigen auf 247 Billionen .

    Vor diesem Hintergrund ist es verwunderlich, dass die Edelmetallpreise nicht anziehen. Gold und Silber dümpeln auf niedrigen Kursen vor sich hin.

    „WER“ könnte wohl ein Interesse daran haben, daß Gold und Silber nicht „anziehen“?

    • @watchdog
      Angesichts der Krisen und Schuldenexplosion muss man täglich hunderte Milliarden aufwenden, die Leute, Anleger in den Papieren zu halten.Da hilft es nicht viel, dass die Investmentbanken gar kein Gold mehr verkaufen und auch keines mehr ausliefern, falls so eine Option besteht.In diesem Fall verweist man aufs Kleingedruckte und speist die Leute mit einfach zu druckendem Papier ab.
      Ich hatte mal das Problem, dass man für die physische Auslieferung meiner Option einen Aufschlag von 42 ! % verlangte.Man gab mir lächelnd den Rat, nehmen Sie die Franken und besuchen Sie einen EM Händler.Nur, der musste auch erst bestellen.Es soll was reinkommen, demnächst, meinte er.
      Vertrag, Versprechen einer Bank, eines Brokers ?
      Ich bekomme das Lachen.
      Ich halte nichts, Verklag mich doch, das sollte gross ans Portal geschrieben stehen.Oder, Vorsicht, alle Verträge unter Vorbehalt der Unerfüllbarkeit.
      Bei all diesen Aktien, all dem Papiergeld und allen Optionen und Zertifikaten besteht nur solange Gewähr der Lieferung, wie es nicht zum Bankrun kommt und alle ihre Papiere zurückgeben oder ihr Geld bar abgeben wollen.
      Denn dann zypert es gewaltig.
      Ich bin auch sicher, dass gar nicht soviel Kapital vorhanden ist, wie Aktien in Umlauf.

  7. Heute Mittag wird Gold und Silber wieder mächtig auf die Mütze bekommen. Ich warte schon darauf…;-)

  8. Newmont allein produzierte im letzten Quartal 1,16 Mio Unzen Gold.

    Schnell Gold kaufen, bevor es ausgeht *ironie off*

    • Und alleine China hat im vergangenen Jahr 35 Millionen Unzen Gold nachgefragt. Alles eine Frage der Perspektive.

    • @eX

      1,6 Millionen Unzen hört sich gewaltig an, das relativiert sich allerdings wenn man es in Tonnen umrechnet, grob geschätzt kommen da nicht mehr als 45 Tonnen zusammen. Weltweit werden ca 2000 bis 3000 Tonnen Gold im Jahr gefördert, dagegen sind 1,6 Millionen Unzen oder auch 45 Tonnen faktisch bedeutungslos.

      • autoverkäufer

        Krösus,

        selbst auf die gefahr das ich mich jetzt blamiere??

        1,6 Millionen Unzen =
        1 600 000 x 31,103 g = 49,76 tonnen

    • @EX Wenn Newmont im Quartal 45t produziert verstehe ich nicht wieso die gesamten USA von Januar bis Mai nur 86 t produziert haben ? IN fast 2 Quartalen hätte Ihr supertolles Newmont allein schon mindestens 75 t produzieren können.

      • @Ex / Materialist

        Wie ich gerade lese, waren es nicht 1,6 sondern 1,16 Millionen Unzen im 2ten Quartal 2018. Dies wären dann grob gerechnet ca 35 Tonnen im Quartal.

        https://www.goldseiten.de/artikel/384200–Newmont-meldet-Ergebnisse-fuer-das-zweite-Quartal-2018.html

        Im Jahr wären das dann 135 Tonnen.

        Die ganzen Zahlen können allerdings vorn und hinten nicht stimmen. Wenn die USA 2017 ganze 84 Tonnen gefördert haben wollen und Newmont allein 2ten Quartal 2018 bereits 35 Tonnen, dann erscheint das Verhältnis beider Zahlen zueinander doch sehr unglaubwürdig.

        • @Krösus Die Zahlen mit um die 40 t kommen doch hin weil Newmont auch in Australien,Peru und Ghana Gold fördert.Die USA Förderung ist nur ein Teil.

          • @Materialist

            Danke für die Info. Habe gerade meinen Taschenrechner bemüht und komme auf 35,96 Tonnen im 2ten Quartal 2018 für Newmont.

            • @Krösus, sagen wir mal 10 Tonnen pro Monat oder 330 Kilo pro Tag.
              Wenn die das Kilo nur zu 40.000 Dollar verkaufen können, machen man pro Tag einen Umsatz von 13 Mio Dollar.
              Was kostet der Betrieb all dieser Goldminen ?
              Ob man da mit 13 Mio hinkommt ? Im Tagebau vielleicht noch, aber viel weiter runter darf nicht gebuddelt werden.
              Gold ist leider auf der Erde nicht gleichmässig verteilt, was heisst, man muss explorieren. Und das kommt noch dazu.
              Wer investiert schon in explorierende Goldsucher ?
              Bei dieser Negativpresse wird man eher in Tesla investieren.Also muss Newmont das selbst bezahlen, obendrauf.Da gehen pro Tag noch 1-2 Milliönchen drauf.
              Vielleicht wird man ja subventioniert wie bei uns die Kohle im Ruhrpott.

  9. @ex
    Newmont in Colorado schimpft sich selbst als grösstes Mininunternehmen in Gold.
    Die Aktie ständig auf dem Weg nach unten.
    Kann nicht so weit her sein mit der Schürfung.
    Vielleicht verwechselt man Quartal mit Jahresproduktion.Werde mal hinfahren und mir den Laden ansehen.
    Wahrscheinlich wie Tesla Murks seine Gigafactory auch unterm Zelt mit Spitzbeil und Hacke.
    Tatsache ist, dass die gesamte Goldproduktion im private Hände einer Elite gerät, und die haben sicher damit was vor, das können Sie glauben.Und diese sind mit Sicherheit auch noch so menschenfreundlich, Gold so billig zu machen, dass jeder sein Klo damit verzieren kann, wie es Lenin mal vor hatte.
    Es gibt sicher nicht zu wenig Gold, Osmium, Iridium ist 1000 mal seltener, aber, es ist knapp und kann nur aus einem begrenzten irdischen Vorrat gewonnen werden, während die Menscheit wächst und, dank Globalismus, die ehemaligen Entwicklungsländer mittlerweile auch Gold haben wollen.Allein die Refugies in Deutschland haben einen enormen Goldhunger.
    Jeder dieser Nofris ( Nordafrikaner), läuft mut mehr Gold am Körper rum, als ein deutscher Haushalt besitzt.
    Die freuen sich über einen starken Euro und günstiges Gold. Nicht nur die Chinesen.
    Also, Newmont, buddelt und verscherbelt es billig. Euro Aktionäre zahlens schon.
    Vielen Dank.

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