Montag,14.Juni 2021
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US-Goldreserven: Ron Paul will neuen Prüfantrag stellen

Der US-Senator ist weiterhin skeptisch, ob die Vereinigten Staaten wirklich über die Goldreserven verfügen, die offiziell als Bestände genannt werden.

Die offiziellen amerikanischen Goldreserven werden vom World Gold Council mit aktuell 8.133,5 Tonnen beziffert. Wie viel dieses Goldes befindet sich wirklich in Fort Knox und in den Vaults unter den Straßen von Manhattan?

Diese Frage beschäftigt den US-Senator Ron Paul schon viele Jahre. Seit den Dreißigern gab es keine unabhängige Prüfung der amerikanischen Goldreserven mehr. Viel PR-Nebel um das US-Gold und umfangreiche Leasing- und Verleihgeschäfte in den vergangenen Jahrzehnten geben Kritikern wie Ron Paul Anlass zu Zweifeln über Richtigkeit der offiziellen Angaben.

In einem aktuellen Interview mit Kitco News äußerte Paul seine Absicht, im kommenden Jahr einen erneuten Antrag auf Prüfung der Goldbestände zu stellen. Bereits in den frühen 80er-Jahren hatte er erfolglos versucht, eine Überprüfung durchführen zu lassen.

„Wenn wir jemals zu dem Entschluss kommen sollten, Gold wieder in Relation zu unserer Währung zu nutzen, dann sollten wir wissen, wie viel davon da ist“, so der republikanische Politiker.

Paul weiter: „Unsere Federal Reserve lässt sich auf nichts ein, sie sollte aber nachweisen, dass das gesamte Gold da ist. Es gibt Gründe misstrauisch zu sein. Und selbst wenn man nicht misstrauisch ist, warum sollte man es dann nicht prüfen lassen?“

Ron Paul ist scharfer Kritiker der Fed-Politik und plädiert für die Abschaffung des amerikanischen Notenbanksystems in der heutigen Form.

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