Dienstag,09.August 2022
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US-Wirtschaft auch in Q2 geschrumpft

Die Vereinigten Staaten stecken offiziell in der Rezession. Wie am Nachmittag gemeldet wurde, ist die US-Wirtschaft im zweiten Quartal 2022 um 0,9 Prozent geschrumpft. Analysten hatte mit einem kleinen Wachstum von 0,5 Prozent gerechnet. Schon im ersten Quartal war das BIP in den USA um 1,6 Prozent rückläufig. Mehr

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15 Kommentare

  1. In der NBC-Sendung „Meet the Press„ erläuterte Finanzministerin Janet Yellen
    am 24. Juli: „die USA befinden sich nicht in einer Rezession“.
    Fed-Chef Powell gestern: „wir befinden uns derzeit nicht in einer Rezession.

    (Wir wissen ja alle: am 8. November finden die Zwischen-Wahlen in den USA statt
    und da darf das Wort „Rezession“ in den USA nicht genannt werden.)

    Die US-BIP-Daten von heute: „ die USA befinden sich (vorübergehend
    ) doch in einer Rezession.“

    https://finanzmarktwelt.de/us-bip-fuer-das-zweite-quartal-09-prozent-rezession-241313/

    ٩(˘◡˘)۶ ✌

    • @Klapperschlange

      Ich schlage ein besseres Wort für Rezession vor.
      Getreu dem alten Marketing-Spruch: wenn das Produkt nix taugt, muss die Werbung eben besser sein:

      Es gibt also „Eine vorübergehende Sub-Zero-Growth-Zone“.

      95 % der Amis denken dabei an eine sehr teure Kühlschrankmarke (Sub Zero) und glauben noch , das sei ganz ganz toll.

      Für Debilistan schlage ich vor:
      „Eine ökologisch orientierte Wachstumsentwicklung“

      Übersetzung: Ihr werdet arm, könnt euch nix mehr leisten, aber das reduziert wenigstens den CO2-Ausstoss.

      Auch Lügen will gelernt sein.

    • @Wolfgang Schneider
      Am Ende sitzen die Bauern am längeren Hebel.
      Zwar macht es ihnen die Politik so schwer wie möglich (Flächenstillegungen, Düngerverbote, kaum noch Hilfen beim Agrardiesel, Bürokratie etc.).
      Aber das geht nur in einer Zeit des gefühlten Überflusses.
      Noch sind die Supermärkte voll, die Sachen sind „nur“ mindestens doppelt so teuer (Butter, Nudeln….).
      Aber sie sind noch da.
      Unsere Lieblingsbutter (Kerrygold) und unsere Lieblingsnudeln (Cecco) z.B. haben sich Verdreifacht, nur soviel zu den 8 % Inflation. Gut, dass wir grosszügig bevorratet hatten.

      Dieses Jahr wird es auch eine schlechte Ernte für Tierfutter in Brasilien etc. geben (Trockenheit).
      Bei den absehbaren Preisen lohnt sich dann die Billigproduktion für Schweinefleisch nicht mehr.
      Schon jetzt zahlen die Schweinezüchter drauf, die Kosten für Futter etc sind höher als der Verkaufspreis des Tieres.
      Wenn das kippt, geht es ganz schnell.
      Und dann gibt es auch keine Chance Ersatz von irgendwo zu importieren.
      Das Problem ist überall.

      Erst wenn die Regale leer sind, wacht das Volk auf und merkt, daß das Brot nicht im Supermarkt wächst.
      Und dann wird man auch merken, dass es bis zur nächsten Ernte ein Jahr ist, incl. Saatgut 2 Jahre.
      Das kann ganz schön lang werden.
      China ist clever und hat mehr als die Hälfte aller weltweiten Vorräte an Getreide etc zusammengekauft.
      Die denken an ihre Leute (oder wollen sie nur satt von einer Revolte abhalten).

      Dann sind die Bauern wieder am Zug und sie werden am ganz langen Hebel sitzen.
      Warum sonst kauft Bill Gates Farmland (er ist mittlerweile der größte private Eigentümer von Farmland in den USA).
      Family Offices (das sind die Anlageberater für Kunden mit etwas mehr Geld als der normale Sparkassenkunde) haben ihren Kunden schon seit fast 10 Jahren die Investition in Agrarflächen (incl. Wald) vorgeschlagen.
      Auch Ackerland und Wald kann man nicht drucken.

      Ich habe hier ja schon seit einem Jahr Preppertipps verteilt, es war nicht falsch.
      Und wer in der Krise dann noch Silbermünzen hat, oder Combibars, wird es beim Direkteinkauf auf dem Bauernhof deutlich besser haben als der, der mit wertlosem Papier ankommt.
      Die nächsten 12 Monate werden spannend, auch jenseits des Goldpreises.
      Um den mache ich mir NULL Sorgen.

      • @Meister Eder
        Vergiß mal nicht unsere unnachahmlichen Qualitäts-Medien!
        https://www.youtube.com/watch?v=ciD6G_bT1Ps
        Die wöchentliche Schokoladen-Ration war nicht von 20gr auf 25gr erhöht sondern von 30gr auf 25gr abgesenkt worden. Der die Nachricht passend gefälscht hatte, war der hagere Winston Smith, Angestellter Nr. 6079 in der Korrektur-Abteilung des Wahrheits-Ministeriums. Sein verfressener Nachbar, der dicke Parsons, fragt ihn vor dem Fahrstuhl, ob er denn schon die gute Nachricht vernommen habe, daß die Schoko-Ration steigt. Dafür brauchen wir diese Medien, und dafür brauchen wir Typen wie Harbarth, der dann höchstrichterlich urteilt, die GEZ stelle keine Verletzung von Art. 5 Grundgesetz dar, wo steht: „Jeder hat das Recht, sich UNGEHINDERT aus den öffentlich zugänglichen Quellen zu informieren.“ So ist halt das Leben in Imbezilien.
        Apropos Lebensmittel. Gestern 4 Stiegen Mirabellen gepflückt. Je eine davon heute zu den 2 evang. Kindergärten gebracht, die anderen 2 zu den Wohngruppen des Kinderheims der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) in Frankfurt (Oder). Da draußen an den Feldwegen, wo die Obstbäume stehen, bin ich allein mit mir und der Natur. Kein anderer pflückt. Lieber geht man einkaufen und schreit nach mehr Hartz IV. Im Kinderheim ist ein süßer kleiner Bengel namens Yannick, der zum 3mal mitbekam, wie ich dort mein Auto auslud. Die Kinder essen die Früchte gern, und der Kleine bettelte heute erneut: „Onkel, ich komme mit, nimm mich mit zu dir nach Hause!“ Den und die nette polnische Köchin, die mich zuletzt aufgefordert hatte, ich soll immer wieder mal Obst bringen, würde ich gern mal zum Pflücken mitnehmen. @Meister Eder, auch wenn man mich immer wieder zum Schreien und Hopsen im Dreieck bringt, ist das hier immer noch meine Heimat. Genau deswegen bin ich auch nie aus der DDR ausgebüxt. Was Honecker und Mielke nicht gelang, werden Robert und Annalena auch nicht schaffen.

        • @ WS Weiss Gott mir geht es genau so.Vor Honnecker und Mielke konnte man sich entgegen den heutigen Mediegeschrei weitgehend abschotten .Ich habe den grösdten Teil der Sommerwochenenden auf dem Segelboot oder bei Flaute auf dem Volleyballfeld
          des FKK-Strandes verbracht,abends wurde durchgefeiert bis Sonntag früh die Sonne aufging.Da gab es nicht mal ein Radio.Die heutigen Typen die viel mehr Schaden anrichten si d dagegen so omnipräsent da muss man wirklich mit 69 noch über Flucht nach Ungarn nachdenken.Preiswerte schöne Grundstücke mit Häusschen gibt es dort auf jeden Fall.

          • @Materialist
            Fahr mal heutzutage durch Großstädte. Lauter Dödel von Fußgängern, die bloß mit ihren Smartphones rumdaddeln, als ob sie überfahren werden WOLLEN, weil sie nicht auf den Verkehr achten. „Der liebe Gott kann nicht auf jeden Trottel aufpassen, so viel Zeit hat er gar nicht.“ Pflegte meine Mutter stets zu sagen. Seit 5 Jahren schaue ich kein TV, höre kein Radio, lese keine Zeitungen. Dennoch zahle ich die GEZ. Keinen Bock auf Beugehaft. Es sprach der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti, daß es kein Zeichen von geistiger Gesundheit ist, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können. Mir ging ein Apfelbäumchen ein. Möchte morgen im Baumarkt schauen, ob ich 1 Pfirsich oder 1 Aprikose günstig bekomme, die ich als Ersatz nachpflanze. Sollte ich je zum Führer des IV. Reiches aufsteigen, lasse ich Mio. Obstbäume an den Rändern der Straßen und Wege pflanzen. Wir brauchen keine Äpfel aus Chile.

        • @Wolfgang Schneider
          Wir sind ja auch nicht so „richtig“ weit weg.
          Die Eidgenossenschaft ist ja näher an Oberbayern als Aschaffenburg.
          Googeln Sie mal das Wappen des Kantons Luzern und vergleichen Sie es mit dem Bayerischen Wappen.
          Upps !!!
          Es ist für uns das bessere Deutschland.
          Die hier nennen Debilistan einfach „den grossen Kanton“.
          Wir kennen etliche wirklich schöne Flecken auf dem Globus, die richtig weit weg sind (Melbourne, Toronto, Quebec, Canadian Rockys), sind aber absichtlich in der Nähe geblieben.
          Sentimentale Heimatliebe zu „unseren“ Bergen und Seen. Und den Kids.
          Und damit, dass wir mit unseren Spargroschen nicht für Italien und Brüssel haften, können wir leben.
          Der wichtigste Punkt: hier kann man für 15.000 EM kaufen statt für 2000.
          Das war jetzt natürlich ein Spässle.

  2. Meister Eder:
    Im Radio kam kürzlich ein Landwirt aus Niedersachsen zu Wort. Gülle sei wieder begehrt, weil Düngemittel rar bzw. zu teuer seien. Leider gelangen solche Probleme nur gelegentlich und nur kursorisch in die ör-Medien. Stattdessen wird jetzt die Renaturierung trockengelegter Moore ins Visier genommen. Unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes soll die Knochenarbeit von Jahrzehnten vernichtet werden, damit Flächen nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden können. Darüber freuen werden sich letztlich nur die Stechmücken.
    Seit geraumer Zeit habe ich stets die autobiographische Erzählung eines Ingenieurs aus Phnom Penh im Kopf. Er schuftete in einem Arbeitslager der Roten Khmer und beschreibt in seinem Buch, wie die ideologiegetriebenen Unterdrücker die Lebensgrundlagen ihres eigenen Volkes Stück für Stück vernichteten.
    Parallelen zur Gegenwart drängen sich geradezu auf.
    Allerdings hat die Politik erkannt, dass die Nahrungsmittelproduktion eine Schlüsselrolle darstellt. Die Ereignisse in den Niederlanden verdeutlicht dies m.E.. Wenn Landwirte sich nicht beugen, dann werden sie enteignet. Wir befinden uns noch in einer vorgelagerten Phase. Durch Auflagen, Bürokratie, wegfallende Subventionen, etc. soll den Landwirten das Leben schwergemacht und sie sollen zum Aufgeben bewogen werden.
    Der Staat setzt sich gezielt an den von Ihnen genannten längeren Hebel und produziert Abhängigkeiten. So und nicht anders geschieht es auch bei der gezielten Preistreiberei auf dem Energiesektor, dem Wohnen und den Lebensmitteln. Hier kann sich kein Bürger entziehen, denn betroffen sind die Lebensgrundlagen jedes Menschen. Eine weitere Abhängigkeit wird man m.E. in Bezug auf das Trinkwasser produzieren.
    Auf diese Weise kann man die Gesellschaft “leise“ umbauen. Die Bürger sind mit den Lebensmittelpreisen, dem Heizproblem, dem fehlenden Wohnraum bei steigenden Mieten abgelenkt und der Staat profitiert obendrein durch stetig steigende Steuereinnahmen. Ein Teil davon wird dann wieder an einzelne Gruppen verteilt, um die eigene Wiederwahl zu sichern. Ohne Dummheit auf der Seite der Betroffenen funktioniert dieses System nicht.

    • @RACEW
      http://www.mlwerke.de/br/br_001.htm
      Zu den Fieber-Stechmücken ein Gedicht von Bertolt Brecht. Das hatten wir in der DDR als Pflichtstoff in der Schule. Mittlerweile haben sich in Europa exotische Stechmücken ausgebreitet, u.a. die Anopheles, welche die Malaria tropica überträgt. Dazu die Asiatische Tigermücke. Fehlt nur noch die Aedes aegypty, welche den Kubanern ZIKA, Dengue und West-Nil-Fieber bescherte. Du hast Recht, Dummheit ist für so manches die Voraussetzung.

    • @Racew
      Wir werden sehen, wie groß die Begeisterung der breiten Masse sein wird, diesen Winter zu frieren und ggfs. Zu hungern, wenn bei einem Blackout nach 3 Tagen die Versorgung zusammenbricht.
      Das ist ja das Problem heute : bei dieser Inflation verbrennen die Ersparnisse und die Altersvorsorge sogar klimaneutral, ohne Wärme zu machen.

      • MeisterEder:
        Der ALG-II-Empfänger erhält die Heizkosten für seine Unterkunft bezahlt, soweit diese “angemessen“ sind. Behält er seinen Vorjahresverbrauch bei, zahlt das JobCenter die Kosten. Dabei ist es egal, ob diese Kosten um das drei- oder das dreißigfache steigen. Ich habe es über Jahre hinweg beobachtet, wie Spezialisten im Winter sich im Unterhemd in der Wohnung aufhalten und Tag und Nacht die Fenster gekippt lassen.
        Der Vorschlag, die Empfänger durch Geldzahlungen zu belohnen, wenn sie Einsparpotentiale nutzen, verdeutlicht, in welche Schieflage dieses Sozialsystem geraten ist.
        Seit Jahren wähle ich im Winter eine Temperatur von 16 Grad Celsius im Wohnzimmer in den Abendstunden, selten gehe ich auf 18 Grad hoch. Die sonstigen Räume werden kaum geheizt. Im Übrigen kommen Fleece-Pullover und Decken zum Einsatz. Ich habe deswegen keine Einsparmöglichkeiten mehr. Dessen ungeachtet muss ich den eingangs geschilderten Unsinn mitfinanzieren. Das funktioniert, weil mir das Krawallpotential fehlt.
        Es stellt sich also die Frage, ob die Spar-Ratschläge sinnvoll sind. Denn die einen können nicht mehr sparen, währenddessen andere per se keinen Anreiz zum Sparen haben. Hilfreich wäre also nur ein Totalausfall der Gasversorgung. Somit wären wir wieder beim Thema Lernen durch Schmerzen.

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