Donnerstag,23.September 2021
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Warum der Goldpreis immer weiter steigen wird!

Wer Gold als Geldanlage kauft, durchlebt immer wieder Dursttrecken. Aber mit jeder neuen großen Krise und zusätzlicher Verschuldung steigt der Goldpreis weiter an. 

Gold, Goldpreis, Goldreporter, Kolumne, Jürgen Fröhlich (Foto: Goldreporter)
Der Goldpreis befindet sich in einem übergeordneten Bullenmarkt. Und die Korrekturphasen scheinen mit zunehmender Krisenfrequenz immer kürzer zu werden (Foto: Goldreporter).

Von Jürgen Fröhlich

Goldpreis

Wer Gold besitzt, wird oft auf die Probe gestellt. Auf steile Rallys folgten in der Vergangenheit immer wieder heftige Korrekturen. Ab und zu stürzt der Goldpreis aus heiterem Himmel ab, ohne erkennbaren Grund. Und selbst wenn doch die Anzeichen auf weitere Kursgewinne augenscheinlich zu sein scheinen, kommt das Edelmetall nicht voran. Schon in vergangenen Beiträgen habe ich geraten, Gold nicht als Investment, sondern vor allem als Versicherung anzusehen. Denn wichtig ist die langfristige Perspektive. Und dazu liefere ich Ihnen heute noch ein paar gute Gründe.

Gold im übergeordneter Bullenmarkt

Der Goldpreis hat seit Aufgabe des Goldstandards vor 50 Jahren eine beeindruckende Rally hingelegt. Als Nixon das Goldfenster schloss (darunter verstand man damals die Kluft zwischen einem bereits teilweise freigegebenem und dem festen Interbanken-/Zentralbankkurs) stand der Goldpreis bei 43 US-Dollar pro Unze. Das war der 15. August 1971. Mit Kursen von zuletzt 1.800 US-Dollar hat sich die Notierung seither verzweiundvierzigfacht. Ich verzichte an dieser Stelle auf Vergleiche mit anderen Vermögenswerten. Nur so viel: Gold schneidet nicht sonderlich schlecht ab.

Korrekturphasen

Allerdings war dieser fulminante Kursanstieg immer wieder durch lange Phasen von Stagnation oder gar kräftigen Bärenmärkten unterbrochen. Anfang der Neunzigerjahre wollte niemand etwas von Gold wissen.

Es herrschte Aufbruchstimmung an den Finanzmärkten: der Mauerfall, der Übergang zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, die „New Economy“. Die Aktienmärkte schienen nach oben kein Limit mehr zu kennen. Parallelen sind derzeit durchaus erkennbar.

Als ich damals während meines Studiums bei der Deutschen Girozentrale (heute Dekabank) arbeitete, bekamen Mitarbeiter Festgeldzinsen von heute schier unvorstellbaren 9,5 Prozent p.a. Die Inflationsrate lag bei rund 4 Prozent. Kollegen protzten mit ihren Spekulationsgewinnen auf japanische Aktien. Und Großbritannien warf unter Schatzkanzler Gordon Brown den Großteil seiner Goldreserven auf den Markt.

Goldpreis, Chart, 1990
Goldpreis in US-Dollar von 1990 bis 2001

Der Goldpreis sackte von 1990 bis kurz vor dem Platzen der „New Economy“-Blase kurz nach dem Jahrtausendwechsel von 425 US-Dollar auf 255 US-Dollar ab. Das entsprach einer Korrektur von 40 Prozent.

Goldpreis im Übergang zur „Bubble Economy“

Doch dann kam plötzlich die Stunde des Goldes. Auch deshalb, weil die Regierungen und Notenbanken in den Dauerrettungsmodus übergingen. Das Vertrauen ins staatliche Geld wurde immer wieder beschädigt und die Währungshüter hatten alle Hände voll zu tun, das Finanzsystem am Leben und das versprochene Dauerwachstum aufrecht zu erhalten – bis heute.

  • Bankenkrise in Japan
  • Asienkrise (1997/1998)
  • LTCM-Krise (1998)
  • Russlandkrise (1998/1999)
  • Brasilienkrise (1999)
  • Argentinien-Krise (2000)
  • Dotcom-Blase platzt (März 2000)
  • Weltfinanzkrise (2008)
  • Eurokrise (2010)

Im Zeitraum von 2001 bis September 2011 schnellte der Goldpreis von 255 US-Dollar bis auf knapp 1.900 US-Dollar um das Siebeneinhalbfache nach oben.

Gold, Goldpreis, Chart, 2000
Goldpreis in US-Dollar, 2000 bis 2021

Neuer Gold-Bärenmarkt

Darauf folgte eine erneute „Durststrecke“. Der Bärenmarkt lief von 2012 bis Ende 2015. In den drei Jahren korrigierte das Edelmetall um 45 Prozent auf Kurse von 1.050 US-Dollar pro Unze. Heute steht der Goldpreis erneut 70 Prozent höher.

Aber selbst in den Hausse-Phasen gab es für Anleger immer wieder ermüdende Jahre. Ermüdend deshalb, weil das geldpolitische Umfeld (Dauergeldberieselung) und die permanent mitgeschleppte, gar kontinuierlich zunehmende Last (kontinuierlich steigende Verschuldung) das Umfeld für steigende Edelmetallpreise eigentlich nie eintrübte. Aber es lohnte sich halt nicht mehr, mit Gold (long) zu spekulieren.

Und es begann die Phase geldpolitischer Dauerinterventionen, sowie die eine ausgeprägte Periode der Manipulation durch Bankenvertreter, die nachgewiesenermaßen auch den Goldmarkt tangierten. Siehe auch: Gold-Manipulation: Erneuter Fall bestätigt

Goldpreis, Schulden, weltweit, Wirtschaftsleistung, Vergleich
Schuldenexplosion, nachlaufender Goldpreis, stagnierende Wirtschaft: Volumen der weltweiten Schuldtitel (blau; zuletzt knapp 27 Billionen USD), Welt-Bruttosozialprodukt (grün) und Goldpreis (rot; London A.M.) indexiert ab 1990 bis 2020; jeweils am Jahresende (Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis).

Goldpreis-Systematik

Grundsätzlich kann man sagen: Der Goldpreis stieg immer dann besonders stark, wenn die Anzeichen für eine Aufweichung unserer Währung unübersehbar waren oder Maßnahmen zu einer Ausweitung der Geldmenge angekündigt wurden: Hohe Inflation in den Siebzigerjahren, „Quantitative Easing“ nach der Weltfinanzkrise von 2008, Euro-Rettungs-Pakete ab 2010, unbegrenzte Finanzmittel in der Corona-Krise.

Mit jeder Krise hat der Goldpreis neue Höchstmarken markiert. Wenn Vertrauen zurückkehrte oder interveniert wurde, kamen Kurskorrekturen. Bis die nächsten Krisenwelle anrollte.

Das ist der Grund, warum man Gold als langfristige Anlage betrachten muss. Kaufen, liegen lassen und gut schlafen.

Wo stehen wir jetzt?

Wir sind in einer neuen, vielleicht letzten Phase der „Bubble Economy“ angekommen. Nein, diesmal ist nicht alles anders. What goes up, must come down! Wir werden eine erneute Korrektur an den Finanzmärkten erleben. Die Frage ist nur, was sie auslösen wird und wie heftig sie ausfällt.

Der Goldpreis wird dabei zwangsläufig eine neue Stufe erreichen, ganz sicher erneut unter erheblichen Schwankungen. Und womöglich erst nach einer erneuten Korrektur. Letztlich ist die Frage, wie lange die Protagonisten der Geld- und Finanzpolitik die Kaufkraft unseres staatlichen Geldes dezimieren können, bevor das alleine auf Schulden gebaute Währungssystem einer fundamentalen Neuordnung bedarf.

Bis dahin gilt, jede größere Schwäche beim Goldpreis dürften sich im Nachhinein als Kaufkurse entpuppen! Denn mit diesem Wissen dürfen auch langfristige Goldanleger ein bisschen spekulieren.

Mehr dazu lesen Sie auch in der Goldreporter-Sonderpublikation „Wenn Gold wieder Geld wird“.

Goldreporter

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26 KOMMENTARE

  1. Der USA wird im Laufe des Monats Oktober das Geld ausgehen,
    sagte US-FinMin Janet Yellen,“

    (hier mehr:)

    Was machen dann die ganzen Gläubiger, die auf Milliarden von US-TBonds sitzen?
    Und die 71 US-Großbanken, die letzte Nacht $1,115 Billionen Dollar im Repo-
    Markt in Treasuries eingetauscht haben?
    ໒( •́ ∧ •̀ )७

    • Hallo zusammen, am Uranmarkt scheint sich endlich etwas zu tun. Beobachte den Markt schon lange und bin am überlegen ein bisschen etwas in Uranaktien zu stecken.
      Gibt es hier Experten für Uran Aktien?

      • @Saure
        Als erstes finde ich deine Entscheiden URAN nicht Physisch zu erwerben sehr vernünftig!
        Ich bin seit ein Paar Monaten drin und habe den einstig des Sprott (SPUF)sehr entgegen gefiebert, das macht sich gerade am Preis bemerkbar.
        Ich bin von dem Asset genauso überzeugt wie vom Gold und Silber denn als hartes asset schützt es dich vor Inflation und dein Depot strahlt noch mehr.
        Ich würde dich zum Thema lieber auf Reddit @ UraniumSqueeze einladen, da sind mehr Gleichgesinnte.

      • @saure
        Von Rohstoffaktien unbedingt die Finger lassen.
        Das ist etwas für Insider.Andere verbrennen sich die Finger.
        Was Sie unter Vorbehalt riskieren können, ist ein Rohstoff Fond mit gestreuten Rohstoffen.
        Aber wenn Sie den Verlauf eines solchen sehen,
        wie den Allianz Rohstoff Fond, wird Ihnen schlecht.
        Da können Sie gleich Bitcoins kaufen.

        • Hallo Eurorusse, hallo Maruti,
          Danke für eure Kommentare.
          Ich habe vor langer Zeit 15 Jahren in Paladin Investiert, bei 7 Cent gekauft und bei 50 Cent ca. ausgestiegen. Fürs erste war das ein super Deal, wäre ich aber drin geblieben bis 15 Euro dann würde ich heute nicht mehr arbeiten.
          Was ich damit sagen möchte, man kann schon enorme gewinne mit Einzelaktien im Bergbau machen.

          • @eurorusse
            Was ich sagen wollte, sicher geht das. Nur, es ist eben ein Glücksspiel und Die haben verdammt gute Pokerspieler als Gegner, wenn Sie mit Rohstoffen
            handeln oder Zocken.
            Sie müssen diese schnell beherzt kaufen und eben so schnell und beherzt verkaufen.
            Alle, welche 2008-2010 mit Rohstoffen spekulierten, haben mehr als 50% verloren.
            Warum ?
            Weil man damals, in der Euro und Dollarkrise die Rohstoffe, samt Edelmetallen hoch pushte.
            Und da wird mit alle Waffen gekämpft. Bis hin zu Bild und Co.
            Chips werden knapp, es gibt kaum noch Silizium, die Ölquellen versiegen, kaum noch seltene Erden usw. Einzig der Aussenseiter, kaum beachtet, machte ein Rennen. Palladium, nicht etwa Platin.
            Übrigens, es gibt genug Uran, um die Erde 10 mal in die Luft zu jagen oder 100 mal soviel Energie bereit zu stellen, dass der Erdball glüht.
            Uran ist keineswegs klimaneutral.

        • Warum die Finger von Grundstoffaktien lassen ?
          Nicht unbedingt Uran, seeehr unberechenbar, ist eher etwas für Zocker- und Spielernaturen.
          Solide Chancen scheint derzeit der Einstieg in die übriege Energie-Banche zu bieten. Kandidten wären Beispielsweise Chevron, Valero, Exxon … Klingt langweilig … aber die Ampel im Aktienmarkt steht nach wie vor auf Grün und 50% könnten in den nächsten 4-5 Monaten durchaus ‚drinnen‘ sein.

    • @Klapperschlange

      Denen wird das Geld nicht ausgehen. Es wird per Knopfdruck erzeugt! Die Schuldengrenze wird erhöht. Das war schon immer so. Das könnte ein paar Tage ruckeln, dann wird ein Kompromiss ausgehandelt, das war es dann auch schon!

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  3. Die Kommentarhinweise sind zumeist sehr erhellend u. hilfreich, insbes. von @maruti.
    Möchte mal die Frage einwerfen, wie die Situation für Gold/Silber bewertet wird
    im Hinblick auf eine zwangsweise Digialwährung (natürlich auch Luftnummer), an der ja
    schon heftig gebastelt wird.
    Dank für Ihre Einschätzungen.

    • @Condor
      Früher oder später wird eine digitale Währung kommen.
      Erst im Versuch ( die haben wir schon, mit Kreditkarte, Paycard, Mästrocard ect), dann paralell, wie ebenfalls zur Zeit, Man kann bar zahlen oder mit der Paycard und letztendlich wird Barzahlung infolge der hohen Gebühren unrentabel für jedermann, auch für den Bäcker.
      Gold wird davon nicht berührt, es ist eine andere Kategorie.
      Genau so wenig wie die Briefmarken oder Uhren Sammlung.
      Gold ist dann eben eine Wertanlage wie Kunstwerke oder
      Uhren oder……Diamanten.
      Problematisch wäre allenfalls die sogenannte Reichen-oder Vermögenssteuer.
      Da käme es auf die Nerven und Kaltblütigkeit des einzelnen an.
      Wie bei der Zwangsimpfung.
      Es gibt welche, die sich nicht impfen lassen und trotzdem herumreisen und Bars und Veranstaltungen kreativ besuchen.

    • @ Condor
      Eine digitale Währung wie die CBDC hat schon Einfluss auf den Handel mit Gold. Jedenfalls kann es Einfluss haben.
      Der Unterschied zu herkömmlichen digitalem Geld ist, das diese Währung programmiert werden kann und somit ein Kauf oder Verkauf unmöglich gemacht werden kann. Was man noch mit CBDC vorschreiben kann überlasse ich ihrer Fantasie

  4. Gold als Versicherung.
    Das Schöne an dieser Tatsache ist, dass die Prämie, welche man bei jeder Versicherung bezahlen muss, am Jahresende nicht verloren ist, sondern ins nächste Jahr gerollt wird.
    Nehmen wir mal eine Hausratsversicherung.
    Meine kostet jedes Jahr 160 Euro. ( Dieses Jahr hat sie mich gekündigt, da mein Wohnsitz nicht mehr Deutschland ist).
    Immerhin habe ich jene an die 40 Jahre bezahlt.
    Kosten, ohne Inflation, aber mit Steuer:
    6.400 Euro. Alleine für die Hausratsversicherung.
    Kommt noch KFZ Kasko, Unfall, Reise,Kranken, Haftpflicht, Rechtsschutz, und was sonst noch alles dazu.
    Jedes Jahr.
    All die bezahlten Prämien sind am Jahresende abgelaufen und damit wertlos.
    Nicht so, bei der Vermögens-Versicherung Gold.
    Da habe ich am Jahresende meine Unze, physisch.
    Was würde eine Vermögensversicherung pro Jahr Kosten ?.
    Wahrscheinlich unbezahlbar, denn, diese müsste Goldgedeckt sein und auch das Gold liefern können, in allen erdenkbaren Szenarien.

  5. @Maruti Gold ist nicht die einzigste aber immer noch eine sehr rentable und vor alllem wirksame Versicherung gegen die klebrigen Pfoten von Leuten die immer im schicken Anzug mit Schllps und Kragen Theater spielen.Eine direktere Beschreibung ist ja inzwischen nicht mehr möglich.

    • @Materialist
      Da muß/möchte ich Dir musikalisch zustimmen.
      Cancelled insurance
      https://www.youtube.com/watch?v=bLnYH7a7_ZQ

      Cancelled insurance, bullion is mine! Oh, what a foretaste of glory divine!
      Heir of salvation, purchase of gold. Born of its spirit, washed in its blood.
      /Refrain:/
      This is my story, this is my song, praising my gold hoard all the day long.
      This is my story, this is my song, praising my silver all the day long.

      Its acquisition, perfect delight, visions of share crashes are on my sight.
      Share price descending, brings from above echoes of mercy, whispers of love.

      Its acquisition, all is at rest, I and my silver am happy and blest.
      Watching and waiting, looking above, filled with its goodness, lost in its love.
      /Refrain, 2mal:/
      This is my story, this is my song, praising my gold hoard all the day long.
      This is my story, this is my song, praising my silver all the day long.

  6. @maruti: Dank für die Einschätzung. Hieße dann letztlich aber, die angesparten Schätzchen ließen sich offiziell nicht mehr für den eigenen, finanziell unabhängigen, Lebensabend nutzen – zumindest solange ein solches digitales Betrugsmodell allgemein akzeptiert wird. NIcht gerade beruhigend, denn langfristig sind wir bekanntlich alle tot….

    • @Condor: diese Form der Enteignung ist auch meine Befürchtung. Doch die schlimmste Enteignung, nämlich die unseres eigenen selbstbestimmten Lebens, passiert ja gerade. Wenn die Medien heute schreiben: „Biden verliert die Geduld mit Ungeimpften“, dann sehe ich, was auch hier noch kommen wird. Und das Volk schläft und die Schafe sollen jetzt um den Wolf, der sie frißt, buhlen. Dieser Masseneingriff in jeden einzelnen Menschen wird vielleicht EM obsolet machen, und jegliche Frage nach dem Sinn es zu besitzen in absehbarer Zeit von selbst beantworten…

      • @T.Raven Nach dem man ausgehend von der eigenen Käuflichkeit mit Bratwurst und Freibier nicht mehr weiter kommt ,werden auch hier die Bandagen härzer werden das ist aber genau das was mich jetzt gerade zum Widerspruch reicht.Jeder muss an Hand seiner persönlichen Situation für sich eine Entscheidung treffen ,die Bevormundung ist ja inzwischen schon schlimmer als je zuvor.

      • Keinesfalls. Asien , Afrika und S America’s. Da IST Gold sehr tief in der Kultur verwurzelt und unverrottbares Notgeld eines jeden Armen und Mittelstaendlers. In Thailand IST es die Zweitwaehrung und ueberall beleihbar ohne es zu verkaufen zudem voellig anonym. Viele vergessen, dass global CA. 1/3 der Menschen gar keinen Zugang zur digitalen Welt haben und CA. 20% nicht mal Strom. Das kann man in den Industrielaendern leicht verdraengen oder nicht zur Kenntniss nehmen.

    • @condor
      Die Banken behaupten ja, Sparen wäre unsozial, da man das Geld dem Wirtschaftskreislauf entzieht.
      Konsumieren wäre sozialer.
      Und vergessen dabei zu sagen, dass der Sparer ja konsumiert, nur eben später und wenn nicht er, dann seine Erben.
      Nur leider ist die Wirtschaft und Staaten mittlerweile so überschuldet, dass man nicht warten kann, auf später.
      Man benötigt das Ersparte jetzt und gleich, um die Schuldenwirtschaft voran zu treiben.
      Das ist der wahre Kern der Aussage, Sparen wäre unsozial.Natürlich passiert mit Gold das Gleiche, früher oder später. Es wird verkonsumiert. Und wenn nicht, dann weiter vererbt und der Erbe spart dann nicht, er hat ja das Gold und verkonsumiert eben sein Einkommen.
      Es ist wie bei jeder Überschuldung eben der Zeitfakor.
      Man braucht das Geld jetzt und gleich für die Bedienung der Schulden. Und zwar immer schneller.
      Deshalb Digitales Geld, Negativzinsen, Vermögenssteuer und Abkehr von Gold als Sparform.
      Lassen wir uns nicht beirren, sparen wir weiter in Gold und nützen die zwangsweise “ subventionierten“ Preise der Zentralbanken.
      Der Penny, welcher in Gold geht, ist auch ein Sargnagel des Banken Unwesens.

      • @Maruti
        Hierfür werden Tenhagen und Maschmeyer mich hassen: Ein Goldbug
        https://www.youtube.com/watch?v=kRP8AR6ROVU

        Ein Sparer ins Mark ist erschüttert,
        Die Märkte und Börsen gekracht.
        Gefleddert, enteignet, verbittert.
        Er sich auf den Weg hat gemacht.
        Gefleddert, enteignet, verbittert.
        Er sich auf den Weg hat gemacht.

        Sein Fondsanteil futsch und gestrichen,
        Die Pleite, sie war ein Skandal.
        Der Strolch mit dem Geld ist entwichen,
        Nach Nassau, Bahamas zumal.

        Zum Goldhändler er ist gelaufen,
        Kauft Gold mit intrinsischem Wert.
        Um Maples und Phillis zu kaufen.
        Bis jetzt er gelebt hat verkehrt.
        Um Maples und Phillis zu kaufen.
        Bis jetzt er gelebt hat verkehrt.

        Gelesen er hat den Hans Bocker,
        Wo FIAT und Schuld sind erklärt.
        Ich bin doch ein Mensch und kein Zocker.
        Dem Staat wird Enteignung verwehrt.

        Papierkram ist nur ein Versprechen,
        Das selten bis nie wird erfüllt.
        Mein Gold wird sein Wort niemals brechen,
        Deshalb den Tresor aufgefüllt.

        Ein Sparer ins Mark ward erschüttert.
        Die Märkte und Börsen gekracht.
        Nicht länger ist er nun verbittert,
        Ein Goldbug aus ihm ward gemacht.
        Nicht länger ist er nun verbittert,
        Ein Goldbug aus ihm ward gemacht.

  7. An die Durststrecke in den 1990ern kann ich mich noch gut erinnern. M.E. hatten die Menschen seinerzeit noch weniger auf dem Programm als heute. Das Thema war “verstaubt“ und das Briefmarkensammeln war im Vergleich zum Goldinvestment schon richtig hippiemäßig. Aber es war halt eine andere Zeit. Wir hatten eine harte DM und bis Mitte 1993 etwa gab es auf Festgeld richtige gute Zinsen. Wer damals etwas auf der hohen Kante hatte, der konnte sich allein mit den Zinserträgen etwas leisten.

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  9. @RACEW Die Zeit der guten Zinsen ging noch länger.1998 habe ich für 10000 DM Festgeld 700 DM Zinsen bekommen ,damals lohnte es sich statt ein Haus zu kaufen eher ein Haus zu mieten und die Miete mit den Zinsen zu bezahlen.Kein Vergleich zu heute wo eh der groesste Teil der Häuser auf Pump gebaut wird.Zum Goldkauf gab es damals zig günstige Alternativen.

    • @Materialist
      I saw one weary
      https://www.youtube.com/watch?v=AsL851qXvJQ

      1. I saw one weary, sad, and torn,
      With eager steps press on the way,
      Who long the hallowed stock had bought,
      Still looking for the promised day;
      While many a line of grief and care,
      Upon his brow, was furrowed there;
      I asked what buoyed his spirits up,
      O this! said he—the bullion’s hope.

      2. And one I saw, with golden shield,
      Who boldly braved the world’s cold frown,
      And fought, unyielding, on the field,
      To win an everlasting crown.
      Though worn with toil, oppressed by foes,
      No murmur from his heart arose;
      I asked what buoyed his spirits up,
      O this! said he—the bullion’s hope.

      3. As goldbugs here we journey on
      In this dark vale of sin and gloom,
      Through zero interest, hate, and scorn,
      Or through the portals of the tomb,
      Till our returning king shall come
      To take His FIAT captives home,
      O! what can buoy the spirits up?
      ’Tis this alone—the bullion’s hope.

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