Wenn das gesetzliche Zahlungsmittel seinen Dienst versagt, geben Händler ihre Ware nur gegen echte Werte heraus. Gold ist Geld. Wer daran zweifelt, dass dies auch in unserer „modernen“ Welt noch gilt, der musste zuletzt nur nach Simbabwe schauen.
Bis Anfang 2009 wütete in Simbabwe eine Hyperinflation. Geldscheine mit schwindelerregenden Nominalbeträgen von bis zu 100 Billionen Simbabwe-Dollar wurden in Umlauf gebracht. Am Ende erhielt man für eine solche Banknote gerade mal ein Brot.
Wenn es zu einer solch drastischen Geldentwertung kommt, dann etablieren sich Ersatzwährungen. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. In Simbabwe war es das Gold.
Wer im Februar 2009 ein Brot kaufen wollte, der benötigte dafür 0,1 Gramm des Edelmetalls. Das entsprach zu dieser Zeit einem Gegenwert von rund 2,30 Euro. Zirka 0,3 Gramm Gold am Tag benötigte man auf dem Land, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
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Heute wird in Simbabwe mit US-Dollar und dem südafrikanischem Rand gezahlt. Ein TV-Beitrag (in Englisch) zeigt, wie auf dem Höhepunkt der Hyperinflation Gold wieder zum präferierten Zahlungsmittel wurde.
Goldreporter
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