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25 Jahre Mauerfall: Staatsschulden und Goldpreis vervielfacht

Durchbruch

Der Mauerfall im Jahr 1989 verdeutlicht eindrucksvoll, wie der vereinte Volkswille buchstäblich Grenzen versetzen kann.

Am heutigen Freitag gedenkt man in Deutschland zum 25. Mal dem Mauerfall im Jahr 1989. Welchen Einfluss hatte das welthistorische Ereignis der Grenzöffnung auf den Goldpreis?

Der 3. Oktober wird in Deutschland als „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert. Ein völlig willkürlich gewählter Termin für diesen wichtigen deutschen Gedenktag, der sich heute zum 25. Mal jährt. Der Mauerfall begann erst am 9. November 1989. Dieser Tag war allerdings historisch zu sehr belastet, als dass man an ihn hätte als Feiertag deklarieren können (Pogromnacht von 1938).

Dennoch ist es sicherlich einmal interessant, die Goldpreis-Entwicklung in der Zeit rund um das historische Ereignis der Grenzöffnung zu betrachten. Um es kurz zu machen: Es war trotz der massiven weltpolitischen Bedeutung ein „non-event“ für den Goldmarkt, wie die Angelsachen gerne sagen.

Der Goldpreis hatte sich im dritten Quartal 1989 zwar langsam nach oben bewegt. Die Ereignisse an der deutsch-deutschen Grenze führten aber zu keinem signifikanten Preisausschlag.

Die Goldunze kostete am Morgen des 9.11.89 im Londoner Vormittags-Fixing $ 387,40 pro Feinunze. Das waren seinerzeit DM 716,69 (1 USD= 1,85 DM), umgerechnet also gerade einmal 366 Euro.

Seitdem hat sich zweifellos einiges getan. Die deutschen Staatsschulden haben sich vervierfacht und der Goldpreis ist um das Dreifache gestiegen, obwohl noch bis 2001 ein langanhaltender Gold-Bärenmarkt vorherrschte. Mehr interessante Rechenbeispiele dieser Art finden Sie im Übrigen in unserem Ratgeber „Altersvorsorge mit Gold“.

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Eingetragen von am 3. Okt. 2014. gespeichert unter Deutschland, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

13 Kommentare für “25 Jahre Mauerfall: Staatsschulden und Goldpreis vervielfacht”

  1. Ein völlig willkürlich gewählter Termin für diesen wichtigen deutschen Gedenktag, der sich heute zum 25. Mal jährt.

    Der Termin ist NICHT willkürlich gewählt ,es war der Tag an dem der Bundestag gemeinsam das erste mal tagte.
    ergo Feiern sich die Politiker

    0
  2. Ich frag mich nur wo die „insolvente“Masse der DDR hingegangen ist?Da hat sich mancher hoher Herr recht gesund gestossen!Trotzdem bin ich froh,ohne Einheit hätte ich nie so schöne Ecken und nette Leute kennen gelernt!

    0
    • Noch interessanter, wo die solvente Masse hingegangen ist. So fehlen bis heute etliche Milliarden aus dem Parteivermögen der SED. Deren Nachfolgepartei ist übrigens die PDS bzw. DIE LINKE. Das ist in etwa so, als wenn nach dem 2. Weltkrieg zig Milliarden Reichsmark aus dem Vermögen der NSDAP verschwunden wären und die NPD heute Rechtsnachfolgerin der NSDAP wäre (was sie nicht ist).

      0
  3. Nach Schätzung des zweiten Chefs einer treuherzigen Anstalt mit dem schönen Namen Dr. Detlev,Karsten Rohwedder betrug das Produktivkapital der DDR ca 600 Milliarden DM. Nach einer Berechnung des Wirtschaftshistorikers Arno Peters schuldete die alte BRD den Bürgern der DDR ca 730 Milliarden DM, da diese Bürger die Reparationen der sowjetischen Besatzungsmacht allein bezahlt hätten. 2 in der deutschen Geschichte einzigartigen Raubzüge, und dies formaljuristisch völlig legal, musste die große Mehrheit der Deutschen von 1945 bis heute über sich ergehen lassen. Der erste war die Einführung der DM in den Westzonen 1948 und der zweite der Raub des volkseigenen DDR Vermögens. Der dritte große Raubzug dürfte vor den Tür stehen.

    0
  4. Ich bin nicht der Meinung dass die DDR untergegangen ist. Wirtschaftlich und Währungstechnisch ist die DDR Geschichte, ideologisch hat die DDR die BRD übernommen. Das heutige Deutschland hat bezüglich Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit mehr Gemeinsamkeiten mit der DDR als mit der alten BRD.

    1+
    • 0177translator

      @Christian
      Das trifft es, mit einem Unterschied allerdings. In der DDR galten Begriffe wie Vaterland und Loyalität etwas, Multikulti ist erst seit 1990 der Ersatzfetisch aller linken Komsomolzen für den Gaul Marxismus, der ihnen unter’m Hintern krepiert ist. Honeckers SED war (damals noch) kein Haufen Überfremdungsfanatiker.

      0
  5. Systemverweigerer

    christia, passend das letzte Cartoon bei hartgeld.com

    must see

    0
  6. Systemverweigerer

    @Christian meinte ich,http://www.hartgeld.com/cartoons.html

    0
  7. Tja, der Herr Waigel gibt dem Euro 400 Jahre und da muss der Denar aus dem alten Rom herhalten.Was besseres fällt dem wohl nicht mehr ein.Völlig senil geworden.Zu seiner Information: Der römische Denar bestand aus Silber, sein Pendant der Aureus aus Gold.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/trotz-krise-ex-finanzminister-waigel-gibt-euro-noch-390-jahre-a-805650.html

    http://bibellexikon.wikifoundry.com/page/Denar

    0
  8. Hier mal der Unsinn in den Medien
    http://www.t-online.de/wirtschaft/id_71293884/schwache-auslandsnachfrage-industrieauftraege-brechen-ueberraschend-stark-ein.html
    und dann
    http://www.t-online.de/wirtschaft/boerse/derivate/id_51099024/dax-boerse-und-aktien-der-aktuelle-marktbericht-von-t-online-de.html

    Was der geschönte US Jobmarkt mit dem Dax zu tun hat, wissen wohl nur die Götter.Aber die Mediengötter glauben wohl selbst nicht daran.

    0
    • @anaconda
      Das Original findet sich auch im Wallstreet Journal und löste
      Freudentaumel an den Börsen aus:

      „So hatte ein starker Arbeitsmarkt der US-Börse am Freitag Gewinne
      beschert.“

      Die Statistiken bei Zerohedge zeigten aber schon wenig später
      sehr deutlich, daß vor allem die Altersgruppe von 62-67 Jahren neue
      und gering bezahlte „Zeitarbeit-Jobs“ gesucht hatten, während bei
      den Jugendlichen die Arbeitslosigkeit immer mehr zunimmt.

      Die Weltwirtschaft bricht weiter ein: ging man im Juli noch von
      einem Wachstum von 2,49% aus, senkt die Weltbank/IWF das Welt-
      Wirtschaftswachstum für 2014 inzwischen auf 2,3 %; Tendenz weiter
      fallend.

      http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user3303/imageroot/2014/07/20140718_gdp.jpg

      „Schlechte“ Nachrichten sind immer „gute“ Nachrichten; und gute
      Nachrichten sind sowieso „gute“ Nachrichten.

      Offenbar haben sich die Bullion-Monkeys mit ihrer Preisdrückerei
      bei Gold und Silber verschätzt: ab 08:30 Uhr setzen starke Kauforder
      ein.

      0

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