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Goldmarkt: US-Banken bleiben auf der Käuferseite

Anfang April haben die an der US-Terminbörse COMEX handelnden US-Banken ihre Verkaufspositionen bei Gold noch einmal erhöht, bleiben netto aber „long“ positioniert.

Die US-Banken blieben im Handel mit Gold-Futures auch Anfang April netto-long, mittlerweile den elften Monat in Folge. Dass heißt, sie standen an der US-Warenterminbörse COMEX per Saldo auf der Käuferseite. Die Netto-Long-Position verringerte sich zuletzt aber um 22 Prozent oder 11.038 Kontrakte auf 14.565 Kontrakte. Das geht aus dem aktuellen Bericht der US-Aufsichtsbehörde CFTC hervor.

CFTC Banken Gold 04-14

Nimmt man die Nicht-US-Banken hinzu, so besaßen alle an der COMEX handelnden Banken bei Gold  eine Netto-Short-Position von 24.412 Kontrakten. Im Zeitraum von Juni 2013 bis Februar 2014 waren sie netto-long gewesen, seinerzeit ein Novum.

CFTC Banken Silber 04-14

Bei Silber ist die Netto-Short-Position der US-Banken per 1. April um 9,88 Prozent auf 14.076 Kontrakte gestiegen. Sowohl bei Gold als auch bei Silber sehen wir aber weiterhin Netto-Short-Positionen auf historisch niedrigem Niveau.

In der Vergangenheit kamen die Edelmetallkurse immer dann besonders stark unter Druck, wenn die US-Banken hohe Netto-Short-Positionen aufgebaut hatten.

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Eingetragen von am 8. Apr. 2014. gespeichert unter Banken, Gold, Marktdaten, News, Silber, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

20 Kommentare für “Goldmarkt: US-Banken bleiben auf der Käuferseite”

  1. Also ich denke, es wird so langsam Zeit, dass das Gold anfängt zu steigen, wo man hinsieht nichts Neues zu melden, es muss doch weitergehen-.

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    • @hanny
      Ich weiß nicht,ob sie das wirklich wollen.Denn wenn Gold steigt, erleben wir den Zusammenbruch des Systems. Achten Sie auf den Fall des Dollars. Wenn der deutlich fällt, ist es soweit. Doch ich glaube,dass man vorher die Reißleine ziehen wird und einen Systemabbruch in Sekunden herbeiführt. Bankfeiertage, ( Moratorium), Börsen-Handel aussetzen und dann eine neue Währung. Goldgedeckt.! Nur das werden die Menschen akzepieren.Alles andere wäre ein Schlachtfest.

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      • Leider gibt es einige Indikatoren, dass dieses Jahr nicht gut enden wird.
        Hoffentlich täusche ich mich!
        Nur schon die Aussage von R.Leuschel; alles arbeitet auf die Währungsreform hin. Diese soll im August 2014 kommen, ist sehr beunruhigend! Ganz geschweige von einem Krieg.
        Wir sind nun wirklich keinen Tag mehr sicher was auf uns zukommt.

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        • Ich finde einen Krieg nicht nur gefährlicher wegen der hochentwickelten Waffen, auch wegen der weitaus höheren Bevölkerung.
          Natürlich,ein paar Knöpfe und das Licht ist aus….
          Fals die da oben ein bisschen IQ besitzen, die Erde würde dann nicht mehr viel wert sein,ob sich das lohnt?? Wo sollen die Steuern sprudeln??

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          • @copa
            Ein Konflikt in Europa könnte durchaus konventionell geführt werden.Denn man will ja das Land nicht verseuchen,welches man danach braucht..Tom Clancy beschreibt in seinem Roman 1986 „Im Sturm“ deutsch oder red storm rising genau dieses Szenario.Krieg Nato gegen USSR.Grund: Öl und Rohstoffe.Merkwürdigerweise trafen all diese Romane später auch die Wirklichkeit.

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          • Schuldenhasser

            Die, die den Krieg planen, sehen das aus religiösen Gründen etwas anders. Es geht nach dem Krieg nicht mehr um Steuern, sondern um die Welt für sich zu besitzen. Nach Kriegsausbruch wird ihr Messias für sie kämpfen und sie selbst durch eine körperliche „Entrückung“ jenseits dieser Welt das Ganze unbeschadet überleben. Steht so im Alten Testament und wird fest geglaubt. Wir Germanen sehen das natürlich realistischer, aber nützt es uns etwas?

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  2. hallo anaconda, mal eine Frage, wo soll denn das Gold herkommen um eine Währung zu decken? Das ist leichter gesagt als getan!

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    • @hanny
      Tja,das ist das Problem.Denn dann müssen die Karten auf den Tisch und man wird sehen,wo die Goldvorräte geblieben sind.Wenn in China, wird dort die neue Leitwährung entstehen.Es war immer so, nach einem Währungscrash muss die neue Währung gedeckt sein, damit neues Vertrauen entsteht.Und wenn es sein muss, wird eben die Neue Währung mit Yuan gedeckt.Mit einem Goldgedeckten Yuan.Denn irgendwo muss das Gold ja sein.Und wenn das Gold in den USA sein sollte,dann eben wieder der Dollar..

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  3. Ps: an anaconda, haben wir nicht schon einen Zusammenbruch nur weil noch einige Arbeit haben glaubt man die Welt ist noch in Ordnung, bei all den Hartz IV Empfänger, das kann doch nicht so weitergehen!! Und dann werden immer mehr Menschen entlassen, es muss doch mal wieder bergauf gehen. Naja, vielleicht sehe ich einfach zu schwarz und sie haben recht, machen wir einfach so weiter wie bisher und warten wir ab was kommt.

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    • @hanny
      Sie und ich können daran nichts ändern, genauso wie den Wind.Aber wir können die Segel neu ausrichten und den Sturm abreiten.

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      • Das war jetzt ein Flirt :D abreiten…

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      • Ich stelle mir doch die Frage,das was die im Hintergrund planen,
        ob das auch klappt.
        Ich hoffe doch,das Frau Butterzopf nix zu sagen hat…
        Ich stelle mir die Krisensitzung so vor: kaufe ich mir als nächstes wieder einen Sportwagen oder eine Yacht? (Nebenbei nickend..)

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      • Old Shatterhand

        @anaconda
        Laut „Chart of Doom“ soll am 9. Mai 2014 der große Börsencrash kommen.
        Sie sollten das Neueste in „Die Welt“ lesen.
        http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article126661477/Chart-of-Doom-sagt-Boersencrash-fuer-9-Mai-voraus.html

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        • ladygaga_berlin

          @ grossen weissen Bruder:

          DANN kommt er früher!

          Kleiner Tipp: bei ariva oder onvista den TecDAX gesamt über 10 Jahre LINEAR mit dem DAX-Chart vergleichen> da erkennt man, dass das Geld zuerst aus dem TecDAX rausgeht.

          Übrigens gab´s heute wieder super Wirtschaftsmeldungen, was die deutsche betrifft. Aber an funda-mentalen Zahlen orientiert sich keiner mehr an der Börse. Nur am frischem Geld und dabei zu sein.

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        • @Old Shatterhand
          Der Crash wird kommen.Die Aktien sind völlig überbewertet und nur Liquiditätsgetrieben und die Anleihen befinden sich in einer prall gefüllten Blase.Hier bei uns sieht es nicht anders aus. Beispiel Audi: Super Verkaufszahlen, jedoch werden 90% der verkauften PKW geleast,also auf Pump finanziert.Dito BMW.Mercedes sowieso.
          Ist doch klar,dass so etwas crashen muss.

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          • ladygaga_berlin

            @anaconda

            Nicht nur der kreditfinanzierte Konsum, auch die kreditfinanzierte „Gewinn“-ausschüttung geben mir zu Denken. RWE hat 2013 mit einem Verlust von 2,76 Mrd€ abgeschlossen, und will die Dividende auf 1€ halbieren… ? Sog. kritische Aktionäre forden eine Kürzung auf 0,50€, also als Beteiligung auf das Jahresergebnis…

            Was ich immer sage: Zeit gewinnen, auf die lange Bank schieben, und Deutschland geht´s gut, tralala-peng

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            • Nicht nur der Deutschland GmbH, sondern der Weltwirtschaft insgesamt geht es „gut“,- die Erholung zeigt sich in „beeindruckenden“ Zahlen…
              http://www.imf.org/external/Pubs/ft/weo/2014/01/
              Es wird aber noch besser: 2015 und 2016 … brummt und dröhnt die Weltwirtschaft; „alles wird wieder gut!“

              Die weltweit „fallenden“ Arbeitslosenzahlen sind ein wichtiger Indikator für den kommenden Aufschwung…
              (Auszug aus Chr. Lagardes Oster-Wunschliste)

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  4. Nun liest man schon in den Wirtschaftsnachrichten,dass Gold unbedingt ins Portfolio gehört.Sieh an. Und so habe ich mir meine Gedanken gmacht.
    Portfolio !
    Das ist ein Blatt, welches man rum tragen kann. Und kein physisches Metall, welches nur den Nadelstreif ausbeult.Heute wahrscheinlich nicht mal mehr ein Blatt auf Umweltpapier, sondern ein Bit und Byte auf dem Iphone.Und dieses legt man dann in der Szenenkneipe auf den Tisch und teilt mit, man hat auch Gold im Folio, pardon im Phone.Als WKN oder ISIN (klingt wie Irrsinn)
    Boa äh! Und nun ist man absolut „in“ , wer hat denn noch Alcoa.

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