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Goldpreis steigt nach US-Arbeitsmarktdaten

Der Goldpreis hat am Mittwochnachmittag kurzfristig etwas Aufwind erhalten. Der ADP-Arbeitsmarktbericht aus den USA fiel schlechter aus als erwartet.

In dieser Woche werden neue Daten zum US-Arbeitsmarkt veröffentlicht. Heute um 14:15 Uhr erschien bereits der ADP-Bericht (Automatic Data Processing) über die Veränderung der Arbeitsverhältnisse im Juli (Kündigungen, Neueinstellungen, Jobwechsel etc.).

Aus dem Report geht hervor, dass im vergangenen Monat 185.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden. Analysten waren von 211.000 neuen Job ausgegangen. Im Juni hatte man noch 237.000 zusätzliche Jobs gemeldet.

Goldpreis 05.08.15

Goldpreis in USD, 05.08.2015, Intraday (Deutsche Bank Indikation)

Der Goldpreis näherte sich nach der Veröffentlichung der Zahlen wieder stärker der Marke von 1.100 US-Dollar, die zuletzt am 31. Juli 2015 über diesem Niveau stand. Um 14:45 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.091 Dollar. Das entsprach genau 1.000 Euro.

Am kommenden Freitag um 14:30 Uhr veröffentlicht das U.S. Labor Department die offiziellen Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juli. In diesem Umfeld könnte es erneut zu Kursbewegungen kommen. Ob der Goldmarkt wieder stärker Zulauf bekommt, hängt auch davon ab, ob die Federal Reserve tatsächlich in absehbarer Zeit eine Leitzinserhöhung vornimmt. Zweifel sind durchaus berechtigt. Denn insbesondere aus China kamen zuletzt immer wieder Meldungen, die eine Abkühlung der Weltkonjunktur erahnen lassen. Die USA dürften davon kaum unberührt bleiben.

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Eingetragen von am 5. Aug. 2015. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Konjunktur, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

80 Kommentare für “Goldpreis steigt nach US-Arbeitsmarktdaten”

  1. @Goldreporter

    Dieser Artikel ist ein beispiel was ich gestern mit Systemkonform gemeint habe . Vertrauen die Goldreporter tatsächlich den Daten speziell die von der USA veröffentlicht werden ???

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    • Es geht nicht darum, ob wir den Daten vertrauen, sondern wie der Markt darauf reagiert!

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      • Ich verstehe das aber es gibt wirkliche viele naive Leser die solchen Daten und Statistiken vertrauen schenken, wäre es also nicht besser da Aufklärung zu leisten ?

        Mir geht es darum die Menschen wachzurütteln in der Hoffnung eine veränderung herbeizuführen .

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      • So ist es ! Und damit nicht der Rest der Menschheit dumm sterben muß gibt es Foren wie Goldreporter , Von den ca. 40-50 Fiannz, Wirtschafts u.-EM-Portalen sind nur ca. 15 wirklich wichtig ,unzensiert u. sytemunabhämgig.!
        Daher erspare ich mir hier nun alle diese Portale aufzulistzen den bei aller Systemproblematik nützt das Portalbashing am allerwenigtsen !
        Konstruktive Kritik statt öder Polemik, opreative Hektik erzeugt geistige Windstille ,So what ….

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  2. Der Goldreporter sollte so bleiben wie er ist: sachlich, informativ und mit genug Raum diese Dinge zu diskutieren.

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  3. Fürst der Finsternis

    viel wird heute nicht übrigbleiben.

    http://img.godmode-trader.de/charting/2015/08/4297903/1032669.png

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    • Da hat schon jemand um etwa 15:30 – 16:00 eingegriffen.

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      • Immer diese Verschörungstheorien! Beweist endlich, dass jemand eingreift! Oder seid stille. Der Markt interessiert sich momentan nicht für Gold, so einfach ist das.

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        • @warner

          Alles wird manipuliert.
          Ich weiß nicht , wie stark Em . manipuliert wird.
          Mir kommt Silber billig vor , deshalb kaufe ich es.
          Ich habe auch viel Zeit , daß stört @Kondor .
          Warum weiß ich nicht.
          Jedenfalls , wenn ich keinen Satz ohne Rechtschreibfehler schreiben kann , halte ich mir den Mund.

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          • @Bauernbua
            Dich habe ich bestimmt nicht damit gemeint, mit zuviel Zeit.
            Zuviel Zeit für dummes unnützes Geschwätz, ständige Beleidigungen und Aggressionen, im Forum.
            Zu deiner Frage vor wenigen Tagen. Ein Paar, ich meinte damit nicht ein Paar als solches M+F, sondern einige Schreiber.
            Einer davon hat bereits die Kurve gekratzt.
            Es gibt wieder mehr Platz für Themenbezogenes im Forum.
            Ich wünsche dir einen schönen Abend

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            • @Kondor
              Dann war es leider ein Missverständnis.
              Im Prinzip will ich mit jeden gut auskommen.
              Das Leben ist kurz.
              Jeder muss selbst entscheiden , was für Ihn wichtig ist.
              Nochmals ich habe Zeit , obwohl ich 50 Jahre alt bin.
              Ich setze auf Silber , auch wenn der Preis nochmals halbiert wird.
              Das Potential von Silber ist sicher enorm.

              Also – rauchen wir die Friedenspfeife!

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              • @Bauernbua
                In Ordnung. In dem Fall sind wir beide von den 50 Generation
                ich bewege mich in Richtung 56
                Die meisten deiner Berichte lese ich. Bist du Landwirt?
                Silber erachte ich als guter langfristiger Ersparnisspeicher.
                Ein Silberverbot kann auch nicht so schnell eingeführt werden.

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                • Ich arbeite in der chem. Industrie.
                  Mein Vater war Landwirt.
                  Deshalb bin ich ein “Bauernbua“

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        • @ warner, auf den Punkt gebracht. Besser kann man es gar nicht beschreiben. Aber die meisten hier werden oder wollen das gar nicht begreifen, weil sonst haben sie ja nichts mehr woran sie sich aufgeilen können.

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        • @Warner
          Der Markt interessiert sich sehr wohl für Gold.Es ist nur nicht der Markt, welchen Sie kennen. Es ist der Markt der Eliten und die kaufen und manipulieren um das Metall günstig zu erwerben.solange, bis diese alles haben.Dann wird sich Ihr Markt dafür interessieren,aber leider zu spät.

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          • Beeindruckend wie du dich am Markt der sogenannten Eliten auskennst.
            Fantasygeschichten für Einfältige oder Verfolgungswahn.
            Sehr unterhaltsam.

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          • @trigger,
            Pflichte Dir hier bei. Der fallende/niedrige Preis dient doch nur denen, die noch kaufen wollen/müssen. Wie Silvervox da schreibt? Wir werden sehen.

            Grüße

            Pinocchio

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          • schneider joachim

            Wenige Kaufen viel,das war früher so ,hat sich nicht Geändert,mit den Eliten Schwimmen ist angesagt. Silverfox hat wenig Ahnung, Einfältig,hat einen Beschränkten Horizont.

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            • Natürlich habe ich keine Ahnung, ich gehe ja auch nicht bei den Eliten aus und ein, somit bin ich auch nicht in deren Pläne eingeweiht wie einige der Aufgewachten hier.
              Wie wäre es wenn du deinen Horizont bezüglich der deutschen Sprache erweitern würdest?

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            • Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit der Deutschen Sprache seine Schwierigkeiten hat (Legastheniker?). Aber wenn man derartig um sich schlägt, stimmt mit Sicherheit mit der Person etwas nicht. Vielleicht kann da ein Medikus helfen?

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              • Wenn ihr beiden die Themen hier nicht abkönnt und die Sprache nicht gefrällt, was hält euch denn noch hier bei den ganzen ‚Spinnern‘?

                Ist doch eh alles Quatsch, was hier besprochen wird. Also, auf zurück ins Facebook oder auf bild.de. Dschunglecamp soll angelaufen sein, vllt. könnt ihr dort aktiv mitdiskutieren?

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                • @ Silberhase
                  Das von mir um 13:02 Geschriebene bezieht sich auf die Äußerung vom Schneider Joachim. Solche Wortwahl ist schlicht in meinen Augen beschämend. Es ist bestimmt möglich sich genehmer zu artikulieren, oder?
                  Gruß

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        • Nachweislich (!) wird an 85% der Handelstage in den Markt eingegriffen…

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  4. Das die EM`s seit 40 Jahren in Relation zur Geldmenge ,der Inflation u. den Börsen völlig unterbewertet:

    2010 wurde durch den Whistleblower und Edelmetallhändler Andrew MacGuire bekannt, dass die beiden Finanzhäuser JP Morgan und HSBC – als verdeckte Abwickler der Fed – den Preis bestimmter Metalle gedrückt hatten, um die Geldschwemme des Quantitative Easings nicht zu offensichtlich werden zu lassen. Algorithmengesteuerte Verkäufe trieben den Markt der Papiergoldbörse COMEX nach unten – bis auf ein Fünfjahrestief. Man hat den Eindruck das sich das perperitativ wiederholt und seit GS im Londoner Fixing mitwirkt eher noch zugenommen hat., entweder schenkt Oma Yellen demnächst den Märkten endlich ihre Zinsmohrrübe oder Tante Yellen orakelt für Q 4 , mal sehen ……

    Gold ist heute 136 mal so teuer wie 1933

    Der aktuelle Goldpreis ohne Goldpreisdrückungen liegt bei 2.828,77 US-Dollar/Feinunze
    Am 15. August 1971 wurde der Goldstandard des US-Dollars zugunsten der wundersamen Geldvermehrung per Mausklick im Computer aufgegeben. Der Wert einer Feinunze Gold sollte an jenem Tage 35,00 US-Dollar betragen. Am 23.08.2011 betrug der Preis für eine Feinunze Gold 1.914,50 US-Dollar.
    Zwischen dem 15. August 1971 und dem 23.08.2011 verteuerte sich die Feinunze Gold um 10,35747 % pro Jahr. (1) Setzt man diese Verteuerung des Goldpreises mit 10,35747 % pro Jahr vom 23.08.2011 bis zum heutigen Tage den 19.07.2015 fort, so müßte der Goldpreis heute exakt 2.828,77 US-Dollar betragen. (2)
    Der offizielle Goldkurs betrug zuletzt am Freitag Abend, den 17.07.2015 um 23:12 Uhr MESZ exakt 1.134,10 US-Dollar je Feinunze. Übrigens : Das bedeutet, daß der US-Dollar nur noch eine Kaufkraft von weniger als einem US-Cent besitzt. (3) Die durchschnittliche Inflationsrate der letzten fast 45 Jahre beträgt 10,35747 % pro Jahr.
    Die 160.000 Tonnen Gold haben derzeit einen Marktwert von 14,55 Billionen US-Dollar (14,55 amerikanische Trillions an US-Dollar).
    Fazit : Leute kauft Gold, solange das kitschig gelbe Metall so billig ist. Gibt genug Spinner, Sammlerherzen und Edelmetall-Lumpenhändler, die dafür später Höchstpreise zahlen! Nur die Schlauen hatten damals den Besitz von Gold einfach verboten und die blöde Bevölkerung hat Angst bekommen und schön artig das Gold gegen eine staatliche Entschädigung von lächerlichen 20,67 US Dollar pro Feinunze Gold abgegeben. Mal sehen ob die Menschen dieses Mal schlauer sind!

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  5. Und wieder eine Meldung, die beweist, warum der Goldreporter seit langem ein Kontraindikator ist.

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  6. @hasenmaier
    Toller Bericht, kompliment. Wieder ein Augen öffner.
    Ich befasse micht seit gut 2 Jahren intensiv mit EM.
    Konnte in diesem Forum echt viel lernen.
    Wo ist egentlich Goldminer, Watchdog, 0177Translator

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    • @Kondor
      Ich lese schon still mit…

      Am 31.7.2015 haben die Bullionbanken JP.Morgan und HSBC in Summe 272.850 Unzen Gold aus dem Comex-Goldlager abgezogen; das sind 8,46 Tonnen Gold an nur 1 Tag:
      http://srsroccoreport.com/wp-content/uploads/COMEX-Gold-Inventories-73115.png

      Gold in „Backwardation“, also Lieferengpaß wie beim Silber, und dazu „gefallene“ Preise trotz steigender Nachfrage?
      Man könnte sagen: es braut sich etwas zusammen?

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      • @Goldminer
        Danke.
        Also, ich habe ein ungutes Gefühl, und das seit gut 2 Jahren.
        Ich rechne wirklich mit einigen Szenarien, sogar mit Krieg.
        Man sollte dementsprechend etwas vorbereitet sein.

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        • @Kondor
          Gestern hatte ich (siehe Link oben, von srsrocco…) noch darauf
          hingewiesen, daß der COMEX das Gold ausgeht (ebenso wie dem SPDR GLD !),
          So mußte offensichtlich JP.Morgan der COMEX gestern, am 5.8.15 mit
          276.049 Unzen Gold aushelfen, weil sonst ein „Default“ droht.

          http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user5/imageroot/2015/08/comex%20gold%208.6.jpg

          Wie man sieht, verschob JP.Morgan aus dem privaten (eligible) Goldlager
          gute 8,4 Tonnen Gold in das für die Auslieferung bestimmte (registrierte)
          Goldlager.

          Dem Goldkartell geht die Munition für die Preisdrückerei aus…
          Das Papiergold wird nun langsam von der physischen Nachfrage zerlegt.

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          • @Goldminer
            Ich lese Deine Kommentare immer mit Interesse, aber….
            diese CME-Reports (Silber-/Goldbestände im Lager) werden genauso manipuliert wie der Rest der „Freien Märkte“.
            Denn überall dort, wo die Banken-Clique manipulieren kann, entwickeln sie kriminelle Energie (Libor-Zinssatz, Wechselkurse, Goldpreis-Fixing, Immobilien-Anleihen, US-Staatsanleihen, Aluminium-Markt, Ölmarkt, …usw. usw).
            Wer es nicht glaubt, sollte sich fragen, warum die größten US-Banken (inkl. Deutsche Bank) bisher mehr als 100 Mrd. US-Dollar Strafe (siehe hier:) (aus der Portokasse) für Betrug und Manipulation bezahlt haben, und das Spiel geht munter weiter!

            In jedem Comex-CME-Report steht links unten der „Disclaimer“:

            „The information in this report is taken from sources believed to be reliable. However, TFMR Inc. disclaims all liability whatsoever with regard to its accuracy or completeness. This report is produced for information purposes only.“

            Alle Analysten, die die Lagerbestände auswerten, werden von den Bullion-Bankstern genauso durch falsche Zahlen „verarscht“ wie der Rest der Welt.

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        • @ Kondor
          Keine Krieg.
          Aber Planmässiges Verarmung.

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  7. Die tatsächlichen US Arbeitsmarktdaten werden immer erst Monate später veröffentlich. Bei diesen zahlen handelt es sich immer noch um einen Konesens. Außerdem werden immer noch über 40 Millionen US Bürger vom Landwirtschaftsministerium mit Lebensmittelmarken versorgt !

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  8. US-Industrie verliert an Tempo:

    Der Einkaufsmanagerindex ist im Juli überraschend gefallen, deutet aber immer noch auf einen wachsenden Industriesektor.
    (Reuters) Die US-Industrie hat ihr Wachstumstempo im Juli überraschend verlangsamt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um 0,8 Zähler auf 52,7 Punkte, wie aus einer Montag veröffentlichten Umfrage des Institute for Supply Management (ISM) unter Unternehmen hervorgeht.
    Von Reuters befragte Ökonomen hatten erwartet, dass das Barometer auf dem Vormonatswert von 53,5 stagnieren würde. Der Index signalisiert bei Werten von über 50 Punkten jedoch noch immer Wachstum.
    Konsumausgaben kaum gesteigert
    Die US-Amerikaner haben ihren Konsum im Juni kaum gesteigert. Die Ausgaben für den privaten Verbrauch legten nur um 0,2% zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium in Washington am Montag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit diesem Wert gerechnet, dem schwächsten binnen vier Monaten. Noch im Mai lag das Plus mit 0,7% weit höher. Insbesondere Autos und andere langlebige Güter waren im Juni nicht mehr so gefragt wie im Vormonat. Allerdings legten die persönlichen Einkommen um 0,4% zu, und damit einen Tick stärker als von Experten erwartet.
    Die US-Börsen sind kaum verändert in die neue Woche gestartet. Der Dow-Jones-Index für die Standardwerte lag in den ersten Handelsminuten 0,1% im Minus bei 17’666 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 (SP500 2097.43 -0.3%) trat bei 2104 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,1% auf 5135.

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  9. Rezessionsgefahr durch steigende US-Zinsen?
    Zinsstrukturkurve

    In den USA liegen die Leitzinsen seit Ende 2008 bei fast null. Doch bald dürften die Zinsen steigen, dann wird sich die Zinskurve weiter verflachen. Was bedeutet das für Anleger am Aktienmarkt?
    Leitzinsen USA: In der vergangenen Woche deutete die Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen, einmal mehr an, dass der erste Zinsschritt noch dieses Jahr erfolgt. Viele Beobachter rechnen im September damit.

    Eine ganze Generation von Anlegern kennt nur zwei geldpolitische Entwicklungen in den USA: gleichbleibende oder fallende Leitzinsen. Die letzte Leitzinserhöhung hat es in den Vereinigten Staaten im Sommer 2006 gegeben. Von da an blieben sie bis in den Herbst des Jahres 2007 bei 5,25%. Dann setzte ein dramatischer Abwärtstrend ein, der die Zinsen bis Dezember 2008 auf fast null führte. Dort stehen sie noch immer. Doch der Beginn des ersten Zinserhöhungszyklus seit Mitte 2004 rückt immer näher. In der vergangenen Woche deutete die Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen, einmal mehr an, dass der erste Zinsschritt noch dieses Jahr erfolgt. Viele Beobachter rechnen im September damit. Steigt dann durch die anziehenden Zinsen die Gefahr einer Rezession in den USA?

    Drei Auslöser für Rezessionen
    Immer wieder hört man an den Finanzmärkten, ohne eine dramatische Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank und eine dadurch verursachte inverse Zinsstrukturkurve gebe es keine Rezession – und ohne Rezession gebe es keine Baisse am Aktienmarkt. Beide Aussagen sind gute Faustregeln, doch in ihrer Absolutheit taugen sie nichts, so wie alle absoluten Aussagen für die Geschehnisse an den Märkten. Der inzwischen verstorbene Börsenanalytiker und Fondsmanager Martin Zweig wies darauf hin, dass es seiner Ansicht nach drei Ereignisse an der Börse gibt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Bärenmarkt führen: eine inverse Zinsstrukturkurve, eine extreme Deflation und ein (zu) hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 18 im S&P 500.

    Gutes Prognosemodell
    Es ist empirisch gut belegt, dass der inversen Zinskurve ein Signalcharakter für drohende Rezessionen zukommt. Allein in den vergangenen 25 Jahren wurden zahlreiche Studien verfasst, die darauf hindeuten, dass das Gefälle der Zinsstrukturkurve hilfreich für die Prognose von Rezessionen und die Entwicklung des realen Bruttoinlandproduktes ist. Die US-Notenbank kam in einer Analyse vom Juli 2008 zum Ergebnis, dass professionelle Prognostiker bei der Vorhersage von Rezessionen schlechter abschneiden als ein einfaches Echtzeitmodell, das auf der Zinsstrukturkurve fusst.
    Seit Sommer 2014 hat sich die Zinsstrukturkurve in den USA etwas verflacht. Dieser Prozess dürfte sich beschleunigen, wenn durch Zinserhöhungen der Notenbank die Renditen am kurzen Ende steigen.

    In den letzten Jahren dürfte hingegen ein Problem mit der Zinskurve gewesen sein, dass in den USA sowie auch in Grossbritannien, Japan und zuletzt ebenfalls in Kontinentaleuropa die Zinsstrukturkurve ihren Charakter als Frühindikator für die Wirtschaftsleistung eingebüsst hat, da die Notenbanken in diesen Währungsräumen die Zinsen am kurzen Ende bei fast null festgenagelt haben, so dass eine Inversion der Zinskurve faktisch unmöglich ist.

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  10. Ein Marshall-Plan für die Vereinigten Staaten ?

    Die USA haben ein Infrastrukturproblem

    Die Vereinigten Staaten, die größte Volkswirtschaft der Welt, fällt in gewissem Sinne auseinander.
    New York. Als im letzten Monat in Kalifornien eine große Autobahnbrücke zusammenbrach, haben die Folgen für den gesamten Südwesten der Vereinigten Staaten erneut die Aufmerksamkeit auf das ernste Infrastrukturproblem des Landes gelenkt. Tatsächlich fällt die größte Volkswirtschaft der Welt in gewissem Sinne auseinander.
    Ideologische Abneigung gegen Investitionen in den öffentlichen Sektor und endemisches Kurzfristdenken der Haushaltsplaner haben dazu geführt, dass die Ausgaben für Straßen, Flughäfen, Eisenbahnen, Telekommunikationsnetzwerke und Stromerzeugung weit geringer sind als nötig. Aber das Problem kann nicht länger ignoriert werden. Wenn die USA nicht schnell handeln und ihre zarte wirtschaftliche Erholung auf die sichere Grundlage einer modernen Infrastruktur stellen, könnten sie bald wieder in die Stagnation zurückfallen.
    Dass eine hoch entwickelte Volkswirtschaft angemessene und dauerhafte Investitionen in öffentliche Güter benötigt, scheint offensichtlich zu sein. Aber der Zustand der Infrastruktur in den USA lässt darauf schließen, dass diese Ansicht von vielen Entscheidungsträgern nicht geteilt wird. In einem Bericht der American Society of Civil Engineers von 2015 wurde die allgemeine Infrastruktur der USA mit der erbärmlichen Note D+ bewertet. Der Bericht führt auf der Ebene der Bundesstaaten zahllose Mängel auf, darunter Michigans „88 hochgefährliche Staudämme und 1.298 strukturell mangelhafte Brücken“ und die „44,5 Milliarden Dollar, die zur Sanierung der Trinkwassersysteme“ in Kalifornien benötigt werden.
    Die Verfasser kommen zu dem Ergebnis, dass bis 2020 Investitionen in Höhe von 3,6 Billionen Dollar (etwa ein Fünftel des jährlichen BIP des Landes) nötig sind, um durch die Beseitigung des „erheblichen Wartungsstaus [sowie des] dringenden Modernisierungsbedarfs“ die Qualität der US-Infrastruktur zu verbessern. Andernfalls wird sich die zerbröckelnde Infrastruktur des Landes negativ auf das Wirtschaftswachstum der kommenden Jahre auswirken.

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    • @hasenmeier
      Dann müssen sie halt die 3,6 Billionen beim Militär einsparen.
      Eigentlich gar nicht so schwierig….oder doch?

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      • oder weitere 3,6 Bil drucken ;-)
        Nein Spaß beiseite.
        Der Grund warum die so eine Infrastruktur haben ist ganz einfach gesagt.
        So makaber das klingt, aber die hatten schon seit einigen Jahrhunderten keinen Krieg mehr auf eigenen Boden.
        Wenn man nie was neu aufbaut und auch das Bestehende nicht sorgfältig wartet passieren genau solche sachen wie das Brücken zusammen brechen bei kleinsten Erdbeben ganze Landschnitte unerreichbar sind,…

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        • @Werner
          Musste jetzt lachen, wegen dem Drucken. Nicht schlecht.
          Erwartest du den Bürgerkriege in VSA? Ja es gibt eine gewisse Logik.
          Damit würde sich ein Aufbauen wieder lohnen.
          Wer weiss, was in deren Köpfe alles so herum schwirrt.

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      • Kondor : Nachdem die jetzt schon wieder die Schuldenobergrenze anheben wollen hat sich das erst vorserst mal wieder erledigt…..

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    • …wir sind doch auf dem gleichen Weg.

      Durch die neuen ‚Herausforderungen‘ durch Abkehr von richtigen Freunden und das Zuwanderungsproblem, verursacht von den aufgedrückten Freunden, ist unsere Infrastruktur jetzt schon marode. Strassen, Brücken, Internetausbau, Schulen Kindergärten etc – dafür ist durch die aufgedrückten Probleme kein Budget mehr da.

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  11. Sagt mal, geht es Euch auch so, dass Ihr Eure Goldstücke regelrecht liebt?
    Ich mein, so richtig lieb habt, dass Ihr an`s hergeben nichteinmal im Traum denkt?
    Ich meine jetzt die ganz besonderen Einzelstücke, nicht die Alltagsware.
    Man ist doch nicht krank, wenn man sein besonderes Goldstück überall dabeihaben will, wie einen Talisman, freilich darf es keinesfalls verloren gehen, man muss natürlich immer ein Auge drauf haben und das einmalige Stück ständig umsorgen, damit es nicht wegkommt.
    Aber man will es einfach immer bei sich haben, um es ansehen und anfassen zu können, wenn einem danach ist.
    Oder kennt Ihr so eine liebevolle Beziehung zu einem für Euch ganz besonders wertvollen Goldstück garnicht?

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    • Hans Jörg Hofer

      Eine so eine liebevolle Beziehung kenne ich eigentlich nur zu meinen Hunden.
      Nein, für mich ist Gold kalt, und kann, wenn es aus gewißer Höhe auf den Kopf fällt einen sogar sehr schwer verletzten.
      Deshalb möchte ich es nicht unbedingt bei mir haben….

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      • HJH,
        ich schon.
        Ich wills schon bei mir haben.
        Und wenn`s mir auf den Kopf fällt, küss ich es.

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    • „Spass Button on“: Frodo und Smeagol/Gollum Aus „Herr der Ringe ging es genau so“ :-).

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    • @guguritzi
      So gerne wie eben ein Rettungsboot oder einen Fallschirm. Beides würde man hegen und pflegen.Oder würden Sie Ihren Fallschirm in die Ecke pfeffern und drauf rumtrampeln?

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      • Trigger, um Gottes Willen nein!
        Wer ist schon so dumm und zertrampelt sein Rettungsboot?
        Ganz im Gegenteil!
        Hegen und pflegen und umsorgen muss man sowas.
        Dann ist es auch immer für dich da, wenn du es brauchst.

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    • @guguck Onkel Dagobert hatte auch immer so ein Glücksgoldtaler und der war ihm total heilig.Und die Panzerknackerbande wollte ihn immer stehlen.
      Nein aber so eine Beziehung habe ich nicht zu meinen Goldstücken.Ich liebe sie zwar.Aber sie sind für mich etwas in Notfällen,wo ich dann auch darauf zurückgreifen würde.Denn dafür ist es am Ende da!!!

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      • dachhopser, ich danke Dir!
        Du hast es am Besten beschrieben!!
        Ja, es ist, wie Du es sagst.
        Mein geliebtes Goldstück ist mein ganz persönliches Glücksgoldtalerchen, es ist mir hoch und heilig.
        Ich liebe es sehr und würde es am liebsten verschlucken, damit es mir die Panzerknackerbande nicht wegnehmen kann.
        Seit ich dieses Goldstück habe, ist das Glück auf meiner Seite.
        Darum ist es so überaus wertvoll für mich, denn Glück hatte ich zuvor eher selten bis garnicht.
        Nun aber sehe ich frohen Mutes in die Zukunft, weil mich mein Goldtalerchen immer begleitet und auch beschützt und das ist sehr schön.
        Es ist eben mein Glücksgoldstück.
        Ein Glück, dass ich es habe.
        Ich bin so richtig froh!

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        • @guguck dann pass wirklich immer gut auf auf dein Goldtalerchen,denn wenn wir daran glauben bringt es wirklich immer Glück. ich habe eine Silbermünze wo mir heilig ist.Und da der kurs sowieso nicht hoch ist,wäre selbst in der Not,damit kaum was anzufangen,so das ich die Münze auch behalten kann

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          • Wer redet da von mir ? xD
            Ich kenne das „Gefühl“ auch von meiner „Nr. 1“.
            Seitdem spüre ich, daß es immer mehr „aufwärts“ geht !
            Hege und Pflege ihn nur gut und pass besser drauf auf, als auf Motor und Boot… ;)

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            • Goldtaler, auf das Boot und den Motor ist gesch…., hoffentlich kommen die Diebe mal mit der Hand in die laufende Schiffsschraube!
              Mein ganz persönliches Glücksgoldtalerchen häng ich mir jetzt an den Hals.
              Wer da dran will, muss mir schon den Kopf abschneiden……
              können.

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              • …mit ner stumpfen Klinge…
                Diesen „Fusselbärten“ würde ich einen Versuch zutrauen…
                *hehe* EINEN, das „Echo“ könnte allerdings dann auch sehr hässlich werden, könnte ich mir vorstellen… :D
                https://www.youtube.com/watch?v=PIKveM-sz6I
                Ist der eine davon nicht vllt. sogar einer von denen , die jetzt in Celle vor Gericht stehen ? (sieht dem ziemlich ähnlich)

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      • @dachhopser, das ist n „10er“ (Kreuzer und der 1. „selbst verdiente“, daher der „ideelle Wert“) – kein „ganzer“ Taler.
        Auf den 10er hat die Hexe „Gundel“ ein Auge drauf.
        Die PK wollen „Säckeweise“ Taler.
        Am besten, den kompletten Inhalt des Geldspeichers, die geben sich nicht mit „Kleingeld“ ab… ;)

        Für mich ist es auch eine „Absicherung“ meiner Rente.
        Wenn ich da an einen Onkel von mir denke, dem haben sie grad‘ die Pflegestufe heruntergesetzt, weil er „noch zu gut unterwegs“ ist.
        (Nach nem langen Krankenhausaufenthalt und anschließender Reha.)
        Als „Folge“ muss er nun von seiner Rente (O-Ton: Der bekommt viel zuviel an Rente !) – Hat aber seit dem 16. Lebensjahr gearbeitet – dazubezahlen und hat im Endeffekt nun VIEL weniger zur Verfügung. – Drecksbacken, die…

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  12. schwul+unabhängig

    Bei dieser Gelegenheit mal eine Frage: Habt Ihr Eure Goldschätze alle zuhause oder vertraut Ihr Schließfächern bei Banken oder z.B. bei Degussa Goldhandel…?

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    • Das wollte ich auch gerade fragen, wo wohnt Ihr denn? Gibt es Nachbarn in der Nähe oder eine Polizeistation?

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      • @Guguritzi,ich hab den Scheiss in 60m Höhe in einer Felswand,mußte zweimal hinauf,das erstemal hätte es mir mein Leben beinahe gekostet.Also wär es dort findet (eigener Hügel vom Vater) der hat es auch verdient! Wer nicht klettern kann ,geht da drauf,alles verwitterter Karst mit kleinen Höhlen! Da traut sich keine kulturelle Bereicherung hin,und schickt mich einer da hoch ,komm ich mit einem Überraschungsei zurück! An deiner Stelle würde ich es in deinem See versenken,hat was mythisches!Bavarengold!;)

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        • Wenn Du den Scheiss in das Kellerfundament einbetoniert hast, dann ist Dein Versteck im Fels da oben absolut sicher!
          Und es kann unerwartet auch mal zu einem schadenfreudigen Ereignis führen.
          Hihi….

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    • @schwul+unabhängig Na da schau dir doch die Griechen an. Dort durften Schließfächer auch nicht von ihren Besitzern in der Kriese besucht werden.
      Die gleichen Vorschriften gibt es auch hier für Tag X. also such dir einen guten platz wo du deine Schätze verstecken kannst.Aber nicht in Schließfächer bzw. irgendwelche Tresore von Goldhändlern.Da haste eben in der Not auch kein Zugriffsrecht drauf.

      0
      • @Dachhopser

        Gebe Dir Recht, Banken verweigern den Zugriff, Bulliohändler unterliegen aber nicht dem Bankenrecht, somit ist ein Zugriff erlaubt/möglich.

        Grüße

        Pinocchio

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      • Schuldenhasser

        @dachhopser
        JP Morgan verbietet Gold und Silber in seinen Schließfächern in neuen AGB.
        Da ist also etwas im Busch, sonst würde JPM das nicht machen.
        https://www.youtube.com/watch?v=fqQsvnA-cz8

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        • Da JP der größte US-Em-Bulliohändler ist machen die jetzt Nägel mit Köpfen ,damit nicht noch mehr Bundesstaaten wie nach Texas ihre EM bei der Fed abholen und damit auch noch Handel treiben. Damit schlägt die US-Finanzmafia wieder zwei Fliegen mit einer Klappe: Man zwingt den EM-Handel ausserhalb des Bankensystems stattfinden zu lassen und um ihn damit für unbedeutent und beschränkt erklären zu können.

          Es hat schon seinen Grund das der drittgrößte Tresorbauer in Europa seit 5 Jahren in der EU mehr Privattresore verbaut hat als vor der Finanzkrise.

          Und es hat auch seine Gründe das Heraeus in Hanau seit 2013 auf dem Firmengelände fünf neue Hochsicherheitstresore Stufe KB 20 erichtet hat. (KB 20 ist die höchste Sicherheitsstufe u. word bis 200 Mill. Inhalt versichert.

          Die Stadtsparkasse Pforzheim hat z. B. auch schon 3 so Dinger installiert. etc …. So what …!!!

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      • Zollfreilager in Rechtsstaaten – also außerhalb des sozialistischen Zugriffs in der Sowjet-EU

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  13. Noch ja, noch ist es nicht soweit, dass man den Zugriff des Staates auf Mietobjekte fürchten muss. Aber man sollte jederzeit bereit sein, das Schliessfach zu räumen.
    Wann ? Wenn darüber geplaudert wird und die Regierung rasch dementiert.

    0
    • Wenn, ist es bereits zu spät.
      Aber mit der Grundsteuerreform wird bereits daran gearbeitet…

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  14. Bei allem Respekt:
    Wozu all das jammern und wehklagen, der Goldpreis würde fallen….auch die Presse überschlug sich schier.
    Und wozu?
    Gold steht wieder gut mit über 1000.- da und am Silberpreis hat sich doch auch nichts groß geändert.
    Es ist doch alles, wie es vorher war.
    Mal gehts bissl hoch, dann bissl runter und dann steigt es wieder.
    Passt doch.

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  15. Wenn 5 $ Hüpfer im Chart zur Schlagzeile werden … dann ist das Sommerloch nicht fern.

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  16. Jetzt wissen wir wo die ca. 200000 Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden : Unter Aufsicht von GS In den Knästen der USA :

    Goldman Sachs steigt ins „Sklaven-Business“ ein: So beutet der Banken-Riese Strafgefangene aus
    Private Unternehmer haben die billigen Arbeitskräfte in den amerikanischen Gefängnissen für sich entdeckt. Sklavenarbeit im Namen der Rehabilitation.

    Bereits 2012 hat Goldman Sachs fast 10 Millionen Dollar in ein New Yorker Gefängnis gesteckt. Dabei handelte es sich um ein „Investment in Resozialisierung“. Es ist für die Insassen der berüchtigten Haftanstalt auf Rikers Island im East River von New York gedacht – das Gefängnis liegt auf einer Insel, was an das berühmte Alcatraz erinnert. Werden die straffälligen Jugendlichen nicht rückfällig verdient Goldman Sachs.
    Es kommt auch vor, dass Mitarbeiter von Goldman Sachs selber im Gefängnis landen, doch dies ist eher selten der Fall – oder bekommen wegen Verschleierung riskanter Termingeschäfte in Milliardenhöhe nur neun Monate Haft, wie der ehemaliger Vize-Chef der US-Bank Goldman Sachs, Rajat Gupta.
    Vor fünf Jahren löste die Lehman Brothers-Pleite die globale Finanzkrise aus. Doch seit dem großen Crash hat sich kaum etwas geändert: Kein einziger Bankchef sitzt im Gefängnis, unbeherrschbare Risiken wuchern, Banken können Staaten weiterhin erpressen. So wie zur Zeit Griechenland. Die US-Investmentbank Goldman Sachs half der griechischen Regierung, das eigene Haushaltsdefizit gegenüber der Europäischen Union künstlich niedriger erscheinen zu lassen. So durfte Griechenland der EU beitreten. Für seine Dienste erhielt Goldman eine satte Prämie in Höhe $ 600.000.000.
    Jetzt investiert Goldman Sachs in Solarpaneelen, um firmengeführte Gefangenenarbeitslager in den USA rein zu waschen. Die Arbeitsbedingungen erinnern an die Ausbeutungsbetriebe in China. Die Arbeiter für den Bau von Solarpaneelen erhalten gerade einmal 23 ct/Std.
    Die in Giorgia ansässige Suniva Inc., Hersteller von Solarpaneelen und -zellen, wird von Goldman Sachs unterstützt. Dank eines kostengünstigen Arbeitsprogramms, das von der regierungseigenen Federal Prison Industries (FPI), auch bekannt als Unicor, geleitet wird, ist das Unternehmen dazu befähigt Gefangene auszubeuten.
    Das Programm, das auf Regierungsebene in den 1930er Jahren entwickelt wurde, sollte „die Häftlinge auf ihr Leben nach der Entlassung vorbereiten.“ Die Mehrzahl der 12 000 Gefängnisinsassen arbeiten für Unicor und stellen Waren für die staatliche Nutzung her. Das Programm expandierte und ist nun auch für Private attraktiv.
    Das ermöglichte Suniva seine Aktivitäten zurück in die USA zu verlegen (die Firma nutzte vorher billige Arbeiter in Übersee). Das Unternehmen gewinnt damit auch zusätzliche Vorteile neben den billigen Arbeitskräften aus den Gefängnissen.
    „Indem Suniva die Paneele in den Staaten herstellen lässt, wurde es ihnen möglich, lukrative Verträge mit der Regierung abzuschließen, Zolltarife auf chinesische Paneele zu vermeiden und attraktiv für die privaten Verbraucher zu werden, die amerikanische Produkte wünschen,“ sagte Lydia Groom von der Nachrichtenagentur Reuters.
    Sklavenarbeit in Amerika
    Der 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten verbietet Sklaverei gesetzlich sowie unfreiwillige Knechtschaft. „Außer als Bestrafung für ein Verbrechen, für das der Beteiligte ordnungsgemäß verurteilt worden ist“.
    Mit anderen Worten: Sklaverei und Zwangsarbeit für Gefangene sind gänzlich legal und somit können private Unternehmen sie ausbeuten um die Produktionskosten niedrig und die Gewinnmargen hoch zu halten.

    Mit gut über 2 Millionen Strafgefangenen ist Amerika unter den Industrieländern führend bei den Inhaftierungsraten, was bedeutet, dass Gesellschaften wie Suniva eine überreich sprudelnde Quelle von Sklaven anzapfen können.

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  17. 0177translator

    In der UdSSR unter Stalin haben sie zigtausende verschlissen beim Bau des Kanals vom Weißen Meer (Belomor-Kanal) zur Ostsee. Heute ist er kaum befahren, es braucht ihn eigentlich keiner.
    Vielleicht werden sie im sonnigen Südstaat Texas die billigen Solarmodule auf dem Gefängnis-Dach in Huntsville installieren, um ihre Electrocutions umweltfreundlich mit Solarstrom vorzunehmen. „Der Himmel scheint, die Sonne lacht, der Johnny wird heut umgebracht. Kriegt Elektroden umgeschnürt, bis er dann schlußendlich krepiert.“
    Guguk, ich nehme alles zurück. Nachgeben bringt nichts. Sorry.

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