Samstag,15.Juni 2024
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Goldpreis: Wann kommen gute Einstiegskurse?

Der Goldpreis hat seine Kurskonsolidierung in dieser Woche fortgesetzt. Wie weit kann Gold kurzfristig nach unten laufen?

Goldpreis-Rally

Die in den vergangenen beiden Monaten stattgefundene Goldpreis-Rally war beeindruckend. Denn im Zeitraum von Anfang März bis zum jüngsten Allzeithoch bei 2.413 US-Dollar im US-Futures-Handel ging es um fast 370 US-Dollar oder 18 Prozent nach oben. Auf Euro-Basis betrug der Anstieg sogar 20 Prozent. Damit war Gold technisch stark „überkauft“ und nun ist das Edelmetall in die lange erwartete Konsolidierung übergegangen. Wir betrachten zunächst den Euro-Goldchart per 30. April 2024.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 30. April 2024.

Charttechnik  

Nach einem kurzzeitigen Stopp an der Unterstützung von 2.184 Euro ging es mit dem Goldpreis im kurzfristigen Abwärtstrend weiter nach unten. Dabei wurde der weitere, relativ schwache Support bei 2.160 Euro bereits angelaufen. Somit befindet sich die nächste wahrscheinliche Haltezone im Bereich um 2.125 Euro. Denn hier tangiert auch die innere Aufwärtstrendlinie mit Ausgangspunkt September 2023 den Goldchart. Sollte diese Unterstützung nicht halten, so steigt die Wahrscheinlichkeit eines größeren Abverkaufs, womöglich sogar bis zur Schwelle von 2.000 Euro. Damit wäre dann der April-Gewinn wieder ausgelöscht.

Marktstimmung  

Nach dem stark „überkauften“ Sentiment Mitte April hat sich die Lage nun deutlich entspannt. Denn mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 51 ist der Goldpreis aus der Sicht von 14 Tage zurück in neutralem Fahrwasser. Sprich: Aktuell ist Gold weder „überkauft“ noch „überverkauft“, was allerdings auch Spielraum für die Fortsetzung der Konsolidierung lässt.

Währenddessen hat sich der Abstand zur 200-Tage-Linie zwar auf 14 Prozent verkürzt, bleibt aber üppig. Dagegen liegt die 50-Tage-Linie noch 4,5 Prozent entfernt vom aktuellen Goldpreis-Niveau.

Goldpreis in US-Dollar

Auf Dollar-Basis sehen wir die gleiche Goldpreis-Entwicklung. Hier steht kurzfristig die Unterstützung von 2.300 US-Dollar unter Druck. Sollte diese nicht halten, so wäre zunächst ein Rutsch bis auf 2.250 US-Dollar wahrscheinlich. Darunter stünde ein Test der Marke von 2.200 US-Dollar an. Die April-Performance wäre dann auf dem Niveau von 2.160 US-Dollar einkassiert. Ob es soweit kommt? Denn mit einem RSI von 48 hat sich aber auch beim Dollar-Goldpreis die zuletzt „überkaufte“ Lage deutlich entspannt.

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Goldpreis in US-Dollar, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 30. April 2024.

Hinweis Goldchart-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.   

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1 Kommentar

  1. Es scheint wohl nix zu werden mit billig Kohle auf die Schnelle. Keine Zinssenkungen in diesem Jahr, liebe Schuldenmacher.
    Wäre auch ein Wahnsinn gewesen, da die Zinsen eigentlich viel zu niedrig sind.
    Die Anleger verdauen gerade die FED Entscheidung
    ( wohl bekomms) und müssen jetzt gezwungener maßen beherzt zugreifen.:).
    Die Goldanleger dürften möglicherweise mit blauen Augen davon gekommen zu sein, da die FED die Zinsen nicht erhöht und die Inflation hoch bleibt.
    Jedoch kann man nicht sagen, inwieweit die 3.Party
    ( die Drücker), da mitspielen.
    Da der Dollar wohl stark bleibt, könnte die Motivation zu Drücken eher mau sein.
    Theoretisch jedenfalls, man braucht ja den Dollar nicht zu retten und Bondkäufer gibts nun genügend.
    Die FED scheint jedenfalls langsam zu ihrer eigentlichen Aufgabe zurückzukehren. Die EZB wird brav folgen.

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