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Himmelfahrtskommando Griechenland-Rettung

Griechenland © Joanna Glab - Fotolia.com

Griechische Schuldenbombe – Finanzielle Risiken in 5 Jahren verdreifacht.

Fünf Jahre Griechenland-Rettung und nichts dazu gelernt. Obwohl allen Beteiligten klar ist, dass Griechenland seine Schulden nie zurückzahlen kann, wird die Euro-Rettung in die nächste Runden gehen.

„Bis spätestens 19. Mai braucht Griechenland eine Milliarden-Spritze. Dass das Land seine Schulden irgendwann voll zurückzahlen kann, gilt aber als unwahrscheinlich“.

Dieser Kommentar stammt nicht etwa aus der aktuellen Medien-Berichterstattung. Er ist ziemlich genau 5 Jahre, 2 Rettungspakete und 1 Gesamtsozialisierung europäischer Bankenrisiken alt. Seinerzeit errechnete man für Deutschland eine Belastung von 25 Milliarden Euro. Heute würde eine Pleite Griechenlands im deutschen Haushalt mit mindestens 80 Milliarden zu Buche schlagen, wie das ifo-Institut kürzlich errechnete.

Himmelfahrtskommando ist ein dem militärischen Jargon entstammender Begriff, der einen besonders riskanten Auftrag bezeichnet, dessen Ausführung mit hoher Wahrscheinlichkeit (aber ungewollt) zum Tod des oder der Ausführenden führt.” (Wikipedia) Oder: Sich wider besseren Wissens in ein katastrophales finanzielles Abenteuer stürzen!

Ein Euro-Austritt Griechenland ist politisch nicht gewollt und so dürften wir nach der Verabschiedung eines dritten Rettungspakets für Griechenland in fünf Jahren wieder an der gleichen Stelle stehen. Der Unterschied: Die versteckten Kosten der Griechenland-Rettung haben sich dann wahrscheinlich noch einmal verdreifacht. Anbei der Beitrag von n-tv vom April 2010.

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Eingetragen von am 12. Mai. 2015. gespeichert unter Banken, Euro, News, Politik, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

10 Kommentare für “Himmelfahrtskommando Griechenland-Rettung”

  1. Geostrategisch (das verstehen kaum die Leute) soll G in der EU bleiben, koste es, was es wolle. Die Achse G-R-RU ist nicht willkommen.

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  2. Immerhin hat doch Griechenland gestern die 700 Mill. Euro an Zinsen an den IWF überweisen können.
    Viele Insider behaupten, die EZB hätte schnell noch einmal per ELA-Notkredit die Geldsumme an Griechenland überwiesen, doch die Schummelei war dieses Mal mit dem IWF abgesprochen, wie …BILD… berichtet:

    http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland/bezahlte-iwf-schulden-mit-trickserei-40916800.bild.html

    Die Tatsache, daß BILD überhaupt darüber berichten darf, sagt schon viel aus,-
    oder aber?

    0
    • Meines Wissens wurden die nicht zurück bezahlt, sondern beim IWF die Schulden von GR nur von Konto A nach Konto B übertragen. Opium fürs Volk!

      0
    • Bild und Zeitung ???

      Bitte zitieren Sie nicht mehr Bild!

      Man sollte seriöse Zeitungen zitieren aber keine Propaganda Zeitung der Etablierten.

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  3. kein Land westlich des Ural, von Ausnahmen wie der Wirtschaftsmacht Estland mal abgesehen, kann seine Schulden jemals zurück zahlen, die werden lediglich bedient, und zwar mit neuen Schuldversprechungen. Das ist ja der Trick aller Staatsanleihen: Die Deckung dieser Anleihen besteht darin, nach Fristablauf neue Zettel zu drucken. Das ist wie mit dem guten Freund der jede Woche aufs neue verspricht in der kommenden Woche die geborgten 100 € zurück zu zahlen aber leider, leider bis dahin nochmals 50 € benötige um die nächste Woche auch sicher erreichen zu können.So etwas nennt man dann einen sicheren Hafen, Triple A = Ausgetrickst, Angeschmiert und Abkassiert.

    Griechenland dient nur der Ablenkung und dazu, einen Sündenbock für die BILDkonsumenten präsentieren zu können. Demnächst auch in Ihrem Kino.

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  4. Es knirscht im Gebälk der Finanzmärkte…

    Mußte das „Plunge Protection Team“ heute schon wieder einen Bond-Crash verhindern?
    Beim Plunge Protection Team, kurz PPT genannt, handelt es sich um die Arbeitsgruppe des US-Präsidenten zu den Finanzmärkten. Sie wurde von Ronald Reagan als Reaktion auf den „schwarzen Montag“ vom 19. Oktober 1987 ins Leben gerufen. Der PPT gehören der US-Finanzminister (Vorsitz), der Vorsitzende des Aufsichtsrats der FED, sowie die Vorsitzenden der beiden amerikanischen Aufsichtsbehörden SEC und CFTC an.

    Im Fokus der Attacken standen erneut deutsche Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit sowie US-Treasury Bonds (10 Years).

    Bereits am 7.Mai mußte das PPT eingreifen, um einen Bond-Crash zu verhindern.
    http://www.zerohedge.com/news/2015-05-12/bund-plunge-protection-team-rescue-again

    0
    • Bernd Walter

      Wer kauft in diesen Zeiten wo Taschenspieler regieren Staatsanleihen mit 10 jähriger Laufzeit ?Sicher Keiner der sich sein Geld erarbeitet hat.

      0
  5. Die einzige Sprache, die die Griechen verstehen, ist diese hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=k25wI_TiYuU

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  6. Die griechischen Regierungen können noch weniger mit Geld umgehen als die Bremer Politiker und das will schon was heißen.Gibt man denen 1 Euro machen sie damit 10 Euro Schulden.Wie das ? Nun sie nehmen den Euro und zahlen damit an……..
    Nie und nimmer darf man dieser freundlichen Spezies auch nur einen Cent leihen.Man degradiert sie damit nur zu endlosen Schuldnern und Bittstellern und das wäre eindeutig gegen die Menschenrechte nach der Genfer Konfention.

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