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Indien meldet „Goldverkäufe wie nie zuvor“

Goldschmuck-Händler in Indien: Die Goldnachfrage zieht deutlich an.

Die Hindus feiern in diesen Tagen eines der bedeutenden Festivitäten des Jahres. Händler in Indien sind überrascht über die hohen Gold- und Schmuck-Umsätze.

Laut einem Bericht von The Times of India befinden sich die Inder derzeit buchstäblich im Goldrausch. „Goldverkäufe glänzen wie nie zuvor“, meldet die Zeitung und berichtet, dass die indischen Umsätze bei Goldschmuck und Diamanten im Umfeld der aktuellen Festivalwochen auf ein Rekordhoch gestiegen sind.

„Die Diamantenverkäufe liegen fast 80 Prozent höher als im letzten Jahr, während Gold einen bedeutenden Umsatzsprung von mehr als 50 Prozent verzeichnet“, erklärt Sanjoy Hans, Vorsitzender der Lalchand Jewelers Ltd. in der rund 900.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Bhubaneswa. Im Vorfeld des am 13. November startenden Lichterfestes Divali hätten die rund 125 ansässigen Shops bereits mehr als 100 Kilogramm Gold verkauft. In der gesamten ost-indischen Provinz Orisha seien es rund 400 Kilogramm gewesen.

Ähnliche Meldungen kommen aus anderen Landesteilen. Für die Metropole Mumbai wurden im Umfeld von Dhanteras (11.11.) 30 Prozent höhere Goldverkäufe gegenüber Vorjahr festgestellt. „Wir erleben eine sehr gute Kaufstimmung und die Verkäufe im Zaveri Bazaar in Mumbai während Dhanteras waren stark. Das Geschäft in diesem Jahr liegt über unseren Erwartungen“, so Vize-Präsident der Mumbai Jewellers‘ Association, Kumar Jain, gegenüber dem Nachrichtendienst NDTV.

Einige Anbieter, wie zum Beispiel Shree Ganesh Jewellery, sprechen sogar von mehr als doppelt so hohen Umsätzen wie im Vorjahr.

Die Belebung der Goldumsätze in Indien wird neben der gesteigerten Nachfrage zu Festivalzeiten auf die kürzliche Erholung der indischen Rupie gegenüber dem US-Dollar zurückgeführt. Große Schmuckhersteller konnten sich seit Anfang Oktober relativ günstig mit Gold eindecken und die Anbieter locken in diesem Jahr mit attraktiven Preisnachlässen.

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Eingetragen von am 13. Nov. 2012. gespeichert unter Gold, Indien, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

12 Kommentare für “Indien meldet „Goldverkäufe wie nie zuvor“”

  1. In Indien steuert die Hochzeitssaison in dieser Woche auf ihren Höhepunkt zu. Weil das gelbe Edelmetall aufgrund der schwachen indischen Rupie und gestiegener Importzölle weiterhin relativ teuer ist und die indische Wirtschaft auch schon einmal bessere Tage gesehen hat, blieb ein echter Nachfrageboom aber bislang aus.
    http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/Gold-und-Rohoel-Gold-Stabiler-Wochenstart-2139974

    Was stimmt denn nun???

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  2. @Fragen?
    Hier unter uns: In diesem ansonsten sehr lustigen und unterhaltsamen Portal (aber eher zum Diskutieren) herrscht aber überwiegend… nur WUNSCHDENKEN, bezüglich wie Gold „funktioniert“ oder „(re)agiert“ -;)
    Attribute wie „Goldfreund oder sonst -feind“ sein, kann ich sowieso nicht nachvollziehen

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    • @Darius
      Man muss natürlich Gold nicht lieben, es ist nur einfach die älteste Währung der Welt und als solche ins Stammhirn der Menschen eingebrannt wie das Bios eines Computers.(Auch die Angst vor Dunkelheit und Schlangen). Da gibt es nichts zu rütteln.Das ist ein naturgesetz. Eine Papierwährung ist nichts weiter als ein stümperhafter Versuch Gold zu ersetzen. Weil es einfach zu umständlich wäre mit Goldklunker beim Bauern ein Ei zu kaufen.
      Da erfand man das Papiergeld als Äquivalent und es hätte ja funktioniert, würde man nicht die Notenpresse missbrauchen.Es ist einfach die menschliche Unzulänglichkeit und Gier, welche das Desaster verursacht hat, Gold und Papiergeld ist daran völlig unschuldig.Doch solange die Dummheit der Menschen so grenzenlos ist, rate ich auch Dir auf Gold zu setzen, nicht auf Papier.

      0
      • @anaconda
        Klar hast Du Recht damit, dass Gold die älteste Währung der Welt ist und sonst auch bei der Beschreibung der im Grossen und Ganzen überwiegend enttäuschenden Lage und Wirken von uns Menschen auf dem Planeten… Sollte wir aber nicht eher an diesen letzten Punkten ansetzen, damit dann vielleicht Gold nicht mehr diese m.M.n gefährliche Rolle einer sagen wir „am Besten gebundenen“ Gier behalten könnte?!.
        (Und eher vergleichbar mit seiner Rolle bei den Indianern, z.B bei einer der Stämme aus meinen Geburtsland Kolumbien, welche bei rituellen Anlässen Goldschmuck in einem See einfach versenkten? -Fröhliche, naturgebendene Menschen, bis die Spanier mit ihrer Goldgier auftauchten…)
        Sollte nicht besser die Gier bekämpft werden, indem die Stammzellen befreit von solchen störenden und fehlleitenden Emotionen dann eher für wirklich RATIONALE -aber nicht diese aktuelle perverse „Rationalität“ der Wirtschaft, die als einzigen Fundament die Gewinn und Nutzenmaximierung hat?-, für sinnvolles, altruistisches Handeln und Wirken besser eingesetzt werden könnten?
        Aber stimmt auch: Solange müssen wir das unwürdige Spiel mitspielen, denn Verlierer verlieren dabei zu viel

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  3. @Fragen? Der Bericht ist eben 2 Tage alt. Jetzt ist alles ganz anders. Ist doch klar…. ;-)

    Man liesst leider zu oft einfach die News, welche man gerne lesen möchte…

    Egal. Was zählt ist die Erfahrung. Und in den letzten Jahren war man mit Gold gut bedient. Egal wer da was für ein Blabla schreibt.

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    • Naja, immerhin verweist Goldreporter auf zwei Quellen, während Finanzen.net einfach was behauptet.

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    • @philip,
      Ich, der hier „Blabla“ schreibt war letztes Jahr mit einem Goldgewinn von 25% auch sehr gut bedient…
      So kann ich mir dieses Jahr einfaches „Blabla“ ziemlich gelassen leisten.
      Also hier mein neues „Blabla“ zu deinem… „Blabla“, ach sorry ich möchte nicht jemanden Anderen ohne besseren Wissen über ihn einfach disqualifizieren: natürlich bei dir heisst es anständigerweise Beitrag…:
      1.Schon das ganze Jahr leidet die indische Nachfrage an den zu starken Dollar gegenüber der Rupiee und den Importzöllen -so gesehen sehr verständlich bei einer sowieso ziemlich armen Bevölkerung
      2. So ist auch im August die Monsunerntesaison und die damit traditionell verbundene Goldschmucknachfrage weit unter den Erwartungen geblieben
      1+2. Unter solchen bisherigen Erfahrungen DIESES JAHRES kann man BISHER nur von WUNSCHDENKEN sprechen, wenn man im voraus die Hochzeitsaison schon gleich als Erfolg bezeichnen möchte… Ich wünsche mir aber genauso einen Kaufboom in Indien, denn ich bin inzw. wieder in Gold investiert… aber der kommt kaum vom Fleck…bisher.
      Solange hoffe ich auf weitere spannende „Blablas“ zur einfachen Ablenkung

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  4. Hmm… wenn ich jetzt mal rechne das wenn ein Kilogramm Gold c.a. 43600 Dollar kostet, dann kosten 10 Kg wohl 436000 Dollar und die im Artikel genannten 100 Kilogramm würden dann c.a. 4,4 Millionen Dollar kosten, also die 400 Kg der gesamten ost-indischen Provinz Orisha gerade mal c.a. 18 Millionen Dollar……

    … irgendwie ist das in der Relation zu den ganzen anderen Rettungspaketen und Wirtschaftshilfen fast margial…!

    Goldverkäufe wie nie zuvor…. 18 Millionen Dollar…. ist ja fast nix… !

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    • @tom
      Natürlich ist das fast nix im Gegensatz zu den Schulden.Das liegt einerseits daran, dass Gold knapper ist als Schuldenmachen durch Druck von „Fiat Money“, anderseits aber auch daran, dass Gold nicht mit seinem reellen Wert bemessen wird.Dann müßte nämlich die Unze bei weit über 50.000 Dollar liegen und dann würde die Rechnung anders aussehen. Doch, und da bin ich fest überzeugt, wird Gold diesen Wert erreichen müssen, weil die Menschweit erkennt, dass gedrucktes Papier letztlich einen inneren Wert von nahezu Null hat. Wie schon sooft in der Geschichte.

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  5. @darius,“ich möchte hier niemanden ohne besseresWissen………..“denk an Lamour Lakra!Schablonen werden (auch durch Dich)zugeschnitten!

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  6. @Heiko
    Ich antworte grundsätzlich jedem…
    Schablonen- oder besser genannt Schubladendenken funktioniert so: Man hat schon seine Fächer im Kopf vorgefertig mit entsprechenden Etiketten, auf einer steht z.B.“USA sind Schuld an aller Übel der Welt“, etc… und dann steckt man meistens imaginäre Sachen rein, oder schneidet sich Informationen und Fakten zurecht, damit alles schön reinpasst in die vorgefasste Meinung.
    Eine ganz andere sind gelegentliche Fehleinschätzungen im Umgang von (noch…) unbekannten Menschen und hier dazu noch fiktive Identitäten und das dazu erklärber aus einer Situation wo einer wie ich sowieso als (Meinungs-)Aussenseiter steht und mal aus mehreren Seiten gleichzeitig verbale Angriffe abwehren muss(te) -so psycholgisch gesehen, traut man kaum, dass plötzlich eine bestimmte und komischerweise sowieso nie mehr aufgetauchte fiktive Identität einem auch mal „nett“(?) anspricht -also kaum zu erwarten hier für mich…
    Also mit Schablonendenken hat sowas nichts zu tun.

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  7. Selbst die Indianer sehen ihre Rupien flutschen ,noch viel Spaß mit den staatlich oder privat besicherten Papieren !

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