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Leschs „Gold-Kosmos“ bleibt weiter beschränkt

Gold hat seine Kaufkraft über Jahrhunderte hinweg erhalten. Das findet auch Harald Lesch erstaunlich (Vladk213 – Fotolia)

Gold ist nutzlos, meint der Wissenschaftsjournalist Harald Lesch. In einem Videobeitrag der Reihe Terra X Lesch & Co. erklärt ihm ein ehemaliger Investment-Banker immerhin, dass es als Versicherung „für ganz schlechte Zeiten“ taugt.

Darstellungen über Gold in den reichweitenstarken Publikumsmedien können die Einstellung einer Vielzahl von Menschen beeinflussen. Vor allem solche, die sich bislang noch nicht intensiv mit der Goldanlage beschäftigt haben. So ist es immer wieder interessant, wie in Sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens über das Edelmetall berichtet wird.

Atomphysiker Harald Lesch moderiert seit 2009 verschiedene Wissenschafts-Sendungen im ZDF, in denen er den Menschen seine Welt erklärt. In einem Beitrag zu Leschs Kosmos hatte sich der Naturforscher zuletzt unter eingefleischten Goldanlegern keine Freunde gemacht. Damals erklärte er unter anderem: „Angesichts des Unheils, das dieses Zeugs schon über die Menschheit gebracht hat, ist es eigentlich verwunderlich, dass damit öffentlich gehandelt werden darf“ (Goldreporter berichtete).

Nun hat sich Lesch erneut dem Thema Gold gewidmet. Dafür holte er sich den ehemaligen deutschen Investmentbanker Rainer Voss zur Seite, von dem er sich im Rahmen eines Videobeitrag in der Reihe Terra X Lesch & Co die „Mystik“ (Lesch) des Goldes erklären ließ. Der sagt: „Ich denke, wenn man sich der Sache rational und mit offenem Herzen nähert, dann kann man Gold nur als Versicherung verstehen, für ganz schlechte Zeiten. Deshalb sollte man es auch nicht bei der Bank verwahren oder `Papiergold´ haben“. Na, das ist doch mal eine Aussage! Dann wird der Begriff „Papiergold“ auch noch näher erklärt und man erörtert, ob die irdischen Goldvorkommen irgendwann einmal erschöpft sein könnten. Und obwohl Harald Lesch zunächst darauf beharrt, dass Gold nutzlos sei, kommt er am Schluss zu folgender für ihn erstaunlichen Feststellung: „Insofern ist Gold eigentlich eine Idee, wenn es das nicht gäbe, dann müsste man es unbedingt erfinden“.

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Eingetragen von am 20. Jul. 2017. gespeichert unter Gold, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

57 Kommentare für “Leschs „Gold-Kosmos“ bleibt weiter beschränkt”

  1. Atompysiker Harald Lesch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

    9+
  2. Der Investment Banker, natürlich. Verdient am Barren nichts und raubt ihm nur die Kunden. Und der Physiker, für den ist Gold enen ein Metall.
    Was soll man da erwarten?
    Genau so gut könnte ich einen Veganer zum Schweineschnitzel befragen.

    27+
  3. Ich habe die Überzeugung, daß der Herr Lesch, er hat es meines Wissens nach ja auch zum Philosoph gebracht, einfach nur mit den Jahren zum Systemling mutiert ist. Schade!!! Oberhessen lässt grüßen.
    MM

    9+
    • Den Eindruck hab ich leider auch. Aber wenn du in der Öffentlichkeit offen über den Betrug des Geldsystems sprichst dann zeigt dich der Zdf nicht mehr im Fernsehn, da ist als Prominente besser den Eliten nach dem Maul zu reden…

      3+
  4. Antoni voyage

    Holldrio, der Euro steigt um ein Prozent auf 116,40$, Signore Draghi haben nicht geliefert ? Gold in Euro wird hier immer günstiger. Grazie !

    5+
    • @Antoni Voyage
      Ja, das ist wirklich lustig. Draghi pumpt rein, der Euro steigt, Öl fällt und das Inflationsziel rückt in die Ferne. Denn die USA ist im QE 4 und Draghi merkts noch nicht. Der Der Dollar auf dem Weg zu 1,20. Hält das nicht, gehts rapide zu 1,40 und 1,60. Das wäre der Gau für alle Dollaranleger.Bei 1,20 werden die meisten Stopp loss ausgelöst.
      Für uns heisst das, warten, Geld bereithalten und bei etwa 1,55 Dollar kaufen.
      Ich bin sehr bärisch beim Dollar, gehe long beim Euro und Gold.

      4+
  5. Mir kommt es manchmal vor als wenn mehr physisches Gold in der Bevölkerung vorhanden ist, als öffentlich preis gegeben wird.
    In einem relativ kurzem Abstand wird die 2. „Anti-Gold-Sendung“ vom einem, in der Bevölkerung sehr beliebten Harald Lesch, veröffentlicht.
    Ich mochte ihn und seine Sendungen über das Universum auch, aber das er sich für Propagandazwecke einspannen lässt wertet ihn drastisch ab.
    Für mich war der Mann schon vor ein paar Monaten nach seiner ersten Sendung gestorben und ich werde mir diese auch nicht mehr anschauen.
    MfG

    19+
    • Ich habe mir die Sendung jetzt doch angeschaut und muss mich revidieren.
      Wie von GR beschrieben versucht Lesch Gold als Nutzlos darzustellen, wird aber von Herrn Voss sanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

      5+
      • @stan
        Für einen Physiker hat Gold eben wenig Nutzen. Bis auf einige Ausnahmen.
        Kontakte zum Beispiel.
        Aber einem Physiker muss auch klar sein, dass Papiergeld, Aktien und Bonds noch weniger Nutzen haben.Also noch nutzloser als Gold sind.
        Das traute er sich aber offenbar nicht zu sagen. Wer finanziert sonst seine nutzlose Sendung ?

        6+
        • @Taipan
          ich bin sicher das er weis was Papier für Risiken birgt. Es ist anzunehmen das er auch im Besitz von physischem Gold ist (kann mich natürlich auch irren).
          Was er privat macht und was er in Medien propagiert sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
          Er bekommt immerhin eine ordentliche Entlohnung für seine Sendungen.
          Eine pro Gold Sendung zur Primetime wird es bei uns in den öffentlich rechtlichen vermutlich nicht geben.
          Da würden die Finanzinstitute steil gehen und die Intendanten einbestellen.

          9+
        • Familienvater

          @ Taipan
          Als Physiker sehe ich dies, wie auch viele Kollegen, anders. Das Gute ist, dass uns gelehrte wurde, abstrakt zu denken. Somit fällt es einem vielleicht auch ein wenig leichter sich mit dem Thema Geld und Geldpolitik zu beschäftigen und dies zu verstehen.
          Und solange die Chinesen, Russen und Inder Gold akkumulieren als gäbe es keinen Morgen, mach ich mir über leicht sinkende Preise und meine Altersvorsorge keinerlei Sorgen.
          Ich bin vielmehr auf den Tag X gespannt, wenn die Chinesen mitteilen, was in ihren Faults liegt. Dann denke ich mal an den Herrn Lersch zurück.
          Höre ihre Worte, aber achte auf die Taten!

          13+
          • @Familienvater

            Was mag wohl in den chinesischen ‚Faults ‚ liegen?
            Daß sie bei ihren wahren Goldreserven seit 2008 maßlos untertreiben?

            Bei ca. 400 Tonnen Gold, welche die chinesischen Goldminen im Jahr selbst fördern, wären das seit 2008 ca. 4000 Tonnen Gold.

            Sobald der richtige Zeitpunkt gekommen ist, lassen uns die Chinesen mit fernöstlicher Freundlichkeit in ihre „Vaults“ blicken,
            und dann dürfte im Westen das Gejammere über die Heimlichtuerei der Kurznasen einsetzen.
            Die Bekanntgabe von „nur“ 10000 Tonnen Goldreserven dürfte ausreichen, um in Washington die Alarmglocken auszulösen.

            5+
  6. nach der ersten Sendung über Gold von Herrn Lesch musste ich leider feststellen Herr Lesch ist ein Prolet !

    12+
    • @ california
      Was verstehen Sie unter Prolet? Das ist was anderes als Prosecco! Und derartige Beschimpfungen auf unterstem Niveau Sollten Sie u n d uns hier ersparen!
      MM

      4+
  7. Dieser Beitrag auf Terra X ist für die Schafe gemacht worden. Wer sich mit Gold befasst hat und Gold hält, der mag darüber lachen. Wer bisher keinerlei Berührung mit Gold hatte, wird durch diesen Beitrag vielleicht neugierig gemacht. Für mich eine ganz klarer aber für die breite Masse versteckter Hinweis: Man sollte schon etwas davon haben. Die Dialektik wird natürlich, wie fast immer, stark ausgereitzt. Zu Beginn sagt er: Gold ist nutzlos, am Ende heißt es: Wenn es das nicht gäbe müsste es erfunden werden. Und zurück bleiben die Schafe und fragen: Was denn jetzt ? Weil sie selber nicht denken erwarten sie eine eindeutige Antwort. Die wird aber zwar gegeben, aber in Form des Widerspruchs. Letztendlich ist eine Aufforderung, selbst zu entscheiden. Das schaffen die allermeisten leider (noch) nicht.

    26+
  8. Aktien, Anleien usw. werden voraussichtlich nicht wertlos.
    Vorausgesetzt man lässt sich die Papiere ausliefern und die Wirtschaft läuft wie gehabt weiter so gibt es 30 Euro pro Tonne.
    Aber nur noch für Vereine und Gewerbetreibende.
    Verbraucher sind bei Papier enteignet, es hatte niemand etwas gegen die Enteignung.

    3+
  9. @ Mikki Maus
    ein Prolet ist ein ungehobelter und ungebildeter Mensch.
    Die Menschheit hat immer zum handeln Gold und Waagen (Gewichte)als Maßeinheit benötigt, auch heute noch. Herr Lesch hat in seiner ersten Sendung über Gold sich wie ein ungehobelter und ungebildeter Mensch ausgedrückt, eben wie ein Prolet.

    13+
  10. Lesch sollte sich einmal mit Silber befassen.

    Nahezu alles geförderte Gold ist noch vorhanden. Silber dagegen ist wichtiger Rohstoff der modernen Industrie (Photovoltaik, etc.) und die Vorräte sind begrenzt. Silber ist sozusagen das „Öl“ der Zukunft.

    Gold ist begehrt, Silber wird gebraucht. Deshalb wird Silber in Zukunft das wertvollere Geld.

    5+
    • Wer dominiert seit 2014 den (physischen ?) Silbermarkt?

      Nur einmal braucht man raten…

      Sobald der Silberpreis die $20,- Preismarke nach oben durchbricht, reibt sich ein gewisser Bankster die Hände.
      Die Hunt-Brüder werden anschließend schnell vergessen sein, wenn Silber seinen wahren Preis erreicht; schließlich ist es nicht von dieser Erde, sondern von „jwd“ (‚janz weit draußen‘).

      7+
      • Fortsetzung:

        Wie manipulieren die Shortseller den Silbermarkt?

        Wie macht das JPM seit über 10 Jahren (und wahrscheinlich schon viel länger), daß diese Bullionbank „nur“ als Shortseller am Comex-Silbermarkt auftritt und – nachweisbar – noch nie einen Verlust eingefahren hat?

        Gibt’s das überhaupt?
        Ja, denn die Strategie ist so einfach und plausibel:

        Wann immer der Silber-Kurs über seine wichtigsten gleitenden Durchschnitte (d.h. 50-/100-/200-Tagespreis-Durchschnittslinie) stieg, wurden die Short-Positionen aufgestockt, und jedes Mal, wenn er unter diese Linien fiel, wurde ein Teil der Leerverkäufe wieder eingedeckt.“

        Das klingt recht simpel, aber es bedeutet gleichzeitig, dass die vier größten Leerverkäufer (im Klartext: JPM, HSBC, Scotia Mocatta und Brinks) nie einen Verlust hinnehmen mussten, weil sie ihre Short-Positionen nie zu höheren Preisen eindecken mussten, als sie die Kontrakte ursprünglich verkauft hatten.
        Die Daten zeigen, dass die konzentrierte Netto-Short-Position immer dann verringert wurde, wenn der Silberkurs unter das Niveau sank, bei dem die Short-Position aufgebaut worden war. Folglich waren alle Trades dieser Art gewinnbringend. Keine Verluste, nur Profite.

        Und weiter:

        Wir wissen, dass die Commercials die Hedgefonds permanent über den Tisch ziehen und an der Nase herumführen. Die Commercials bringen die Fonds dazu, ihre Positionen zu liquidieren oder aufzustocken, da diese sich an technischen Signalen orientieren und kaufen, wenn die Preise steigen, bzw. verkaufen, wenn die Preise sinken. Die entsprechenden Preissignale werden von den Commercials mittels Spoofing und Hochfrequenzhandel erzeugt.

        Leselust auf (mehr ?) von Ted Butler, der den Silbermarkt seit über 25 Jahren beobachtet und aus dem Comex-Nähkästchen plaudert:
        „Der am stärksten manipulierte Markt der Welt“, mit interessanten Informationen aus dem Comex-Papiersilber-Kasino.

        14+
        • @Goldminer
          mit Ausdauer werden die Ziele erreicht. Das trifft nicht nur auf den von Dir sehr schön dargestellten Silbermarkt zu.

          2+
          • @Christof777

            Das gilt natürlich auch für den Goldmarkt.
            Viele Mitleser fragen immer wieder mit Recht, wie lange dieses Comex-Kasino noch laufen kann – doch gibt es deutliche Signale, daß eine Änderung eingetreten ist: trotz mehrfacher US-Zins-Erhöhungen fällt der US-Dollar immer weiter; eigentlich hätte der US-$ „gestärkt“ auftreten müssen; tut er aber nicht.

            Deshalb: ist der US-Dollar ‚am Ende‘?
            Wenn ja,- dann machen die steigenden Zahlen der Goldreserven (China, Rußland) noch mehr Sinn: bei einer neuen Welt-Leitwährung spielt Gold eine wesentliche Rolle.

            8+
            • @Goldminer
              Falls es irgendwann eine Hyperinflation geben wird, was wird aus dem Gold? Auch die Zentralbanken wissen das eine Menge physisches Gold und Silber in Privatbesitz ist, vielleicht sogar mehr als wir ahnen.
              Wäre das Szenario nicht möglich, das sich die Zentralbanken und Banken einige werden und von heute auf morgen einen Schnitt beim Goldpreis machen? Dann heißt es, eine Unze ist in einem Monat noch noch 250 Euro wert, aus dem und dem Grund.
              Ein Verbot wird heut zu Tage nicht mehr umsetzbar sein. Da scheint mir das die einzige Lösung um das Gold aus den Leuten zu pressen.
              Ist jetzt nur ein Gedankenspiel.
              Ich glaube kaum das die Institute bei einer Neuordnung oder Finanzresett die Leute mit physischem Gold mitnehmen wollen.
              Dann wird die Brechstange angesetzt.

              2+
              • *einig werden*

                0
              • @stan
                Die Regierung könnte auch beschliessen, dass ein Picasso oder Monet nur noch 1000 Euro kosten darf oder ein Grundstück am Tegernsee nur noch 50.000.
                Kann sie machen, nur bekommen tut sie dann nichts, weil niemand offiziell verkauft. Kein Händler, keine Mine.
                Aber im Darknet oder unter der Hand geht der Handel weiter.
                Fragen Sie mal den Apotheker,wo Sie 5 Gramm Kokain, Wert laut Regierung 10 Euro, zu diesem Preis kaufen können.Nirgends.
                So was nennt sich dann Schwarzmarktpreis.
                Und weil das keine Regierung wirklich will, wird es eine solche Preisfixiering nicht geben.

                7+
                • @Taipan
                  Leuchtet ein.

                  3+
                • @Taipan Politiker beschliessen viel wenn das Jahr lang ist.Vor 2 Jahren wurde beschlossen dass die Fachkräfte in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen.Dort habe ich bisher kaum welche angetroffen ich sehe dagegen jeden Tag viele auf dem Smartphone klimpernd oder Kinderwagen schiebend durch die Stadt schlendern.

                  5+
                • 0177translator

                  @materialist
                  Ich hatte mal 3 Tschetscheninnen (Schwestern) auf Russisch zu verdolmetschen, die wollten ums Verrecken keinen Sprachkurs Deutsch. Von der Agentur für Arbeit.
                  https://www.google.de/search?q=3+blind+mice+you+failed&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwj6oJbbqZvVAhWGVRoKHaQgBT4QsAQIMg&biw=1366&bih=618&dpr=1
                  Die hatten sich stattdessen selber zu einem Mikado-Kurs angemeldet. Haben wohl eine Beamten-Laufbahn im Sinn.

                  2+
                • @translator

                  Vielleicht kannst Du auch mal Duterte verdolmetschen. Er scheint sich zwar einer deutlichen und klaren Sprache verschrieben zu haben, aber irgendwas stimmt da nicht…
                  http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ich-habe-amerika-gesehen-und-es-ist-widerlich/ar-AAoA9cz?li=AAaxdRI&ocid=spartanntp
                  Außerdem dürfte er sich doch bestens mit dem Trumpeltier verstehen. Die sprechen nämlich die gleiche Sprache (die 10jähriger Jungs?).
                  Warum muss das alles so kompliziert sein!?

                  3+
                • 0177translator

                  Als die Amerikaner 1899/1900 den Spaniern die Philippinen abnahmen und zu ihrer Kolonie machten – das einzige Land, das die Amis je als ihre Kolonie bezeichneten – haben sie 1,5 Mio. Filipinos dabei umgebracht. (Ein Vietnam vor Vietnam.) Es gab einen Schießbefehl auf alle männlichen Filipinos auf der Insel Luzon ab 10 Jahre. Nachzulesen bei Ward Churchill in dessen Buch „On the Justice of Roosting Chickens“.
                  Der Präsident in Manila ist halt keine geschichtsvergessene, nationalmasochistische Ratte wie viele „Deutsche“ bei uns.

                  4+
                • @translator

                  Du glaubst tatsächlich, dass Duterte auf historische Wiedergutmachung beharrt? Ich hab da so meine Zweifel. Sein Wahlkampf war nationalistisch aufgeladen, natürlich. Aber da ging es noch klar gegen die Chinesen, die er persönlich für die Provokationen im Südchinesischen Meer zur Rechenschaft ziehen wollte. Nach der Wahl nun die totale Kehrtwende. Chinesisch besetzte Inseln? Der langjährige „Verbündete“ USA? Das alles soll nun nichts mehr bedeuten.

                  Nein, da ist ein Hasardeur am Werk. Erratisch, populistisch und wenn schon, dann sogar geschichtsvergessen.

                  4+
                • 0177translator

                  @Thanatos
                  Dutertes Geschrei gegen China führte dazu, daß die Chinesen ihm mit Milliarden das Maul stopften. Riesige Infrastruktur-Projekte, Straßen- und Brückenbau usw. finanziert mit Geld aus Peking. (So wie sie es erfolgreich in Afrika machen.) Im Gegenzug Verzicht Manilas auf irgendwelche Inseln und Meeres-Territorien. Und kaum daß die neue Partnerschaft mit China erblühte, ging das mit dem Musel-Terror (Abu Sayyaf) so richtig los. Ein Schelm, wer (Arges dabei) denkt.
                  Thanatos, du hast im Leben wahrscheinlich nie asiatischen Kampfsport gemacht. Man darf sich nicht festlegen. Die Asiaten ticken anders. Kampfsau Putin hat das geschnallt, weil er selber in Taekwondo, Karate und Judo hohe Grade hat. Immer flexibel bleiben, am ehesten reagiert man noch auf ungestüme Bewegungen eines dummen (langnasigen) Gegners. Präsident Wladimir ist ein Russe, und das sind auch die besten Schachspieler der Welt. Keine Quartalsdenker wie in God’s Own Country, Russen denken viele Züge voraus.
                  Mal abgesehen davon, hätte sich Duterte im Wahlkampf als China-Freund und US-Hasser dargestellt, so hätte die CIA ihn vorher beseitigt. Täuschen, tricksen, tarnen ist des Indianers Kunst, so schrieb einst unser Kollege @anaconda. Ich glaube nicht, daß Duterte vergessen hat, daß die Amis 1945 den Diktator Ferdinand Marcos installierte, der mit seiner Gattin Imelda bis 1986 systematisch das ganze Land plünderte, alles Gestohlene in Gold umrubelte, welches nun in der Schweiz liegt. Bei der Freilager GmbH in Zürich. Die Löcher-in-den-Käse-Ficker weigern sich natürlich beharrlich, das Gold an die philippinische Nation zurückzugeben. Ein Präsident nach dem anderen in Manila biß sich vergeblich die Zähne daran aus, die Schweizer bleiben stur. „Diese Bankengesetze,“ so meinte einst Jean Ziegler, „haben die Ausplünderung der 3. Welt erst möglich gemacht.“ Duterte hat und hatte keine andere Wahl. Ich hätte es an seiner Stelle nicht anders gemacht.

                  2+
              • @stan
                Eine Hyperinflation kommt nicht einfach so.
                Erst kommt die Rezession, dann die Depression, dann die Firmen und Bankenpleiten, dann die Massenarbeitslosigkeit, dann die Aufstände, dann die Hungersnot und Verarmung, Bürgerkrieg,
                Erst dann die Hyperinflation und zuletzt die Währungsreform mit Wiederaufbau und Neubegin.
                Alles Vermögen wird und wurde vernichtet um zu überleben.
                Gold hilft beim Neuanfang demjenigen, welcher es dann hat. Entweder es schon vorher besaß oder es bekam, indem er Brot gegen Gold verkaufte und es Notleidenden abknöpfte.

                11+
              • @stan

                Bei einer Hyperinflation steigt Gold schneller als die Inflationsrate.

                Philip Cagan, einer der ersten Wissenschaftler, die sich mit diesem Phänomen (Hyperinflation) beschäftigten, beschreibt die Hyperinflation als „ eine Inflationsrate von 50% oder mehr innerhalb eines Monats“, wobei man bei der Hyperinflation im historischen Rückblick im Grunde nur eine Hauptursache ausmachen kann: eine exzessive Geldversorgung.
                Blickt man zur EZB und BOJ, sind wir nicht mehr weit davon entfernt.
                Zusätzlich haben wir mit „Negativzinsen“ ein finanzielles Neuland betreten.

                Die mit Abstand berühmteste Hyperinflation ist die der Weimarer Republik von Januar 1919 bis November 1923. Damals „stieg das durchschnittliche Preisniveau um einen Faktor von 20 Milliarden und verdoppelte sich alle 28 Stunden.“
                Nun sollte man eigentlich meinen, dass sich Gold in einer solchen Extremsituation ziemlich gut entwickelt – und so war es dann auch: In Reichsmark ausgepreist schoss der Goldpreis dramatisch in die Höhe. Im Januar 1919 wurde eine Unze Gold noch mit 170 Reichsmark gehandelt. Im November 1923 war dieselbe Unze bereits 87 Billionen Mark wert:

                (siehe Goldpreisentwicklung von 1919 bis Nov. 1923, Quelle: Casey Research, 2012)

                „Die Inflation in Deutschland war anfangs noch recht harmlos, legte dann jedoch immer schneller zu und verwandelte sich plötzlich in ein Monster. Für Investoren ist wichtig, zu wissen, dass der Goldpreis schneller stieg als die Inflationsrate. Die uns vorliegenden Daten zeigen, dass der Goldpreis im Verlauf dieser fünfjährigen Phase 1,8 Mal stärker stieg als die Inflationsrate.
                Die Implikationen sind erstaunlich: Während die Hyperinflation dafür sorgte, dass die Ersparnisse der Mehrheit der Deutschen vernichtet und reiche Bürger buchstäblich über Nacht in arme verwandelt wurden, hatten all jene, die ihre Vermögenswerte in Gold hielten, überhaupt keine Kaufkraftverluste zu verzeichnen. Im Gegenteil, sie waren sogar noch in der Lage, mehr Waren und Dienstleistungen zu kaufen, und das trotz all der explodierenden Preise um sie herum.
                Da fragt man sich schon, wie sich diese Menschen gefühlt haben müssen, als sich ihr gesamtes Vermögen in Luft aufgelöst hat. Faktisch wurden sie ja von der Regierung ausgeraubt. Sie waren die Verlierer dieses gigantischen Vermögenstransfers – und diejenigen, die bedeutende Mengen an Gold und Silber hielten, standen auf der Empfängerseite …

                All jene, die unsere obszönen Schuldenniveaus, die außer Kontrolle geratenen Haushaltsdefizite und die ganze Gelddruckerei für eine solide politische Strategie halten, die nicht zu einer unkontrollierten Inflation führen könnte, sollten ihre Meinung vielleicht noch einmal überdenken. Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass das alles schon einmal da war – und es ging nicht sonderlich gut aus.“

                (Quelle: Text-Auszug vom Artikel „Does Gold Keep Up In Hyperinflation?
                , „Casey Research 2012“.

                Einer willkürlichen Neu-Festlegung des Goldpreises ($250,-/Unze ?) müßten natürlich alle Länder/Notenbanken zustimmen:
                auch China/Rußland ? Wohl kaum.
                Wenn es eine Neufestlegung des Goldpreises geben sollte, bestimmt derjenige die Regeln, der das meiste Gold hat.

                53+
                • @Goldminer
                  Super erklärt. Genau so ist es.Die Inflation vernichtete den Rest des Vermögens, welches die Leute noch hatten. Die Wirtschaftsdepression davor vernichtete schon den Grossteil.
                  Besonders an Immobilien und Ländereien, welche zum Spottpreis verkauft werden mussten. Das dann dafür erhaltene Geld frass die Inflation.
                  Deshalb in einer Wirtschaftsdepression niemals Sachwerte oder gar Gold verkaufen. Lieber hungern.Damit das nicht passiert, Bargeld zusätzlich zum Gold halten um erst mal damit den Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Bargeld sollte man dann bei Einsetzen der Hyperinflation schon nahezu aufgebraucht haben oder in Sachwerte umgetauscht haben, je nachdem.
                  Das timing ist entscheidend.

                  17+
  11. Kein werthaltiges Kultur- oder Natorprodukt/,-objekt hat über die gesamte Dauer der Kultur-, Wirtschafts- und Finanzgeschichte derart stetig seinen Wert beibehalten wie Gold; sei es, dass es um den Kauf von Nahrung, Gebrauchs- oder Luxusgütern ging oder um die Tauschfunktion.
    Herrn Lersch ist diese Tatsache bekannt- das setze ich voraus. Er leugnet diese, seit Beginn der frühsten Kulturen gültigen Realitäten. Wohl einer der letzten Vertreter des Mythos von “ barbarischen Metall“. Die Inauguren dieses Mythos, die Zentralbanken – inzwischen weltweit – haben die Demonetarisierung des Goldes seit Jahren stillschweigend beendet und kaufen, soweit solvent.
    Ich bin auf das Finale gespannt, wenn die Privatanleger den letzten Restvermögensanteil an Gold von < 1% daran enttäuscht abgeliefert haben werden und die Zentralbanken und Großinvestoren die geöffneten und Goldgefüllten Geldhände präsentieren. Klare Fakten = klare Sicht. Die neue Weltwirtschaftsordnung – wie hör ick sie trapsen!

    8+
  12. Gold kann kein Unheil hervor bringen, es ist ein totes Stück Metall.
    Es trifft weder Entscheidungen noch setzt es sich sonstwie in Bewegung, oder ist in der Lage von sich aus irgendetwas zu tun.

    Nur Menschen handeln, entscheiden, herrschen oder bringen Unheil über andere Menschen. Das Gold kann nichts für seinen Gebrauch, es ist nicht dafür verantwortlich was Menschen mit Ihm anfangen.

    Der Herr Lesch ist möglicherweise ein kompetenter Physiker, ich kann das nicht beurteilen, aber als Philosoph und Ökonom ist der Mann eine Zumutung.
    Kaum zu glauben, dass so ein metaphysischer Hirnsch… von Irgendjemanden geglaubt wird.

    10+
  13. Ich bedanke mich für die Ausführungen. Die stillen Mitleser werden es zu schätzen wissen :)

    4+
  14. Passend zu den heutigen Lobpreisungen zu Gold, hat Au es sich nicht nehmen lassen und Stärke gezeigt…

    Ein über den Tagesverlauf sehr harmonisches Bild im Verlauf der Kurve nach Norden, was ich an einem Freitag bisher sooo noch nicht gesehen habe :-)

    Die Prügelattacken werden anscheinend seltener oder aufgrund Gegenwehr nicht mehr so sichtbar..

    Schade, dass gleich eine Pause bis Montag eingelegt werden muss…

    Potential für weiteren Anstieg gibt es über das Wochenende mehr als genug…

    BR(i)D gegen Türkei
    Die Gewalt rund um den Tempelberg
    Preisabsprachen Automobilindustrie…

    4+
  15. Hallo an Alle @

    Wo sind unsere alten von mir sehr geschätzen Schreiberlinge ????
    Force- Alter Schussel -Bauernbua – Systemverweigerer – dachhopser – catpow – Goldtaler– Löwenzahn – Christof – die Resi – usw….
    Hab ich da was veräumt ???
    Sind sie gesperrt ???
    Wißt ihr mehr ????
    Wäre euch dankbar über ein paar Zeilen !!

    8+
    • freier Denker

      schließe mich der Suchanfrage an
      Wo seit Ihr?
      Im Urlaub?
      Es sei Euch gegönnt
      Ich muss noch eine Woche Hamsterrad überstehen und bin schon gar…!

      5+
    • @@systemverweigerer

      @willy, keine Sorge. Die lesen alle mit. Bauernbua wird mit Einfahren der Ernte beschäftigt sein. Ich war mit ausschließlich FPÖ Anhängern (und natürlich Goldbugs) zum segeln in Kroatien. Ach ja , die gedrückten Preise habe ich auch genützt. Nachkauf beider Geldmetalle. Riesige Freude habe ich aber mit dem Kauf einer 40 Jahre alten goldenen Omega (72 gr. mit 18k) und ca. € 200.- über dem Altgoldankaufpreis. Sollte der goldpreis gegen null gehen, weiß ich wenigstens wie spät es ist. Ich wünsche den Goldbugs noch einen sonnigen und vor Allem friedlichen Sommer. Wir gehen eindeutig finsteren Zeiten entgehen.

      5+
    • alter schussel

      Willy,
      ich lebe noch.

      – habe aber viel zu tun.

      – schön das du an uns denkst.

      5+
      • Systemverweigerer @ schussel @
        Na bin ich froh , dass wenigstens von euch Beiden ein Lebenszeichen kommt !
        Die Resi hat schon einmal anklingen lassen , dass sie hier nicht mehr schreiben wird. Force und die Anderen fehlen auch ganz gewaltig .
        Systemverweigerer @ Ich wünsch dir viel Freude mit deiner erworbenen G- Uhr.
        Hoffentlich habt ihr euch beim Segeln nicht zu sehr verausgabt ,denn die FBö-ler brauchen die Kraft für den Wahlkampf.Es wird Zeit , dass sich politisch hier was ändert , sonst sind wir erledigt.
        alter schussel @
        Mach dir nicht so einen Stress , in unserem Alter , müssen wir schon ein bisserl haushalten mit unserer Energie.
        Schön von euch gelesen zu haben.

        5+
    • alter schussel

      willy,

      der goldreporter hat sicher keine millionen um sich vom MAAS freizukaufen.

      4+
  16. ich habe das Gefühl, dass Gold nur die Währungsschwankungen auffängt, Gewinne wirft es nicht ab.

    Gruss!

    https://www.welt.de/img/finanzen/mobile149068079/8551357937-ci16x9-w1200/Mario-Draghi-Holds-Final-Press-Conference-In-Old-ECB-Building.jpg

    2+
    • @Silbereule
      Das verhindern die Notenbanken mit Milliarden Aufwand. Welcher auch bezahlt werden muss.Vom Sparer bis zum Rentner.Stellen Sie sich vor, Gold würde erhebliche Gewinne abwerfen.Wer würde dann noch sein Geld in Finanzprodukte oder bei Banken anlegen ? Das Finanzsystem wäre sofort am Ende, da jederman nur das risikolose gewinnträchtige Gold horten würde.

      6+
  17. Würden Sie mir einen Gebrauchtwagen abkaufen?

    https://fm.cnbc.com/applications/cnbc.com/resources/img/editorial/2017/06/28/104556955-GettyImages-689700754-mario-draghi.jpg?v=1498669143

    ich schwöre, es gibt nun keine weiteren Belästigungen dieser Art mehr!

    2+
  18. @Transe .wahrscheinlich war der Sp….westenbastelkurs schon ausgebucht.Die Tschetschenen sind nun als ein sehr friedfertiges,tolerantes und Volk bekannt.An diesen Neubürgern wird Deutschland noch viel viel Freude haben.

    2+
  19. Bei Gold weiss man wenigstens was man hat.
    So werden Papieranleger häaufig über den Tisch gezogen.
    95 % aller Anleger legen unrentabel an und verlieren.
    http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Passende-Finanzprodukte-schwer-zu-finden-article19790952.html
    Jetzt soll eine Art Tüv her, doch das Risiko bleibt.
    Undurchschaubar, untenrabel, kaum zu verstehen und verlustträchtig.
    Gewinnen tut alleine der Anlageberater und die Depotbank oder der Broker.

    1+

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