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Scharfe Auslandskommentare zu den Goldplänen der Bundesbank

Bundesbank in Frankfurt: Die Pläne der deutschen Geldpolitiker stoßen im Ausland mitunter auf Unverständnis.

Die Pläne der Bundesbank, große Teile des deutschen Goldes heimzuholen, wird in US-amerikanischen, französischen und britischen Medien teils bissig kommentiert.

Die Entscheidung ist also gefallen. Gut die Hälfte des deutschen Währungsgoldes soll bis 2020 in Deutschland lagern. Die Bundesbank will 674 Tonnen Gold – man spricht von rund 50.000 Goldbarren – von New York und Paris nach Frankfurt überführen. Das Vorhaben findet weltweit große Beachtung und wird in der Auslandspresse teils bissig kommentiert.

USA Today (USA) macht sich vor allem Sorgen um den Transport: „Eine solch große Menge an Wertladung zwischen Staaten zu transportieren könnte einen ernsthaften Sicherheitsalbtraum darstellen. Ein Goldraub – Gegenstand von Filmen wie Stirb langsam 3 und The Italian Job – wäre peinlich und teuer für Deutschland“

Le Figaro (Frankreich) sieht die Gründe für den Strategiewechsel nicht in der veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa („Gefahr einer Sowjet-Invasion“), wie die Bundesbank argumentiert. „In Wirklichkeit ist es eine Antwort auf eine politische Bewegung, die tief in der deutschen Öffentlichkeit verwurzelt ist und von der Krise der Euro-Zone herrührt. Vor einem Jahr wurde der bürgerliche Interessenverband „Holt unser Gold heim!“ gegründet, eine Koalition mit Angehörigen der Mehrheitsbevölkerung aus CSU und FDP. Der Bundesrechnungshof empfahl im Sommer 2012 außerdem, die Qualität der Goldbarren im Ausland zu prüfen. Ein seltsamer Zufall!“

Die Washington Post (USA) sieht die Angelegenheit als Misstrauensvotum gegenüber der US-Notenbank. „Die Entscheidung beendet eine Diskussion, in der führende deutsche Politiker sich fragten, ob sie dem Versprechen der New Yorker Federal Reserve Glauben schenken sollen, sie lagere 122.597 qualitativ hochwertige Barren deutschen Goldes in ihrem Keller.“

Das Wall Street Journal (USA) bringt Argumente von Kritiker vor, die die Aktion als völlig unsinnig abtun. „Ökonomen haben die Debatte mit Verwunderung verfolgt. Sie sehen es als völlig realitätsfremd an, da das Gold seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Abkommens im Jahr 1973 keine offizielle Rolle in der internationalen Geldpolitik mehr spielt“.

The Telegraph (Großbritannien) setzt auf noch höherer Ebene an: „Der Schritt markiert einen außergewöhnlichen Vertrauenszusammenbruch zwischen führenden Zentralbanken“.

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Eingetragen von am 17. Jan. 2013. gespeichert unter Deutschland, Gold, Hintergrund, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

28 Kommentare für “Scharfe Auslandskommentare zu den Goldplänen der Bundesbank”

  1. Das ein Blatt wie das Wall Street Journal diese längst überfällige Maßnahme als „völlig realitätsfremd“ abstempelt, wundert mich gar nicht mehr… Wer nur noch mit Luftnummern jongliert hat selbst keinen Bezug mehr zur Realität.

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    • 0177translator

      BerZerK
      Dieses Wall Street Journal kann man getrost in die Tonne treten. Aus vielerlei Gründen. Hatte mal 2 Wochen lang zu tun mit so einem Kotzbrocken, der sich Journalist nannte und für sie schrieb. Er gehörte zum Stamm der Michel-Friedman-Indianer, nennen wir ihn mal DB.
      Im August 1993 begleitete ich einen humanitären Hilfstransport nach Mamonowo (hieß mal Heiligenbeil) in Russisch-Ostpreußen (Kaliningrad-Enklave) für das dortige Kreiskrankenhaus. Organisiert hatte das einer vom Rotary-Club Berlin. Der Mann war als Zehnjähriger zu Kriegsende aus der Heimat vertrieben worden, siedelte sich nach 1993 wieder dort an, schmiß aber nach ein paar Jahren entnervt die Brocken hin und verbringt nun seine letzten Tage im Land Brandenburg.
      Organisiert hatte der auch ein 2wöchiges Zusammenleben von 13 dortigen Studenten und 13 deutschen Studiosi, und ich hatte die Ehre, während der ganzen Zeit als Dolmetscher verschlissen zu werden. (Iss aber schön, wenn man jebraucht wird, eh!)
      Rangehängt an uns hatte sich, wie gesagt, der Kollege DB. Um mal zu sehen, wie Ostpreußen re-germanisiert und wieder ins Reich eingemeindet wird, um seine geschätzten Leser wohlig mit Grusel-Nachrichten über das gerade erstehende 4. Reich füttern zu können. Diesen Eindruck hatte ich zumindest.
      Interviewt hatte er u.a. den Chefarzt dieses Kreiskrankenhauses, und gern nahm DB dafür meine kostenlosen Dienste stundenlang in Anspruch. Was der Chefarzt dann berichtete, war erschütternd. Die Versorgung der Kliniken mit medizinischen Verbrauchsgütern, Medikamenten, Kitteln, Insulin, Gummi-Handschuhen für OPs usw. war regelrecht zusammengebrochen. Es ist heute noch so, daß (außer in Moskau) man in den Krankenhäusern seine eigene Bettwäsche und Wechsel- bzw. Unterwäsche stellen muß. Das tun dann die Verwandten, auch was zu essen bekommst du dort NICHT, das müssen auch Kumpels oder Verwandte übernehmen. Irgendwie war die böse, böse Landsmannschaft Ostpreußen an die Adresse seines Krankenhauses gekommen und pflasterte ihn regelrecht zu mit Lieferungen, wobei etliche alte VW-Bullis gleich als Krankentransporter in Rußland blieben.
      Laut dem Chefarzt hatte sich sein zur Anlaufstelle gewordenes Krankenhaus zur Haupt-Lieferquelle für das Bezirkskrankenhaus in Kaliningrad gemausert. Was ihm eine Vorladung zum KGB einbrachte. Denn die gesamte Enklave war bis kurz vorher (bis Ende 1992) Sperrgebiet. Er wurde zur Dienststelle abgeholt, allerdings hatte man dort am Ende doch Verständnis für sein Tun. DB mochte das alles gar nicht glauben und hielt das ganze für eine Show im Sinne von Fürst Potjomkin. (Die Wessis sagen Potemkin.) Ihr wißt schon, der mit den Kulissendörfern an der Wolga. Jedenfalls zog der Chefarzt aus dem Regal ein Monster von einem Aktenordner, legte diesen vor DB auf den Tisch und teilte ihm mit, daß jedes einzelne A4-Blatt für eine erhaltene Hilfs-Lieferung steht, die sich die akkuraten Deutschen von ihm hatten quittieren lassen. Das war nun gar nicht nach dem Geschmack von DB. Irgendwie verließ er den Ort ganz verstört, der arme Kerl.
      Übrigens hatte er zu der Zeit einen russischen Fahrer, der DB für täglich 9 Mark den ganzen Tag lang von A nach B fuhr. Als der Fahrer meinte, er solle die Summe doch rund machen und 10 DM pro Tag geben, bekam DB fast eine Kolik. Am Ende der 2 Wochen jammerte DB, daß er nur 600 DM an Spesen aufgebraucht hätte, sein Budget war 3.000 DM gewesen, und bei seinem nächsten Einsatz wird ihm sein Chefredakteur wohl das Budget kürzen. Fein, dachte ich. Ich Dödel war zum Gott-mag’s-vergelten-Tarif für ihn tätig.
      Einmal gerieten DB und ich aneinander. Als er mal die Vergangenheits-Keule schwingend meinte, der gebückte Gang stünde uns Deutschen doch ganz gut, erinnerte ich ihn daran, daß er sich als Bürger der USA ruhig mal an die eigene charakteristische Nase fassen solle angesichts von ausgerotteten Indianern und geschundenen Sklaven, Hiroshima, Nagasaki usw. Zu den Palästinensern fiel kein Wort. Jedenfalls war DB der Auffassung, mir stünde kein Recht auf Kritik zu. Was Wahrheit ist, bestimmt er.
      BerZerK, ich habe ein echtes Problem mit Leuten, die nur sehen, was sie sehen wollen. Die mit den Fakten Prokrustes spielen. Wobei der Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit – wobei wir wieder beim Wall Street Journal wären – der geringste Schaden von allen ist.
      P.S. In eine der russischen Studentinnen habe ich mich verguckt, und sieben Jahre später haben wir dann geheiratet.

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  2. Keine Aufregung, es werden nur 674 Tonnen von den 3391 Tonnen heimgeholt.Und das auch nur bis 2020. Also hat man 7 Jahre Zeit, pro Jahr 96 Tonnen.Die könnte man leicht am Markt beschaffen ohne dass der Preis merklich steigen würde wenn man gleichzeitig short hedged.Warum also nur 20 % holen ? Nebelkerze nennt man das beim Militär.

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  3. Helmut Josef Weber

    Ich denke, dass die Leute, die das deutsche Gold offiziell eingelagert haben, nun dafür sorgen müssen, dass es am Markt besorgt wird.
    Hätte Deutschland auf sofortige Übergabe der 3391 Tonnen bestanden, wäre herausgekommen, dass es nicht mehr da ist.
    Also lieber „Salamitaktik“ denn so können die Amerikaner ihr Gesicht bewahren und Deutschland bekommt vielleicht sein ganzes Gold zurück.
    Das Spiel weitertreiben, kostet den Amerikanern nun jedes Jahr zusätzlich 96 Tonnen Gold, die sie am Markt besorgen müssen.
    Das kann Deutschland aber froh sein, dass es keine Ölquellen hat.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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  4. Nur 674 Tonnen?
    Ist schon eine ganze Menge:

    Umgerechnet wandert jetzt jede 10 Sekunden! eine Unze Feingold vom Ausland nach Deutschland.
    Und das noch 7 Jahre lang.

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  5. 0177translator.schöne Geschichte!Und sehr treffend über die elitären Mentalitäten der USA-Bürger.

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  6. Je schaerfer und bissiger die Kommentare der verschiedenen Laender, desto mehr haben sie zu vestecken oder zu befuerchten….

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  7. Wer dem Fed noch vertraut ist selber Schuld. Man sollte alles sofort zurückholen.

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  8. Warum bringen wir eigentlich nicht unser gesamtes Gold nach Deutschland?

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  9. Horst Bühringer

    Ja Deutschland versucht nun sein Eigentum ins Land zu holen – was ja wirklich eine sauerei sonder gleichen ist. Wie kann man nur so Dreist sein. Da die USA ja das Gold Ordnungsgemäß lagert, kann es ja auch kein Problem sein – oder doch? Haben die Amerikaner vielleicht die eigenen Schulden mit fremden Eigentum zu decken versucht? Wird deswegen die Wichtigkeit des Goldes runtergespielt? Warum muss ein Staat sein Vermögen überhaupt im Ausland lagern? Sind die Sicherheitsvorkehrungen in USA oder Frankreich besser als in D oder Ö?

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  10. Ja, wie heißt es so schön von allen klugen Goldguru`s:
    Was Du zuhause im Tresor hast, das kann Dir keiner nehmen !

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    • 0177translator

      @dshaggel
      „Was Du zuhause im Tresor hast, das kann Dir keiner nehmen!“
      Glaubst Du das echt? Dann sieh mal hier:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot
      Für Dein und mein Edelmetall kriegt dann der Will-Brandt-Flughafen Rolltreppen aus Gold.

      0
      • @0177translator
        Durch Notstandsgesetze kann alles ermöglicht werden,sogar die Wiedereinführung der Todesstrafe.Steht übrigens in den Gesetzen zum ESM und den haben unterschrieben.Goldverbot,Mobilmachung,Versammlungsverbot, Aufrührerei
        und Meinungsäußerungsverbot,ach gibt es heute schon,heißt hier nur Volksverhetzung.Man sollte sich vorher einen Plan zurechtgelegt haben,was am in so einem Falle zu tun hat- Zum Glück sind wir kreativ.Was Menschen schon alles vor Behörden kreativ versteckt haben geht auf keine Kuhhaut.

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        • @anaconda,oft mit sehr diskussionswürdigen Punkten:
          1. Keynesianismus gegen “Klassizismus”, da gebe ich recht, dass bei Anwendung des Ersteren, der antizyklische Charakter von den Politikern bequemer -populistischerweise übersehen wird, die zweite Lehre (auch angebotsorientiert im Gegenteil zur Nachfrageorientierung der Ersten) aber überlässt alles dem freien Markt, ist damit wirklich eine reine Lehre, da kann man aber gleich jede Wirtschaftspolitk vergessen: Rezession, gar…Depression, gesamtgesellschaftlich einfach Pech gehabt -gerade wegen der damaligen grossen von 1930 entstand der Keynsianismus.
          Dieser also doch ein Fortschritt, wurde Keynes aber nach den obengenannten Aspekt (also antizylisch Sparen-Ausgeben) eher noch nie KORREKT angewandt(?)
          Oder eher kann man Beides vergessen und so wären wir bei…
          2. Der Systemfrage: Denn beide fussen auf die zwei Hauptannahmen der freien…kapitalistischen…Marktwirtschaft, welche sind das individuelle Streben nach Gewinnmaximierung und Unersättlichkeit… Ziehe man also diese beide weg, würde das ganze aktuelle weltweite Wirtschaftssystem von alleine stürzen.
          Aber so handelnd würde man lange nicht in der schon bekannten diktatorischen kommunistischen Planwirtschaft landen, denn das “Vernichten” jener (An)Triebe kann natürlich nur aus dem freien Willen der Menschen geschehen -das setzt klar eine gewisse Veränderung des menschlichen Wesens voraus, welche aber willentlich geschehen kann.
          Sowas würde womöglich ein völlig neuartiges Wirtschaftsystem als eine Art Mischform entstehen lassen: Nämlich eine freie…kommunistische… Marktwirtschaft.
          Das gab/gibt es aber schon vereinzelt in der Geschichte, etwa bei Indianervölkern

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  11. Deutschland ist kein souveräner Staat…
    und ohne gültigen Friedensvertrag….
    nur eine Finanz AG….mit Personal….
    die Siegermächte betrachten das Gold als Kriegsschuld…
    ausser einem Lächeln ..wird nichts kommen…

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  12. Fakt ist : Würde Deutschland sein ganzes Gold auf einmal zurück holen , hätten die USA ein richtiges Problem ! Schließlich holt sich die FED mit unter Kredite auf Basis ihrer Goldreserven . Deshalb in kleinen Schritten . Weh tut das vor allem Frankreich und England .
    Es ist in jedem Fall bedenklich , das Staaten momentan ihre Goldreserven aufstocken , für den Fall das es eine neues Weltwährungssystem gibt . Man könnte eigentlich davon ausgehen, dass dies bald der Fall sein wird ! Die Schulden die Weltweit von Staaten angehäuft worden sind ,werden auf null gesetzt , da sie ohnehin keiner mehr zurückzahlen kann
    Es wird dann nur noch 3 Währungen geben…den US Dollar den Asiatischen Dollar und den Euro . Wer dann genügend Gold hat, kann sich aussuchen, in welche Währung er umtauschen möchte .
    Und dann beginnt das neue Spiel von vorne….!

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  13. Zur Zeit werde Edelmetalle in Mengen gekauft.Sicherlich auch von Kleinanlegern,aber wenn man so die speziellen Nachrichten durchforstet,vermehrt von professionellen Käufern und,das erstaunt mich,von Staaten und deren Notenbanken selbst.Wo doch Gold laut FED Chef Bernanke nur ein normales Metall ist und außer für Schmuck keinen Nutzen hat.Warum zum Teufel kauft er und seinesgleichen dann das Zeug in Mengen ? Soviele Frauen hat er doch gar nicht,die sich das umhängen könnten.
    Oder wird doch ein neues Währungssystem wie geldauo meint, geplant ?
    Sicherlich nicht abwegig,deser Faktor ist zu berücksichtigen.

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    • @anaconda, EINIGERMASSEN (d.h. aber nicht ganz) auf der richtigen Spur: „Zur Zeit werde Edelmetalle in Mengen gekauft.Sicherlich auch von Kleinanlegern,aber wenn man so die speziellen Nachrichten durchforstet,vermehrt von professionellen Käufern und,das erstaunt mich,von Staaten und deren Notenbanken selbst“
      In diesem Zusammenhang könnte man auch Marc Faber, Jim Rogers ,etc, etc… als erfolgreiche PRIVATE Grossinvestoren/-spekulanten als Beispiele nehmen und die Rechnung ist für jeden ganz einfach…Auch ohne irgendwelche spezielle FED/USA Verschwörung. Jene Investoren haben vorausschauend den Bullenmarkt sicherlich seit 2000 mitgemacht und würden jetzt also so auf Gewinne um wer weiss… 300% Prozent… bequem sitzen -deswegen reden die ständig ganz locker „Der Goldpreis kann ruhig 20-10% fallen, dann kaufe ich…NACH“ (hier also Betonung auf NACHkaufen) -Sag das einem der vielleicht nur 20% gemacht hat… Derjenige sollte bei so einem „Rat“ (dass also Gold bis 20% fallen könnte) sofort VERKAUFEN und bei niedrigerem Stand NEUkaufen (Betonung auf NEU).
      Lektion daraus: Es geht bei FED und solche „vorausschauende“ Investoren überhaupt nicht um „neuen Goldstandard“, „Währungsrkrise vorsorgen“ ,etc…es geht darum im aktuellen System weiter zu profitieren, bzw. (im Falle von FED) das System überhaupt zu erhalten -aber das gilt genauso für z.B. die EZB oder BOE oder BOJ, u.sw… Zentralbanken
      Wie heisst denn das beflügelte Sprichwort?: „Don’t fight the FED!“… Aber genauso wenig kann man alle sonstige Kapitalstarke (überall in der Welt, nicht nur in USA…) dieser Welt bekämpfen, ausser mit richtigen Waffen…, denn sie manipulieren uns alle mit ihren grössen Geldern, dafür braucht man keine grossangelegte Verschwörung -das liegt einfach in der Natur der Sache… also des Systems.
      Und wenn das System letztendlich weltweit zusammenbricht ,werden die alle auch die einzigen sein, die mit ihrem MASSENHAFT akumulierten Gold gerettet werden und werden weiter miteinander klüngeln (in der allgemeinen Not sogar NOCH ENGER) und die Macht haben/behalten -Du und ich mit unseren verglichen damit mickrigen Mengen an Gold, werden uns in der sonst auch zusammnebrechenden Welt weiterhin anders behaupten müssen… Z:B. im Garten oder…Mittelmeer -;)… tief verstecken und sonst sich von Plünderern wehren müssen

      0
      • Darius, ist es konsequent gedacht, wenn Sie auf der einen Seite sagen, „sie manipulieren uns alle“ (was bei mir als „folge keinem dieser Ratschläge“ ankommt), und auf der anderen Seite feststellen, dass sich die großen Spieler mit ihren großen Goldvermögen retten werden?
        Ich glaube Letzeres auch — und genau aus diesem Grund halte ich es für einen sehr guten, ja für den einzig richtigen Ratschlag, in dieser Ausnahmesituation, in der wir gegenwärtig stehen, das gesamte Vermögen in physischem Gold zu parken, bis die Krise überstanden und der Neustart des Weltfinanzsystems hinter uns liegt. Kleine Goldmünzen — 1/4 Unze, 1/2 Unze, 1 Unze –kann sich jeder leisten, der angesparte, papierene Schuldscheine besitzt: Sparbücher, Anleihen, Lebensversicherungen, Riester-Renten, Aktien, Giro-Guthaben, „Goldsparbücher“ (die auch nur Papier sind, nichts mehr).

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        • @arjuna_de fragte mich direkt: „Darius, ist es konsequent gedacht, wenn Sie auf der einen Seite sagen, “sie manipulieren uns alle” (was bei mir als “folge keinem dieser Ratschläge” ankommt), und auf der anderen Seite feststellen, dass sich die großen Spieler mit ihren großen Goldvermögen retten werden?“
          Dazwischen liegt bei Ihnen eine „kleine“ Denklücke: Die ganzen, so weltweit verbreiteten sagen wir Finazmanipulatoren WOLLEN NATÜRLICH NICHT, DASS DAS AKTUELLE SYSTEM ZUSAMMENSTÜRZT, aber spekulieren schon seit Langem erfolgreich gerade mit der Angstwährung Gold… gerade mit der verbreiteten Angst vor einem solchen Zusammenbruch. Solche die in 10 Jahren wer weiss vielleicht 300% mit Gold schon gemacht haben, dazu noch mit grossen Mengen davon -und das ohne die auch schon lange angekündigte Hyperinfaltion, die haben schon gewonnen und sind dazu noch perfekt abgesichert, falls der Zusammenbruch doch kommt.
          Das wollte ich nur ausdrücken.
          Ausserdem, in dann einbrechenden, …langen…schwierigen Zeiten werden paar Münzen Gold auch nicht sehr weit helfen…

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  14. Mr.Fischer Roland

    Man macht sich Sorgen um die Gefahr eines Goldraubes bei der Rückführung——
    und was war bei dem seinerzeitigen Transport ins Ausland,da machte sich niemand Sorgen um den Export einer so großen Goldmenge???Seltsam!

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    • Witzig ist ja auch, dass die gleichen Leute, die heute sagen, Gold spiele keine Rolle mehr (sei also wertlos), beim Transport dieses wertlosen Metalls plötzlich die Angstfahne hissen. Der Berliner würde sagen: Ja watt dennnu?

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  15. Ich möchte die Gelegenheit dieses Themas nutzen, um die verehrte Mitleserschaft auf ein Blog hinzuweisen, das im deutschsprachigen Raum – noch – viel zu wenig Beachtung findet. Es ist, was Geld, Währung, Vermögen und Gold anlangt ein Augenöffner. (Bei Besuch bitte darauf achten, dass der Autor dort im Wesentlichen rezipiert und weiterbetreibt, was offenkundige ZB-Insider schon Ende der 90er Jahre veröffentlicht haben: „ANOTHER“ und „FOA“ [Friend of Another].) Blogadresse: http://fofoa.blogspot.de.
    Es lohnt sich, bei den ältesten Beiträgen einzusteigen.
    Achtung: Man muss Zeit mitbringen.

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  16. Hier ist ein — trotz englischer Sprache leicht verständlicher — Text, der die Bedeutung von Gold unterstreicht: aus Sicht der Gold-Giganten:
    http://www.gold-eagle.com/gold_digest/markus112297.html
    Wer das gelesen hat, weiß zumindest eines: In physisches Gold zu investieren ist das Beste, was man derzeit machen kann — und höchstwahrscheinlich jedem Silber-Investment haushoch überlegen. Denn warum nur investieren die Giganten — ZBn, Rothschild & Co. — NICHT oder nur UNWESENTLICH in Silber? Das hat allein schon den leicht einsehbaren praktischen Grund, dass das Tresorvolumen für die Lagerung von Silber derzeit 40mal so teuer ist wie der Lagerplatz für Gold? (Einfach, weil man zur Lagerung von 1.000 € in Silber den 40fachen Platz benötigt im Vergleich zur Lagerung von 1.000 € in Gold.)

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  17. arjuna_de.Meines Wissens investieren die Großakteure 5x mehr in Silber als in Gold.Die „Wertmasse“ist zwar etwas „anstrengender zu lagern,aber Silber hat einen Vorteil,es ist ein“ Zwittermetall“.Es wird falls nötig ein Geldmetall werden,bleibt aber immer ein Industriemetall.Ich muß nicht nach einer Währungsreform den besten Zeitpunkt zum „Umtausch“in Immos,Wald oder ähnlichem finden!Ich kann dann egal ob Krise,vor allem bei einer Infla pusht ARG stärker als AU,Währungsschnitt, etc aussitzen oder verkaufen!Ich habe beides (AU als Deflationsschutz,da geht es Silber dann nicht so gut) im Ratio 1-50.Man sollte an Deflation und Inflation denken,weil beide Seuchen kommen werden oder könnten!

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  18. Gold und Silber sind monetäre Bimetalle.Beides ist Geld.Silber für den täglichen Bedarf und Gold für größere Anschaffungen.So war es immer und so wird es in einer Währungskrise wieder sein.Denn das entscheidende an einer funktionierenden Währung sind nicht die Schulden des Staates,sondern das Vertrauen und die Akzeptanz der Menschen in die Währung.Leider wurden die Menschen bei der Einführung des EUR nicht gefragt und somit gibt es nicht das Vertrauen in diesen,wie es eigentlich sein sollte.In Gold und Silber vertrauen jedoch alle Menschen auf der Welt.Es ist eben eine Weltwährung,überall akzeptiert.Eine Währungsreserve im Falle eines Falles.Darüber gibt es nichts zu deuteln.

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  19. Griff in die Kasse – im Vereinsleben hieße das Höchststrafe.

    schöner Bericht vom Übersetzer, danke!

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