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US-Ökonom rät Iran zu einer Goldwährung

Gold Dollar (claffra-Fotolia.com)

Noch bis Anfang der 1970er-Jahre bestand ein internationales Währungssystem, das mit Gold gedeckt war. Hanke glaubt an eine Rückkehr (Claffra – Fotolia.com).

Ein ehemaliger Wirtschaftsberater unter US-Präsident Ronald Reagan macht dem Iran einen konkreten Vorschlag zur Einführung eines mit Gold gedeckten Währungssystems.

In einem Beitrag für die Onlineausgabe des Wirtschaftsmagazins Forbes beleuchtet der US-Ökonom Steve Hanke die aktuelle Währungssituation im Iran. Der ehemalige Wirtschaftsberater von Ronald Reagan berichtet über einen Gesetzentwurf der iranischen Regierung über eine kleine, im Grund nur formale Geldreform. Die Landeswährung Rial soll in „Toman“ umbenannt und nominal um ein Zehntel abgewertet werden.

Hanke sagt: „Irans Währung ist in der Tat einer von vielen Gründen, für die nicht funktionierende Wirtschaft des Iran. Seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 hat der Rial offiziell fast seinen gesamten Wert verloren – 99,8 Prozent, um genau zu sein. Gemessen an der Größe dieses Diebstahls, war die Revolution ein totales Desaster.“

Hanke schätzt, dass die wahre jährliche Inflationsrate bei nahe 20 Prozent liege, während es zuletzt offiziell 9,6 Prozent waren. Es müsse also etwas getan werden, um das monetäre Problem zu lösen. Andere Länder hätten ihre Währung an jene stabilerer Staaten gekoppelt, das heißt an Euro, US-Dollar oder Schweizer Franken. Die sei aber politisch im Iran nicht durchsetzbar. Währungen wie Russischer Rubel oder Chinesischer Renminbi seien möglicherweise zu schwach.

„Es gibt eine Lösung – eine elegante Lösung. Iran sollte auf Gold setzen, eine `Währung´ die von keinem Staat ausgegeben oder kontrolliert wird. Iran könnte das tun und auch noch seine eigene Währung beibehalten“, sagt Steve Hanke.

Er schildert die Vorzüge und die Bedeutung des Goldes als Währungsanker über fast dreitausend Jahre hinweg. Gold sei eine Konstante, es erhalte langfristig die Kaufkraft. Und er zitiert den Nobelpreisträger Robert Mundell, der 1997 vorhergesagt habe: „Gold wird Teil eines strukturierten internationalen Geldsystems im 21. Jahrhundert sein“.

Höhere fiskalische Disziplin, bessere Preisstabilität und stärkeres Wachstum würden durch solch ein System ermöglicht. Er beschreibt, wie eine moderne Währung heutzutage mit Gold gedeckt werden könnte. Dazu stellt er einen Entwurf vor, der als Basis für ein solches System dienen könnte. Unter anderem enthält er folgende konkrete Vorschläge:

  • Die Währungsbehörde der Islamischen Republik gibt Banknoten und Münzen in einer Goldwährung heraus und hält ausreichende Reserven, um die Währung zu einem fixierten Kurs voll zu decken.
  • Die Währungsbehörde soll ihren Sitz in der Schweiz haben. Die Banknoten und Münzen sollen außerhalb des Iran hergestellt und auf Wunsch und ohne Gebühr voll gegen Gold eintauschbar sein.
  • Neue monetäre Verbindlichkeiten dürfen nur eingegangen werden, wenn das neu ausgegebene Geld zu 100 Prozent mit Gold gedeckt ist.
  • Die Währungsreserven sollen in Gold oder in Währungen mit hoher Bonität gehalten werden, die voll gegen Veränderungen des Goldpreises abgesichert sind.
  • Die Reserven sollen bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich oder an einem anderen international anerkannten Goldlagerort eingelagert sein.
  • Die Währungsbehörde muss unabhängig von der Islamischen Republik agieren und soll nicht verantwortlich sein für finanzielle Verpflichtungen des Staates.
  • Verstöße gegen die Regelungen sollen nach Schweizer Recht gerichtlich geahndet werden.

Hintergrund: In den offiziellen Listen zu den weltweiten nationalen Goldreserven werden die Bestände des Iran nicht aufgeführt. Im Jahr 2013 wurden die iranischen Goldreserven von der Tehran Times mit 340 Tonnen beziffert. Das Land fördert selbst Gold. Die Ausbeute wird auf jährlich bis zu 10 Tonnen geschätzt.

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Eingetragen von am 26. Okt. 2017. gespeichert unter Asien, Banken, Gold, Goldpreis, News, Politik, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

39 Kommentare für “US-Ökonom rät Iran zu einer Goldwährung”

  1. Interessanter Bericht, aber nichts Neues. Interessant nur der Standirt der Behörde in der Schweiz und das das Gold außerhalb des Landes gelagert werden sollte. Vielleicht ist ja noch Platz in FortKnox. Was fehlt ist ein Satz zum derzeitigen Goldbestand des Landes, den muss ich mir anderweitig raussuchen, damit der Bericht rund ist. Ansonsten, sollen die mal machen, wenn es hinhaut.

    Grüße

    Pinocchio

    • Daran soll’s nicht scheitern!

    • Tommy Rasmussen

      Präsident Kennedy unterzeichnete am 4. Juni 1963 ein präsidiales Dokument. Dieser präsidiale Beschluss ermächtigte den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückzubringen! In den USA ermächtigt der Staat eine von Privatbankiers geführte Notenbank (FED) seit 1913, wertloses Papier mit Hilfe einer Druckmaschine in Geld zu verwandeln. Anschließend kauft der souveräne (?) amerikanische Staat den Privatbankiers der Notenbank dieses bedruckte Papier – inzwischen mit der Bezeichnung Dollar aufgewertet – gegen hohe Zinsen wieder ab, um damit seine Beamten, das Militär, die Sozialsysteme, die Weltraumforschung und alle anderen Staatsaufgaben zu bezahlen!

      Was hier zunächst wie ein schlechter Witz anmutet, ist 1910 durch eine lückenlos dokumentierte Bankiersverschwörung eingefädelt und 1913 nach einem beispiellosen Täuschungsmanöver und Betrug am amerikanischen Volk unter Leitung des Bankiers Paul Warburg in einer Nacht- und Nebelaktion vom Kongress zum Gesetz erhoben worden.

      Auf dieses so genannte Federal Reserve Gesetz von 1913 hatte es Präsident Kennedy abgesehen. Präsident Kennedy hatte sogar schon damit begonnen, das neue Staatsgeld unter der Bezeichnung “United States Notes” drucken zu lassen und in Umlauf zu bringen. Immerhin 4 Milliarden Dollar in 2-Dollar- und in 5-Dollar-Noten sind noch zu seinen Lebzeiten der Geldzirkulation zugeführt worden. Als Kennedy ermordet wurde, befanden sich die neuen 10- und 20-Dollar-Scheine noch in der Staatsdruckerei. Sie wurden unmittelbar nach dem Attentat von den zwölf (Rotschild-) Privatbanken, aus denen sich die amerikanische Notenbank zusammensetzt, restlos vernichtet. Die bereits kursierenden “United States Notes” wurden unauffällig aus dem Verkehr gezogen.

      Seit dieser Zeit (1964) hat es kein Präsident der USA mehr gewagt, sich der Macht des Grosskapitals zu widersetzen.
      https://lupocattivoblog.com/2010/03/17/spread-the-truth-dieser-kommentar-ist-ein-artikel/

  2. Klapperschlange

    Das ist ein gar „hinterhältiger Trick und Vorschlag“ des US-Ökonomen Steve Hanke, denn ER weiß mit Sicherheit, WER seit 1971 den Goldpreis „kontrolliert“ und auf kriminellste weise „manipuliert“.

    (1971: der damalige US-Präsident Richard Nixon schloß im Jahr 1971 das „Goldfenster“, weil er für den Vietnam-Krieg mehr Dollar als Gold brauchte).

    „Dumme Frage“: warum rät der US-Ökonomen Steve Hanke denn nicht der US-Regierung, zu einer „Goldwährung“ zurückzukehren?

    Wer weiß es?
    (˙˙˙ɹoʌ ǝsıǝʍuǝuuoʇ xouʞ ʇɹoɟ uı ɥɔnɐ uɹǝpuos ‚uǝdɯɐlɥülƃ uı ɹnu ʇɥɔıu ʇɯɯoʞ ɯɐɹɟloʍ :sıǝʍuıɥ)

    • es klapperte die klapperschlang, bis ihre klapper schlapper klang..

      • Klapperschlange

        @moin moin

        Grüße an die „Waterkant“.

        Man kann heute noch mit dem Suchbegriff „Clintons Falschgold“ erforschen, wie 640.000 Wolfram-Barren nach Fort Knox kamen .

        Quelle: (hier)

        • Klapperschlange

          (Fortsetzung)
          Das letzte, glaubhafte Audit der US-Goldreserven in Fort Knox fand 1953 statt…
          Das dürfte auch erklären, warum die FED-Verantwortlichen sich seit 64 Jahren mit Händen, Füßen, und unglaubwürdigen Begründungen („zu teuer, zu aufwändig“( eine plıɥɔsɥʇoɹ-Bank läßt sich nicht auditieren )) dagegen wehren, ein Audit durchzuführen.

          Beispiel einer Wolfram-Fälschung (1 kg Barren, 3 Bilder).

          • @Klapperschlange

            Ein Skandal, der die Chinesen (und alle anderen auch) an der Seriösität und dem Vertrauen amerikanischer Geschäftemacher zweifeln lassen muss. Immer wieder gut, dies in Erinnerung gerufen zu bekommen.

  3. Die Pläne Irans zu einer Währungsreform (Streichung von Nullen) sind ja schon etwas älter: Bereits 2008 wurden Pläne der iranischen Zentralbank bekannt, eine Währungsreform durchzuführen und die neue Währung nach dem Toman zu benennen. Wirklich voran gekommen sind die Währungs-Mullahs offenbar nicht. Ende letzten Jahres wurde dann die Absicht erneuert:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/toman-ersetzt-rial-iran-aendert-landeswaehrung-/14947720.html

    Interessant ist die Figur Steve Hanke. Meine Vermutung: Es geht weniger um eine tatsächliche Golddeckung, als um den Vorschlag, den Iranern die Währungshoheit zu entziehen. Das hat bei Hanke System: Bereits im Balkankrieg tauchte er als Berater von IWF und Weltbank bei den Serben auf und schlug die Einrichtung eines Currency Boards vor. Dieses Board sollte die gesamte Währungs-, Wirtschafts- und Sozialpolitik der Kontrolle durch den IWF überantworten. Auch die Kontrolle über die einzuführende, an die DM gebundene „Montenegrin-Marka“, aus der dann bekanntlich doch nichts wurde.

    (Infos entnommen aus „Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens“
    von Hannes Hofbauer).

    Die Mullahs würden einer Währungsbehörde in der Schweiz oder der Einlagerung von Goldreserven bei der BIZ sowieso niemals zustimmen.
    So what!?

    • Klapperschlange

      „Whatsoever“.

      Genauso gut könnte die sizilianische Mafia („Cosa Nostra“) Mario’s EZB den Vorschlag machen, die Goldman Sucks EZB-Goldreserven
      im Safe des „Paten“ in Corleone ’sicher‘ zu verwahren…

    • Korrektur: Der IWF beriet damals Montenegro, der sich allerdings in einem Bundesstaat mit Serbien befand. Die Serben werteten dies nicht ohne Grund als separatistischen Akt.
      Nach Beendigung des Balkankrieges führte Montenegro im Jahre 2000 direkt die DM als Währung ein – und verwarf damit die Idee eines Currency Boards.
      http://www.mdr.de/heute-im-osten/waehrung-d-mark-balkan100.html

  4. Das könnte eine Falle sein. Wenn Iran das auf US-Anraten macht, wäre das für mich ein Hinweis, dass der Goldpreis bald stark sinken wird.

  5. Die Iraner haben mit dem Westen schlechte Erfahrungen gemacht. Der Schah Reza Pahlewi war deutschfreundlich. Im Dezember 1941 erfolgte eine Invasion durch sowjetische und britische Truppen. Der Schah sollte sein Öl nicht etwa den Deutschen geben. Er wurde abgesetzt und durch den gleichnamigen Sohn ersetzt. Dieser war eine Marionette der Briten. Sein Geheimdienst Savak galt als der grausamste der Welt, was das Foltern angeht. 1947 zogen die sowjetischen Truppen vereinbarungsgemäß aus dem Land ab. (Puh, Russenpack hält sich an Verträge, wie kann man nur so dumm sein.) Widerwillig und auf Druck von außen mußte der Schah einen Premierminister einsetzen, die Macht mit ihm teilen. Dieser Mann namens Mossadegh beförderte dann, als er selbst entmachtet werden sollte, den Schah mit einem Fußtritt vom Pfauenthron. Zwar führte er die Demokratie ein, verstaatlichte aber die Ölfelder, die bis dahin der britischen Anglo-Iranian Oil Company gehörten, die heute unter dem Namen BP bekannt ist. London bat Eisenhower um Amtshilfe. Letzterer erklärte den Nationalisten und Muslim Mossadegh kurz mal zum Roten. Man sammelte die alten, gechaßten Eliten des Schah um sich, und die CIA fingerte einen Putsch. Der Schah erhielt wieder seine uneingeschränkte Macht zurück. Und ließ weiter foltern. Nur daß die Ölfelder fortan den Amis gehörten und nicht mehr den erbärmlichen Briten. Traurig dabei ist, daß bei der Geschichte das ganze Bildungs-Bürgertum, die aufgeklärte Schicht des Landes unter die Räder kam, der Iran hätte sich politisch völlig anders entwickelt. Peter Scholl-Latour schrieb in einem seiner Bücher folgendes: Der CIA hatte 1953 die schiitische Geistlichkeit auf seine Seite gezogen. Diese hatte sich, sei es aus Desinteresse oder aus Furcht vor dem Schah aus der Politik bis dato rausgehalten. Der CIA machte sie kirre, indem man ihnen einredete, der Mossadegh würde einen laizistischen Staat nach türkischem Vorbild erschaffen, wo Religion Privatsache ist, und deswegen hetzten die Mullahs 1953 wie die Besengten gegen den Mossadegh in den Moscheen, bereiteten mit ihrem psychologischen Trommelfeuer den Boden für seinen kommenden Sturz. Ja, den Amis muß man gratulieren, mit den Mullahs und Ayatollahs haben sie einen herrlichen Dämon aus der Flasche gelassen, Wie in einem dieser Märchen. Um den Betriebsunfall von Khomeinis Machtübernahme zu „korrigieren“, hetzten sie 1980 die CIA-Ratte Saddam Hussein auf ihn los, der gegen die Perser sogar Giftgas einsetzte. Alles fruchtlos, nur hatten beide Seiten in diesem ersten Golfkrieg zus. 1 Mia. $ aufgewendet für Rüstungskäufe im Ausland. Selbst die DDR lieferte Waffen an beide Seiten. Welchen Grund sollen die Perser also haben, dem Westen zu trauen und ihr Gold in der Schweiz fremdzulagern?
    Vom Propheten Mohammed ist ein Zitat überliefert. „Sollten jemals Menschen zum Mond fliegen – den Persern traue ich es zu.“

    • @transit

      ich bin stets überrascht über dein wissen in geschichte…. phänomenal….

      bist du so einer der typen die etwas einmal lesen und dann niemehr vergessen…?

    • @translator
      Kompliment, beneidenswertes Wissen.

      • @brunix und @Dagobert
        Saddam hatte ja auch die Kurden mit Giftgas dezimiert. Als Genscher ihn 1987 deswegen tadelte und einen Aggressor nannte, wurde er nach Paris zitiert und dort wie ein dummer Schuljunge abgekanzelt. Weil er in seiner Naivität das ganze Spiel nicht begriffen hatte. Kurzum, Saddam hatte die Unterstützung des Westens sowie des kommunistischen Ostblocks hinter sich. Deshalb hat ihn die UNO auch niemals für den Einsatz von Giftgas gemaßregelt. Der Iran stand allein da gegen einen Abgrund an Verrat und Niedertracht. Der Iran gilt als das Land mit den größten Erdgas-Reserven der Welt, und es ist kein Geheimnis, daß der Versuch, Assad in Syrien zu stürzen, das Ziel hatte, in Damaskus eine US-freundliche Regierung zu installieren, die dem Transit von (geraubtem?) Erdgas aus dem Iran durch Pipelines bis ans Mittelmeer vorbehaltlos zustimmt. Domino. Fällt Syrien, dann ist der Iran fällig. Ist der Iran gefallen, kommt Rußland an die Reihe. Ist Rußland gefallen und regiert in Moskau wieder ein Jelzin oder Mickymaus-Demokrat wie von Walt Disney gezeichnet, dann darf China sich frischmachen. Und alles nur, weil dem von den USA geführten Westen die Kontrolle über die Welt entgleitet, weil immer mehr sich vom Petro-Dollar abwenden, weil der gewohnte Bestrafungs-Mechanismus (wie bei Saddam und Gaddafi) nicht mehr funktioniert. Interessant wird dabei zu beobachten sein, welche Rolle Israel dabei spielen wird. Sollte Israels Luftwaffe dort mitmachen, destabilisiert das den ganzen arabischen Raum endgültig, dann kocht auch Ägypten über, dann ist ein Weltenbrand nah. Ich glaube auch nicht, daß die islamische Diaspora bei uns in Multikulti-Europa ruhig bleibt. Deswegen versucht ja Präsident Putin geradezu verzweifelt, die Israelis – und der Netanjahu ist wohl auf einem Armageddon-Trip – von einem Angriff auf den Iran abzuhalten. Der Iraner wird nicht kapitulieren, ebenso wie der Nordkoreaner. High Noon, 12 Uhr mittags, das Szenario ist angerichtet. Werden die Cowboys schwache Nerven haben und zuerst den Colt aus dem Halfter ziehen? Oder bricht vorher bei ihnen zu Hause alles zusammen? Jetzt hat Präsident Trump den Gesundheits-Notstand ausgerufen wegen einer noch nie dagewesenen Rauschgift-Epidemie (Heroin). Wozu ließ Obama die 800 FEMA-Camps bauen, von denen das größte in Fairbanks bei Alaska 2 Mio. Leute Fassungs-Vermögen hat? Wozu hat Obama die 30.000 Guillotinen angeschafft, von denen 15.000 in Georgia und 15.000 in Montana eingelagert sind? Und Assad? Jetzt eben kam über den Ticker, die syrische Regierung habe „wieder mal“ Giftgas eingesetzt. Ja, er ist eben nicht der Saddam (in seinem ersten Leben als CIA-Ratte). Der hatte nämlich auch einen weggeputscht, nämlich General Kassem, der es gewagt hatte, im Irak in den 60ern die Ölfelder zu verstaatlichen und die US-Ölkonzerne aus dem Land zu jagen …

  6. Sorry, falsche Zahl. Laut Peter Scholl-Latour waren es 1.000 Mia. $, welche der Iran und der Irak im ersten Golfkrieg 1980-88 für den Kauf von Rüstungsgütern im Ausland aufwendeten. Also eine deutsche Billion.

    • @Force Majeure
      Ich hatte lange Geduld mit diesem imbezilen Kackfrosch, aber jetzt ist Schluß.
      http://blog.nativepartnership.org/treaties-made-treaties-broken/
      Zitat aus dem Link:
      Over 500 treaties were made with American Indian tribes, primarily for land cessations, but 500 treaties were also broken, changed or nullified when it served the government’s interests.
      Ein letztes Wort zu Donald. Er soll ein russisches Sprichwort beherzigen. Durak umjon, kogda on moltschit. Klug ist der Trottel, der einfach den Mund hält.
      Liebe Amerikaner, ihr habt ihn verdient.

    • Bei 5:15min erklärt der Sprecher, daß 1874 im Gebiet der Sioux (Lakota) Gold gefunden wurde. Laut Erklärung von Genera Custer. Besonders in den Black Hills. Das Ergebnis ist ein Ansturm von weißen Glückssuchern und Neusiedlern en masse. General Custer bemühte sich daraufhin, daß der Kongreß so schnell als möglich die Verträge mit den Lakota aufkündigt.

      • Wetter Translator,

        https://www.youtube.com/watch?v=vnY18T36yRM

        der gute general c. fand ja dann auch das ende, das er verdient hatte.

        Amis halten sich nie an Verträge: Das Wort, mit dem ich als Latein/Altgriechisch-Schüler und aus dem Elternhaus heraus erzogen wurde, „pacta sunt servanda“, aus dem römischen recht resultierend, ist der amerikanischen Politik fremd, aber nicht nur der, (dem Islam auf jeden Fall auch und China auch, hier gilt „Täuschung“ als Wert, die Russen kennen den wert dagegen),sondern letztl. allen großen staaten/Firmen etc, meine ich jedenfalls, im persönlichen leben und im umgang mit den mitmenschen/vertragspartnern, selbst in Ger-money, tut man aber gut daran, sich dieses prinzip zueigen zu machen.der satz ist ein lebensmotto von mir.

        • @balte
          Die Geschichte vom Pinocchio hat der Italiener Carlo Collodi geschrieben. Adaptiert von Alexej Tolstoi – nicht vom Krieg-und-Frieden-Leo – und auf Rußland umgestrickt, heißt der Holzpuppenbengel Buratino. Und leidet an denselben Symptomen. Selber zum Lügen zu doof, glaubt er unbesehen jeden Mist, den offensichtliche Gauner (Füchsin und Kater) ihm einflüstern. Jedes Kind in Rußland hatte mal eine Buratino-Puppe, man ist von klein an mit dem Sujet vertraut. So sehr, daß den meisten Russen gar nicht bewußt ist, daß der Buratino eine Kopie ist, und daß die Originalvorlage aus Italien stammt.

  7. @Translator Zu dem Kackfrosch passt es doch wunderbar daß sich heute sein Aussenminister Tillerson öffentlich darüber ausweint ,daß der IS in Syrien nicht gesiegt hat.Schuld an diesem Unglück sind die Russen.

  8. so wie der Banker dem alten „Sparstrumpf Ehepaar“ rät, wegen Minizinsen das Tafelsilber und Tagesgeldkonto doch in sichere 100jährige Staatsanleihen umzutauschen, da weiss man was man hat….gute Nacht !

  9. … und ich rate ab Heute für den NASDAQ ALL-IN-LONG !

    :)

    thx Amazon, Alphabet & Co.

    Gold fällt, … Danke Mario <3
    1-2 Goldrand "for free"

    Schöne WE allen !

    • Boa_Constrictor

      …und ich rate (etwas längerfristig, also über den Tellerrand
      hinaus) zu einem gepflegten „PUT“ auf die US-Börsen-Indizes und den von Schwindsucht befallenen US-Dollar.

      Dit BitCoin-Anhänger sollten sich inzwischen darauf vorbereiten, daß sie
      im November nur begrenzten Zugriff auf ihr „virtuelles“ Un-Vermögen haben werden.

      Sobald wieder gelber/grüner Strom aus der Steckdose fließt, sollte man zuerst seinen BitCoin-Zählerstand kontrollieren.
      Fehlen ein paar tausend Coins, wendet man sich am besten an die nächste Internet-Polizei-Dienststelle an die Tel.-Seelsorge.

      Erholsames WE allen !

  10. Eine Goldwährung kann genau so gut inflationiert werden. Man verwässert einfach das Gold. Schon im alten Rom wurde das gemacht. Der Goldgehalt der Münzen einfach herabgesetzt.
    Wenn schon Goldwährung, dann mit dem Krügerrand. Und zwar ohne wenn und aber.Das gäbe ein Geschrei in der Wirtschaft. Nichts wird konsumiert, alles wird gehortet. Ein neuer Minimalismus und Geiz ist geil würde entstehen und die Halden von VW und Co würden bis zum Mond wachsen.
    Einziger Profiteur: Die Umwelt samt Klima.
    Das kann nicht gut sein. Draghi bewahre uns davor.

    • @Taipan
      https://de.wikipedia.org/wiki/Veitel_Heine_Ephraim#Ephraim_als_M.C3.BCnzpachter
      Das gab’s auch schon beim alten Fritzen. Gezielte Münzverschlechterung.

      • @0177translator
        Danke.Es ist eben die Habgier und Kriminalität des Menschen, welche das Problem darstellt und nicht das Gold.
        Dabei wäre es ja so einfach. Die Obrigkeit als oberster Gesetzgeber müsste sich eben buchstabentreu an die Gesetze halten. Das verlangt man aber nur von den Untertanen, nicht von sich selbst.
        In diesem Sinne sind alle EU Staaten um keinen Deut besser als eine Bananen- oder Zentralafrika Republik.
        Man hat bisher alle Gesetze gebrochen, welche es gibt. Fehlt nur noch Folter und Menschenhandel. Aber auch da bin ich mir nicht so sicher, dass es nicht ohnehin getan wird.In diesem unserem Lande.

        • @Taipan
          https://www.youtube.com/watch?v=XlQYkNDemgM
          Ansehen bis zum Schluß.
          https://shariaunveiled.wordpress.com/2013/06/19/why-did-the-u-s-government-recently-purchase-30000-guillotines/
          Der verstorbene FBI-Beamte Ted Gunderson hatte ausgepackt:
          Think about this; Why does the US government need 30,000 guillotines and over 600 Million rounds of hollow point bullets? There are over 800 prison camps in the United States. All fully operational and ready to receive prisoners. They are all staffed and even surrounded by full-time guards. But they are all empty. These camps are to be operated by FEMA (Federal Emergency Management Agency) should Martial Law need to be implemented in the United States and all it would take is a presidential signature on a proclamation and the attorney general’s signature on a warrant to which a list of names is attached. Ask yourself if you really want to be on THE list.“

    • Hallo Taipan, was hältst du von den denkleinen Stückelungen Goldtafeln , die zum brechen 1 g. Die müssten doch eigentlich relativ fälschungssicher sein oder? Lg

      • @sauriger
        Die sind meist zu teuer.
        1 Gramm Gold. Dürfte nicht teurer als 35 Euro sein.
        Diese Teile kosten aber meist weit über 40.
        Im Pronzip ist zu sagen, dass Barren billiger und einfacher zu fälschen sind, als Münzen.
        Wer fälscht schon einfache oder 4 fache Dukaten oder Vrenelli.
        Das würde sich auch kaum lohnen.

      • Werter sauriger,
        für kleinere Stückelung empfehle ich tatsächlich das 20 fr vreneli, hat auch den vorteil, selbst bei „goldverbot“ nicht konfisziert zu werden 8historsiche münze), preis aktuell ca 213 euro im kauf, mein physischens gold halte ich im wesentlichen in münzen, krügerrand (v,a 1 Uz, etwas 1/10 unzen, alternative für kleinere stückelung), maples (1 Uz) und vreneli, daneben einige liebhaberstücke wie die „jagdserie“ aus österreich (wunderschöne münzen, für jäger, die goldbugs sind fast schon pflicht) jnd andere, prüfen tue ich meine münzen mit dem system von GVS, https://goldvorsorge.at/1569-0-Edelmetallpruefung.html, bisher war bei prüfung kein falscher fuffzigerdabei, ca. 50% der „bestände“ habe ich geprüft bisher, barren habe ich nur sehr wenige.
        für „kleinere“ stückelung ist ja eigentlich silber da

        • Hallo Balte, vielen Dank für deinen Kommentar. Hab ich wieder was dazu gelernt;-) so ein Prüfverfahren ist aber kein Schnäpchen, da bekomm ich ja fast eine Unze Gold dafür;-) aber wenn man es hat ist es natürlich super einfach die Echtheit zu überprüfen. Muss ich mir mal Gedanken drüber machen. Dennoch glaube und natürlich hoffe ich dass die Wahrscheinlichkeit Falschgeld beim seriösen Händler zu erwerben relativ gering ist. Ich kaufe nur zB. Bei Anlagegold24, Silbercorner, Ophirum, Pro Aurum.

          • @sauriger
            Sie können sich so eine Magnetwaage auch selber bauen. Anleitungen gibts zur genüge und die Kosten sind ein Drittel. Und eine Winterbeschäftigung ist es auch.
            Eine genaue Waage mit 1/1000 gramm, ein Magnet zu 5 Euro, etwas Balsaholz und Sperrholz mit Leim und eine Laubsäge und etwas Acrylglas ind Kleber.Das teuerste ist die Waahe mit etwa 200 bis 300 Euro von Kern. Maximum 200 Gramm Bereich, abnehmbarer Teller oder dieser aus Plastik. Wenig Metall, besser alles aus Kunststoff.

  11. Ein Artikel über Gold
    http://mobil.teleboerse.de/rohstoffe/Was-macht-der-Goldpreis-article20106072.html
    Nun ist Trump schuld am niedrigen Goldpreis. Ausgerechnet der, welcher jeden Tag was anderes sagt.
    Es gibt nun 2 Goldpreise:
    Der reale Preis und der
    Wortpreis.
    Der was ?
    Ja, der Preis, welcher durch das Geschwafel eines Politikers entsteht.
    Heute Hü, morgen Hott.

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